Spezielle Fragen für Lehrende

► Bitte beachten Sie unsere Hinweise, was zu tun ist, falls Sie sich mit Covid-19 infiziert haben.
► Nutzen Sie die Möglichkeiten der Selbsttests an der Universität Bamberg.
► Beachten Sie die Hinweise zur Impfpriorisierung für Hochschulpersonal.
► Eine Arbeitgeberbescheinigung für die Impfzentren finden Sie zum personalisierten Download im ZUV-Portal (via VPN-Verbindung).

Die neuesten Informationen zur Lehre

Bitte beachten Sie: Wann immer bundesweit neue Richtlinien zum Umgang mit der Corona-Pandemie bekanntgegeben werden, müssen diese zunächst in den einzelnen Bundesländern in Länderrecht übersetzt werden. Wenn für Bayern entsprechende allgemeine Regelungen feststehen, ergeben sich weiterhin ggf. auch spezifische Regelungen für die bayerischen Universitäten und Hochschulen. Dieser Prozess dauert bis zur detaillierten rechtsverbindlichen Regelung zumeist einige Tage. Sobald der Universitätsleitung Neuerungen bekannt sind bzw. die Universitätsleitung selbst neue Beschlüsse fasst, werden wir Sie auf diesen Seiten unverzüglich darüber informieren. Bis dahin gilt für die Universität Bamberg der zuletzt kommunizierte und hier veröffentlichte Stand.

+++Dringende Bitte an Teilnehmende von Präsenzprüfungen: Nutzen Sie die Möglichkeiten eines Schnelltests zeitnah vor der Prüfung!+++

► vom 15. Juli 2021:

Organisation der Lehre

Mit den jüngsten Entscheidungen der bayerischen Staatsregierung zum Umgang mit der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Bekanntgabe der 13. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ergeben sich neue Weichenstellungen und Spielräume für den Hochschulbetrieb. An unserer Universität greifen wir sie folgendermaßen auf:

Über Praxisveranstaltungen hinaus sind nun ab sofort wieder einige zusätzliche Präsenzangebote möglich. Diese Option zielt auf (Lehr-)Veranstaltungen für bisher mit Präsenzlehre nicht vertraute Studierende in einer frühen Phase des Studiums sowie Studierende in der Studienabschlussphase. Sie kann in manchen Fällen attraktiv erscheinen, beinhaltet aber selbstverständlich keine allgemeine Handlungsverpflichtung für Lehrende, ihr entsprechendes Veranstaltungsangebot sofort auf Präsenz umzustellen. Mit dieser Option ist in etwa die Situation wiederhergestellt, wie wir sie vom Beginn des letzten Wintersemesters 2020/21 kennen. Das bedeutet auch, dass Lehrende, sofern sie diese Option nutzen möchten, weiterhin für jede Präsenzveranstaltung ein Online-Lehrangebot hinterlegen müssen, sobald nicht alle Studierenden vor Ort sein können oder wollen. Es wird gebeten, Studierenden zeitnah zu informieren, wenn von der neuen Präsenz-Möglichkeit Gebrauch gemacht werden möchte.

Voraussetzung für die Durchführung entsprechender Veranstaltungen ist zunächst

Weitere Informationen finden Sie in unserer FAQ zur Durchführung von Präsenzlehre sowie im Rundschreiben an Lehrende vom 9. Juni 2021(583.7 KB).

Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass die Lehre im Sommersemester unter ähnlichen Vorzeichen bezüglich der Verteilung von Online- und Präsenzanteilen wie im vergangenen Wintersemesters durchzuführen sein wird.

Folgende Rahmenbedingungen gelten weiterhin auch für das Sommersemester 2021:

  • Lehrende sind gebeten, prinzipiell jede Veranstaltung so flexibel zu planen, dass ein (auch durch die Änderung von Rahmenbedingungen bedingter) Wechsel zwischen verschiedenen digitalen und Präsenzformaten möglich wird.
  • Bei Präsenzlehrveranstaltungen sind die Hygiene- und andere Schutzmaßnahmen strikt zu beachten. Es wird nur dann möglich sein, komplette Gruppen vor Ort zu unterrichten, wenn die Raumkapazitäten dies zulassen. Bei Veranstaltungen mit höheren Teilnehmerzahlen ist auch der Unterricht mit wechselnden Kleingruppen vor Ort denkbar. Insbesondere für Studierende in den ersten beiden Semestern sowie in der Abschlussphase ihres Studiums ist eine Betreuung in Präsenzformaten sehr wünschenswert.
  • Nach derzeitiger Rechtslage besteht zudem grundsätzlich die Möglichkeit zu einer „internetbasierte(n) Ausgestaltung“ der Lehre (Lehrverpflichtungsverordnung – LUFV §3 Abs. 2). Die Entscheidung über die Wahl der Lehrformate - Präsenz und/oder Online - ist daher den Lehrenden überlassen.
  • Eine besondere Herausforderung für die Seminarplanung wird darin bestehen, Studierenden, die aufgrund des Infektionsgeschehens nicht an Präsenzveranstaltungen werden teilnehmen können oder wollen, die uneingeschränkte Teilhabe am Vorlesungs- bzw. Seminargeschehen zu ermöglichen. Deshalb gilt: Auch bei Präsenzveranstaltungen ist für ein alternatives (synchron oder asynchron angelegtes) Online-Angebot zu sorgen. Das Rechenzentrum leistet Hilfestellung und Unterstützung in allen technischen Belangen rund um die Online-Lehre.

Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Rundschreiben für Lehrende.

Seitens des bayerischen Wissenschaftsministeriums wird einerseits eine verstärkte Öffnung der Hochschulen für Präsenzlehre im kommenden Wintersemester angestrebt. Andererseits zeichnet sich eine dafür nötige Änderung der Rahmenbedingungen – wie insbesondere eine Modifikation der Abstandsregeln für geimpfte, genesene oder getestete Personen – noch nicht ab. Vor diesem Hintergrund erweist sich die Beibehaltung unseres bisherigen Planungsmodells (siehe Sommersemester 2021) mit verschiedenen Optionen für den Einsatz von Online- bzw. Präsenzformaten nach wie vor als günstig. Prinzipiell erscheint im Moment eine vorsichtige Erweiterung von Präsenzlehre in der Weise möglich, dass neben Praxisveranstaltungen sowie Veranstaltungen für Studienanfängerinnen und -anfänger und Examenskandidatinnen und -kandidaten künftig auch Veranstaltungen mit niedrigeren Teilnahmezahlen wieder durchführbar sind. Für letztere ist die Raumgröße in Verbindung mit den jeweils gültigen Abstandsregelungen der limitierende Faktor.

In jedem Fall soll für jede Präsenzveranstaltung wieder ein Online-Lehrangebot hinterlegt werden. Weiterhin soll die Raumplanung im UnivIS wieder wie im laufenden Sommersemester organisiert werden, d. h.: Ausgangspunkt ist die normale Präsenz-Raumbelegung (mit begleitendem Online-Angebot bei Bedarf). Die Durchführungsart der Lehrveranstaltungen wird dann je nach den aktuellen Gegebenheiten angepasst und entsprechend ausgewiesen. (Vorübergehend) nicht benötigte Vorlesungsräume können für andere Lehrveranstaltungen in Präsenz mit coronabedingt erhöhtem Platzbedarf genutzt werden. Ursprüngliche Raumbe­legungen, die für die Online-Lehre nicht mehr relevant sind, werden aus der Raumplanung gelöscht, um bei Studierenden und Lehrenden nicht für Verwirrung zu sorgen. Sie bleiben aber bei jeder Veranstaltung erhalten und sind im angemeldeten Bereich nachlesbar. Bei Rückkehr zum Regelbetrieb können sie reaktiviert werden. Genauere Informationen zum konkreten Vorgehen bei der Eintragung der Lehrveranstaltungen in UnivIS erhalten Sie in einem UnivIS-Newsletter, wenn Sie im entsprechenden VC-Kurs eingeschrieben sind.

Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Rundschreiben für Lehrende.

Prinzipiell sind alle Präsenzveranstaltungen an die reduzierten Raumkapazitäten sowie die in der Handreichung zu den Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgelegten Bestimmungen gebunden. Die Entscheidung zur Durchführung von Präsenzlehre bzw. -prüfungen ist in Absprache mit der Leitung der eigenen Lehreinheit zu treffen.

Die wichtigsten Regelungen sind außerdem:

  • Für Präsenzveranstaltungen und -prüfungen gilt ab sofort Anzeigepflicht. Eine Genehmigung durch die Universitätsleitung ist nicht mehr erforderlich. Der Anzeigepflicht wird durch den UnivIS-Eintrag der Veranstaltung bzw. Prüfung mit Präsenz-Kennzeichnung genüge getan. Bitte beachten Sie, dass schon bei der Universitätsleitung zur Entscheidung eingereichte und noch nicht beschiedene Anträge für Präsenz-Lehrveranstaltungen nicht mehr weiterbearbeitet werden. In diesem Fall – wie auch für bereits genehmigte Anträge – gilt die Anzeigepflicht im UnivIS.
  • Mit der Präsenzanzeige ist explizit die Übernahme der Verantwortung verbunden, die Bestimmungen der Handreichung zu den Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vollumfänglich einzuhalten, z.B. in Bezug auf Maskenpflicht oder das Mindestabstandsgebot. Diese Verantwortlichkeit ist zudem von der Lehrperson in einer entsprechenden Erklärung schriftlich und summarisch für ihr gesamtes Präsenzlehr- und Prüfungsangebot des Semesters zu dokumentieren.
  • Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten müssen für jede Präsenzlehrveranstaltung die Kontaktdaten der Anwesenden erfasst werden. Diese Maßnahme lässt sich über den VC-Kurs realisieren, das heißt, jede Präsenzveranstaltung benötigt zwingend einen entsprechenden VC-Kurs, in dem alle Teilnehmenden verpflichtend angemeldet sein müssen. Bei Präsenzprüfungen erfolgt die Kontaktdatenerfassung über Prüfungslisten.
  • Für Studierende, die aufgrund des Infektionsgeschehens nicht an Präsenzveranstaltungen werden teilnehmen können oder wollen, muss die uneingeschränkte Teilhabe am Vorlesungs- bzw. Seminargeschehen ermöglicht werden. Deshalb gilt: Auch bei Präsenzveranstaltungen ist für ein alternatives (synchron oder asynchron angelegtes) Online-Angebot zu sorgen. Das Rechenzentrum leistet Hilfestellung und Unterstützung in allen technischen Belangen rund um die Online-Lehre.
  • Es gelten außerdem die aktuellen Regelungen zur Maskenpflicht in Präsenzveranstaltungen. D.h. eine Maske ist auch zu tragen, während man die Veranstaltung leitet bzw. wenn man (als Zuhörer) am Platz sitzt und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhält.
  • Weiterhin zu beachten sind die aktuellen Regelungen zur Testpflicht bei Präsenzveranstaltungen.

Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Rundschreiben für Lehrende.

Für sämtliche Präsenzveranstaltungen, also auch die bisher bereits ausnahmsweise zulässigen Praxisveranstaltungen, gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Testpflicht ab dem übernächsten Tag. In diesem Fall haben an Präsenzveranstaltungen teilnehmende Personen zweimal pro Woche ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines auswärts durchgeführten PCR- oder POC-Antigentests vorzulegen. Anlassbezogen, wie z. B. bei bestimmten Praxisveranstaltungen mit phasenweiser Unterschreitung des Mindestabstands oder bei Exkursionen, kann bei Bedarf auch eine engere Testung sinnvoll sein und entsprechend vereinbart werden.

Von der Testnachweispflicht ausgenommen sind nur geimpfte bzw. genesene Personen ohne typische Symptome für eine Corona-Erkrankung. In diesem Fall muss ein Nachweis über den vollständigen Impfschutz oder eine durchgemachte Erkrankung vorgelegt werden.

Die Kontrolle der Testbestätigung muss von der Veranstaltungsleitung vorgenommen werden.

Da in Bamberg die 7-Tage-Inzidenz derzeit unter 50 liegt, ist diese Vorschrift für uns momentan nicht relevant. Dagegen gilt weiterhin die dringende Bitte der Universitätsleitung, sich vor Lehrveranstaltungen und Prüfungen zu testen bzw. testen zu lassen. Weitere Informationen zu den Möglichkeiten von Selbst- und Schnelltests für Studierende finden Sie hier.

Ja, und zwar für

  • Praxisveranstaltungen im Bereich Musik: Bitte beachten Sie die geltenden Regelungen des jeweils aktuellen Hygienekonzepts "Kulturelle Veranstaltungen und Proben“ des Bayerischen Kunstministerium und des Bayerischen Gesundheitsministerium
  • Praxisveranstaltungen im Bereich Sport: Bitte beachten Sie die geltenden Regelungen des jeweils aktuellen Hygienekonzepts "Kulturelle Veranstaltungen und Proben“ des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.

Bitte beachten Sie darüber hinaus die aktuellen Regelungen zur Testpflicht.

Die jeweils aktuelle Version sowie Satzungsänderungen der ministeriellen Rahmenkonzepte finden Sie auf der Verkündungsplattform der Bayerischen Staatsregierung.

Ergänzend zu den gültigen Regelungen für Exkursionen besteht aktuell eine grundsätzliche Notwendigkeit zur Anzeige geplanter Exkursionenbei der Universitätsleitung. Unter der Prämisse, dass es sich dabei um im Lehrprogramm notwendige Veranstaltungen handelt, hat die Universitätsleitung keine generellen Einwände gegen entsprechende formlos gestellte Anträge – auch nicht bei Fahrten ins Ausland.

Entscheidend ist jedoch

  1. dass von der Exkursionsleitung eine semesteraktuelle Erklärung zur Durchführung von Präsenz-Lehrveranstaltungen und -Prüfungen vorliegt. Mit dieser Erklärung ist explizit die Übernahme der Verantwortung verbunden, die in der aktualisierten Handreichung zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an der Universität Bamberg getroffenen Bestimmungen vollumfänglich einzuhalten.
  2. ist darauf zu achten, dass auch die am Exkursionsort und die während der Fahrt dorthin gültigen spezifischen Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden und für die Studierenden größtmögliche Sicherheit gewährleistet ist.

Sollten sich Studierende trotz Ermahnung weigern, einschlägige coronabedingte Vorschriften, wie etwa das Tragen von Masken einzuhalten, und sollte kein glaubhaft gemachter Ausnahmegrund vorliegen, üben Lehrende das Hausrecht aus und können die betreffenden Personen des Gebäudes verweisen. Ggf. kann es sinnvoll sein, für die Durchsetzung von Sanktionen Kolleginnen bzw. Kollegen oder Vorgesetze hinzuzuziehen. Vor allem aber muss es selbstverständlich sein, dass Lehrende bei der Einhaltung der Corona-Vorschriften, wie etwa der Beachtung der Maskenpflicht, mit gutem Beispiel vorangehen.

Mit der umfassenden Regelung der Kontaktdatenerfassung für unterschiedliche Situationen (Lehrveranstaltungen und Aufenthalt in Verbindung damit, Bibliotheksbesuch, Prüfungen) kann der Zugang zu den Universitätsgebäuden wieder erleichtert werden. Alle Universitätsgebäude sind deshalb im Rahmen der regulären Öffnungszeiten geöffnet. Beachten Sie bitte die verkürzten Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit.

Bitte beachten Sie, dass der Zutritt nur Angehörigen und Gästen der Universität aus wichtigem Grund gestattet ist.

Um alle Räume unter Einhaltung der Hygienebestimmungen optimal nutzen zu können, wird darum gebeten, dass Lehrveranstaltungen in UnivIS besonders gut und aktuell gepflegt sind.

