Sonderfälle

Bitte informieren Sie sich vor Beginn Ihres Promotionsstudiums, ob Ihr Vorhaben einen der folgenden Sonderfälle darstellt. Falls dies zutrifft, ist ein Antrag auf Sonderfallgenehmigung notwendig, und zwar bei:

  • einem Fachwechsel gemäß § 4 (1) 2, d.h. wenn in einem anderen Fach als dem früheren Hauptfach promoviert werden soll.
    In der Regel werden Fachwechsel des Hauptfaches genehmigt, wenn die Fächerkombination des vorgelegten Abschlusses eine hinreichende Nähe zum angestrebten Promotionsverfahren erkennen lässt.
  • einer Ausnahme vom Notenerfordernis gemäß § 4 (1) 3:
    Diese kann vor allem genehmigt werden, wenn der Abschluss in einem Fach erworben wurde, in dem nur wenige Studierende die Noten „gut“ oder „sehr gut“ erreichen.
  • einer Ausnahme vom Nachweiserfordernis eines mind. zweisemestrigen Studiums an der Universität Bamberg gemäß § 4 (1) 2 bzw. 4 (2):
    Wenn der Antragsteller bzw. die Antragstellerin Mitglied eines strukturierten Doktoranden-programms oder aus sonstigen Gründen Mitglied der Universität (Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in) ist, wird von diesem Erfordernis abgesehen. Es muss kein Antrag gestellt werden.
  • Zulassung eines auswärtigen Gutachters und/oder Prüfers gemäß § 11 (1) 2 bzw. § 10 (1):

    Dieser Antrag hat vor allem Aussicht auf Erfolg, wenn an der Universität Bamberg kein/e Professor/in oder Privatdozent/in lehrt, der dieselbe oder eine ähnliche Fachrichtung vertritt, oder wenn schon lange mit dem/der auswärtigen Professor/in zusammen gearbeitet wurde. In jedem Fall sollte aber eine Einverständniserklärung des an der Universität Bamberg lehrenden Fachvertreters eingeholt werden. Der/die betreuende Professor/in sollte sich daher an die Kollegen/in am eigenen Institut wenden und deren/dessen Einverständnis einholen.

In Sonderfällen entscheidet der Promotionsausschuss über die Anerkennung.

Unterlagen für die Beantragung auf Genehmigung eines Sonderfalles: