Spezielle Fragen für Lehrende

Organisation der Lehre

Die Universitätsleitung hat von der Abweichungskompetenz in der Verordnung zur Festlegung der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/2021 an den Universitäten und Fachhochschulen in Bayern vom 8. Juli 2020 dahingehend Gebrauch gemacht, dass die Vorlesungszeit im Wintersemester 2020/2021 um zwei Wochen verkürzt wird. Der für das Wintersemester vorgesehene Unterrichtsstoff ist mit entsprechender verdichteter Stundenzahl oder auf andere Weise unter Beachtung der Studierbarkeit anzubieten. Demnach beginnt die Vorlesungszeit am 2. November 2020 und endet am 12. Februar 2021.

Im Vergleich zum Sommersemester 2020 wird es Wintersemester 2020/2021 nach aktuellem Stand wieder etwas mehr Präsenzlehre geben können – dies freilich unter schwierigen Rahmenbedingungen, die genau zu bedenken sind. Dennoch wird die Online-Lehre insgesamt erneut sehr stark im Vordergrund stehen. Diese komplexe Situation mit ihren verschiedenen möglichen Szenarien ist insbesondere auch in der individuellen Entscheidungsfreiheit von Lehrenden sowie Studierenden über die Art des Lehrangebots bzw. die Form der Beteiligung an Lehrveranstaltungen begründet. Die Universitätsleitung arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, offene Fragen zuverlässig zu beantworten.

Über folgende Ergebnisse und Rahmenbedingungen können wir Sie schon heute informieren:

  • Lehrende sind gebeten, prinzipiell jede Veranstaltung so flexibel zu planen, dass ein (auch durch die Änderung von Rahmenbedingungen bedingter) Wechsel zwischen verschiedenen digitalen und Präsenzformaten möglich wird.
  • Bei Präsenzlehrveranstaltungen sind die Hygiene- und andere Schutzmaßnahmen strikt zu beachten. Es wird nur dann möglich sein, komplette Gruppen vor Ort zu unterrichten, wenn die Raumkapazitäten dies zulassen. Bei Veranstaltungen mit höheren Teilnehmerzahlen ist auch der Unterricht mit wechselnden Kleingruppen vor Ort denkbar. Insbesondere für Studierende in den ersten beiden Semestern sowie in der Abschlussphase ihres Studiums ist eine Betreuung in Präsenzformaten sehr wünschenswert.
  • Nach derzeitiger Rechtslage besteht zudem grundsätzlich die Möglichkeit zu einer „internetbasierte(n) Ausgestaltung“ der Lehre (Lehrverpflichtungsverordnung – LUFV §3 Abs. 2). Die Entscheidung über die Wahl der Lehrformate - Präsenz und/oder Online - ist daher den Lehrenden überlassen.
  • Eine besondere Herausforderung für die Seminarplanung wird darin bestehen, Studierenden, die aufgrund des Infektionsgeschehens nicht an Präsenzveranstaltungen werden teilnehmen können oder wollen, die uneingeschränkte Teilhabe am Vorlesungs- bzw. Seminargeschehen zu ermöglichen. Deshalb gilt: Auch bei Präsenzveranstaltungen ist für ein alternatives (synchron oder asynchron angelegtes) Online-Angebot zu sorgen. Das Rechenzentrum leistet Hilfestellung und Unterstützung in allen technischen Belangen rund um die Online-Lehre.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Rundschreiben für Lehrende.

Prinzipiell sind alle Präsenzveranstaltungen an die reduzierten Raumkapazitäten sowie die in der Handreichung zu den Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgelegten Bestimmungen gebunden. Die Entscheidung zur Durchführung von Präsenzlehre bzw. -prüfungen ist in Absprache mit der Leitung der eigenen Lehreinheit zu treffen.

