Studium

Interesse am Studium

Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung (Studieren ohne Abitur)

Wenn Sie weder das Abitur noch eine sonstige schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, aber schon länger arbeitstätig sind oder sogar eine berufliche Fortbildungsprüfung zum Meister, Fachwirt ect. bestanden haben, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen dennoch ein Studium an einer Universität beginnen.

Je nach Ihrer individuellen beruflichen Qualifikation wird Ihnen hierbei der allgemeine oder über ein erfolgreich absolviertes Probestudium der fachgebundene Hochschulzugang eröffnet.

Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums als beruflich Qualifizierte oder als beruflich Qualifizierter ist immer die Absolvierung eines Beratungsgesprächs (vor Immatrikulation bzw. Bewerbung).

Zweck des Beratungsgesprächs ist es, dem Studienbewerber oder der Studienbewerberin einen realistischen Eindruck über Inhalte, Aufbau und Anforderung des Studiums im angestrebten Studiengang zu vermitteln. Nach dem Gespräch stellt die Zentrale Studienberatung der Otto-Friedrich-Unviersität Bamberg eine Bescheinigung über Ihre Studienberechtigung aus.

Hier können Sie sich für das Beratungsgespräch(287.5 KB) anmelden. Nach Prüfung Ihrer Unterlagen durch die Studierendenkanzlei setzt sich die Zentrale Studienberatung zur Terminvereinbarung mit Ihnen in Verbindung.

Sollten Sie bereits an einer anderen bayerischen Universität ein Beratungsgespräch im gewünschten Studiengang absolviert haben, so wird der dortige Nachweis von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in der Regel anerkannt.

Bewerberinnen und Bewerber für zulassungsbeschränkte Studiengänge müssen sich zusätzlich Online für einen Studienplatz bewerben. Bewerbungsschluss für das jeweilige Wintersemester ist der 15. Juli und für das jeweilige Sommersemester der 15. Januar.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Studierendenkanzlei oder die Studienberatung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

 

Allgemeiner Hochschulzugang

Wenn Sie eine berufliche Fort- oder Weiterbildungsprüfung (zum Beispiel Meister/in, Fachwirt/in, Techniker/in, Erzieher/in) bestanden haben, ist Ihnen der allgemeine Hochschulzugang eröffnet.

Sie können den Studiengang, den Sie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg studieren möchten, frei wählen. Bitte beachten Sie dabei, dass eine Einschreibung in einen zulassungsbeschränkten Studiengang nur nach erfolgter Zulassung möglich ist.

Folgende Fort-oder Weiterbildungszeugnisse eröffnen bei Vorliegen der dort genannten Voraussetzungen die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung:

  1.  Zeugnis über eine nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung abgelegte und bestandene Meisterprüfung

  2. Zeugnis über eine nach §§ 53, 54 des Berufsbildungsgesetzes oder §§ 42, 42a der Handwerksordnung abgelegte und bestandene beruflichen Fortbildungsprüfung, soweit der vorbereitende Lehrgang einen Stundenumfang von insgesamt mind. 400 Stunden umfasste.
    Sollten diese Vorgaben nicht bereits aus dem Zeugnis ersichtlich sein, lassen Sie sich dies bitte von der zuständigen Berufskammer (z.B. IHK) kurz bestätigen.

  3. Zeugnis über die bestandene Abschlussprüfung an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Fachschule* (z.B. Techniker/innen) oder Fachakademie (z.B. Erzieher/innen).

    Absolventen/innen einer Fachakademie für Sozialpädagogik beachten bitte, dass Sie zusätzlich zum Abschlusszeugnis der Fachakademie die Urkunde zum/r "Staatlich anerkannten Erzieher/in" vorlegen müssen. Soweit Sie sich noch im Berufspraktikum befinden sollten, genügt die "gesonderte Bescheinigung über das Bestehen des Berufspraktikums", welche Sie bei Ihrer Fachakademie beantragen müssen.

    (*Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung, deren Bildungsgänge in der Regel an eine berufliche Erstausbildung und Berufserfahrung anschließen (Berufsfachschulen zählen daher nicht zu den Fachschulen).

