Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Volkswirtschaftslehre

Auslandsaufenthalt

Im Masterstudiengang European Economic Studies (EES) besteht optional die Möglichkeit ein Semester im Ausland zu verbringen.

Wichtige Infos zur Bewerbung

Für Studienbeginner im WS

  • ist ein Auslandsaufenthalt im (bzw. ab dem) 3. Semester (WS) möglich. Hierzu ist jedoch eine Bewerbung schon im 1. Semester einzureichen! Abgabefrist der Bewerbungsunterlagen beim Akademischen Auslandsamt ist Ende November! Sämtliche Infos zur Bewerbung finden Sie auf den Seiten des Auslandsamts. Alternativ ist ein Auslandsaufenthalt in einem zusätzlichen 5. Semester (WS) möglich.
  • Da bis Ende November im 1. Semester Master EES noch keine Leistungen erbracht werden können, bewirbt man sich mit den Leistungen aus dem absolvierten Bachelor.

Studienbeginner im SS

  • bewerben sich ebenfalls Ende November (2. Semester) üblicherweise für das 4. Semester (WS).
  • Ein Auslandsaufenthalt mit Beginn im Sommersemester ist aufgrund des frühen Semesterbeginns kaum möglich.

Sehr wichtig für alle Bewerbungen:

  • Für einen Auslandsaufenthalt ist vorab ein Sprachnachweis zu erbringen und den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Bitte rechtzeitig darum kümmern, die Plätze sind limitiert!!! Sämtliche Infos hierzu finden Sie auf den Seiten des Auslandsamtes (Siehe Europaprogramme bzw. Überseeprogramme).
  • Einige Universitäten nehmen keine Masterstudierenden auf. Den potentiellen Bewerberkreis einzelner Unis können Sie den Seiten des Auslandsamtes entnehmen (siehe Europaprogramme bzw. Überseeprogramme, und dann das gewünschte Land anwählen).
  • Das Akademische Auslandsamt bietet allen Studierenden Infoveranstaltungen (sog. Erstberatung) bezüglich Auslandsaufenthalt an. Bezüglich der Erstberatung informieren Sie sich bitte auf den Seiten des Akademischen Auslandamtes.

Anrechnung von Auslandsstudienleistungen

Bezüglich der Anrechnung im Ausland erbrachter Studienleistungen bestehen grundsätzlich zwei mögliche Varianten:

  1. Über einzelne Learning Agreements: Hierbei hat der Studierende (am besten vorab) die zuständigen Fachvertreter in Bamberg (nicht Herrn Dr. Felix Stübben) zu kontaktieren und Learning Agreements für einzelne Studienleistungen abzuschließen. Bei dieser Variante werden demnach einzelne Bamberger Leistungen (beispielsweise MAEES1.2 Advanced Macroeconomics) durch Leistungen im Ausland ersetzt.
  2. Über ein Learning Agreement mit dem Prüfungsausschuss EES (Herr Dr. Stübben): Hierbei schließt der Studierende vorab ein Learning Agreement im Umfang von 24 ECTS ab. Die Leistungen werden nach dem Auslandsaufenthalt in der Modulgruppe "Interdisziplinäre Spezialisierung" angerechnet.

Eine Kombination beider Varianten ist möglich!


Die nachfolgenden Regelungen beziehen sich ausschließlich auf Learning Agreements der 2. Variante:

  • Es ist i.d.R. ein Learning Agreement im Umfang von mind. 24 ECTS abzuschließen.
  • Studierende erbringen die Modulgruppe MAEES11 Interdisziplinäre Spezialisierung (die "freien" 24 ECTS im Wahlpflichtbereich Spezialisierung) komplett im Ausland.
  • Demnach können volkswirtschaftliche, betriebswirtschaftliche, politikwissenschaftliche und soziologische Module sowie Statistikmodule und/oder eine zweite Fremdsprache belegt werden.
  • Sollten in Bamberg bereits Leistungen in Interdisziplinäre Spezialisierung erbracht worden sein, können auch weniger als die üblichen 24 ECTS über Auslandsleistungen zusätzlich eingebracht werden (z.B. 6 ECTS über ein Modul in Bamberg und 18 ECTS über Module im Ausland).