Die wichtigsten Regelungen sind außerdem:

  • Für Präsenzveranstaltungen und -prüfungen gilt ab sofort Anzeigepflicht. Eine Genehmigung durch die Universitätsleitung ist nicht mehr erforderlich. Der Anzeigepflicht wird durch den UnivIS-Eintrag [LINK: FAQ Raumbelegung] der Veranstaltung bzw. Prüfung mit Präsenz-Kennzeichnung genüge getan. Bitte beachten Sie, dass schon bei der Universitätsleitung zur Entscheidung eingereichte und noch nicht beschiedene Anträge für Präsenz-Lehrveranstaltungen nicht mehr weiterbearbeitet werden. In diesem Fall – wie auch für bereits genehmigte Anträge – gilt die Anzeigepflicht im UnivIS.
  • Mit der Präsenzanzeige ist explizit die Übernahme der Verantwortung verbunden, die Bestimmungen der Handreichung zu den Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vollumfänglich einzuhalten, z.B. in Bezug auf Maskenpflicht oder das Mindestabstandsgebot. Diese Verantwortlichkeit ist zudem von der Lehrperson in einer entsprechenden Erklärung schriftlich und summarisch für ihr gesamtes Präsenzlehr- und Prüfungsangebot des Semesters zu dokumentieren.
  • Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten müssen für jede Präsenzlehrveranstaltung die Kontaktdaten der Anwesenden erfasst werden. Diese Maßnahme lässt sich über den VC-Kurs realisieren, das heißt, jede Präsenzveranstaltung benötigt zwingend einen entsprechenden VC-Kurs, in dem alle Teilnehmenden verpflichtend angemeldet sein müssen. Bei Präsenzprüfungen erfolgt die Kontaktdatenerfassung über Prüfungslisten.
  • Für Studierende, die aufgrund des Infektionsgeschehens nicht an Präsenzveranstaltungen werden teilnehmen können oder wollen, muss die uneingeschränkte Teilhabe am Vorlesungs- bzw. Seminargeschehen ermöglicht werden. Deshalb gilt: Auch bei Präsenzveranstaltungen ist für ein alternatives (synchron oder asynchron angelegtes) Online-Angebot zu sorgen. Das Rechenzentrum leistet Hilfestellung und Unterstützung in allen technischen Belangen rund um die Online-Lehre.
  • Ab einem Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in der kreisfreien Stadt Bamberg gilt außerdem eine ausnahmslose Maskenpflicht in Präsenzveranstaltungen. D.h. eine Mund-Nasen-Bedeckung ist auch zu tragen, während man die Veranstaltung leitet bzw. wenn man (als Zuhörer) am Platz sitzt und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhält. Informationen zur aktuellen Höhe des 7-Tages-Inzidenzwerts finden Sie auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Rundschreiben für Lehrende.

Um alle Räume unter Einhaltung der Hygienebestimmungen optimal nutzen zu können, wird darum gebeten, dass Lehrveranstaltungen in UnivIS besonders gut und aktuell gepflegt sind.

UnivIS wurde um die Raumangabe „Fassungsvermögen während Covid-19“ ergänzt – bei jedem Raum finden Sie nun Informationen für die zulässige Höchstanzahl an Personen. Damit auch online oder hybrid stattfindende Veranstaltungen berücksichtigt werden können, wurden in UnivIS weitere Funktionen hinterlegt: Es ist dort nun unter anderem möglich, dass Lehrveranstaltungen als online oder hybrid sowie als synchron oder asynchron stattfindend markiert werden.

Bitte markieren Sie online oder hybrid stattfindende Veranstaltungen, damit nicht tatsächlich belegte Räume von Kolleginnen und Kollegen genutzt werden können, die noch einen Raum benötigen. Ursprüngliche Raumbelegungen, die für die Online-Lehre nicht mehr relevant sind, werden aus der Raumplanung gelöscht, um bei Studierenden und Lehrenden nicht für Verwirrung zu sorgen. Sie bleiben aber bei jeder Veranstaltung erhalten und sind im angemeldeten Bereich nachlesbar. Bei Rückkehr zum Regelbetrieb wird es einen Button geben, der die ursprüngliche Raumplanung reaktiviert.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im VC-Kurs UnivIS unter Lehrveranstaltungen.

Das Sommersemester 2020 ist ein besonderes, das hat selbstverständlich auch Folgen für die Nachweise über die in diesem Semester gehaltenen Lehrveranstaltungen. Bitte geben Sie auf dem Berichtsbogen, der Ihnen von den Studiendekanaten zugestellt wird, die Lehrveranstaltungen, die Sie im Sommersemester gehalten haben, in der bisher üblichen Form an und benennen Sie die Semesterwochenstunden, mit der die Veranstaltung angekündigt wurde. Online-Lehre ist unter den derzeitigen Bedingungen grundsätzlich mit dem Faktor 1, d.h. zu hundert Prozent, anrechenbar.

Wenn Sie für die Durchführung aller angekündigten Lehrveranstaltungen einen erheblichen zusätzlichen Aufwand hatten und dafür einen höheren Anrechnungsfaktor (höher als 1,0) beantragen, stellen Sie diesen Aufwand kurz dar, damit darüber entschieden werden kann, ob für ein kommendes Semester eine Anrechnung auf das Lehrdeputat erfolgen kann.

Bei Unterschreitung des festgesetzten Lehrdeputats geben Sie bitte an, ob die Unterschreitung begründet ist in erhöhtem Aufwand für die Umstellung einer oder mehrerer Lehrveranstaltungen auf ein Online-Format. Dazu bitten wir um eine kurze Begründung, die den Aufwand abschätzen lässt.

Die Studiendekanin bzw. die Studiendekane und die Universitätsleitung werden die jeweiligen Fallkonstellationen auf Plausibilität prüfen; über die Anerkennungen entscheidet der Präsident unter Berücksichtigung der besonderen Bedingungen in diesem Corona-Semester wie angekündigt mit einer vertretbaren Großzügigkeit.

Zum Schutz aller verlagert sich die Lehre zum größten Teil in den digitalen Raum. Um Unsicherheiten zu begegnen, findet sich im Folgenden eine kleine Liste an Mindestanforderungen für Lehrveranstaltungen im Sommersemester:

  • Der vom Rechenzentrum eingerichtete VC-Kurs sollte zum zentralen (digitalen) Arbeitsinstrument bzw. virtuellem Arbeitsort werden.
  • Zur Orientierung der Studierenden sollte eine kurze generelle Einführung in die Organisation der Veranstaltung (u.a. Ablauf bzw. Struktur der Lehrveranstaltung; Modulzuordnung, Hinweise zum Leistungsnachweis) gegeben werden.
  • Wie bislang auch, sollten schriftliche Unterlagen zu den Themen und Inhalten der Veranstaltung (Folien, Literatur, ggf. abzuarbeitender Fragenkatalog) bereitgestellt werden.
    Die Universitätsbibliothek stellt Ihnen die benötigte Literatur digital zur Verfügung, indem sie falls möglich E-Books beschafft und einen Digitalisierungsservice anbietet. Derzeit dürfen nur 15% eines urheberrechtlich geschützten Werks oder einzelne Zeitschriftenartikel und Abbildungen ohne Lizenz in digitalen Semesterapparaten und in der Online-Lehre zugänglich gemacht werden. Die bayerischen Universitäten setzen sich für eine vorübergehende Aufhebung dieser urheberrechtlichen Bestimmungen ein. Es ist aber noch nicht absehbar, ob dies erfolgreich sein wird.
  • Fragen und Rückmeldungen Studierender zu den einzelnen Inhalten sollten regelmäßig (z.B. jede Woche oder alle zwei Wochen) ermöglicht werden (z.B. über Chats)
  • Für Kommunikation mit den Studierenden sollten nach Möglichkeit die vorgesehenen Veranstaltungstermine genutzt werden, um Überschneidungen zu vermeiden.
  • Eine Anwesenheitspflicht besteht im Übrigen an der Universität Bamberg auch in der Onlinelehre nicht. Ausnahmen gelten bei in Studien- und Prüfungsordnungen als teilnahmepflichtig gekennzeichneten Lehrveranstaltungen, wobei die regelmäßige Teilnahme nun auch im Rahmen von elektronischen/digitalen Lehrformaten erbracht werden kann.