UnivIS wurde um die Raumangabe „Fassungsvermögen während Covid-19“ ergänzt – bei jedem Raum finden Sie nun Informationen für die zulässige Höchstanzahl an Personen. Damit auch online oder hybrid stattfindende Veranstaltungen berücksichtigt werden können, wurden in UnivIS weitere Funktionen hinterlegt: Es ist dort nun unter anderem möglich, dass Lehrveranstaltungen als online oder hybrid sowie als synchron oder asynchron stattfindend markiert werden.

Bitte markieren Sie online oder hybrid stattfindende Veranstaltungen, damit nicht tatsächlich belegte Räume von Kolleginnen und Kollegen genutzt werden können, die noch einen Raum benötigen. Ursprüngliche Raumbelegungen, die für die Online-Lehre nicht mehr relevant sind, werden aus der Raumplanung gelöscht, um bei Studierenden und Lehrenden nicht für Verwirrung zu sorgen. Sie bleiben aber bei jeder Veranstaltung erhalten und sind im angemeldeten Bereich nachlesbar. Bei Rückkehr zum Regelbetrieb wird es einen Button geben, der die ursprüngliche Raumplanung reaktiviert.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im VC-Kurs UnivIS unter Lehrveranstaltungen.

Nach zwei Semestern wird in Absprache mit den Fakultäten die Möglichkeit einer höheren Anrechnung von Online-Lehre mit deutlich größerem Vorbe­reitungs- bzw. Durchführungsaufwand nicht mehr verlängert. Online-Lehre ist damit immer 1:1 wie Präsenzlehre anzurechnen.

Sehr wichtig ist aller­dings, dass auch bei Online-Lehre die für eine gute Betreuung nötige Kon­taktaufnahme mit den Studierenden gewährleistet bleibt. Auch ist bei befristet beschäftigtem Lehrpersonal darauf zu achten, dass durch höhere Anrechnung von Lehrveranstaltungen in den letzten beiden Semestern ent­standene Überkapazitäten bei der Erfüllung der Lehrverpflichtung recht­zeitig vor Vertragsende wieder abgebaut werden.

Für das laufende WS 2020/21 gilt nach enger Abstimmung zwischen Universitätsleitung, Studiendekanaten der Fakultäten und Mittelbauvertretung folgende Regelung:

Präsenz- und Online-Lehre wird in aller Regel 1:1 angerechnet. Nur im Ausnahmefall ist eine Gewichtung von Online-Lehre mit den Faktoren 1,2 bzw. 1,5 auf Antrag über die Studiendekanate an den Präsidenten möglich. Als Gründe für eine höhere Anrechnung einer Lehrveranstaltung gelten zunächst folgende Kriterien:

  • Entwicklung von spezifischen digitalen Lehrangeboten mit hohem Aufwand, großem kreativem Potenzial oder hoher Nachhaltigkeit, die über das übliche digitale Lehrangebot im VC deutlich hinausgehen
  • hoher Kontaktaufwand (mehr Kontaktzeit, mehr Kontaktpunkte) mit den Studierenden besonders bei großen Veranstaltungen im digitalen Setting
  • Verwendung alternativer Prüfungsformate mit hohem Aufwand hinsichtlich Umstellung und Durchführung

Darüber hinaus finden folgende erschwerten individuellen Situationen der Lehrenden Berücksichtigung:

  • höheres Lehrdeputat als 10 SWS
  • besondere familiäre (Kinderbetreuungs-)Situation
  • Qualifikationsphase

Liegt einer der ersten drei genannten Punkte vor, kann ein Anrechnungsfaktor von 1,2 beantragt werden. Liegt zusätzlich mindestens ein weiterer der genannten sechs Punkte vor, ist ein Anrechnungsfaktor von 1,5 möglich. Ein entsprechendes Antragsformular ist im Intranet verfügbar.

Zum Schutz aller verlagert sich die Lehre zum größten Teil in den digitalen Raum. Um Unsicherheiten zu begegnen, findet sich im Folgenden eine kleine Liste an Mindestanforderungen für Lehrveranstaltungen im Sommersemester:

