Fakultäten

Promotionsausschuss

Allgemeine Informationen zur Promotion

Voraussetzungen

Voraussetzungen zur Aufnahme eines Promotionsstudiums sind im Allgemeinen

  • ein mindestens achtsemestriges Universitätsstudium im Promotionsfach, das mindestens mit der Note „gut“ (2,5) abgeschlossen worden ist; davon müssen zwei Semester an der Universität Bamberg absolviert worden sein; über etwaige Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss
  • die Betreuung durch eine Professorin/einen Professor oder eine Privatdozentin/einen Privatdozenten an der Universität Bamberg, mit der/dem Sie sich über die Thematik einig geworden sind.

Bitte prüfen Sie auch, ob Ihr Promotionsvorhaben einen Antrag auf Genehmigung eines Sonderfalls erfordert (s.u.)

Die Immatrikulation

Die Immatrikulation in den Promotionsstudiengang erfolgt in der Studierendenkanzlei, Kapuzinerstr. 25 (Rückgebäude). Hierfür benötigen Sie die hier aufgeführten Unterlagen:

Studierende, die in einen Promotionsstudiengang immatrikuliert sind, sind nicht studienbeitragspflichtig. Nach Abschluss des 6. Semesters erfolgt die automatische Exmatrikulation. Eine Immatrikulation ist allerdings nicht zwingend notwendig, auch nicht für die Abgabe der Dissertation und die mündliche Prüfung (Disputation oder Rigorosum).

Die Zulassung zum Promotionsverfahren

Nachdem Sie sich eine Betreuerin bzw. einen Betreuer für Ihre Dissertation gesucht haben und ein Betreuungsverhältnis vereinbart worden ist, sollte beim Promotionsausschuss die Zulassung als Doktorandin/als Doktorand beantragt werden (vgl. § 6 PromO).

Der „Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren“ wird in der Regel zu Beginn der Arbeit an der Dissertation mit den zugehörigen Unterlagen (siehe Formular Zulassungsgesuch(931.1 KB)) im Promotionsbüro eingereicht. Die Annahme als Doktorandin/als Doktorand setzt voraus, dass die Bewerberin/der Bewerber die Voraussetzungen zur Promotion gemäß § 4 der Promotionsordnung erfüllt.

Kandidatinnen und Kandidaten mit ausländischem Hochschulabschluss

Kandidatinnen/Kandidaten mit ausländischem Hochschulabschluss können sich ebenfalls zum Promotionsstudium einschreiben, für sie gelten jedoch verschiedene zusätzliche Bestimmungen:

  • Jede Bewerberin/jeder Bewerber mit ausländischem Hochschulabschluss, die/der an der Universität Bamberg promovieren will, muss sich zunächst beim Akademischen Auslandsamt um Zulassung zum Promotionsstudium bewerben. Zur Bewerbung müssen die hier aufgezählten Unterlagen eingereicht werden.
  • Das Akademische Auslandsamt der Universität Bamberg entscheidet in jedem Einzelfall über die Gleichwertigkeit des ausländischen Hochschulabschlusses als Voraussetzung zur Promotion (Äquivalenzfeststellung).

Hat das Akademische Auslandsamt die Äquivalenzfeststellung getroffen, ist es notwendig, die Zulassung zur Promotion an der Universität Bamberg zusätzlich beim Promotionsausschuss der Fakultäten Humanwissenschaften sowie Geistes- und Kulturwissenschaften zu beantragen. Dazu sind folgende Unterlagen einzureichen:

  1. Formular: Antrag auf Anerkennung eines ausländische Hochschulabschlusses als Voraussetzung zur Promotion(680.5 KB)
  2. Zulassung zum Promotionsstudium, ausgestellt durch das Akademische Auslandsamt
  3. amtlich beglaubigte Kopie des ausländischen Diplomzeugnisses
  4. Lebenslauf mit Angaben zur bisherigen Ausbildung (Schulen, Studium usw.)
  5. Kurzes Anschreiben zur Begründung der Antragstellung

Falls die Zeugnisse zu 3. nicht in deutscher, englischer oder französischer Sprache ausgestellt sind, jeweils eine, von einem vereidigten Übersetzer gefertigte, entsprechende Übersetzung.

