Spezielle Fragen für Studierende

Quarantäne- und Schutzmaßnahmen

Sollten Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, melden Sie sich bitte sofort – sofern noch nicht geschehen – beim Gesundheitsamt sowie außerdem umgehend bei der Studierendenkanzlei. Die Studierendenkanzlei ist telefonisch unter der 0951/863-1024 oder per Mail unter studierendenkanzlei(at)uni-bamberg.de erreichbar. Falls Sie eine Mail schreiben, geben Sie bitte Folgendes an:

  • Wann und wo war der letzte physische Kontakt mit einem Universitätsbeschäftigten oder einem Kommilitonen auf dem Universitätsgelände?
  • Wenn ein physischer Kontakt innerhalb der letzten drei Wochen vor Bekanntgabe des positiven Testergebnisses stattfand, fügen Sie bitte eine Liste mit Namen und Kontaktdaten der betreffenden Personen bei, sofern bekannt.

Denken Sie bitte daran, auch Ihre eigenen Kontaktdaten vollständig anzugeben (insbesondere Ihre Telefonnummer).

Studienorganisation und Service

Ziel der Universitäten in Bayern ist, dass alle Studiengänge am 2. November 2020 beginnen und mit einem Flexibilisierungszeitraum von 14 Tagen am 26. Februar 2021 enden, das heißt, dass die einzelne Universität das Semesterende auf den 12. Februar festlegen kann, wenn die Fächer den Semesterstoff mit Hilfe von Onlineangeboten entsprechend verdichten. Diese Regelung bedarf aber noch der Genehmigung durch das Staatsministerium und einer entsprechenden Rechtsverordnung. Bitte achten Sie auf die Bekanntmachungen auf den Webseiten und im Facebook-Auftritt der Universität.

In welcher Form Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/2021 stattfinden können, ist derzeit noch nicht absehbar. Da nach Ansicht der Experten bis 2021 allerdings nicht mit einer wesentlichen Entschärfung der Infektionslage zu rechnen ist, ist auch noch im Wintersemester 2020/21 von mehr oder weniger großen Einschränkungen des Präsenzbetriebes auszugehen.

Das heißt konkret, dass

  • mit ziemlicher Sicherheit größere Veranstaltungen (Vorlesungen und Seminare mit größeren Teilnehmerzahlen) nur online durchgeführt werden können.
  • kleinere Veranstaltungen so flexibel geplant werden, dass ein (erzwungener oder ermöglichter) Wechsel von bzw. zwischen digitalen und Präsenzformaten möglich wird.
  • für Studierende, die nicht an Präsenzveranstaltungen werden teilnehmen können oder wollen (Gruppenteilungen, Internationale Studierende, Corona-Risikogruppen, Atemwegserkrankungen, Kinderbetreuung etc.), Möglichkeiten geschaffen werden, uneingeschränkt am Vorlesungs- bzw. Seminargeschehen teilzunehmen.
  • besonders für Erst- und Zweitsemester zielgruppenspezifische Präsenzphasen oder einzelne bzw. eigene Präsenzveranstaltungen stattfinden werden - sofern es die Lage zulässt.

Die Universitätsleitung ist sich bewusst, dass die Ungewissheit darüber, wie sich das kommende Semester gestalten wird, Studierende und Lehrende vor große Herausforderungen stellt. Sicher ist lediglich, dass wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit wiederum auf ein besonderes Semester werden einstellen müssen, das auch Ihnen noch einmal ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit abverlangt.

Was die Rahmenbedingungen betrifft, richten sich die Planungen der Universitätsleitung nach den ministeriellen Vorgaben. Bisher hat das Ministerium noch keine Entscheidung bekanntgegeben. Sobald Näheres bekannt wird, informieren wir Sie unter anderem an dieser Stelle.

Die Erstsemestertage finden vom 19. bis 30. Oktober 2020 statt.

Zur Orientierung und um Ihnen den Start in Ihr erstes Semester zu erleichtern, haben wir Virtuelle Erstsemesterinformationen entwickelt. Alle Informationen rund um das Studium, den Stundenplan und Prüfungen wurden in einem Online-Kurs zusammengefasst. Das gesamte Angebot ist ab dem 19. Oktober im Virtuellen Campus (VC) unserer Universität zu finden. Wie Sie sich dort anmelden und zurechtfinden, erfahren Sie hier: www.uni-bamberg.de/studium/eet

Die auf dem Virtuellen Campus hinterlegten Präsentationen, Dokumente und Videos sind über einen längeren Zeitraum verfügbar, Kontaktpersonen für Ihre Anliegen und Fragen sind ebenfalls hinterlegt.

Das Staatsministerium hat die Vorlesungszeit für das Sommersemester 2020 auf den 20. April bis zum 7. August 2020 festgelegt.

In die Vorlesungszeit ist jedoch eine gewisse Flexibilität eingebaut: So hatten die Dozierenden die Möglichkeit mit ihren Lehrveranstaltungen etwas später zu starten und sie entsprechend über das ursprünglich geplante Vorlesungsende am 24. Juli hinaus zu verlängern. Ob Ihre Lehrveranstaltungen von dieser Verlängerung betroffen sind, erfahren Sie bei Ihren Dozierenden bzw. im Virtuellen Campus der Universität.

Lehrveranstaltungen finden zum größten Teil digital statt, externe Lehrveranstaltungen und Exkursionen bleiben eingestellt. Das heißt, das Sommersemester findet mit netzgestützter Lehre statt. Ausnahmen können Lehrende unter bestimmten Voraussetzungen und unter strengen Auflagen für Praxisveranstaltungen beantragen.

Um eine hohe Qualität in der Onlinelehre gewährleisten zu können, haben Universitätsleitung und Lehrende Bedingungen erarbeitet, unter denen digitale Formate ausgeschöpft werden sollen, z.B. durch:

1) Nutzung des Virtuellen Campus

Alle Lehrenden sind gehalten, den Virtuellen Campus für die Veranstaltungsplanung, die Veranstaltungsgestaltung und den Austausch mit den Teilnehmenden ihrer Lehrveranstaltungen vermehrt zu nutzen. Sie sollen über Planungen und Verlauf frühzeitig über den Virtuellen Campus informieren.

2) Angebote des Rechenzentrums

Das Rechenzentrum stellt weitere einfache Werkzeuge und Anleitungen zur Verfügung, mit denen Sie z.B. virtuelle Treffen mit Lehrenden durchführen, chatten und einzeln oder gemeinsam an Arbeitsaufträge bearbeiten können.

3) Angebote der Virtuellen Hochschule Bayern

Nutzen Sie das Kursangebot der Virtuellen Hochschule Bayern! Im Bereich CLASSIC.vhb werden virtuelle Kurse von Lehrenden bayerischer Hochschulen angeboten und betreut. Die Fächer sind gehalten, eine großzügige Anerkennung von bei der vhb absolvierten und mit Prüfungen abgeschlossenen Kursen durch den Prüfungsausschuss sicherzustellen.

Wenn möglich sollten geplante oder bereits begonnene Pflichtpraktika ausgesetzt und verschoben werden. Idealerweise auf die (nächste) vorlesungsfreie Zeit, um unnötige Doppelbelastungen durch Studium und Praktikum zu vermeiden. Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, zum Beispiel aufgrund bestehender Praktikumsverträge oder dem Verlust der Praktikumsstelle, wenden Sie sich bitte frühzeitig an Ihre Dozentinnen und Dozenten und klären mit ihnen, wie Sie versäumten Stoff selbstständig aufarbeiten bzw. nachholen können. Nutzen Sie bitte in diesem Fall auch besonders die Angebote der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) oder Online-Angebote Ihres Fachbereichs, die von allen Lehreinheiten zumindest zu Beginn des Semesters vermehrt angeboten werden.

Sollte es aufgrund der Schließung von Praktikumsstellen zu einer Überschreitung der Höchststudiendauer kommen, stellen Sie bitte einen Antrag auf Verlängerung der Höchststudiendauer an den Prüfungsausschuss Ihres Studiengangs.

Für das verpflichtende 6-wöchige Vorpraktikum im Bachelor Pädagogik wurde eine Lösung erarbeitet. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per Mail an die Studierendenkanzlei.

Schulische Praktika
Das Praktikumsamt steht in engem Austausch mit dem Kultusministerium. An einer Lösung wird gearbeitet. Die Lehramtsstudierenden werden zu gegebener Zeit über praktikums- und schulartspezifische Regelungen benachrichtigt.