  • Der vom Rechenzentrum eingerichtete VC-Kurs sollte zum zentralen (digitalen) Arbeitsinstrument bzw. virtuellem Arbeitsort werden.
  • Zur Orientierung der Studierenden sollte eine kurze generelle Einführung in die Organisation der Veranstaltung (u.a. Ablauf bzw. Struktur der Lehrveranstaltung; Modulzuordnung, Hinweise zum Leistungsnachweis) gegeben werden.
  • Wie bislang auch, sollten schriftliche Unterlagen zu den Themen und Inhalten der Veranstaltung (Folien, Literatur, ggf. abzuarbeitender Fragenkatalog) bereitgestellt werden.
    Die Universitätsbibliothek stellt Ihnen die benötigte Literatur digital zur Verfügung, indem sie falls möglich E-Books beschafft und einen Digitalisierungsservice anbietet. Derzeit dürfen nur 15% eines urheberrechtlich geschützten Werks oder einzelne Zeitschriftenartikel und Abbildungen ohne Lizenz in digitalen Semesterapparaten und in der Online-Lehre zugänglich gemacht werden. Die bayerischen Universitäten setzen sich für eine vorübergehende Aufhebung dieser urheberrechtlichen Bestimmungen ein. Es ist aber noch nicht absehbar, ob dies erfolgreich sein wird.
  • Auch bei online durchgeführten Lehrveranstaltungen sollten die angegebenen Veranstaltungszeiten eingehalten werden. Für die Kommunikation mit den Studierenden, insbesondere zu relevanten Informationen, sollten die vorgesehenen Veranstaltungstermine genutzt werden. Andernfalls können Studierende ihr Veranstaltungsprogramm nicht mehr verlässlich planen und die Anforderungen der Lehrveranstaltungen einschätzen.
  • Gerade in diesen schwierigen Zeiten kommt einer guten Kommunikation entscheidende Bedeutung zu. Fragen und Rückmeldungen Studierender zu den einzelnen Inhalten sollten daher regelmäßig (z.B. jede Woche oder alle zwei Wochen) ermöglicht werden (z.B. über Chats). Studierende machen gegenüber der Universitätsleitung immer wieder deutlich, wie wichtig ihnen zuverlässige Informationen und eine verständnisvolle Zuwendung seitens der Lehrenden sind. Auch das gemeinsame Sprechen über Unsicherheiten kann sehr hilfreich sein.
  • Eine Anwesenheitspflicht besteht im Übrigen an der Universität Bamberg auch in der Onlinelehre nicht. Ausnahmen gelten bei in Studien- und Prüfungsordnungen als teilnahmepflichtig gekennzeichneten Lehrveranstaltungen, wobei die regelmäßige Teilnahme nun auch im Rahmen von elektronischen/digitalen Lehrformaten erbracht werden kann.

Hierüber hinausgehende Aktivitäten und der Einsatz entsprechender Tools wird natürlich sehr geschätzt. Bitte beachten Sie die Hinweise zum Virtuellen Campus als zentrale Plattform, weitere Alternativen zur Präsenzlehre, die vom Rechenzentrum bereitgestellte Tools zur Gestaltung der Online-Lehre sowie persönliche Unterstützungsangebote.

Der Virtuelle Campus ist an der Universität Bamberg die zentrale Anlaufstelle in der Onlinelehre. Hier muss jede angekündigte Lehrveranstaltung für Studierende als VC-Kurs auffindbar sein. Innerhalb der VC-Kurse können Studierende und Lehrende kommunizieren und alle kursrelevanten Informationen und Inhalte bündeln.

Fächer können einen zentralen VC-Kurs anlegen, der beipielsweise über allgemeine Hinweise zum Studium des Faches unter den Bedingungen der Coronapandemie informiert.

Bei Fragen zum Umgang mit dem Virtuellen Campus wenden Sie sich bitte an den IT-Support, unter der 0951/863-1333 oder per E-Mail unter it-support(at)uni-bamberg.de.

Bitte informieren Sie sich über weitere Alternativen zur Präsenzlehre und nehmen Sie persönliche Unterstützungsangebote wahr.

Neben der Nutzung des Virtuellen Campus als zentrale Plattform gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Lehre virtuell zu gestalten:

1) Angebote des Rechenzentrums der Universität

Das Rechenzentrum der Universität hat alternative Möglichkeiten im Bereich der Online-Lehre zusammengestellt. Die Seite wird laufend aktualisiert. Lehrende können sich in Kurzeinführungen mit dem Videoaufzeichnungssystem Panopto und den vom DFN-Verein zur Verfügung gestellten Videokonferenzdiensten vertraut machen: Damit können Webinare und Sprechstunden abgehalten werden. Zusätzlich stellt das Rechenzentrum weitere einfache Werkzeuge und Anleitungen zur Verfügung, mit denen Sie z.B. chatten und gemeinsam an Dateien arbeiten können.

Bitte melden Sie sich möglichst mit mehreren Personen eines Bereichs oder Lehrstuhls im IT-Support des Rechenzentrums, wenn Interesse an einer solchen Veranstaltung besteht. Schulungstermine werden ortsunabhängig als Webinare angeboten. Dazu wird es in einem VC-Kurs weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung geben.

Mit allgemeinen Fragen zu den technischen Möglichkeiten für die Online-Lehre wenden Sie sich bitte ebenfalls an den IT-Support, unter der 0951/863-1333 oder per E-Mail unter it-support(at)uni-bamberg.de.

2) Angebote der Virtuellen Hochschule Bayern:

  • Machen Sie die Studierenden Ihres Faches aufmerksam auf die vorhandenen Angebote der Virtuellen Hochschule im Bereich CLASSIC.vhb.
  • Prüfen Sie, ob Sie Angebote im Bereich OPEN.vhb in Ihre Lehrveranstaltungen integrieren können, z.B. indem diese Kurse von Lehrenden des Faches zusätzlich betreut und mit Prüfungen kombiniert werden.
  • Sie können Angebote im Bereich SMART.vhb, die in einem Repositorium vorgehalten werden, als Teil von Lehrveranstaltungen nutzen.
  • Aus gegebenem Anlass hat die vhb ihr Kursangebot temporär noch zusätzlich erweitert. Eine Übersicht über aktuelle und zusätzliche Angebote finden Sie hier(263.1 KB).

Bitte nehmen Sie auch persönliche Unterstützungsangebote, beispielsweise seitens der Studiendekane, wahr.

