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            <title>Uni Bamberg News</title>
            <link>https://www.uni-bamberg.de</link>
            <description>Latest news | Aktuelle Informationen</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Uni Bamberg</copyright>
            
            
            <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 04:31:39 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 16 Aug 2026 04:31:39 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 18 Nov 2026 18:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gastvortrag</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/gastvortrag-22/</link>
                        <description>Gastvortrag von Herrn Dr. Marcel Humar zum Thema: „Ich hab keinen Bock, diese komischen Wörter zu entschlüsseln!!!“ –
Empirische Untersuchungen zur Wirksamkeit von Aufgaben im altsprachlichen Unterricht
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="/fileadmin/klassphillat/dateien/Gastvortrag_Humar_18112026.pdf">Vortrag</a> <span class="filesize">(116.3 KB)</span> findet um 18.00 Uhr c.t. im Raum U5/01.22 statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 10:03:37 +0200</pubDate>
                        <title>Volturnia 2026 – die latinistische und gräzistische „Welt“ zu Gast in Bamberg</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/volturnia-2026-die-latinistische-und-graezistische-welt-zu-gast-in-bamberg/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Vom 11.-13. Juni 2026 fanden die Volturnia, das jährliche stattfindende Treffen der Klassischen Philologinnen und Philologen aus Bayern und Österreich, an der Universität Bamberg statt. Im fränkischen Rom bot bei durchwachsener Wetterlage ein gemischtes Programm Anregung und Unterhaltung für Gäste sowie (Wahl-)Bambergerinnen und -Bamberger: von Homer bis Polyainos, von Plautus und seiner (musikalischen) Rezeption bis Eugenius von Toledo, von Giovio bis Camerarius – auch über die Klassiker Platon, Aristoteles und Cicero gab es viel Neues zu hören.</p>
<p class="text-justify">Die Vorträge wurden ausschließlich von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern gehalten, die eine enorme Breite an Themen und Perspektiven mitbrachten: Übersetzungstheorie, Philosophie von Atomismus bis Sprachphilosophie, Gender Studies, Intertextualität, Narratologie und Gattungstheorie.</p>
<p class="text-justify">Die Gelegenheit zur Vernetzung auf der Tagung und auf dem Keller schätzten alle sehr. Das Organisationsteam möchte sich an dieser Stelle bei allen Beitragenden, Teilnehmenden und Unterstützenden bedanken!</p>
<p class="text-justify"><i>Annette Hillgruber, Jakob Lenz und Sarah Weichlein</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>11. Volturnia 2026</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/11-volturnia-2026/</link>
                        <description>Jahrestagung der Bayerischen und Österreichischen Klassischen Philologinnen und Philologen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Jahrestagung der Klassischen Philologinnen und Philologen aus Bayern und Österreich „Volturnia“ findet vom 11. bis 13. Juni 2026 an der Universität Bamberg statt. Dabei berichten Forschende – insbesondere Promovierende und PostDocs – der beteiligten Institute und Fächer aus ihren Forschungsprojekten und stellen sie zur Diskussion. Die Beiträge befassen sich mit Sprache, Literatur, Kultur und Philosophie der griechisch-römischen Antike und ihrer Transformation und Rezeption bis in die Neuzeit. Interessierte sind bei den kostenfreien Veranstaltungen willkommen.</p>
<p>Um Anmeldung wird gebeten an die Kontaktadresse: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8tmjrsplgy0.04,ijyqqnfgjjyrYslg+zykzcpe,bc" data-mailto-vector="-2">volturnia2026.klassphillat(at)uni-bamberg.de</a>.</p>
<p>Veranstaltet vom Institut für Klassische Philologie und Philosophie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg</p>
