Expertenworkshop: Bürgerbeteiligung in städtebaulicher Denkmalpflege und Stadtentwicklung

Am 28.06.17 fand der Expertenworkshop in Zusammenarbeit des KDWTs mit dem BLfD in Bamberg statt

Wie werden Bürger in der städtebaulichen Denkmalpflege und Stadtentwicklung beteiligt und wie könnten sie beteiligt werden?
Am 28. September lud das Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege im Rahmen des gemeinsamen Projekts: „Das Kommunale Denkmalkonzept Bayern – neue Wege städtebaulicher Denkmalpflege“ zu einem Expertenworkshop ein. Es diskutierten Wissenschaftler, Denkmalfachbehörde, institutionelle Vertreter und Praktiker darüber, wie man die Herausforderung der Verbindung von städtebaulicher Denkmalpflege, Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung in den Kommunen aktiv gestalten kann. Denn die Erfahrungen mit der städtebaulichen Denkmalpflege zeigen, dass das baukulturelle Erbe einer Stadt nicht nur von einzelnen, gelisteten Objekten bestimmt wird, sondern auch durch die strukturellen, räumlichen und thematischen Beziehungen im Stadtraum. Die größte Verantwortung für die Bewahrung und Entwicklung solcher – meist nicht formal geschützter – Strukturen tragen in Deutschland die Kommunen, welche in ihrer Planungshoheit die Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung aufstellen. Welche Gebäude und Strukturen erhalten werden und in welcher Weise sie in die Stadtplanung integriert werden, betrifft jedoch vor allem diejenigen, die tagtäglich in der Stadt agieren, sich persönlich mit ihr identifizieren und sich selbst in die Gestaltung ihrer Umwelt involvieren möchten.
Die unterschiedlichen Perspektiven, die die Workshop-TeilnehmerInnen in die Diskussion einbringen konnten, boten interessante Einblicke auf das umfassende Themenfeld. Die neuen Erkenntnisse werden in die weiterführende Projektarbeit des "Kommunalen Denkmalkonzept Bayern" einfließen.