Hierüber hinausgehende Aktivitäten und der Einsatz entsprechender Tools wird natürlich sehr geschätzt. Bitte beachten Sie die Hinweise zum Virtuellen Campus als zentrale Plattform, weitere Alternativen zur Präsenzlehre, die vom Rechenzentrum bereitgestellte Tools zur Gestaltung der Online-Lehre sowie persönliche Unterstützungsangebote.

Der Virtuelle Campus ist an der Universität Bamberg die zentrale Anlaufstelle in der Onlinelehre. Hier muss jede angekündigte Lehrveranstaltung für Studierende als VC-Kurs auffindbar sein. Innerhalb der VC-Kurse können Studierende und Lehrende kommunizieren und alle kursrelevanten Informationen und Inhalte bündeln.

Fächer können einen zentralen VC-Kurs anlegen, der beipielsweise über allgemeine Hinweise zum Studium des Faches unter den Bedingungen der Coronapandemie informiert.

Bei Fragen zum Umgang mit dem Virtuellen Campus wenden Sie sich bitte an den IT-Support, unter der 0951/863-1333 oder per E-Mail unter it-support(at)uni-bamberg.de.

Bitte informieren Sie sich über weitere Alternativen zur Präsenzlehre und nehmen Sie persönliche Unterstützungsangebote wahr.

Neben der Nutzung des Virtuellen Campus als zentrale Plattform gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Lehre virtuell zu gestalten:

1) Angebote des Rechenzentrums der Universität

Das Rechenzentrum der Universität hat alternative Möglichkeiten im Bereich der Online-Lehre zusammengestellt. Die Seite wird laufend aktualisiert. Lehrende können sich in Kurzeinführungen mit dem Videoaufzeichnungssystem Panopto und den vom DFN-Verein zur Verfügung gestellten Videokonferenzdiensten vertraut machen: Damit können Webinare und Sprechstunden abgehalten werden. Zusätzlich stellt das Rechenzentrum weitere einfache Werkzeuge und Anleitungen zur Verfügung, mit denen Sie z.B. chatten und gemeinsam an Dateien arbeiten können.

Bitte melden Sie sich möglichst mit mehreren Personen eines Bereichs oder Lehrstuhls im IT-Support des Rechenzentrums, wenn Interesse an einer solchen Veranstaltung besteht. Schulungstermine werden ortsunabhängig als Webinare angeboten. Dazu wird es in einem VC-Kurs weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung geben.

Mit allgemeinen Fragen zu den technischen Möglichkeiten für die Online-Lehre wenden Sie sich bitte ebenfalls an den IT-Support, unter der 0951/863-1333 oder per E-Mail unter it-support(at)uni-bamberg.de.

2) Angebote der Virtuellen Hochschule Bayern:

  • Machen Sie die Studierenden Ihres Faches aufmerksam auf die vorhandenen Angebote der Virtuellen Hochschule im Bereich CLASSIC.vhb.
  • Prüfen Sie, ob Sie Angebote im Bereich OPEN.vhb in Ihre Lehrveranstaltungen integrieren können, z.B. indem diese Kurse von Lehrenden des Faches zusätzlich betreut und mit Prüfungen kombiniert werden.
  • Sie können Angebote im Bereich SMART.vhb, die in einem Repositorium vorgehalten werden, als Teil von Lehrveranstaltungen nutzen.
  • Aus gegebenem Anlass hat die vhb ihr Kursangebot temporär noch zusätzlich erweitert. Eine Übersicht über aktuelle und zusätzliche Angebote finden Sie hier(263.1 KB).

Bitte nehmen Sie auch persönliche Unterstützungsangebote, beispielsweise seitens der Studiendekane, wahr.

