Das FBZHL verlieh am 8. November für das letzte Studienjahr insgesamt 41 Zertifikate.

Lehren und lernen

Zertifikatsverleihung des FBZHL

Persönliche Kompetenzentwicklung und hochwertige Lehrqualität sind nur einige Stichworte, die immer wieder im Zusammenhang mit guter Hochschullehre fallen. Diese Qualifikationen schult das FBZHL der Universität Bamberg und verlieh für das letzte Jahr insgesamt 41 Zertifikate.

Eine spannende Lehrveranstaltung mit abwechslungsreichen Unterrichtstechniken, bei der komplexe Sachverhalte möglichst verständlich erklärt werden, Lehrstoff wirklich „hängen bleibt“ – das ist der Wunsch eines jeden Studierenden. Das Wissen, wie man solche Seminare und Vorlesungen hält, und entsprechende Methoden müssen geschult, ausgebaut und vertieft werden.

Genau dabei gibt das Fortbildungszentrum für Hochschullehre (FBZHL) Dozentinnen und Dozenten an der Universität Bamberg in Form von Seminaren und Fortbildungen Hilfestellung. Am 8. November verlieh es für das letzte Studienjahr insgesamt 41 mal das „Zertifikat Hochschullehre der Bayerischen Universitäten“ der jeweiligen Stufe: 13-mal das Zertifikat der Grundstufe, 20 Zertifikate der Aufbaustufe und acht Zertifikate der Vertiefungsstufe.

FBZHL als Motor der internen Qualitätssicherung

Dem FBZHL kommt eine wichtige Rolle für die Qualität der Lehre an der Universität Bamberg zu. „Seit September 2016 befinden wir uns im Verfahren der Systemakkreditierung“, erzählt Prof. Dr. Sebastian Kempgen, Vizepräsident für Lehre und Studierende. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein Gütesiegel für das interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Bei der internen Akkreditierung der Studiengänge spielen die Zertifikate des FBZHL eine wichtige Rolle. „Sie stehen für die Bereitschaft und den Willen der Lehrenden, sich kontinuierlich weiterzubilden“, ergänzt Kempgen.

Welchen Mehrwert das Angebot des FBZHL für sie persönlich aber auch für die Studierenden darstellt, reflektieren zwei Absolventinnen der Aufbaustufe. „Mir ist es sehr wichtig, gute Lehre zu bieten. Meine Studierenden sollen etwas mitnehmen können“, sagt Caroline Rau, die vor allem Lehrveranstaltungen im Bereich Pädagogik unterrichtet. „Von didaktischen Grundlagen, über Beratungstechniken, bis hin zum Thema Diversitätskompetenz, das FBZHL hat eine breitgefächerte Angebotspalette, die mir viele Anregungen für den Umgang mit Studierenden in Kursen und anderen Betreuungssituationen gegeben hat“, ergänzt Judith Rauscher, Dozentin der Amerikanistik.

Neues aus dem FBZHL

Das bereits vielseitige Angebot des hochschuldidaktischen Fortbildungszentrums soll ab 2018 weiter ausgebaut werden. „Geplant ist unter anderem ein neues Themenzertifikat mit dem Arbeitstitel 'Lernbegleiter'“, erklärt Uta Gärtner, die gemeinsam mit Petra Uhsemann als Koordinatorin am FBZHL tätig ist. Die Fördermittel hierfür stammen aus dem Projekt PofiLehre Plus, mit dem die hochschuldidaktische Weiterbildung systematisch verbessert und ausgebaut werden soll. „Unsere Kurse werden gut angenommen, viele Interessenten belegen gleich mehrere Seminare“, ergänzt sie. Dieses Jahr könne man sogar eine kleine Besonderheit verzeichnen. Zum ersten Mal seit Bestehen der Vertiefungsstufe an der Universität Bamberg, nämlich seit dem Wintersemester 2013/14, seien Dozentinnen und Dozenten aller Fakultäten in einem Jahr vertreten.