Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte

Kunstgeschichte

Profil des Studiengangs

Gegenstand des Faches Kunstgeschichte ist die europäische Kunst vom frühen Mittelalter bis heute sowie die aus ihr erwachsene internationale Kunst der Gegenwart. Kunstgeschichte analysiert Kunst in ihrem gesellschaftlichen Kontext. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Malerei, Plastik, Architektur und Neuen Medien. Kunstgeschichte studieren heißt, Kunstwerke in Zusammenhänge zu stellen - in historische, kulturelle, theologische, literarische, soziologische und viele andere mehr. Diese Vielseitigkeit macht das Fach anspruchsvoll und anregend.

Im Masterprogramm können Sie das Fach Kunstgeschichte in seiner vollen Breite studieren. Die institutionelle Vernetzung des Faches erlaubt darüber hinaus besondere Schwerpunktsetzungen. Dank einer engen Kooperation mit der Bauforschung und der Restaurierungswissenschaft haben Sie die Möglichkeit, Kunstwerke gleichermaßen aus der kulturgeschichtlich - theoretischen Perspektive und mit materialkundlich - technischen Methoden zu analysieren. Schon früh erhalten Sie die Gelegenheit, sich an interdisziplinären Forschungsprojekten zu beteiligen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Architekturgeschichte und Bauforschung
  • Kunsttheorie
  • Bildwissenschaft

Aktuelle Forschungsaktivitäten des Lehrstuhls Kunstgeschichte, insb. Mittelalterliche Kunstgeschichte

Aktuelle Forschungsaktivitäten des Lehrstuhls für Kunstgeschichte, insb. Neuere und Neueste Kunstgeschichte

Qualitätsmerkmale

Historische und moderne Studienobjekte

Bamberg ist UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt. Die Bauwerke und Museen der Stadt und ihrer Umgebung sind Studienobjekte ersten Ranges und bieten Möglichkeiten für Seminare, Exkursionen und Forschungsarbeiten. In dieser von alter und neuer Kunst geprägten Umgebung, in unmittelbarer Nähe zum Domberg und zum Alten Rathaus, befinden sich auch die Räumlichkeiten der beiden Lehrstühle für Kunstgeschichte.

Vernetztes Studium

Der Masterstudiengang in Bamberg bietet Ihnen die Gelegenheit einer engen Kooperation innerhalb des "Instituts für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte (IADK)", das mit seinem Fächerverband einzigartige Möglichkeiten der interdisziplinären Verknüpfung bietet. Die Lehrstühle und Professuren sind dabei durch gemeinsame Projekte miteinander verbunden, wodurch die Objekte sowohl von theoretischer als auch von praktischer Seite umfassend analysiert werden können.

Praxisbezug

Neben den Lehrstuhlinhabern sowie den Assistenten/innen unterrichten in Bamberg auch der Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg und der Hauptabteilungsleiter des Rijksmuseum in Amsterdam. Bei diesen Lehrveranstaltungen und Exkursionen stehen vor allem die Übung vor Originalen sowie ein starker Praxisbezug im Vordergrund. Hierbei bietet sich schon früh die Möglichkeit, Einblicke und Erfahrungen in den von Ihnen angestrebten Berufsfeldern zu sammeln.