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264 Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften wurden am Samstag, den 13. Mai 2017, in der AULA der Universität verabschiedet.

159 Bachelorstudierende feierten ihren Abschluss.

Auch 88 Masterstudierende erinnerten sich an ihren Weg an der Universität Bamberg zurück.

Stellvertretend blickte der Bachelor-Romanist Daniel Münch auf seine Studienzeit in Bamberg zurück: vom Fränkisch Lernen bis zum Schreiben von Hausarbeiten.

Ehemalige & Alumni

„Feiern Sie heute gebührend!“

Absolventinnen und Absolventen der Fakultät GuK wurden verabschiedet

100 Millionen Sekunden Lebenszeit, rund 25.000 Seiten gefülltes Papier – eine beachtliche Bilanz für die 264 Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften, die am Samstag, den 13. Mai 2017, in der AULA der Universität verabschiedet wurden.

Dekan Prof. Dr. Markus Behmer hatte für seine Begrüßungsrede einige Rechenaufgaben angestellt, um zu veranschaulichen, welch langer Weg voller Erkenntnisgewinn und Wissenszuwachs hinter den Studierenden liegt, die zur Verabschiedung gekommen waren. 159 Bachelor-, 88 Master- und zwei Magisterstudierende lautet die Erfolgsbilanz der Fakultät; zusätzlich haben 15 Doktorandinnen und Doktoranden ihre Promotion abgeschlossen. „Nicht auf die Menge, nicht auf die Länge kommt’s freilich an“, räumte er mit Blick auf die statistischen Zahlen ein. Nicht zuletzt sei natürlich die Qualität der Werke ausschlaggebend gewesen für den erfolgreichen Abschluss – die Gäste waren dennoch auch beeindruckt von den schlagkräftigen Zahlen. Neben dem Glückwunsch der Fakultät gab er den Ehemaligen auch noch ein paar Ratschläge mit auf den Weg: Sie mögen stolz sein auf sich und das Erreichte und dürften auch „gescheit daherreden“ – allerdings möglichst in verständlicher Sprache. Außerdem sollen sie bitte den Kontakt zur Alma Mater pflegen. Und: „Seien Sie vorsichtig mit Alkohol – aber feiern Sie heute gebührend!“

Der Vizepräsident für Lehre und Studierende Prof. Dr. Sebastian Kempgen überbrachte Glückwünsche der Universitätsleitung. Er nutzte die Feierstunde in der ehemaligen Kirche, um den Gästen einen kleinen Einblick in aktuelle hochschulpolitische Herausforderungen zu geben: Systemakkreditierung, Flüchtlingskrise, Service Learning: Auch die Universität Bamberg müsse sich dauernd neu erfinden, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden und ihre Studienqualität aufrecht zu erhalten. Er sprach die Hoffnung aus, dass sich die Absolventinnen und Absolventen gerne an ihre Universität „als Uni der kurzen Wege“ erinnern.

Augenzwinkernder Rückblick, entspannter Ausblick

„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“, begann der Bachelor-Romanist Daniel Münch seinen Rückblick auf die Studienzeit in Bamberg. Er habe, so erzählte er, am Ende des Studiums eine To-Do-Liste aus dem ersten Semester gefunden: „Erklären lassen, wie FlexNow funktioniert“, habe da zuoberst gestanden. Gefolgt von „Erkundigen, wo es das beste Bier gibt“ und „Fränkisch lernen“. Damit hatte Münch die Sympathien der Kommilitonen auf seiner Seite. Aber es gab auch durchaus studienrelevantere Memos aus der Anfangszeit wie zum Beispiel „Nachlesen, wie viele ECTS-Punkte ich brauche“, „Unbedingt Hausarbeit fertig schreiben“ oder „Praktikumsplatz sichern“. In die Zukunft schaute er zuversichtlich, aber nicht ohne die Selbstironie eines Geisteswissenschaftlers, der sich angesichts der angespannten Arbeitsmarktsituation darauf verlässt, dass es erstens anders kommt ...

Während der festlichen Feierstunde, moderiert von Prof. Dr. Andrea Bartl und musikalisch begleitet von Barbara Kotschenreuter und Johanna Seggelke, bekamen die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse und die Promovierten wurden gewürdigt. Dann folgte man Markus Behmers gutem Ratschlag – und feierte gebührend.