HINWEIS: Der Masterstudiengang "Interreligiöse Studien: Judentum - Christentum - Islam" läuft aus und wird im zum WS 2020/21 neu eingeführten Masterstudiengang "Religionen verstehen / Religious Literacy" als Studienschwerpunkt fortgeführt. Eingeschriebene Studierende können den Masterstudiengang "Interreligiöse Studien" bis zur Höchstudiendauer weiterstudieren. Neueinschreibungen sind nicht mehr möglich. Ab Mitte Juni 2020 finden Sie Informationen zum Masterstudiengang "Religionen verstehen / Religious Literacy" auf den entsprechenden Webseiten; Einschreibungen sind dann in diesen Studiengang möglich. Bei Rückfragen können Sie sich gerne wenden an:

Profil des Studiengangs

Ziel des Masterstudiengangs Interreligiöse Studien: Judentum - Christentum - Islam ist die Vermittlung grundlegenden Wissens hinsichtlich der drei großen monotheistischen religiösen Traditionen des Judentums, Christentums und Islam sowie der kompetente Umgang mit interreligiösen Fragestellungen.

Um kritisch und konstruktiv zum interreligiösen Gespräch beitragen zu können, muss die gesellschaftliche, kulturelle und politische Relevanz der Religionen sowie deren Interdependenz und Kontextgebundenheit verstanden werden. Voraussetzung dafür ist das Erfassen der aktuellen Herausforderungen und Problemlagen, aber auch der vorangehenden historischen Bezüge und kulturellen Bedingungen. Dementsprechend ist das Studium breit und interdisziplinär angelegt: Theologische und philosophische, politische und religionswissenschaftliche Perspektiven und Methoden ergänzen einander. Zusätzliche Angebote aus benachbarten Fächern wie historischen, kunsthistorischen oder literaturwissenschaftlichen Disziplinen können ergänzend hinzugenommen werden.

Das Studium befähigt Sie:

  • die Bedeutung der Heiligen Schriften der drei Traditionen in vergleichender Perspektive zu erfassen,
  • Formen und Relevanz von Tradtionsbildungen und Symbolisierungen zu verstehen,
  • die gesellschaftsprägenden Wirkungen der Religionen und ihr Verhältnis zur Politik sachkundig zu analysieren und darzustellen,
  • einen konstruktiven Beitrag zum interreligiösen Dialog zu leisten und
  • eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten.

Innerhalb dieses Rahmens sind die Studierenden angehalten, nach Maßgabe ihrer Interessen und Vorkenntnisse Schwerpunkte zu legen und somit individuelle Qualifikationsprofile auszubilden.