Das Learning Agreement Formular finden Sie hier(238.8 KB).

Bitte das Learning Agreement immer in doppelter Ausführung und in Papierform vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei Herrn Dr. Felix Stübben einreichen. Die Kursbeschreibungen zu den einzelnen Veranstaltungen können gerne auch per Email geschickt werden.

Nachfolgend finden Sie eine Reihe von weiteren Fragen, die häufig zum Learning Agreement und Auslandsaufenthalt gestellt werden (FAQs).

Frequently Asked Questions (FAQs)

Grundsätzlich kann man auch an Universitäten, die keine Partneruniversitäten sind, sein Auslandssemester verbringen. Dies kann beispielsweise erforderlich werden, wenn die Bewerbungen um einen Platz an einer Partneruniversität nicht erfolgreich waren. Allerdings muss an dieser Uni ein ausreichendes wirtschaftswissenschaftliches Kursangebot zum Abschluss des LAs vorhanden sein. Weiterhin ist in einem solchen Fall der Aufenthalt und die Finanzierung, ggf. mit Hilfe des Akademischen Auslandsamtes, selbst zu organisieren.

Das Learning Agreement ist vor der Aufnahme des Studiums an der ausländischen Universität abzuschließen. Dazu kann sich jede(r) Studierende das Learning Agreement Formular unter obigem Link herunterladen, ausfüllen und ausdrucken.

Das Learning Agreement ist mit dem zuständigen LA-Koordinator abzuschließen. Dies ist Herr Dr. Felix Stübben (ees(at)uni-bamberg.de, F21/02.40, Sprechstunde: Mi. 13-15 Uhr).

Jeder Student hat sich eigenverantwortlich darum zu kümmern, welche Kurswahl an der jeweiligen ausländischen Uni möglich ist. Von der inhaltlichen Seite sollte das LA folgende Kriterien erfüllen:

  1. Die Kursinhalte sollen dem Studienfortschritt angemessen sein, um die sinnvolle Verzahnung der im Ausland zu erbringenden Studienleistungen mit den schon erbrachten Vorleistungen in Bamberg zu erreichen. Dies bedeutet insbesondere, dass es sich um Masterkurse handeln muss und diese nicht äquivalent mit Modulen insb. aus dem Grundprogramm in Bamberg (Modulgruppe MAEES1) sein dürfen.
  2. Es können Kurse im Umfang von bis zu 24 ECTS in das LA eingebracht werden. Dabei bestehen dieselben Wahlmöglichkeiten wie in der Modulgruppe MAEES11 in Bamberg (siehe u.a. Modulhandbuch EES).

Zur Prüfung dieser Punkte durch den LA-Koordinator ist es unbedingt erforderlich, von allen Kursen eine kurze Kursbeschreibung mit Angaben der ECTS bzw. SWS beizulegen (gerne auch als Links per Mail). Dies können eine Gliederung, ein Syllabus, ein Ausdruck aus dem Vorlesungsverzeichnis o.ä. sein. Selbst verfasste oder handschriftlich ergänzte Kurszusammenfassungen und Aufstellungen reichen dagegen nicht aus.

Gemäß der Prüfungsordnung Master „European Economic Studies (EES)“ können bis zu 24 ECTS der an der ausländischen Universität erbrachten Leistungen angerechnet werden. Die ECTS-Angaben sind den Kursbeschreibungen der ausländischen Universität zu entnehmen und in das Learning Agreement Formular (siehe pdf oben) einzutragen.

Sofern die ausländische Universität außerhalb Europas angesiedelt ist und daher über kein ECTS-System verfügt, (wie z.B. in den USA und Kanada, wo "Credits" berechnet werden), muss eine Umrechnung in SWS erfolgen (siehe FAQ 5). Während des Auslandssemesters sind insgesamt bis zu 12 SWS (=24 ECTS) zu erbringen, d.h. zwei ECTS entsprechen einer SWS.

Sind ECTS-Angaben vorhanden, so ist eine Anrechnung in SWS ausgeschlossen!

Wird das Auslandssemester an einer Universität ohne ECTS-System absolviert, sind im Learning Agreement (pdf-Download siehe oben) folgende Informationen einzutragen, um die SWS berechnen zu können:

  • Vorlesungsstunden pro Woche
  • Minuten einer Vorlesungsstunde
  • Zahl der Wochen (pro Semester)

Die Berechnung der SWS erfolgt automatisch!

Rechenbeispiel:

In Bamberg dauert eine SWS 45 Minuten und das Semester läuft 14 Wochen.

Ein Kurs dauert im Ausland 150 Minuten pro Woche über zwölf Wochen.

Dies entspricht: 150/45*12/14=2,86 SWS in Bamberg.


Hinweis: Die SWS Anzahl wird automatisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Im Prinzip genauso wie normale Kurse. Man teilt einfach die Gesamtdauer des Seminars durch 45 (Dauer einer SWS in Bamberg) und durch 14 (Anzahl Wochen pro Semester in Bamberg), um auf die Bamberger SWS zu kommen.

 
Beispiel: Ein Blockseminar findet einmalig Donnerstag und Freitag jeweils acht volle Stunden statt. Dies entspricht 960/45/14=1,52 SWS.

Sprachkurse können, wie laut Prüfungsordnung in der Modulgruppe "Interdisziplinäre Spezialisierung" vorgesehen, bis maximal 12 ECTS auch in das Learning Agreement eingebracht werden. Eine Sprache die auf selbem Niveau schon in einem Bachelor- oder Masterstudium absolviert wurde, kann nicht eingebracht werden. Es kann nicht dieselbe Sprache wie in Modulgruppe MAEES2 eingebracht werden.

Das Auslandsstudium soll eine berufsqualifizierende Schwerpunktsetzung unterstützen. Daher kann bis zu einem Drittel der im Ausland zu erbringenden Studienleistungen (d.h. maximal 8 ECTS oder 4 SWS) durch ein berufsqualifizierendes Praktikum im Ausland ersetzt werden.

Dazu muss das Auslandspraktikum inhaltlich geeignet sein (Unternehmen, Banken, Versicherungen, Ministerien etc.) und mindestens einen Monat Vollzeit dauern. In diesem Fall ist das berufsqualifizierende Praktikum Bestandteil des LAs und mit dem LA-Koordinator zu vereinbaren.

Bezüglich Anbahnung und Fördermöglichkeiten von Auslandspraktika siehe auch die Seite des Akademischen Auslandsamtes.

Sobald Ihnen das offizielle Noten-Transkript über Ihre im Ausland erbrachten Leistungen vorliegt, sollten sie es (fall möglich im Original, ansonsten auch gerne eingescannt) bei ihrem LA-Koordinator (Dr. Felix Stübben) einreichen. Dieser prüft den Inhalt und Vollständigkeit des LAs anhand der im Ausland erbrachten Leistungen und gibt die Unterlagen weiter an den Prüfungsausschussvorsitzenden im Studiengang „European Economic Studies (EES)“.

Das Noten-Transkript sollte alle besuchten Kurse und das erzielte Ergebnis beinhalten. Enthält das Transkript keine ECTS- bzw. SWS- Angaben müssen diese - falls noch nicht geschehen - auch eingereicht werden. Nachweise über Praktika bzw. Sprachkurse sind ebenfalls einzureichen.

Nach Erhalt der Unterlagen durch den LA-Koordinator rechnet dieser die Noten aus dem Ausland in Bamberger Noten um.

Seit Januar 2008 gibt es eine fakultätsweite Richtlinie zur Notenumrechnung von im Ausland erbrachten Leistungen. Diese finden Sie unter folgendem pdf Link.

Ansprechpartner für Umrechnungsmodalitäten, die über die obige Richtlinie hinausgehen, ist Dr. Felix Stübben.

Sie können das Transkript auch per Post an den LA-Koordinator schicken. Allerdings weisen wir darauf hin, dass in der Vergangenheit schon Unterlagen auf dem Postweg beschädigt wurden. Wir empfehlen daher nachdrücklich, alle anrechnungsrelevanten Unterlagen persönlich beim LA-Koordinator einzureichen.

