Juniorprofessorin Dr. Nina Kleinöder

Juniorprofessur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte mit dem Schwerpunkt Arbeit und Bildung

 

Kontakt

Jun.-Prof. Dr. Nina Kleinöder

Juniorprofessur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte mit dem Schwerpunkt Arbeit und Bildung

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Am Kranen 12, Raum KR12/01.16g

96047 Bamberg

E-Mail: nina.kleinoeder(at)uni-bamberg.de

 

 

Akademischer Werdegang

Seit dem Sommersemester 2021: Juniorprofessorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte mit dem Schwerpunkt Arbeit und Bildung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

2018-2021: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Philipps-Universität Marburg

2009-2012 und 2014-2018: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung/ an der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

2009-2014: Promotion an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zur „Geschichte des betrieblichen Arbeitsschutzes in der westdeutschen Eisen- und Stahlindustrie im 20. Jahrhundert“ (Auszeichnung der Dissertation mit dem drupa preis 2015); Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

2004-2009: Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Wirtschaftsgeschichte und Anglistik/Amerikanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Magistra Artium)

 

Publikationen

Monographien

Unternehmen und Sicherheit. Strukturen, Akteure und Verflechtungsprozesse im betrieblichen Arbeitsschutz der westdeutschen Eisen- und Stahlindustrie nach 1945 (= VSWG-Beiheft 234), Stuttgart 2015. (Dissertation)

 

Sammelbände/Herausgeberschaften

(mit Mark Jakob und Christian Kleinschmidt) Security and Insecurity in Business History. Case Studies in the Perception and Negotiation of Threats (= Wirtschafts- und Sozialgeschichte des modernen Europa. Economic and Social History of Modern Europe, Band 8), Baden-Baden 2021.

(mit Stefan Müller und Karsten Uhl) „Humanisierung der Arbeit“. Aufbrüche und Konflikte in der rationalisierten Arbeitswelt des 20. Jahrhundert, Bielefeld 2019.

 

Aufsätze/Beiträge

Kolonialwirtschaft ohne Kolonien? Deutscher Eisenbahnbau in Afrika im und nach dem Ersten Weltkrieg, in: Jan-Otmar Hesse/Dieter Ziegler (Hrsg.), 1919 - der Versailler Vertrag, die Neuordnung Europas und die deutschen Unternehmen (= Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte) (im Erscheinen).

(mit Mark Jakob)  The Security and Insecurity of Enterprises: Constructing and Negotiating Dangers, hazards, and Threats in Business History, in: Mark Jakob/ Nina Kleinöder/ Christian Kleinschmidt (Hg.): Security and Insecurity in Business History. Case Studies in the Perception and Negotiation of Threats (= Wirtschafts- und Sozialgeschichte des modernen Europa. Economic and Social History of Modern Europe, Band 8), Baden-Baden 2021, S. 9-26.

Zwischen Propaganda und Programm - Medien des betrieblichen Unfallschutzes in der Stahlindustrie (1920er bis 1970er Jahre), in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht. Themenheft „Sicherheitsdidaktiken im 20. Jahrhundert“, 71 (2020), Nr. 9/10, S. 500-516.

Arbeiterschaft und Gesundheit in der Bundesrepublik Deutschland. Vom „Wirtschaftswunder“ zur „Humanisierung“, in: Medizin, Gesellschaft und Geschichte 38 (2020), S. 67-82.

„A Place in the Sun“? German Rails and Sleepers in Colonial Railway Building in Africa, 1905 to 1914, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 65 (2020), 1, S. 1-23.

(mit Stefan Müller und Karsten Uhl) Die Humanisierung des Arbeitslebens. Einführung und methodische Überlegungen, in: Dies. (Hg.): „Humanisierung der Arbeit“. Aufbrüche und Konflikte in der rationalisierten Arbeitswelt des 20. Jahrhundert, Bielefeld 2019, S. 9-32. (als Leseprobe online)

Humanisierung durch Arbeitssicherheit? Die Reform des Arbeitsschutzes als Ausgangspunkt der „Humanisierung des Arbeitslebens“ zwischen 1963 und 1979/80, in: Nina Kleinöder/Stefan Müller/Karsten Uhl (Hg.): „Humanisierung der Arbeit“. Aufbrüche und Konflikte in der rationalisierten Arbeitswelt des 20. Jahrhundert, Bielefeld 2019, S. 91-108.

(mit Ute Engelen, Rüdiger Gerlach, Stephanie Hagemann-Wilholt), „Sozialpolitik im Wandel. Unternehmen nach 1945 zwischen Selbstverpflichtung und äußeren Zwängen“, in: Günther Schulz (Hg.): Ordnung und Chaos. Trends und Brüche in der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Erträge der 26. Arbeitstagung der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte / des 1. Deutschen Kongresses für Wirtschaftsgeschichte in Münster vom 11. bis 14. März 2015. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2019, S. 207-240.

„Stunde Null“ im betrieblichen Arbeitsschutz? Von der Unfallverhütung der Weimarer Republik zur Arbeitssicherheit der Bundesrepublik, in: Unabhängige Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der Zeit des Nationalsozialismus / Martin Münzel (Hg.), Working Paper Reihe B, Nr. 2, 2018. (online)

„Humanisierung der Arbeit“. Literaturbericht „Forschungsprogramm zur Humanisierung des Arbeitslebens“ (= Hans Böckler Stiftung, Working Paper Forschungsförderung, Nummer 008, Februar 2016), Düsseldorf 2016. (online)

„Risikoregulierung am Arbeitsplatz – Zwischen Rationalisierung und Gesundheitsschutz. Ein Problemaufriss zur Geschichte des Arbeitsschutzes am Beispiel der Eisen- und Stahlindustrie zum Ende des 20. Jahrhunderts“, in: Lars Bluma/Karsten Uhl (Hg.), Kontrollierte Arbeit – disziplinierte Körper? Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert, Bielefeld 2012, S. 163–194.

(mit Thorsten Halling) „Wirtschaft – Die ökonomische und bauliche Entwicklung“, in: Thorsten Halling/Jörg Vögele (Hg.), 100 Jahre Hochschulmedizin in Düsseldorf 1907-2007, Düsseldorf 2007, S. 235–267.

 

Rezensionen in:

Archiv für Sozialgeschichte, H-Soz-Kult, Neue Politische Literatur, Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte