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Schule als Organisation stellt nicht nur einen Ort des Lernen und des Lehrens dar. Vielmehr kann Schule als System verstanden werden, das mit unterschiedlichen Verbünden, Netzwerken und Institutionen verknüpft ist und insofern programmatischen und sozialen Veränderungsprozessen unterliegt. Schulentwicklungsforschung setzt bei schulischen Entwicklungskonzepten an und verfolgt das Ziel einer systematischen Qualitätssicherung.

Dr. Markus Heibler, SAD Gerhard Koller

Das Projekt beschäftigt sich damit, welche Erfordernisse die Veränderung der Schule zu einem ganztätigen Arbeits- und Lebensbereich auch für den Arbeitsplatz von Lehrkräften wie auch Schulleitungen mit sich bringt. Der Themenkomplex wurde bislang noch kaum diskutiert. Erste Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Lehrkräften aus drei bayerischen Landkreisen sind in einem Zeitschriftenbeitrag dargestellt: Heibler, M./Koller, G. (2010): Ganztagsschule. Notwendige Veränderungen für den Arbeitsplatz Schule. In: SchulVerwaltung Bayern 6/2010. S. 176 – 179.

Leitung Prof. Dr. S. Rahm, in Kooperation mit Prof. Dr. J. Abel, Lehrstuhl Allgemeine Pädagogik, Dr. M. Heibler, BAZL, G. Koller, Schulamtsdirektor a.D., und Ch. Nerowski, Lehrstuhl für Schulpädagogik

Die Studie „Modellregion Ganztagsschule“ erhebt die mit dem Ausbau von Ganztagsschulen verbundenen Motivlagen der drei beteiligten Statusgruppen Lehrpersonen, Eltern und Schulverwaltung. Sie verspricht empirische Evidenzen über die Perspektiven der an der Reform Beteiligten und eröffnet damit die Möglichkeit einer Nachjustierung. Gefördert durch die Stiftung Bildungspakt Bayern.