Wandel von Arbeitswelten

Neues Forschungsprojekt startet im Herbst 2022!

Zum 1.11.2022 startet an der Juniorprofessur ein neues, von der Hans-Böckler-Stiftung finanziertes Forschungsprojekt unter dem Titel „Humanisierung alsFaktor für den Wirtschaftswandel? ‚Humanisierung des Arbeitslebens‘: Erwartungen, Ziele, Umgang (1974-89)“. Für das neue Projekt suchen wir nun einen Bearbeiter/eine Bearbeiterin: Es handelt sich um eine auf drei Jahre befristete Stelle, zu besetzen zum 1. November 2022 (Post Doc oder fortgeschrittene Promotion). Bewerbungsschluss ist der 15.08.2022. Weitere Infos sind der Ausschreibung zu entnehmen.

Projektschwerpunkt: "Humanisierung des Arbeitslebens"

Die "Humanisierung des Arbeitslebens" bezeichnet in erster Linie ein (Bundes-)Forschungsprogramm, das in den 1970er und 1980er Jahren auf vielfältige Weise und in über 1.500 Teilprojekten Fragen von Qualität und Schutz von Leben und Arbeit ins Zentrum rückte. Nina Kleinöder forscht seit mehreren Jahren in verschiedenen Verbünden (u.a. Friedrich-Ebert-Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung) zum Themengebiet Wandel von Arbeit und den spezifischen Bezügen zu einer "Humanisierung" von Arbeitswelten seit den späten 1960er Jahren. 2019 erschien in Zusammenarbeit mit Stefan Müller und Karsten Uhl ein Sammelband unter dem Titel "Humanisierung der Arbeit". Aufbrüche und Konfikte in der rationalisierten Arbeitswelt des 20. Jahrhunderts", der erste Ergebnisse dieser Arbeit bündelt. Sie ist Mitglied im interdisziplinären Arbeitskreis "Humanisierung der Arbeit revisited".

Siehe aktuelle Beiträge von Nina Kleinöder:

Toninterview „Dr. Nina Kleinöder im Gespräch zum Thema Forschungslücken HdA“, 30/11/2020, in: Ökonomische Krisen als Chance?, https://hdainhd.hypotheses.org/764, 19/03/2021, (abgerufen am: 23.04.2021).

Blog-Beitrag "Von der Skizzierung des Forschungsfelds zum ersten Sammelband", in: Ökonomische Krisen als Chance?,

https://hdainhd.hypotheses.org/1024, 19/04/2021, (abgerufen am: 23.04.2021).

Bearbeitung: Nina Kleinöder