Die Universitätsleitung bittet Lehrende, fächerübergreifend und lösungsorientiert zusammenzuarbeiten, um den Studierenden auch unter erschwerten Bedingungen ein Studium zu ermöglichen. Gegenseitige Unterstützung ist dabei von großem Wert:
 
1) Unterstützung durch die Studiendekanate
In den Fakultäten werden die Studiendekanate die Lehrenden unterstützen. Es wäre z.B. gut und kollegial wertvoll, wenn diejenigen, die aufgrund entsprechender Erfahrungen mit netzgestützter Lehre bereit und in der Lage sind, ein Hilfsangebot den Studiendekanaten melden. Umgekehrt sollten sich diejenigen, die in diesem Bereich noch keine entsprechenden Erfahrungen haben, nicht scheuen, die Hilfe zu erbitten und in Anspruch zu nehmen:

2) Unterstützung bei der Lehrvideoproduktion

Um Medientechnik und Rechenzentrum zu entlasten, hat Prof. Dr. Dominik Herrmann (WIAI) im ERBA-Gebäude WE5, An der Weberei 5, ein semiprofessionelles Aufzeichnungs- und Streamingstudio eingerichtet. Dort können mit sehr wenig Aufwand Videos produziert und auf Wunsch auch live ins Internet übertragen werden. Dominik Herrmann, stellt das Studio allen zur Verfügung, die Vorträge oder Veranstaltungen digitalisieren möchten und berät alle Interessierten gerne in Fragen zur Audio/Video-Technik.

Informationen zum Aufnahmestudio erhalten Sie unter dominik.herrmann(at)uni-bamberg.de oder auf den Studioseiten.

3) Unterstützung des Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (ZLB)

Ab 20. April öffnen Lisa Dücker und Anja Gärtig-Daugs Ihre Digitalisierungssprechstunden für alle Fakultäten zum Thema Onlinelehre. Ursprünglich waren die Sprechstunden für die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten der DigiLLabs innerhalb der Lehrerinnen- und Lehrerbildung konzipiert. Um Lehrende bei der Umstellung der Präsenzlehre auf digitale Formate zu unterstützen, gibt es in den Sprechstunden nun weitere und fachunabhängige Hilfe: unter anderem beim Umgang mit Werkzeugen, die an der Universität Bamberg für digitale Lehre genutzt werden können, aber auch bei der Suche nach weiteren Tools für spezifische Zwecke sowie bei der Literaturrecherche und -beschaffung in Zeiten geschlossener Bibliotheken.

Die Sprechstundenzeiten sind ab 20. April:

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter lisa.duecker(at)uni-bamberg.de oder anja.gaertig-daugs(at)uni-bamberg.de für die Sprechstunden an.

In seinem Schreiben vom 15. Oktober 2020(268.5 KB) gibt der Vizepräsident für Lehre wichtige Hinweise zu Datenschutz und Privatsphäre. Bitte beachten Sie die Richtlinien bei der Online- und Hybrid-Lehre.

Aufgrund der aktuellen Situation kann bis auf weiteres darauf verzichtet werden, Unterschriften der Kursbesucherinnen und -besucher einzusammeln. Es reicht aus, wenn die Namen der Teilnehmenden erfasst und an das Dekanat weitergeleitet werden.

Die Universitätsbibliothek stellt Ihnen die benötigte Literatur digital zur Verfügung, indem sie falls möglich E-Books beschafft und einen Digitalisierungsservice anbietet. Derzeit dürfen nur 15% eines urheberrechtlich geschützten Werks oder einzelne Zeitschriftenartikel und Abbildungen ohne Lizenz in digitalen Semesterapparaten und in der Online-Lehre zugänglich gemacht werden. Die bayerischen Universitäten setzen sich für eine vorübergehende Aufhebung dieser urheberrechtlichen Bestimmungen ein. Es ist aber noch nicht absehbar, ob dies erfolgreich sein wird.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die PC-Pools der Universität derzeit aufgrund der Schutzmaßnahmen nur eingeschränkt genutzt werden können. Für Universitätsangehörige ist momentan der PC-Pool RZ/00.04 im Rechenzentrum, Feldkirchenstraße 21, während der Öffnungszeiten des Rechenzentrums (außer Samstag) frei zugänglich. Dabei können derzeit maximal 10 Personen gleichzeitig den PC-Pool nutzen. Eine Reservierung oder Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Rechenzentrum bereitet derzeit die Öffnung weiterer PC-Pools vor, sodass voraussichtlich im Oktober und mit einigem Vorlauf zum Beginn des Hybridsemesters ab November weitere Arbeitsplätze für Studierende zur Verfügung gestellt werden können. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, informieren wir Sie an dieser Stelle. Weitere Informationen zu den PC-Pools finden Sie auf den Seiten des Rechenzentrums.

Die Rechner in den meisten PC-Pools können aufgrund der Einschränkungen durch die Coronapandemie momentan nicht vor Ort verwendet werden. Bei Bedarf können wir mit Hilfe der VDI (Virtual Desktop Infrastructure) die Computer online verfügbar machen. Anhand der Seitenüberschriften der einzelnen Pools erkennen Sie welche bereits verfügbar sind.

Informationen über die VDI im Allgemeinen finden Sie unter
www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/pc/softwarebetreuung/vdi/

Unter www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/pc/softwarebetreuung/vdi/virtpcpool/ erfahren Sie, wie Sie die online verfügbaren PC-Pools online nutzen und wie Sie sie für Lehrveranstaltungen einsetzen können.

Halten Sie Beratungstermine nur telefonisch oder per Mail ab, um etwaige Infektionsketten zu erschweren. Das Rechenzentrum bietet Informationen und Schulungen zu Videokonferenzdiensten, mit denen Sprechstunden abgehalten werden können.

Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen sind nach wie vor genehmigungspflichtig und sollten wann immer möglich virtuell stattfinden. Den entsprechenden Genehmigungsantrag finden Sie auf den Seiten des Dezernats Z/IZA.

Regelungen zu Prüfungen

Der Publikumsverkehr in den Teilbibliotheken ist stark eingeschränkt und prüfungsrelevante Literatur ist zum Teil schwer zugänglich. Deshalb können Studierende, die Bachelor- oder Masterarbeiten schreiben, in begründeten Fällen bei den Prüfungsausschussvorsitzenden einen Antrag auf Fristverlängerung stellen. Die Vorsitzenden sind dazu angehalten, diesen wohlwollend zu prüfen und im Bedarfsfall eine vierwöchige Verlängerung zu gewähren. Die Universitätsleitung empfiehlt allen Prüferinnen und Prüfern, eine um bis zu vier Wochen verspätete Abgabe von Seminararbeiten nicht nachteilig zu werten.

Laut der Corona-Satzung § 3 Abs. 3 gilt: „Kann eine Dissertation nachweislich aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens oder sonstiger Auswirkungen des Corona-Virus nicht in der von der jeweiligen Promotionsordnung vorgesehenen Frist veröffentlich werden, kann die Frist für die Veröffentlichung der Dissertation im Einzelfall um höchstens zwölf Monate verlängert werden. Dies gilt auch für besondere Ausnahmefälle, in denen die Frist bereits durch die zuständige Vorsitzende bzw. den zuständigen Vorsitzenden des Promotionsausschusses verlängert worden ist.“

Ja. Studienbegleitende Prüfungen finden statt. Je nachdem, ob es sich um zentrale oder dezentrale Prüfungen handelt, können die Prüfungen in Präsenzform oder online stattfinden. Laut Corona-Satzung § 2 sind außerdem Abweichungen von Veranstaltungs- und Prüfungsformaten zulässig, wenn das ursprünglich vorgesehene Prüfungsformat aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant durchgeführt werden kann. In diesem Fall kann das geplante Prüfungsformat durch ein geeignetes alternatives Prüfungsformat ersetzt werden.

Bei Fragen können sich Lehrende an folgende (Studien-)Dekane wenden:

Präsenzprüfungen sind nach den gültigen „Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten“ zwar wieder erlaubt, jedoch nur unter strengen Hygienevorschriften und hohem organisatorischen und personellem Aufwand. Die einzuhaltenden Maßnahmen bei der Durchführung von Präsenzprüfungen finden Sie in der aktuellen Handreichung zu den Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Nutzen Sie bitte die Möglichkeiten, die Ihnen die Corona-Satzung(325.2 KB) (§ 4) bietet, alternative Prüfungsformen zu wählen, indem Sie entweder bereits jetzt ein „abweichendes Prüfungsformat“ festlegen (Variante 1) oder den Studierenden ein möglicherweise „abweichendes  Prüfungsformat“ ankündigen (Variante 2).