Grundsätzlich ist ein abgeschlossenes LA beiderseitig verpflichtend. Man sollte deshalb sorgfältig bereits im Vorfeld die Kurswahl planen. Dennoch kann es sein, dass Änderungen im LA nötig werden. In diesem Fall teilen Sie dem LA-Koordinator (Dr. Felix Stübben) unverzüglich die gewünschten Änderungen mit. Dieser wird daraufhin Kontakt mit Ihnen aufnehmen und ggf. sein OK geben. Ein neues LA ist erst dann einzureichen, wenn die Kurswahl final feststeht.

Prinzipiell ist eine Beurlaubung in Bamberg während des Auslandssemesters möglich. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich rechtzeitig die Studierendenkanzlei Bamberg. Es fallen in jedem Fall die üblichen Beiträge für das Studentenwerk und für das Semesterticket an (75,20 Euro, Stand: März 2015).

Achtung: Eine Erstanmeldung zu Klausuren ist während einer Beurlaubung nicht möglich! Dies gilt auch für die Masterarbeit! Beachten Sie bitte ggf. auch FAQ Nr. 14.

Die Zwangsanmeldung während einer Beurlaubung wird gelöscht. Sobald der/die Studierende wieder ordnungsgemäß in Bamberg immatrikuliert ist (also nach der Beurlaubung), tritt die Wiederholungsverpflichtung wieder in Kraft. Eine Ablegung der Wiederholungsprüfung während des Urlaubssemesters kann erfolgen, soweit der Studierende vorab und spätestens bis zum Ablauf der regulären Meldefrist einen entsprechenden Antrag beim Prüfungsamt stellt.

Eine Erstanmeldung zu Klausuren ist während einer Beurlaubung nicht möglich!

Achtung: Ohne Beurlaubung besteht auch während des Auslandsaufenthaltes eine Zwangsanmeldung für nicht bestandene Prüfungsleistungen in Bamberg, außer der Studierende stellt rechtzeitig einen Antrag auf Aussetzen der Wiederholungsverpflichtung an das Prüfungsamt Bamberg (Nachweis bezüglich Auslandsaufenthalt nicht vergessen)!

Grundsätzlich können auch mehr als 24 ECTS im Auslandssemester erbracht werden. Jedoch werden über ein Learning Agreement der 2. Variante (siehe oben) standardmäßig immer nur die notenmäßig besten 24 ECTS umgerechnet und in Modulgruppe „MAEES11 Interdisziplinäre Spezialisierung“ angerechnet.

Es gibt zwei Alternativen „überschüssige“ ECTS zu verwenden:

  1. Sie können dazu verwendet werden, dass die schlechtesten Auslandsleistungen nicht in die Um- und Anrechnung einfließen. Haben Sie beispielsweise 30 ECTS über 6 Module zu je 5 ECTS erbracht, fällt die schlechteste Leistung ganz aus der Umrechnung und die zweitschlechteste Leistung wird mit nur 4 ECTS einbezogen.
  2. Alternativ können Sie die ECTS dazu verwenden, noch ausstehende Leistungen in Bamberg (z.B. in Modulgruppe MAEES1) zu ersetzen. Hierzu müssen Sie einzelne zusätzliche Learning Agreements mit Fachvertretern in Bamberg abschließen. D.h. Sie kontaktieren (am besten vor dem Auslandsjahr per Email) für das Fach inhaltlich zuständige Professoren und fragen, ob Ihnen ein bestimmtes Fach im Ausland nach Ihrer Rückkehr für ein entsprechendes Fach in Bamberg angerechnet werden könnte. Hierbei hängen Sie am besten gleich eine Beschreibung des Kurses im Ausland an, damit die Fächer inhaltlich verglichen werden können. Die Anrechnung erfolgt letztlich über Herrn Dr. Felix Stübben. Das Anrechnungsformular finden Sie auf den Seiten des Prüfungsausschuss EES (siehe "Formulare").

Eine Kombination beider Alternativen ist zulässig.

Achtung: Kurse können natürlich nur entweder im Rahmen der 24 ECTS (Interdisziplinäre Spezialisierung) oder als Einzelagreement angerechnet werden!

 

 Diese Seite teilen: share to facebook share to google+