Lehrende halten Beratungstermine nur noch telefonisch oder per Mail ab, um etwaige Infektionsketten zu erschweren.

Sollten Sie während der Schließung der Universitätsgebäude dringend notwendige Original-Unterschriften von Universitätsbeschäftigen benötigen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • Füllen Sie Ihren Antrag/Ihre Formblätter etc. vollständig aus und unterschreiben Sie diese, sofern nötig.
  • Sollten Ihnen die benötigten Dokumente nicht bereits vorliegen, fordern Sie diese bitte bei der zuständigen Stelle mit Angabe des Anliegens, Ihrer Matrikelnummer und Ihrem Namen an.
  • Erstellen Sie einen Scan des ausgefüllten Dokuments. Falls Sie keinen Scanner zur Verfügung haben, genügt auch ein Foto.
  • Leiten Sie den Scan/das Foto als Email-Anhang an den Universitätsbeschäftigen, von dem Sie die Unterschrift benötigen, weiter und bitten Sie ihn, zu unterschreiben und Ihnen das unterschriebene Dokument ebenfalls digital per Mail o.ä. zurückzuschicken. Bestätigungen/Bescheinigungen des Prüfungsamts werden Ihnen auf dem Postweg an Ihre in FlexNow hinterlegte Anschrift zurückgesandt.
  • In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, dass der unterzeichnende Universitätsbeschäftigte das unterschriebene Dokument direkt an die Person oder Einrichtung weiterleitet, für die Ihr Dokument bestimmt ist. Klären Sie das ggf. bitte im Vorfeld mit dem Universitätsbeschäftigten ab.

Alle Parteien im bayerischen Landtag sind sich einig darüber, dass Studierenden keine Nachteile aufgrund prüfungsrechtlicher Regeltermine und Fristen sowie der Regelstudienzeit entstehen sollen. Laut Mitteilung des Ministeriums wird an einer Regelung gearbeitet, nach der sich Fachsemester- bzw. Regelstudienzeiten-gebundene Regeltermine und Fristen automatisch verschieben bzw. verlängern. Eine abschließende Entscheidung liegt nicht vor. Sobald wir Genaueres wissen, informieren wir hier in den FAQs.

Wichtig ist die Frage der „Anrechnung“ des Sommersemesters 2020 auf die Regelstudienzeit vor allem für BAföG-Empfänger, die aufgrund Corona-bedingter Einschränkungen die eigentlich angesetzte Regelstudienzeit überschreiten. Die genauen Bestimmungen zu diesem Bundesgesetz finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums.

Laut Corona-Satzung § 2 sind Abweichungen von Veranstaltungs- und Prüfungsformaten zulässig, wenn das ursprünglich vorgesehene Lehr- und/oder Prüfungsformat aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant durchgeführt werden kann. In diesem Fall können geplante Lehr- und/oder Prüfungsformate durch geeignete alternative Lehr- und/oder Prüfungsformate ersetzt werden. Es sind drei Varianten möglich:

  • Variante 1: Der oder die Dozierende entscheidet sich für eine andere Prüfungsform und gibt diese vier Wochen nach Vorlesungsbeginn bekannt;
  • Variante 2: Der oder die Dozierende benennt (vorsorglich) ein zweites, alternatives Prüfungsformat. Die endgültige Entscheidung für eine der beiden Möglichkeiten muss vier Wochen vor dem geplanten Prüfungstermin bekannt gegeben werden; 
  • Variante 3: Falls eine Prüfung wider Erwarten nicht in der vorgesehenen Form durchgeführt werden kann, sind weitere Abweichungen in „besonders begründeten Ausnahmenfällen“ zulässig. Diese Variante ist nur für den absoluten Notfall vorgesehen und bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch die zuständige Studiendekanin bzw. Studiendekan.

Abweichungen der Variante 1 und 2 sind den Studierenden bis spätestens 4 Wochen nach Vorlesungsbeginn bekannt zu geben. Abweichungen der Variante 3 sind den Studierenden spätestens 4 Wochen vor dem geplanten Prüfungstermin bekannt zu geben.

Laut Corona-Satzung sind auch Online-Prüfungen als alternative oder abweichende Prüfungsformate zulässig.

Die Teilbibliotheken der Universität Bamberg sind für einen eingeschränkten Publikumsverkehr wieder geöffnet.

Ab dem 29.06.2020 können Sie die Teilbibliotheken 3, 4 und 5 zu den Öffnungszeiten (Montag - Freitag 8.30 - 20.00 Uhr, Samstag 10.00 - 16.00 Uhr) wieder als Lern- und Arbeitsort nutzen sowie Bücher und andere Medien ausleihen und zurückgeben.

Dabei ist auf die strikte Einhaltung folgender Regelungen zu achten:

  • Die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in einer Teilbibliothek aufhalten dürfen, ist beschränkt. Informationen über die Zahl der freien Plätze finden Sie hier.
  • Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Bibliothek Ihre Hände.
  • Halten Sie den Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen ein.
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend zu tragen. Am Arbeitsplatz können Sie die Bedeckung abnehmen.
  • Die Ausleihe erfolgt kontaktlos über die Selbstabholregale und die Selbstverbuchungsstationen.
  • Die Gruppenarbeitsräume bleiben weiterhin geschlossen.
  • Personen, die nicht der Universität angehören, müssen zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten ihre Kontaktdaten am Eingang angeben.

Für die Teilbibliotheken 1 und 2 sowie in der ERBA-Bibliothek gilt weiterhin, dass Universitätsangehörige und Studierende alle ausleihbaren Bücher und Medien (auch aus dem Freihandbestand), die im Bamberger Katalog verzeichnet sind, bestellen und einen Termin zur Abholung und Rückgabe vereinbaren können. Der Zugang zu Lesesälen und Arbeitsplätzen ist nicht möglich.

Unter www.uni-bamberg.de/ub informiert die Universitätsbibliothek Bamberg tagesaktuell über weitere Änderungen sowie darüber, welche Serviceleistungen sie weiterhin anbieten kann.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Validierungs- bzw. Aufladestationen für die Studierendenausweise bis auf Weiteres nur begrenzt zugänglich sind.

Zutritt besteht derzeit:

1) zum Terminal im Foyer der Kapuzinerstraße 25. Dort ist der Eingangsbereich von Montag bis Freitag 7 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Sie können dort ihren Ausweis für das Sommersemester validieren.

2) zum Terminal in der Mensa Feldkirchenstraße innerhalb der derzeitigen Öffnungszeiten (11.30 bis 13.00 Uhr). Sie können dort Geld auf Ihre Chipkarte aufladen.

3) zum Terminal im ERBA-Gebäude, An der Weberei 5. Dort kann der Haupteingang von Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 19 Uhr mithilfe der validierten Chipkarte kontaktlos geöffnet werden. Sie können dort Geld auf Ihre Chipkarte aufladen. Bitte beachten Sie, dass der Eingangsbereich nur mit einer gültigen Studierendenkarte geöffnet werden kann. Ob ihr Ausweis gültig ist, entnehmen Sie bitte dem aufgedruckten Zeitraum auf Ihrem Ausweis. Ist Ihre Karte bereits abgelaufen, nutzen Sie bitte den Terminal in der Kapuzinerstraße 25 für eine Validierung.

Hinweis zum Semesterticket: Falls Ihre Studierendenkarte nicht validiert ist, müssen Sie das für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bis 30. September 2020 nicht zwingend machen. In den Bussen und Bahnen wird bei Kontrollen in dieser Zeit die ausgedruckte Studienbescheinigung mit dem Personalausweis akzeptiert. Für den Download oder Ausdruck der Bescheinigung nutzen Sie bitte die Online-Dienste der Studierendenkanzlei.

Nein. Falls Ihre Studierendenkarte nicht validiert ist, können Sie bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln bis einschließlich 30. September 2020 einen Ausdruck Ihrer aktuellen Studienbescheinigung in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis vorzeigen. Für den Download oder Ausdruck der Bescheinigung nutzen Sie bitte die Online-Dienste der Studierendenkanzlei. Die Studierendenkarte ohne gültige Zeitraumangabe wird nicht als Semesterticket anerkannt.

Die Hochschulwahlen finden am 21. Juli 2020 statt. Bitte nutzen Sie vorrangig die Briefwahl. Eine Einreichung der Wahlvorschläge ist bis 16. Juni 2020, 16 Uhr, möglich. Alle Informationen zu den Wahlen finden Sie unter www.uni-bamberg.de/abt-studium/hochschulwahlen/hochschulwahlen-2020.