<p>Veranstaltungsräume: An der Universität 5 und 7, Raum U5/00.24 und U7/01.05<br />D – 96045 Bamberg<br /><br /><a href="/fileadmin/klassphillat/bilder/23_04_26_Volturnia_2026_Plakat.pdf">Plakat</a> <span class="filesize">(182.9 KB, 1 Seite)</span><br /><a href="/fileadmin/klassphillat/dateien/Programm_Volturnia_2026_aktuell.pdf">Tagungsprogramm</a> <span class="filesize">(1.2 MB)</span><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 22 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tria Studia IV „Schifffahrt in der Antike“</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/tria-studia-iv-schifffahrt-in-der-antike/</link>
                        <description>Altertumswissenschaftliches Vernetzungstreffen am 22. Mai 2026</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Vernetzungstreffen Tria Studia (TriaS) für Studentinnen und Studenten, Promovendinnen und Promovenden sowie Post-Docs der Bamberger Altertumswissenschaften geht in die vierte Runde: Am 22. Mai 2026 widmen wir uns dem Thema „<u>Schifffahrt in der Antike</u>“. Interessierte dürfen sich gerne an Annette Hillgruber (annette.hillgruber[at]uni-bamberg.de) wenden.</p>
<p><a href="/fileadmin/klassphillat/bilder/Werbeflyer_TriaS_Schifffahrt_in_der_Antike.pdf">Flyer</a> <span class="filesize">(1.8 MB, 1 Seite)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 06 May 2026 18:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gastvortrag</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/gastvortrag-21/</link>
                        <description>Gastvortrag von Frau Prof. Dr. Verena Schulz zum Thema: „Kreatives Vergessen bei Cicero, Horaz und Valerius Flaccus&#039; Iupiter&quot;</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="/fileadmin/klassphillat/dateien/Gastvortrag_Schulz.pdf">Vortrag</a> <span class="filesize">(119.5 KB, 1 Seite)</span> findet um 18.00 Uhr c.t. im Raum U5/01.22 statt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Von Flötenspielern, Flashmob-Studies und dem Flow</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/von-floetenspielern-flashmob-studies-und-dem-flow/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Am 16. Januar 2026 fand das dritte TriaS-Treffen statt. Auch dieses Mal kamen erfahrene und neue <i>studiosae</i> und <i>studiosi</i> in bewährter Manier zusammen, um sich dem Thema „Musik und Tanz in der Antike“ zu widmen.</p>
<p class="text-justify">Am Vorabend wurden wir bereits auf die Thematik im wahrsten Sinne eingestimmt: So hielt PD Dr. Markus Stachon einen Gastvortrag mit dem Titel „Gibt es antike Melodien zu den Oden des Horaz?“, der uns eindrücklich die ureigene Musikalität von Sprache vermittelte und an Horazens Ode 1,38 auch selbst mit Gesang vorführte. Markus Stachon bereicherte zudem beim eigentlichen Treffen am darauffolgenden Tag den Austausch mit seiner Expertise, wofür wir sehr dankbar sind.</p>
<p class="text-justify">Mit dem dritten Treffen konnten wir die TriaS nun nicht nur als Tradition etablieren, sondern erfreulicherweise auch die bis dato größte Runde begrüßen.</p>
<p class="text-justify">Bei der zu Beginn üblichen Vorstellungsrunde zeigte sich, dass die Gruppe eine breite Expertise in musikalischen und bisweilen auch tänzerischen Fähigkeiten vorweisen konnte.&nbsp;Im Anschluss zeigte Annette Hillgruber schlaglichtartig einige Beispiele zu Musik und Tanz, die in engem Bezug zu Bamberg stehen. Diesen folgte ein Brainstorming zu individuellen und kollektiven Aspekten von Musik und Tanz in zeitgenössischer und überzeitlicher Perspektive. Hierbei sprudelten die Überlegungen nur so, was zu Gesprächen über den sogenannten Flow, über individuelle Geschmäcker, zur religiösen Dimension von Musik und Tanz und nicht zuletzt auch zur Frage führte, ob es sich bei einem ‚Flashmob‘ um ein modernes oder doch überzeitliches Phänomen handelt. Die vorläufige Lösung dieser Frage sollte nicht lange auf sich warten lassen:</p>