Mündliche und schriftliche (dezentrale) Präsenzprüfungen sind anzeigepflichtig und unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften zulässig. Die Regelungen hierzu sind im Rahmenkonzept zur Durchführung von dezentralen schriftlichen und mündlichen Präsenzprüfungen festgelegt.

Prüfungen in elektronischer oder digitaler Form sind bis zum Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21 zulässig, wenn insbesondere bei den digitalen Fernprüfungen für alle Studierenden vergleichbare Bedingungen hergestellt werden können (Corona-Satzung § 4 Abweichende Lehr- und Prüfungsformate).

Dabei kommt dem Gebot der Chancengleichheit ein besonderes Gewicht zu, d.h. für vergleichbare Prüfungen müssen so weit wie möglich auch vergleichbare Prüfungsbedingungen gelten.“ (WMS vom 03.04.2020)

Die obengenannten Anforderungen dürften nach Lage der Dinge ausschließlich bei mündlichen Einzelprüfungen erfüllbar sein. Das schließt die Durchführung digitaler Klausuren zwar nicht grundsätzlich aus. Die technischen Voraussetzungen für die Durchführung von Online-Klausuren, die den Bedingungen einer „rechtlich unangreifbarer“ (WMS vom 03.04. 2020) Prüfung genügen, sind in der Regel allerdings nicht gegeben. Sollten Sie die Durchführung von Online-Klausuren planen, setzen Sie sich bitte unbedingt mit dem zuständigen Studiendekanat in Verbindung.

Weniger strenge Maßstäbe sind an videobasierte Seminarpräsentationen und Referate (benotet oder unbenotet) anzulegen: Präsentationen und andere Vorträge können digital durchgeführt werden, sofern sichergestellt ist, dass die Studienleistung nicht durch andere Personen erbracht wird.

Studienbegleitende (mündliche) Online-Prüfungen sind bis zum Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21möglich. Hierzu müssen für alle Studierenden vergleichbare Bedingungen hergestellt werden. Dabei sind die folgenden fünf Bedingungen einzuhalten:

1. Prüfungsteilnehmende müssen eindeutig identifizierbar sein

  • Es muss sichergestellt sein, dass der Studierende über die erforderliche technische Ausstattung und einen stabilen Internetzugang verfügt.

  • Die Durchführung soll über Videochat erfolgen, was im Prüfungsprotokoll vermerkt wird. Das Einverständnis hierfür ist vor der Prüfung mit der geprüften Person abzuklären und ebenfalls im Prüfungsprotokoll zu vermerken.

2. Es müssen geeignete Vorkehrungen gegen Täuschungsversuche getroffen werden 

  • Zur Identitätsfeststellung muss sich die Prüferin bzw. der Prüfer zu Beginn der Prüfung den Studierendenausweis zeigen lassen und diesen zu kontrollieren.

  • Die geprüften Personen werden darauf hingewiesen, dass die Prüfung seitens der prüfenden Personen abgebrochen wird, wenn der Verdacht besteht, dass unerlaubte Hilfsmittel verwendet werden. Die Zustimmung der Studierenden hierzu wird im Protokoll vermerkt.

  • Die geprüfte Person schwenkt mit der Kamera den Raum aus, in dem sie sitzt. In diesem Raum darf sich nur die geprüfte Person befinden.

3. Mit technischen Störungen muss entsprechend umgegangen werden

  • Bei technischen Problemen, die nicht innerhalb kurzer Zeit (max. 5 Minuten) lösbar sind, wird kulant vorgegangen und die Prüfung ohne nachteilige Folgen für die zu prüfende Person neu angesetzt.

  • Bei kurzfristigen technischen Unterbrechungen verlängert sich die Prüfungszeit um den Zeitraum der Unterbrechung.