Die Beantragung einer staatlichen Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen ist ab 16. Juni möglich. Mindestens 100 bis maximal 500 Euro pro Monat an nicht rückzahlbarer Hilfe für bedürftige Studierende können ausgezahlt werden.

Die Höhe des Betrags richtet sich nach der individuellen finanziellen Lage des oder der jeweiligen Studierenden. Die Überbrückungshilfe kann von Juni bis August online beantragt werden und wird nach Bewilligung für jeweils einen Monat auf das Konto des bzw. der Antragsstellenden ausgezahlt. Für den Folgemonat muss gegebenenfalls ein Wiederholungsantrag gestellt werden. Weitere Informationen sowie das Beantragungsformular sind unter www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de abrufbar.

Bis zum 31.03.2021 ist außerdem der KfW-Studienkredit zinsfrei geschaltet und auch für internationale Studierende geöffnet. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des KfW.

Der Universitätsleitung ist bewusst, dass die derzeitigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens viele Studierende, die auf eine Nebentätigkeit angewiesen sind, um sich ihr Studium zu finanzieren, vor erhebliche finanzielle Herausforderungen stellen kann. Sollten diese so groß sein, dass Sie sich in einer existentiellen Notlage befinden oder gar überlegen, Ihr Studium abzubrechen, stehen Ihnen zwei Universitätsmitarbeiter beratend zur Seite:

Deutsche Studierende wenden Sich bitte an:
Alexander Ostermann (Zentrale Studienberatung)
Tel.: 0951/863-1053
alexander.ostermann(at)uni-bamberg.de

Ausländische Studierende wenden sich bitte an:
Dr. Andreas Weihe (Akademisches Auslandsamt)
Tel.: 0951/863 1048
andreas.weihe(at)uni-bamberg.de

Selbstverständlich werden Ihre Angaben vertraulich behandelt und – sollte dies nötig sein – nur mit Ihrer Zustimmung an Dritte weitergegeben.

Als weitere Ansprechpartnerin steht Ihnen Mariella Büttner vom Studentenwerk Würzburg gerne zur Verfügung. Sie berät unter anderem zu Änderungen im BAföG-Gesetz wegen der Corona-Pandemie, zu bestehenden Arbeitsverträgen, zur Jobsuche, zur Stundung von Miete, Studienkrediten und Stipendien. Außerdem zu Sozialleistungen und zu geänderten Regelungen während der Pandemie (z.B. beim Kinderzuschlag, Finanzierungsnachweis bei internationalen Studierenden …).

Die Beratungsleistungen des Studentenwerks Würzburg sind zwar bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr ausgesetzt, das Team der Psychotherapeutischen Beratung ist aber weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar. Informationen darüber, wie Sie mit den Beraterinnen in Kontakt treten können, finden Sie hier.

Außerdem wird von der Psychotherapeutischen Ambulanz eine kostenlose Beratungshotline zu den alltäglichen Herausforderungen in der Corona-Krise angeboten. Jeden Donnerstag von 12 bis 13 Uhr ist die Hotline unter Tel.: 0951/863-2000 besetzt.

Auch die Evangelische Studierendengemeinde (esg) und die Katholische Hochschulgemeinde (khg) Bamberg sind weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar:

  • Hochschulpfarrer Thomas Braun steht gerne für Einzelgespräche zur Verfügung. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0951/9685420 oder per Mail an Thomas.Braun1(at)elkb.de, wenn Sie ein Gespräch wünschen und einen Termin vereinbaren möchten. Anfragen können Sie auch an esg.bamberg(at)elkb.de richten.
  • Hochschulseelsorger Dr. Alfons Motschenbacher ist für persönliche Gespräche unter der Telefonnummer 0951/5023400 und per Mail an alfons.motschenbacher(at)erzbistum-bamberg.de erreichbar.

Die Akademie für Schlüsselkompetenzen und wissenschaftliche Weiterbildung (ASwW)  informiert regelmäßig über Angebote für Studierende, die in der Corona-Krise anderen Menschen helfen und sich sozial engagieren möchten. Nähere Infos finden Sie auf der ASwW-Webseite.

Die Stadt Bamberg bietet zudem in ihrem Webauftritt eine Übersicht zu verschiedenen regionalen Trägern (Nachbarschaftshilfe und andere Helferkreise), die regelmäßig erweitert und aktualisiert wird.

Regelungen zu Prüfungen und wissenschaftlichen Arbeiten

Unter bestimmten Voraussetzungen können Lehrende bis zum Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21 studienbegleitende Prüfungen online durchführen (vgl. Corona-Satzung § 4 Abweichende Lehr- und Prüfungsformate). Von dieser möglichen Sonderregelung sind in der Regel nur mündliche Einzelprüfungen betroffen.

Videobasierte Seminarpräsentationen und Referate (benotet oder unbenotet), die beispielsweise Teil einer Seminarleistung sind, können digital durchgeführt werden, sofern sichergestellt ist, dass die Studienleistung nicht durch andere Personen erbracht wird.

Über die Möglichkeiten der Online-Prüfungen informiert Sie Ihre jeweilige Dozentin bzw. ihr jeweiliger Dozent. Weitere Informationen zu den Regelungen einer Online-Prüfungen finden Sie in hier.

Für zentral organisierte Prüfungen im Sommersemester 2020 werden folgende Meldefristen festgelegt:

  • Anmeldung: 28.05.2020 (ab 10 Uhr) bis 10.06.2020 (23:59 Uhr)
  • Abmeldung: 28.05.2020 (ab 10 Uhr) bis 12.07.2020 (23:59 Uhr)

siehe auch: www.uni-bamberg.de/pruefungsamt/anmeldung-zu-zentralen-pruefungen
Sollte in diesem Semester ein alternatives Prüfungsformat für eine zentrale Prüfung angeboten werden, hat die Anmeldung dennoch zentral zu erfolgen!

Für dezentral organisierte Prüfungen im Sommersemester 2020 werden folgende Meldefristen festgelegt:

  • Anmeldung/Abmeldung: 25.06.2020 (ab 10 Uhr) bis 06.07.2020 (23.59 Uhr)

siehe auch: www.uni-bamberg.de/pruefungsamt/anmeldung-zu-dezentralen-pruefungen
Abweichungen hiervon [=dezentrale Meldefrist] können individuell vom Lehrstuhl festgelegt werden, bitte erkundigen Sie sich im Zweifel beim ausrichtenden Lehrstuhl.
Zudem sind alternative Meldetermine hinterlegt unter: out.uni-bamberg.de/prf/an_abmelde_fristen-prf.jspx

Es handelt sich in diesem Semester um verkürzte Meldezeiträume.
Nachträgliche Prüfungsanmeldungen sind ausgeschlossen!

Die Prüfungsanmeldung muss grundsätzlich über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem FlexNow (Hinweise und Zugang unter: www.uni-bamberg.de/pruefungsamt/fn2/fn2sss) erfolgen.
Treten bei der Prüfungsmeldung An- bzw. Abmeldeschwierigkeiten auf, ist unverzüglich innerhalb der Meldefrist schriftlich per Email

  • bei zentral organisierten Prüfungen das Prüfungsamt
  • bei dezentral organisierten Prüfungen der Lehrstuhl (Sekretariat) zu kontaktieren.

Alle Studierenden sind verpflichtet, die Richtigkeit ihrer An- und Abmeldungen während der Meldefrist in FlexNow zu überprüfen.

Eine Unterscheidung zwischen zentral und dezentral organisierten Prüfungen finden Sie in der „Anleitung FlexNow2“ unter dem Punkt „1.4 Woran erkennen Sie, ob der richtige Ansprechpartner das Prüfungsamt oder der Lehrstuhl ist?“.

Die Sonderregelungen zum SS 2020 finden Sie in der Corona-Satzung vom 17.04.2020.

Die Prüfungstermine für zentral organisierte Prüfungen finden Sie unter:
www.uni-bamberg.de/pruefungsamt/anmeldung-zu-zentralen-pruefungen

Für universitäre Prüfungen gilt:

  • Das Ergebnis einer erbrachten Prüfungsleistung wird gewertet. Im Falle des Nichtbestehens wird jedoch kein Fehlversuch angerechnet .
  • Ein Rücktritt ist durch Fernbleiben von der Prüfung möglich. Ein Versäumnis gilt daher generell als entschuldigt. Ein ärztliches Attest ist somit nicht vorzulegen. Dies gilt auch im Falle einer amtsärztlichen Auflage für amtsärztliche Atteste. 

Diese Sonderregelungen gelten unabhängig davon, ob es sich für die/den einzelne/n Prüfungsteilnehmer/in um einen Erst- oder Wiederholungsversuch handelt. Vgl. hierzu die einschlägigen Regelungen der Corona-Satzung der Universität Bamberg.

Achtung! Bei Staatsprüfungen und sportpraktischen Prüfungen gilt:

"[...] zur Entlastung der Gesundheitsämter [wurde] entschieden, im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für die Lehrämter an öffentlichen Schulen zum Prüfungstermin Frühjahr 2020 ab Montag, den 16.03.2020 auf die Vorlage eines amtsärztlichen Attestes als Nachweis einer Prüfungsverhinderung aus gesundheitlichen Gründen gemäß § 17 Abs. 3 Satz 1 LPO I zu verzichten. Der Nachweis der Verhinderung aus gesundheitlichen Gründen muss durch ein fachärztliches Attest erbracht werden.

Für einen Prüfungsabbruch aus gesundheitlichen Gründen (§ 17 Abs. 6 LPO I) gilt weiterhin: Der Nachweis der gesundheitlichen Gründe, die der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin zum Zeitpunkt der Prüfung nicht erkennen konnte, muss durch ein amtsärztliches Attest erfolgen." (Quelle: https://www.km.bayern.de/ministerium/termine/1-staatspruefung-anmeldung-pruefungen.html)

 

  • Bitte achten Sie auf die empfohlene Handhygiene, insbesondere vor dem Betreten der Prüfungsräume.
  • Bitte achten Sie jederzeit auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen vor, während und nach allen Prüfungen.
  • Bitte bringen Sie Ihre eigene Mund-Nase-Bedeckung (z. B. Community-Maske) mit und tragen Sie diese im Wartebereich bzw. in Warteschlangen sowie innerhalb des gesamten Prüfungsgebäudes. Für die Bearbeitungszeit der Prüfungen ist Ihnen dies freigestellt.
  • Toilettengänge dürfen ausschließlich einzeln erfolgen. Bei Verlassen des Arbeitsplatzes ist die Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, falls sie nicht bereits durchgängig getragen wird.
  • Bitte erscheinen Sie spätestens 45 Minuten vor Prüfungsbeginn am Prüfungsort, da die Identitätsfeststellung aufgrund des Tragens eines Mund-Nasenschutzes bereits beim Betreten des Prüfungsraumes von einer Aufsicht festgestellt werden muss. Halten Sie hierzu Ihren Personalausweis bereit.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann aktuell nur eine eingeschränkte Einsichtnahme in Klausuren des WS 19/20 in begründeten Einzelfällen stattfinden.
Weitere Informationen finden Sie in der Mitteilung des Prüfungsamts zur Einsichtnahme unter: www.uni-bamberg.de/pruefungsamt/einsichtnahmen

Im Wintersemester 2020/21 ist geplant die rückwirkende Einsicht auch für alle zentral organisierten Klausuren des WS 19/20 zu ermöglichen. Selbstverständlich können Sie dann von Ihrem Recht auf Einsicht Gebrauch machen.

 

Ja, eine Immatrikulation bis zur Erbringung der letzten Prüfungsleistung ist unbedingt erforderlich.

Da das Prüfungsamt für Publikumsverkehr geschlossen ist, müssen alle Anträge, Atteste, Unterlagen sowie Bachelor- und Masterarbeiten schriftlich eingesandt werden. Alternativ können Sie ein adressiertes, verschlossenes Kuvert bei der Poststelle der Universität einwerfen. Zur Fristwahrung gilt der Tag des Poststempels.

Für Rückfragen steht das Prüfungsamt per Mail unter pruefungsamt(at)uni-bamberg.de zur Verfügung. Bitte rufen Sie nur in dringenden Fällen an.

  1. Postalische Übersendung: 

    Universität Bamberg
    Prüfungsamt
    96045 Bamberg

    oder

  2. Posteinwurf:
    in der zentralen Poststelle, Kapuzinerstr. 16 / neben dem Haupteingang. Beim Posteinwurf bitte unbedingt das verschlossene Kuvert mit dem Adresszusatz: „An das Prüfungsamt, K25“ versehen.