<p class="text-justify">Leon Oberst führte uns zu den Anfängen von Musik und Tanz im 5. Buch von Lukrezens Gedicht <i>De rerum natura</i> mit einer Einbettung in die Kulturentstehung, die Voraussetzungen und Impulse durch Nachahmung der Natur; die Diskussion sollte zeigen, dass Lukrez mit seinen Vorstellungen nicht weit von moderner Evolutionstheorie entfernt war. Mit dem Verweis darauf, dass es sich bei der Erfindung des rituellen Tanzes in diesem Gedicht um einen antiken – vielleicht den ersten bezeugten – Flashmob gehandelt haben könnte, bekräftigte Leon Oberst seine Position, dieser sei ein überzeitliches Phänomen – der Grundstein für eine neue Forschungsrichtung war gelegt: ‚flashmob studies‘. Josie Ostmann widmete sich der antiken Sängerfigur Orpheus anhand zentraler Texte von Apollonios von Rhodos, Vergil und Ovid und zeigte ihn als Kristallisationsfigur von Musik und Tanz und dem Wirken seines Leierspiels und Gesangs auf Tiere, Pflanzen und Menschen. Benjamin Sieber lenkte unseren Blick dann auf ekstatische Formen des Tanzes als Ausdrucksform von Gedanken- und Gefühlswelten, als kultische Performanz in dionysischer Manier, geradezu in einem Flow, sowie als List in der <i>Aeneis</i>.</p>
<p class="text-justify">Im zweiten, archäologischen Input des Tages breitete Jacob Schöning ein wahres Panorama der Darstellungen von Instrumentalisten aus, die wiederum unterschiedliche Phänomene widerspiegeln: Zum einen belegen sie mithilfe von technischen und sozialen Aspekten in der Darstellung sowie durch die gezeigten Figuren (Musen oder Apoll) einen kulturellen Transfer, und zwar von Griechenland nach Rom sowie von der Lyra zur Kithara. Zum anderen lässt sich mithilfe der Abbildungen auch nachvollziehen, dass Flöten- und Leier-Spieler in Vereinigungen von Berufsmusikern eingebunden waren und zu unterschiedlichen Gelegenheiten die musikalische Untermalung darboten: bei Kultfeiern und Leichenzügen, beim Sport und (Waffen-)Tanz, ja sogar beim Reiten.</p>
<p class="text-justify">Verschiedene kanonisierte Orpheus-Szenen schlugen dabei einen willkommenen Bogen zum philologischen Input. Schließlich kam die römische Orgel, die Hydraulis, zu ihrem Recht, die vermutlich nicht zuletzt das ‚Storytelling‘ bei Gladiatorenkämpfen unterstützte; ein Video zur Vorführung einer nachgebauten Orgel vermittelte uns einen Eindruck, wie dieses antike Musikinstrument geklungen haben könnte. An seinen Beitrag schlossen sich rege Diskussionen über Funktionsweisen von Instrumenten an, zu der die erfahrenen Musikerinnen und Musiker der Runde ihr Praxiswissen besteuern konnten; viele praktische Aspekte zur Bedienung und zum Klang insbesondere der Orgel bleiben für uns heute jedoch nach wie vor schwierig zu rekonstruieren.</p>
<p class="text-justify">Das wieder reichlich ausgestattete Mitbringbuffet bot Gelegenheit zur Vernetzung und wohlverdienten Pause, bevor der dritte Input die Disziplinen-Trias komplettierte: Den althistorischen Input teilten sich schließlich Quirin Blender und Caroline Kreutzer unter dem gemeinsamen Fokus auf antike Hymnen. Mit den Hymnen am Schatzhaus in Delphi waren erstmals auch Inschriften bei den Tria Studia prominent vertreten. Die Hymnen waren in Festkontexte eingebunden, hatten repräsentativen Charakter und unterliegen sprachlich einer klassischen Dreiteilung in Epiklese, Lobpreis und Bitte. Und die delphischen Hymnen beinhalten zudem eine einzigartige Besonderheit: sie überliefern die antike Notation von Musik. Mit dem ambrosianischen Hymnengesang ging es schließlich in die Spätantike: Es wurden Texte vorgestellt, die Einblicke in den spätantik-christlichen Kirchengesang liefern und bis heute durch ihr Nachwirkung bestechen. So banden die Hymnen die Kirchengemeinde in den Wechselgesang ein, wirkten in ihrer besonderen Gestaltung identitätsstiftend und verbanden die Gemeinde eng mit ihrem Bischof.</p>
<p class="text-justify">Die Abschlussdiskussion zeigte die hervorragende Verzahnung der Inputs und weckte Vorfreude auf weitere Treffen. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das wunderbare Treffen und freuen uns auf die gemeinsamen Veranstaltungen im Sommersemester 2026 zum Leitthema „Schifffahrt in der Antike“!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:58:00 +0100</pubDate>