Bitte erfüllen Sie auf jeden Fall diese Anforderungen, bevor Sie mit Ihrer Dissertation beginnen, damit Sie sicher sein können, dass Sie an der Universität Bamberg zur Promotion zugelassen sind.

Sonderfälle

Bitte informieren Sie sich vor Beginn Ihres Promotionsstudiums, ob Ihr Vorhaben einen der folgenden Sonderfälle darstellt. Falls dies zutrifft, ist ein Antrag auf Sonderfallgenehmigung notwendig, und zwar bei:

  • einem Fachwechsel gemäß § 4 (1) 2, d.h. wenn in einem anderen Fach als dem früheren Hauptfach promoviert werden soll.
    In der Regel werden Fachwechsel des Hauptfaches genehmigt, wenn die Fächerkombination des vorgelegten Abschlusses eine hinreichende Nähe zum angestrebten Promotionsverfahren erkennen lässt.
  • einer Ausnahme vom Notenerfordernis gemäß § 4 (1) 3:
    Diese kann vor allem genehmigt werden, wenn der Abschluss in einem Fach erworben wurde, in dem nur wenige Studierende die Noten „gut“ oder „sehr gut“ erreichen.
  • einer Ausnahme vom Nachweiserfordernis eines mind. zweisemestrigen Studiums an der Universität Bamberg gemäß § 4 (1) 2 bzw. 4 (2):
    Wenn der Antragsteller bzw. die Antragstellerin Mitglied eines strukturierten Doktoranden-programms oder aus sonstigen Gründen Mitglied der Universität (Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in) ist, wird von diesem Erfordernis abgesehen. Es muss kein Antrag gestellt werden.
  • Zulassung eines auswärtigen Zweitgutachters und/oder Prüfers gemäß § 11 (1) 2  bzw. 10 (1):
    Dieser Antrag hat vor allem Aussicht auf Erfolg, wenn an der Universität Bamberg kein/e Professor/in oder Privatdozent/in lehrt, der/die dieselbe oder eine ähnliche Fachrichtung vertritt, oder wenn schon lange mit dem/der auswärtigen Professor/in zusammen gearbeitet wurde. In jedem Fall sollte aber eine Einverständniserklärung des an der Universität Bamberg lehrenden Fachvertreters eingeholt werden.

In diesen Fällen entscheidet der Promotionsausschuss über die Anerkennung. Rechtzeitig vor dessen Sitzungen muss deshalb der Antrag inkl. aller erforderlichen Unterlagen(649.4 KB) eingereicht werden.

Die Einreichung der Dissertation

Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Dissertation wird die Dissertation in drei gleichlautenden Exemplaren sowie zusätzlich drei elektronischen Datenträgern mit jeweils identischen Inhalten zusammen mit dem Formular „Einreichung der Dissertation“ (Formular zur Einreichung der Dissertation(944.2 KB)) im Promotionsbüro abgegeben.

Auf dem Formular geben Sie an, dass Sie sich für die Disputation als Form der mündlichen Prüfung entschieden haben. Falls Sie das Rigorosum wählen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an das Promotionsbüro.

Es ist unbedingt nötig, schon im Vorfeld mit den gewünschten Prüferinnen/Prüfern Kontakt aufzunehmen und ihre Bereitschaft zur Abnahme der Prüfung zu erkunden und durch Unterschriftauf dem Formular nachzuweisen. Bei der Disputation wird verlangt, dass entweder der/die 1. weitere Prüfer/in (in der Regel der/die 2. Gutachter/in der Dissertation) oder der/die 2. weitere Prüfer/in aus einer anderen Fächergruppe (s. Anlage 1 PromO) als der/die Betreuer/in stammt.