  • Eine aufgrund technischer Probleme abgebrochene Prüfung kann im gleichen Prüfungszeitraum maximal einmal wiederholt werden. Dies gilt nicht als weiterer Prüfungsversuch.

4. Das Prüfungsgeschehen muss gesichert und dokumentiert werden

  • An der Prüfung nehmen drei Personen teil: der Prüfer bzw. die Prüferin, der Beisitzer bzw. die Beisitzerin sowie die geprüfte Person. Prüfer bzw. Prüferin und Beisitzer bzw. Beisitzerin müssen sich nicht im gleichen physischen Raum befinden, sondern können beide per Videochat teilnehmen. Es wird ein schriftliches Prüfungsprotokoll angefertigt. Digitale Aufzeichnungen von Prüfungen sind nicht zulässig!

  • Eine eventuell durchgeführte Beratung über das Prüfungsergebnis erfolgt ohne die geprüfte Person. Das Prüfungsergebnis kann nach der Prüfung per E-Mail bekannt gegeben werden.

  • Das Prüfungsprotokoll wird vom Prüfer bzw. von der Prüferin und vom Beisitzer bzw. der Beisitzerin elektronisch unterschrieben (z. B. Funktion “Unterschreiben” in Acrobat Professional) und entweder elektronisch oder als Ausdruck archiviert.

5. Datenschutzrechtliche Regelungen (insbesondere auch Art und Wahl des Servers) müssen gewährleistet werden.

  • Die Durchführung von mündlichen Online-Prüfungen ist aus Sicherheitsgründen nur mit Tools erlaubt, die eine Authentifizierung über einen Account der Universität Bamberg erlauben (wie zum Beispiel MS Teams).

Laut Corona-Satzung § 2 sind Abweichungen von Veranstaltungs- und Prüfungsformaten zulässig, wenn das ursprünglich vorgesehene Lehr- und/oder Prüfungsformat aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant durchgeführt werden kann. In diesem Fall kann das geplante Lehr- und/oder Prüfungsformat durch ein geeignetes alternatives Lehr- und/oder Prüfungsformat ersetzt werden. Abweichungen sind den Studierenden bis spätestens vier Wochen nach Vorlesungsbeginn bekannt zu geben. Sollten sie Abweichungen planen, (müssen) setzen Sie sich bitte möglichst umgehend mit den Studiengangsverantwortlichen in Verbindung. Über die Eignung alternativer Lehr- und/oder Prüfungsformate entscheidet der Studiendekan/die Studiendekanin ihrer Fakultät.

Laut Corona-Satzung sind auch Online-Prüfungen als alternative oder abweichende Prüfungsformate zulässig. Bitte informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Online-Prüfungen sowie über entsprechende Regelungen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine Prüfung in der für das jeweilige Modul vorgesehenen und geplanten Form tatsächlich werden durchführen können, haben Sie laut Corona-Satzung § 2 die Möglichkeit, zusätzlich zum vorgesehenen Prüfungsformat ein alternatives bekannt zu geben. Die Entscheidung über das endgültige Prüfungsformat ist den Studierenden vier Wochen vor dem geplanten Prüfungstermin mitzuteilen. Sollten Sie diese Variante wählen, setzen Sie sich bitte möglichst umgehend mit den Studiengangsverantwortlichen in Verbindung. Über die Eignung der beiden Möglichkeiten entscheidet der Studiendekan/die Studiendekanin ihrer Fakultät.

Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, ob insbesondere Prüfungen, die die Präsenz erfordern (Klausuren, mündliche Prüfungen) zu einem späteren Zeitpunkt in der geplanten Form durchgeführt werden können, wird Dozierenden empfohlen, diese Variante zu wählen und neben der geplanten Präsenzprüfung ein zweites Prüfungsformat als Alternative bekannt zu geben. Nur so können wir unter den gegebenen, sich stets verändernden Umständen für die Studierenden sichere und verlässliche Bedingungen gewährleisten.

Laut Corona-Satzung sind auch Online-Prüfungen als alternative oder abweichende Prüfungsformate zulässig. Bitte informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Online-Prüfungen sowie über entsprechende Regelungen.