                        <title>Trilaterale Konferenz in der Villa Vigoni (Menaggio)</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/trilaterale-konferenz-in-der-villa-vigoni-menaggio/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Vom 17.11. bis 20.11.2025 war Prof. Dr. Markus Schauer zu der von der DFG geförderten Trilateralen Forschungskonferenz „Kalliope und Melpomene in Rom. Entstehungskontext und literarische Wirkung der altlateinischen Epik und Tragödie“ in die Villa Vigoni am Comer See (Menaggio) eingeladen und hielt einen Vortrag „Zur Entstehungsgeschichte der neuen Tragikerausgabe <i>Tragicorum Romanorum Fragmenta</i>. Edition zwischen Dekonstruktion und Rekonstruktion“. Darin zeichnete er die Entwicklung seiner konzeptionellen Überlegungen als Editor, Herausgeber und Projektleiter der vierbändigen Tragikerausgabe von ihren Anfängen im Jahr 2002 bis zur Veröffentlichung 2012 bzw. 2023 nach.</p>
<p><span style="font-family:&quot;Times New Roman&quot;,serif;"></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 00:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Frühstudium in der Klassischen Philologie</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/fruehstudium-in-der-klassischen-philologie/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommersemester 2025 nahm ein Schüler im Fach Latinistik die Möglichkeit des Frühstudiums war. Sein <a href="https://blog.uni-bamberg.de/menschen/2025/fruehstudenten/" target="_blank">Erfahrungsbericht</a> und Informationen zum <a href="/fruehstudium/">Frühstudium</a> sind <a href="https://blog.uni-bamberg.de/menschen/2025/fruehstudenten/" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 16:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gastvortrag</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/gastvortrag-20/</link>
                        <description>Im Rahmen des Seminars &quot;Vergils Aeneis und der Eneasroman Heinrichs von Veldeke&quot; 
von Dr. Christoph Schanze und Dr. Johannes Zenk laden wir alle Interessierten herzlich zum Gastvortrag ein.

Prof. Dr. Brigitte Burrichter (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) spricht über 
»Camilla - die extravagante Königin«.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 09:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Rosinen, Römerwein und Rituale – zweites TriaS-Treffen</title>
                        <link>https://www.uni-bamberg.de/klassphil/news-von-der-bamberger-klassischen-philologie/artikel/rosinen-roemerwein-und-rituale-zweites-trias-treffen/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Am 27. Juni 2025 traf sich zum zweiten Mal die Vernetzungsinitiative der Bamberger Altertumswissenschaften „Tria Studia“ – Geschichte, Text und Artefakt zu <strong>Gastmählern und Esskultur in der Antike</strong>. Das beim letzten Treffen einhellig gewählte Thema erwies sich als äußerst fruchtbar für das Anliegen der TriaS, nämlich den lockeren und interdisziplinären Austausch zwischen engagierten Studierenden, Promovierenden und Post-Docs der altertumswissenschaftlichen Disziplinen der Alten Geschichte, Klassische Philologie und Archäologie der Römischen Provinzen an der Universität Bamberg.</p>
<p class="text-justify">Das zweite TriaS-Treffen startete mit einer ersten Kennenlernrunde, in der es auch um Mensa-Erfahrungen, Lieblingsspeisen und Essensfrevel ging – für einige zählen darunter Rosinen. Zum interaktiven Einstieg konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Form eines adaptierten „Speeddating-Memory“ nicht nur gegenseitig noch etwas besser kennenlernen, sondern auch einen Zugang zur Thematik finden. Mit Hilfe von Frage- und Antwortkarten reichten die Themen von antikem Vegetarismus und Kannibalismus über einen „Apfel“ als Auslöser eines Krieges hin zum sog. „schwarzen Mahl“ Domitians. Dabei kam das Gespräch dann auch auf aktuelle soziale Aspekte des Essens: Der Mensch als soziales Wesen scheint einen nicht unbeträchtlichen Teil zwischenmenschlicher Kontakte mit gemeinsamen Mahlzeiten zu verbinden.</p>
