Hinweise für die Neuorganisation des Basismoduls als “Einführungsmodul”

Bis zum WiSe 2017 / 2018 gab es im Basismodul Sprachwissenschaft zwei Lehrveranstaltungen (6 ECTS): Die Einführung 1, in der allgemeine Grundlagen der Linguistik behandelt werden, und die Einführung 2, deren Inhalt die sprachlichen Strukturen der jeweiligen Einzelsprache ist.

Diese Lösung war nicht optimal. Die Einführungen mussten in die Grundlagen der Linguistik als Wissenschaft einführen, sollten zugleich aber auch die wichtigsten linguistischen Fakten der jeweiligen Sprache vermitteln. Dafür reichte die zur Verfügung stehende Zeit einfach nicht aus. Aus diesem Grund wurde das Modul um die Übung „Phonetik / Phonologie“ erweitert und umfasst nun 7 ECTS.

Mit dem SoSe 2018 haben wir dieses System reformiert.

Die Einführung in die romanische Sprachwissenschaft verteilt sich nun auf drei Lehrveranstaltungen:

  1. Eine Vorlesung (Einführung 1), die in die allgemeine Sprachwissenschaft und ihre Konzepte und Terminologie einführt. Diese Vorlesung wird von Studierenden aller drei romanischen Sprachen gemeinsam besucht (angeboten im WiSe).
  2. Eine Übung Phonetik / Phonologie, die sich mit dem phonetischen und phonologischen System der jeweiligen Einzelsprache befasst (angeboten im WiSe). Hier trennen sich die Wege der Italianisten, Hispanisten und Franzisten.
  3. Eine Seminarübung "Strukturen" (Einführung 2), in der die sprachlichen Strukturen und Gegebenheiten der jeweiligen Einzelsprache linguistisch analysiert werden (angeboten im SoSe); auch hier getrennt: Italianisten, Hispanisten und Franzisten.

Was hat sich also geändert und was sollten Sie tun?

Die Vorlesung im Basismodul: “Grundlagen der Linguistik (Einführung 1)”

Es wird von nun an nur noch eine einzige sprachwissenschaftliche Vorlesung im Basismodul angeboten. Diese Vorlesung heißt ab jetzt “Grundlagen der Linguistik (Einführung 1)”. Sie bringt 2 ECTS  ohne Klausur und ohne Anwesenheitsprüfung und wird im Wintersemester angeboten.

Wie der Hinweis „Einführung 1“ suggeriert, sollten Sie die „Grundlagen-Vorlesung“ (zusammen mit der Übung „Phonetik / Phonologie“) möglichst zuerst absolvieren und die „Einführung 2“ aufs darauffolgende Semester verschieben.

Wie Sie sehen, bekommen Sie für diese Vorlesung 2 ECTS-Punkte, ohne dass Leistung und Anwesenheit überprüft würden. Es ist aber dennoch unklug, sie deswegen nicht ernst zu nehmen. Der Inhalt der „Einführung 1“ wird aber für die jeweilige “Einführung 2” als bekannt vorausgesetzt und Sie laufen Gefahr, dort dann nicht mitzukommen. Insbesondere ist aber die Abschlussklausur der „Einführung 2“ der Leistungsnachweis für das ganze Modul und beinhaltet daher ausdrücklich auch Fragen aus der Grundlagen-Vorlesung und Phonetik / Phonologie-Übung!

Die Übung „Phonetik / Phonologie“

In der Übung „Phonetik / Phonologie“ werden die in der Einführung 1 erworbenen allgemeinen Kenntnisse zu Phonetik und Phonologie auf die Einzelsprache angewandt. Inhalte sind das jeweilige einzelsprachliche phonologische System sowie dessen allophonische Variation. Die Übung „Phonetik / Phonologie“ bringt 2 ECTS, die Inhalte werden in der Abschlussklausur im Anschluss an die „Einführung 2“ abgeprüft.

Die ursprüngliche „Einführung” wird zu: „Strukturen des … (Einführung 2)“

Die urspüngliche “V/Ü Einführung in die spanische / französische / italienische Sprachwissenschaft” heißt ab jetzt “Strukturen des Spanischen / Französischen / Italienischen (Einführung 2)”. Die Inhalte der „Einführung 1“ und Übung „Phonetik / Phonologie“ werden als bekannt vorausgesetzt. Sie sollten diese Einführung 2 erst besuchen, wenn Sie die Grundlagen-Vorlesung  und die Übung „Phonetik / Phonologie“ bereits absolviert haben. Die Einführung 2 vor der Einführung 1 zu belegen ist zwar formal möglich, inhaltlich aber sinnlos. Die „Einführung 2“ gibt 3 ECTS.

Insgesamt erhalten Sie für das Basismodul 7 ECTS. Die gemeinsame Klausur für alle drei Veranstaltungen findet im Rahmen der „Einführung 2“ statt.