Die Universitätsleitung bittet Lehrende, fächerübergreifend und lösungsorientiert zusammenzuarbeiten, um den Studierenden auch unter erschwerten Bedingungen ein Studium zu ermöglichen. Gegenseitige Unterstützung ist dabei von großem Wert:
 
1) Unterstützung durch die Studiendekanate
In den Fakultäten werden die Studiendekanate die Lehrenden unterstützen. Es wäre z.B. gut und kollegial wertvoll, wenn diejenigen, die aufgrund entsprechender Erfahrungen mit netzgestützter Lehre bereit und in der Lage sind, ein Hilfsangebot den Studiendekanaten melden. Umgekehrt sollten sich diejenigen, die in diesem Bereich noch keine entsprechenden Erfahrungen haben, nicht scheuen, die Hilfe zu erbitten und in Anspruch zu nehmen:

2) Unterstützung bei der Lehrvideoproduktion

Um Medientechnik und Rechenzentrum zu entlasten, hat Prof. Dr. Dominik Herrmann (WIAI) im ERBA-Gebäude WE5, An der Weberei 5, ein semiprofessionelles Aufzeichnungs- und Streamingstudio eingerichtet. Dort können mit sehr wenig Aufwand Videos produziert und auf Wunsch auch live ins Internet übertragen werden. Dominik Herrmann, stellt das Studio allen zur Verfügung, die Vorträge oder Veranstaltungen digitalisieren möchten und berät alle Interessierten gerne in Fragen zur Audio/Video-Technik.

Informationen zum Aufnahmestudio erhalten Sie unter dominik.herrmann(at)uni-bamberg.de oder auf den Studioseiten.

3) Unterstützung des Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (ZLB)

Ab 20. April öffnen Lisa Dücker und Anja Gärtig-Daugs Ihre Digitalisierungssprechstunden für alle Fakultäten zum Thema Onlinelehre. Ursprünglich waren die Sprechstunden für die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten der DigiLLabs innerhalb der Lehrerinnen- und Lehrerbildung konzipiert. Um Lehrende bei der Umstellung der Präsenzlehre auf digitale Formate zu unterstützen, gibt es in den Sprechstunden nun weitere und fachunabhängige Hilfe: unter anderem beim Umgang mit Werkzeugen, die an der Universität Bamberg für digitale Lehre genutzt werden können, aber auch bei der Suche nach weiteren Tools für spezifische Zwecke sowie bei der Literaturrecherche und -beschaffung in Zeiten geschlossener Bibliotheken.

Die Sprechstundenzeiten sind ab 20. April:

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter lisa.duecker(at)uni-bamberg.de oder anja.gaertig-daugs(at)uni-bamberg.de für die Sprechstunden an.

Auf den Seiten des universitären Datenschutzbeauftragten sind wichtige Hinweise zu Datenschutz und Privatsphäre im Rahmen der digitalen Lehre versammelt. Bitte beachten Sie die Richtlinien bei der Online- und Hybrid-Lehre.

Aufgrund der aktuellen Situation kann bis auf weiteres darauf verzichtet werden, Unterschriften der Kursbesucherinnen und -besucher einzusammeln. Es reicht aus, wenn die Namen der Teilnehmenden erfasst und an das Dekanat weitergeleitet werden.

Die Universitätsbibliothek stellt Ihnen die benötigte Literatur digital zur Verfügung, indem sie falls möglich E-Books beschafft und einen Digitalisierungsservice anbietet. Derzeit dürfen nur 15% eines urheberrechtlich geschützten Werks oder einzelne Zeitschriftenartikel und Abbildungen ohne Lizenz in digitalen Semesterapparaten und in der Online-Lehre zugänglich gemacht werden. Die bayerischen Universitäten setzen sich für eine vorübergehende Aufhebung dieser urheberrechtlichen Bestimmungen ein. Es ist aber noch nicht absehbar, ob dies erfolgreich sein wird.

Die PC-Pools der Universität sind momentan nur eingeschränkt verwendbar. Die PCs in den PC-Pools sind jedoch online verfügbar.

Halten Sie Beratungstermine nur telefonisch oder per Mail ab, um etwaige Infektionsketten zu erschweren. Das Rechenzentrum bietet Informationen und Schulungen zu Videokonferenzdiensten, mit denen Sprechstunden abgehalten werden können.

Neben Online-Sprechstunden sind prinzipiell auch wieder Sprechstunden in Präsenz möglich. Voraussetzung für Letztere ist, dass entsprechende Treffen in eigener Verantwortung als notwendig eingestuft werden und in Räumlichkeiten, in denen der Infektionsschutz gewährleistet ist, stattfinden.

Als generelle Linie gilt: Da angesichts der Corona-Pandemie der Fokus darauf liegen muss, den Studien- und Lehrbetrieb zu sichern, wird die Universitätsleitung zentrale, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wie die Hegelwoche oder die Kinder-Uni bis auf Weiteres aussetzen. Dezentrale, öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen in Präsenz sind ebenfalls bis auf Weiteres nicht erlaubt (siehe aktuelle Handreichung zum Infektionsschutz)

In Einzelfällen kann es begründete Ausnahmen von dieser generellen Regelung geben; diese wären unter Angabe der Gründe sowie des räumlichen und organisatorischen Konzeptes der Durchführung bei der Universitätsleitung zu beantragen. Den entsprechenden Genehmigungsantrag finden Sie auf den Seiten des Dezernats Z/IZA.