<p class="text-justify">Dass dem auch in der Antike so war, zeigte dann auch gleich der erste Input-Vortrag aus der Alten Geschichte. Lukas Goller und Johannes Röder verglichen als Einstieg das griechische Symposion mit dem römischen <i>convivium</i>. Bei einem allgemeineren Teil über den Verlauf eines antiken Abends der aristokratischen Oberschicht mit Genuss von Wein, Musik und Tanz zeigten sich besonders auch die ritualisierten und religiösen Ausdrucksformen sowie sozialhistorische Aspekte. Konnten doch antike Gastmähler – wie in heutiger Zeit – auch zur Repräsentation, Distinktion und ‚Networking‘ genutzt werden. Daraufhin entstand ein angeregter Austausch zu etwaigen Parallelen moderner WG-Feiern, der mit der Recherche zum Alkoholgehalt antiken Weins endete.</p>
<p class="text-justify">Im altphilologischen Beitrag gaben Sarah Weichlein und Annette Hillgruber einen Überblick über Begrifflichkeiten, Metaphoriken des Essens und vor allem die Funktionalisierung von Gastmählern in verschiedenen literarischen Gattungen: Der Fokus lag dabei auf den Bauformen einer Gastmahlszene im Epos Besonderen und vor allem der Satire. Dabei kam sowohl Horaz zum Gastmahl des Nasidienus als auch Petron mit seinem <i>Satyricon</i> zu Wort. Eine andere Facette von Essen in religiösem Kontext zeigte ein Ausblick auf biblische Zeugnisse: Speisungswunder, das Letzte Abendmahl und den Gang nach Emmaus. In der anschließenden Diskussion unterhielten wir uns angeregt über Petron und die Gattungskonventionen der Satire im Verhältnis zur sozialen Realität von „Neureichen“ in der Gesellschaft der römischen Kaiserzeit.</p>
<p class="text-justify">Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die theoretischen Ansätze in die Praxis umsetzen, und zwar beim Mittagsbuffet aus mitgebrachten Speisen. Der soziale Aspekt stand dabei besonders im Vordergrund.</p>
<p class="text-justify">Nach der Pause wandte sich Jacob Schöning mit kundigem Blick dem sogenannten „Totenmahl-Phänomen“ zu. Dabei erläuterte er Totenmahlreliefs, die sowohl in den Nordwestprovinzen des Römischen Reiches als auch im östlichen Mittelmeerraum verbreitet waren.&nbsp; Bei der Bewertung solcher bildlichen Darstellungen stehen zwei Fragen im Fokus: Bilden diese realistische oder idealisierte Szenen ab? Handelt es sich um Dies- oder Jenseitsvorstellungen?</p>
<p class="text-justify">Dr. Stefanie Becht entführte uns schließlich nach Pompeji und zeigte verschiedene bildliche Topoi auf sowie Rezeptionsweisen der Wandmalereien. Darüberhinaus gab sie einen Einblick in die archäologischen Möglichkeiten der Untersuchung von Speiseresten und der experimentellen Archäologie.</p>
<p class="text-justify">Alle Beiträge zeigten eindrücklich, dass man sich dem Themenkomplex „Gastmähler und Esskultur in der Antike“ auf vielfältige Weise zuwenden kann – es gibt (noch immer) vieles zu entdecken. In der Gesamtdiskussion blickten wir abschließend erneut auf die sozialhistorische Dimension – besonders mit Blick auf die Leitfrage der Distinktion –; dabei tauchte auch das Diskursfeld „Luxus wieder auf. Hier kam dann auch die Frage auf, ob das aufkommende Christentum mit seinen asketischen Idealen gewisse Veränderungen in Ess- und Trinkkultur mit sich brachte.</p>
<p class="text-justify">Die Themenfindung bescherte uns schließlich zwei neue Themen für die kommenden Semester: Die Gastmähler schlagen zunächst den Bogen zu „Musik und Tanz in der Antike“ und über das Flüssige&nbsp; wird der Weg zur „Schifffahrt in der Antike“ führen.</p>
<p class="text-justify">Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Beiträge und anregenden Diskussionen und freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen!</p>
<p class="text-justify">Als nächstes wird zum aktuellen Semesterthema am 8. Dezember ein Gastvortrag von Professor Dr. Konrad Vössing (Bonn) stattfinden zum Thema „‚Bis zur bitteren Neige‘? Weinhefe, Bodensatz und Siphon beim antiken Gelage“. Hierzu ergeht schon jetzt herzliche Einladung, weitere Informationen folgen! Das folgende TriaS-Treffen findet am 16. Januar 2026 statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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