  4. Zeugnis über den bestandenen Fortbildungsabschluss an einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie, wenn die Prüfungsordnung staatlich genehmigt ist und/oder ein Staatskommissär an den Prüfungen mitwirkt und die Fortbildung einen Stundenumfang von mind.400 Stunden umfasste. Bitte legen Sie geeignete Nachweise hierüber vor.

  5. Zeugnis über die bestandene Prüfung zum Verwaltungsfachwirt/in oder die bestandene Fachprüfung II an der Bayer. Verwaltungsschule

  6. Zeugnis über eine bestandene Fort- oder Weiterbildungsprüfung nach einer landesrechtlichen Fort- oder Weiterbildungsregelung für Berufe im Gesundheitswesen sowie im Bereich der sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Berufe, deren vorbereitender Lehrgang einen Stundenumfang von mind. 400 Stunden umfasste.
    Bitte legen Sie geeignete Nachweise hierüber vor.

  7. Zeugnis über eine nach den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V. durchgeführte bestandene Weiterbildungsprüfung, deren vorbereitender Lehrgang einen Stundenumfang von mind. 400 Stunden umfasste; die Weiterbildungsstätte muss von der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V anerkannt sein. Bitte legen Sie geeignete Nachweise hierüber vor.

  8. eine der Meisterprüfung (siehe Nr. 1) gleichwertige Qualifikation im Sinne des Seemannsgesetzes (staatliche Befähigungszeugnisse für den nautischen oder technischen Schiffsdienst).

 

Anmeldung für das Beratungsgespräch(287.5 KB)

 

Fachgebundener Hochschulzugang

Wenn Sie keine Fort- oder Weiterbildungsprüfung abgelegt haben, aber bereits längere Zeit berufstätig sind, können Sie einen Hochschulzugang für Studiengänge, die fachlich zu Ihrer Berufsausbildung und Berufspraxis passen, erhalten.

Hierfür müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

  1. erfolgreicher Abschluss einer nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes, der Handwerksordnung, durch Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich,

  2. anschließende mindestens dreijährige hauptberufliche Berufspraxis in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich
    (bei Erhalt eines Aufstiegsstipendiums des Bundes genügt eine zweijährige Berufspraxis; als hauptberufliche Berufspraxis gilt auch eine Teilzeitbeschäftigung im Umfang von mindestens der Hälfte der durchschnittlichen regelmäßigen Arbeitszeit eines  oder einer Vollzeitbeschäfitigten),

  3. erfolgreicher Absolvierung eines Probestudiums an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
     

Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie einen Nachweis über die Berechtigung für ein Probestudium. Mit dieser Nachweis können Sie sich bei der Otto-Friedrich-Universität Bamberg um einen Probestudienplatz bewerben bzw. einschreiben. 

Erst mit einem erfolgreich bestandenen Probestudium erwerben Sie die fachgebundene Hochschulreife und werden daraufhin zur Fortsetzung Ihres Studiums endgültig in den Studiengang immatrikuliert.

Anmeldung für das Beratungsgespräch(287.5 KB)

Bewerbungsmodalitäten für zulassungsbeschränkte Studiengänge

Bitte beachten Sie, dass Sie das obligatorische Beratungsgespräch bereits vor Ihrer Bewerbung absolviert haben müssen. Dies ist erforderlich, da Ihnen erst nach dem erfolgten Beratungsgespräch eine Bescheinigung  über Ihre Studienberechtigung ausgestellt wird. Diese Bescheinigung muss zwingend Ihrer Bewerbung beigefügt sein.

Anmeldung für das Beratungsgespräch(287.5 KB)

Bewerberinnen und Bewerber für zulassungsbeschränkte Studiengänge müssen sich zusätzlich zum Beratungsgespräch Online für einen Studienplatz bewerben. Bewerbungsschluss für das jeweilige Wintersemester ist der 15. Juli und für das jeweilige Sommersemester der 15. Januar.

Ansprechpartner für die beruflich Qualifizierten

Für Fragen rund um den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung wenden Sie sich bitte an die Studierendenkanzlei bzw. an:

Katrin Kanngießer
Studierendenkanzlei

Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Kapuzinerstraße 25/ Rückgebäude
96047 Bamberg

Tel.: +49 (0)951 - 863 1045 (nur vormittags)
Fax: +49 (0)951 - 863 4042

E-Mail: katrin.kanngiesser(at)uni-bamberg.de oder studierendenkanzlei(at)uni-bamberg.de