Regelungen zu Prüfungen

Nach Auskunft des Ministeriums ist derzeit vorgesehen, dass das Corona-Sonderrecht mit Ablauf des Sommersemesters 2021 zum 30. September 2021 enden wird. Falls die Regelung tatsächlich in dieser Weise getroffen würde, wäre das Wintersemester 2021/22 wieder als ganz normales Semester zu bewerten.

Was dieses Vorhaben für die derzeit gültigen Sonderregelungen rund um Regelstudienzeiten, Studienhöchstdauer, Prüfungsfristen, aber auch zu Fehlversuchen, Rücktritten von Prüfungen, Attestpflicht, Studienfortschrittskontrollen und abweichenden Prüfungsformaten bedeutet, hat der Vizepräsident für Lehre und Studierende in seinem Schreiben vom 1. Juni 2021(579.4 KB) für Sie zusammengefasst. Um eine frühzeitige Sensibilisierung für die für viele Studierende neue Situation sind Sie als Lehrende herzlich gebeten.

Ja. Studienbegleitende Prüfungen sind unter Wahrung der einschlägigen Sicherheits- und Hygieneregelungen weiterhin zulässig und können in Präsenzform stattfinden.

Laut Corona-Satzung sind außerdem Abweichungen von Veranstaltungs- und Prüfungsformaten zulässig, wenn das ursprünglich vorgesehene Prüfungsformat aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant durchgeführt werden kann. In diesem Fall kann das geplante Prüfungsformat durch ein geeignetes alternatives Prüfungsformat ersetzt werden.

Bitte prüfen Sie bereits zu Semesterbeginn, inwieweit auf der Grundlage der Corona-Satzung statt Präsenzprüfungen (und hier insbesondere Präsenzklausuren) alternative Prüfungsformen gewählt werden können. Die frühzeitige Mitteilung der Wahl einer alternativen Prüfungsform an die Studierenden und an das Prüfungsamt ist für eine gute Prüfungsvorbereitung bzw. -planung wesentlich. Die Bekanntgabe der Prüfungszeiträume des Sommersemesters erfolgt in Kürze. Zu alternativen Prüfungsformen können auch Online-Prüfungen gehören.

Bei Fragen können sich Lehrende an folgende (Studien-)Dekane wenden:

Präsenzprüfungen sind unter Wahrung der einschlägigen Sicherheits- und Hygieneregelungen weiterhin zulässig. Alle wichtigen Informationen sind in dieser FAQ zusammengefasst:

  • Informationen zu Prüfungsterminen
  • Zulassungsvoraussetzungen für das Ablegen einer Prüfung
  • Maßnahmen zur Infektionsprävention
  • Zeitzuschlag bei Prüfungen aufgrund der Maskenpflicht
  • Fehlversuchsregelungen im SS 2021 und Anrechnung des SS 2021 auf die Regel- /Höchststudienzeit

Informationen zu Prüfungsterminen

Vor dem Hintergrund höchster Bemühungen um eine Eindämmung des Corona-Infektionsgeschehens hat die Universitätsleitung in Absprache mit Vertreterinnen und Vertretern der Fakultäten, des Mittelbaus, der Studierenden und des wissenschaftsstützenden Bereichs Folgendes beschlossen:

  • Sämtliche Präsenzprüfungen (also zentrale wie auch dezentrale Prüfungen) finden derzeit regulär in Präsenzform statt, sofern nicht die Lehreinheit ein alternatives Prüfungsformat bekanntgegeben hat.
  • Die zentralen Prüfungen (Organisation durch das Prüfungsamt) finden vom 19.07.2021 bis 20.08.2021 statt.
  • Für die Durchführung dezentraler Prüfungen ist der Zeitraum vom 12.07.2021 bis 16.07.2021 freigehalten. Räume können über das Flächenmanagement (Fr. Gegner) gebucht werden.
  • Es gilt eine allgemeine Maskenpflicht während der gesamten Prüfungsbearbeitung sowie die darüberhinausgehenden allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen.

Prüfungstermine der vom Prüfungsamt zentral organisierten Prüfungen inklusive der neuen Termine für die ausgesetzten Wiederholungsprüfungen entnehmen Sie bitte dem Prüfungsterminplan.

Über die aktuell gültigen Prüfungstermine für von den Lehreinheiten selbst organisierten Prüfungen (dezentrale Prüfungen) informieren Sie sich bitte bei den Prüfungsverantwortlichen.

Zulassungsvoraussetzung für das Ablegen einer Prüfungsleistung

Zulassungsvoraussetzung für ein Ablegen einer Prüfungsleistung ist stets die Immatrikulation. Dies gilt auch für Prüfungsleistungen des Sommersemesters, wenn sich der Prüfungstermin oder das Ende einer Bearbeitungsfrist für BA-/MA-/Hausarbeiten in das Wintersemester verschiebt (Ablegung der Prüfungsleistung/Abgabe der Arbeit nach dem 30.09.2021). In diesen Fällen ist eine Immatrikulation für das WS 2021/22 notwendig. Die Prüfungsleistung selbst bleibt aber auch hier dem SS 2021 zugeordnet.

Maßnahmen zur Infektionsprävention

  • Identitätsfeststellung bei Prüfungen

Bitte erscheinen Sie spätestens 45 Minuten vor Prüfungsbeginn am Prüfungsort, um den allgemeinen Prüfungsablauf organisatorisch zu unterstützen.