In diesen Fällen endet die Abgabefrist mit dem Ablauf des nächstfolgenden Werktags.

Für Bachelor- und Masterarbeiten gilt: Die Verfahren für die Verlängerung von Bearbeitungsfristen für Abschlussarbeiten sind in den Studien- und Prüfungsordnungen geregelt. Ein individueller Antrag auf Fristverlängerung ist nötig, in dem auf die Probleme durch die Corona-Situation hingewiesen wird. Wenn die benötigte Literatur nicht online bestellt werden kann bzw. nicht online zur Verfügung steht, stellen Sie bitte einen begründeten Antrag auf Aussetzung der Bearbeitungszeit an Ihren Prüfungsausschuss (die Literatur, die nicht zur Verfügung stand, ist in der Begründung zu benennen).

Die Universitätsleitung empfiehlt den Prüfungsausschussvorsitzenden, entsprechenden Anträgen stattzugeben und bis auf weiteres eine vorerst vierwöchige Verlängerung zu gewähren. Wird eine Fristverlängerung beantragt, hat dies keinen Einfluss auf die Benotung.

Für Hausarbeiten gilt: Wenn die benötigte Literatur nicht online bestellt werden kann bzw. nicht online zur Verfügung steht, stellen Sie bitte einen begründeten Antrag auf Aussetzung der Bearbeitungszeit an Ihre Prüferin/Ihren Prüfer. Die Universitätsleitung empfiehlt allen Prüferinnen und Prüfern, entsprechenden Anträgen stattzugeben und bis auf weiteres eine vorerst vierwöchige Verlängerung zu gewähren. Wird eine Fristverlängerung beantragt, hat dies keinen Einfluss auf die Benotung.

Ab 26.05.2020 sind bis auf Weiteres nur noch gebundene Exemplare einzureichen. Elektronische Fassungen, die mit einer eidesstattlichen Erklärung versehen sind, werden dann nicht mehr angenommen. Die persönliche Abgabe im Prüfungsamt ist nicht möglich, die Abgabe kann nur postalisch/per Briefeinwurf vorgenommen werden. Zur Fristwahrung gilt der Tag des Poststempels.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Briefzustellung:

1.)    postalische Übersendung an folgende Adresse:

Universität Bamberg
Prüfungsamt
96045 Bamberg

oder

2.)    Posteinwurf:

in der zentralen Poststelle, Kapuzinerstr. 16 / neben dem Haupteingang. Beim Posteinwurf bitte unbedingt das verschlossene Kuvert mit dem Adresszusatz: „An das Prüfungsamt, K25“ versehen.

Bitte schicken Sie eine E-Mail an guk.pruefungen(at)uni-bamberg.de bzw. huwi.pruefungen(at)uni-bamberg.de mit Angabe Ihrer Matrikelnummer und Name des/der Gutachters/Gutachterin. Sie erhalten nach Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen die Themabestätigung per Mail.

Wissenswertes für Lehramtsstudierende

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation können

  • die Prüferinnen und Prüfer die Abgabefristen der schriftlichen Hausarbeit verlängern. Dabei muss sichergestellt werden, dass die Korrektur der schriftlichen Hausarbeit spätestens zwei Werktage vor der ersten Einzelprüfung vorliegt, da eine Zulassung andernfalls nicht möglich ist.
  • die schriftlichen Hausarbeiten können vorab auch in digitaler Form (pdf) eingereicht und an die Prüferinnen und Prüfer weitergeleitet werden. Die vom Prüfungskandidaten unterschriebene Erklärung nach § 29 Abs. 6 LPO I ist dabei als Scan mitzuschicken. Die gedruckte Ausfertigung der schriftlichen Hausarbeit inklusive der unterschriebenen Erklärung im Original muss allerdings nachgereicht werden, sobald die Situation es zulässt.

Das Ministerium für Unterricht und Kultus hat Sonderregelungen für die Prüfungstermine im Frühjahr und Herbst 2020 bekanntgegeben. Bitte informieren Sie sich unter: https://www.km.bayern.de/ministerium/termine/1-staatspruefung-anmeldung-pruefungen.html

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung für die Erste Staatsprüfung im Frühjahr 2021 nur postalisch (per Einschreiben) möglich ist. Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten des Prüfungsamtes.