Der/die Vorsitzende der Prüfungskommission kann durch den Doktoranden bzw. die Doktorandin vorgeschlagen werden und wird durch den Vorsitzenden des Promotionsausschusses benannt. Es empfiehlt sich daher, mit dem Promotionsbüro im Vorfeld Kontakt aufzunehmen.

Das Prüfungsverfahren

Des Weiteren gilt es, auf verschiedene Fristen im Prüfungsverfahren zu achten. So ist festgelegt, dass die Gutachten drei Monate nach Zustellung des Zulassungsbescheids an den Promovenden vorliegen sollten.

Nach Stellung der Gutachten liegt die Dissertation zusammen mit diesen während der Vorlesungszeit fürvolle vierzehn Tage zur Einsichtnahme durch die hauptberuflich tätigen Hochschullehrer/innen aus. Wird hier kein Einspruch erhoben, gilt die Dissertation als angenommen, und die Kandidatin/der Kandidat sowie die Mitglieder der Prüfungskommission werden zur mündlichen Prüfung eingeladen. Dies muss mindestens eine Woche vorher geschehen. Zur Wahrung dieser Fristen sollten demnach mindestens drei Wochen zwischen dem Beginn der Auslage und dem Disputationstermin liegen.

Der Prüfungstermin sollte in der Vorlesungszeit liegen. Spätestens nach Eingang der Gutachten sollten Sie im Einvernehmen mit Ihren Prüferinnen/Prüfern den Prüfungstermin, einen geeigneten Raum sowie eine/n Protokollantin/en für Ihre Disputation bestimmen und dem Promotionsbüro möglichst frühzeitig mitteilen. 

Die Publikation

Für den Fall, dass Sie Ihre mündliche Prüfung erfolgreich absolviert haben, ist der nächste Schritt die Suche nach einer Publikationsmöglichkeit. Hier bieten sich insgesamt drei unterschiedliche Varianten an (§ 15 (2) PromO). Hier gilt es insbesondere auf die Publikationsfrist von zunächst zwei, spätestens jedoch vier Jahren, zu achten. Zunächst müssen die beiden Gutachter/innen bestätigen, dass sie die Dissertation in der vorliegenden Form für druckfertig halten bzw. dass die gestellten Auflagen erfüllt wurden (Bestätigung der Druckfertigkeit(916.1 KB)). Liegen die beiden Bestätigungen vor, erteilt der Vorsitzende des Promotionsausschusses die Druckerlaubnis, erst dann darf die Drucklegung erfolgen. Bitte beachten Sie auch, dass die Gutachter/innen ihr Einverständnis geben müssen, wenn der Titel der Dissertation für die Publikation geändert wird.

Die Ausstellung der Urkunde

Der letzte Abschnitt des Promotionsverfahrens besteht aus der Ablieferung der Pflichtexemplare an die Hochschulbibliothek, die den Weg frei macht für die Ausstellung der Urkunde und damit zur Ausfertigung der Promotionsurkunde. Der Titel darf vor Aushändigung der Promotionsurkunde nicht geführt werden, die vorzeitige Aushändigung der Urkunde kann jedoch beim Promotionsausschuss beantragt werden.

Fragen zu Finanzierung und weitergehende Beratung

Bei Fragen zu Finanzierung der Promotion und weiteren nicht inhaltlich-fachlichen Fragen rund um den Promotionsprozess können Sie sich an den Scientific Career Service (SCS) als zentrale Servicestelle für Promovierende an der Universität Bamberg wenden.

 

Die hier dargelegten Informationen können lediglich als grober Leitfaden dienen und erheben keineswegs Anspruch auf rechtliche Verbindlichkeit. Für weitere Informationen konsultieren Sie bitte die Promotionsordnung für die Fakultäten Huwi und GuK. Auch Ihr/e BetreuerIn und das Promotionsbüro werden gerne weiterhelfen.

 

Wichtige Links

Sonderfälle

Zulassung zum Promotionsverfahren

Einreichung der Dissertation

Kandidatinnen und Kandidaten mit ausländischem Hochschulabschluss