Exkursionen

Biologie lehren lernen … an außerschulischen Lernorten

Ein Schlüsselproblem in der Bildung von Kindern und Jugendlichen ist der zunehmende Verlust an Realität und Praxisbezug. Um dem entgegen zu wirken, werden innovative didaktisch-methodische Konzepte ausgearbeitet, diskutiert und praktisch erprobt. So werden handlungsorientierte Lehr-/Lernformen entwickelt, die Lernende anleiten, sich selbst Fachwissen zu erschließen. Ein modernes pädagogisches Verständnis geht heute somit nicht mehr ausschließlich von der Tätigkeit des Lehrers aus, sondern bezieht Lernende aktiv in den Prozess der Wissensvermittlung ein. 

In diesem Zusammenhang erlangen außerschulische Lernorte eine immer größere Bedeutung. Begriffe wie Ökologie, Systematik oder Evolution sind zunächst abstrakt und offenbaren die ihnen zugrundeliegenden naturwissenschaftlichen Zusammenhänge nicht direkt. An außerschulischen Lernorten können diese Begriffe häufig anschaulicher als im Klassenzimmer erläutert werden. Lernende begegnen dem Objekt direkt, wodurch eine Auseinandersetzung mit dem Gegenstand selbst, seiner naturnahen Umgebung und der Lebens- und Alltagswelt des Lernenden stattfindet. 

Zudem wird in Hinblick auf eine Ausstellung- und Exkursionsdidaktik auf zentrale Elemente der Vermittlung außerschulische Lernorte eingegangen. Hierzu gehört auch die Gestaltung von typischen Klassenfahrten oder Tagesexkursionen. Es wird dabei der Frage nachgegangen, welche Lehr-/Lernprozesse in informellen Lernorten ablaufen und wie sie fruchtbar gestaltet werden können.

Unsere diesjährige große Exkursion:

Informationen zu unseren Exkursionen im Sommersemester 2016 hier:

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