  • Maskenpflicht bei Prüfungen

Das Tragen von FFP2-Masken ist in allen Universitätsgebäuden vorgeschrieben. Bitte bringen Sie Ihre eigene Maske mit und halten Sie die aktuellen Regelungen zur Maskenpflicht ein. Studierende müssen somit bei Prüfungen in Universitätsgebäuden, in Wartebereichen, auf dem Weg zu ihrem Prüfungsplatz eine FFP2-Maske und während der gesamten Bearbeitungszeit am Prüfungsplatz mindestens eine medizinische Maske tragen.

Sonderfall Staatsexamen Herbst 2021:

Für das Staatsexamen im Herbst 2021 hat das Kultusministerium die Maskenpflicht während der Bearbeitung der Prüfungsaufgaben am Platz aufgehoben und den Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmern das Tragen einer Maske lediglich anheimgestellt. Damit in Verbindung sind auch keine Zeitzuschläge mehr für die schriftlichen Prüfungen vorgesehen. Die Universität Bamberg empfiehlt  Prüfungsteilnehmenden das Tragen mindestens einer medizinischen Maske.

Sonderfall Disputationen:

Im Rahmen von Promotionsverfahren kann bei Disputationen während der Prüfung auf das Tragen von Masken verzichtet werden, wenn alle im Raum anwesenden Personen geimpft, genesen oder getestet sind, stets ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird, für eine gute Belüftung des Raumes gesorgt ist und sämtliche Anwesende der Abnahme der Masken zustimmen.

Soweit im Einzelfall das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, ist eine Befreiung der Maskenpflicht unverzüglich unter Vorlage eines aussagekräftigen ärztlichen Attests, in dem insbesondere konkret und nachvollziehbar dargelegt sein muss, aufgrund welcher gesundheitlicher Beschwerden das Tragen einer Maske nicht möglich ist, zu beantragen. Andernfalls ist eine Teilnahme an der Prüfung ohne Maske nicht möglich. Der Antrag ist bei vom Prüfungsamt organisierten Klausuren (zentralen Klausuren) formlos und unverzüglich per E-Mail mit den entsprechenden Nachweisen an das Prüfungsamt zu richten. Bei von den Lehreinheiten selbst organisierten Prüfungen (dezentralen Klausuren) ist der Antrag analog an die Lehreinheit zu richten.

  • Prävention durch Schnelltests

Es ergeht die dringende Bitte an alle Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, sich sehr zeitnah vor einer Prüfung freiwillig einem Corona-Schnelltest zu unterziehen und nur im Falle eines negativen Ergebnisses zur Prüfung zu erscheinen. Die Universität bietet sowohl Beschäftigten als auch Studierenden die Ausgabe kostenloser Selbsttests an. Orte, an denen man sich außerhalb der Universität in Bamberg kostenlos einem solchen Test unterziehen kann, listet die Stadt Bamberg auf Ihrer Webseite.

  • Abstand, Handhygiene, Desinfektion

Bitte achten Sie jederzeit auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen. Sämtliche Prüfungsräume der Universität sind so organisiert, dass zwischen den Bearbeitungsplätzen mindestens ein Abstand von 1,5 Metern zum nächsten Bearbeitungsplatz gewahrt ist. Genauso wichtig ist aber, dass Sie den Mindestabstand auch vor und nach den Prüfungen stets einhalten. Hier kommt Ihrem selbstverantwortlichen Handeln für den Infektionsschutz entscheidende Bedeutung zu. Für größere Prüfungen in der Kapellenstraße 13 ist ab 6. April 2021 zusätzlich ein Sicherheitsdienst für die Überwachung des Masken- und Abstandsgebots im Wartebereich vor dem Gebäude vor und nach Prüfungen beauftragt.

Bitte achten Sie auf die empfohlene Handhygiene, insbesondere vor dem Betreten der Prüfungsräume. In den Gebäuden der Universität Bamberg sind entsprechende Desinfektionsmittelspender aufgestellt. In der Regel sind diese zudem in unmittelbarer Nähe zum jeweiligen Prüfungsraum zu finden.

  • Lüftung

Eine Vielzahl der Prüfungsräume ist mit einer automatischen Lüftungsanlage ausgestattet, die den generellen Luftaustausch gewährleistet. In allen anderen Prüfungsräumen ist ein regelmäßiges Lüften durch die Aufsichtsführenden durch das Öffnen der Fenster vorzusehen. Alle Räume sind auch hinsichtlich des Lüftungsverhaltens entsprechend gekennzeichnet.  

Zeitzuschlag bei Prüfungen

Aufgrund der Ausweitung der Maskenpflicht auf die Bearbeitungszeit bei schriftlichen universitären Prüfungen wird automatisch ein allgemeiner Zeitzuschlag im Umfang von:

  • 5 Minuten bei Prüfungen bis 60 Minuten der regulären Klausurlänge
  • 10 Minuten bei Prüfungen bis 120 Minuten der regulären Klausurlänge und
  • 15 Minuten bei Prüfungen über 120 Minuten der regulären Klausurlänge

gewährt und durch die Aufsichtsführenden vollzogen.

Fehlversuchsregelungen im SS 2021 und Anrechnung des SS 2021 auf die Regel- /Höchststudienzeit

Zur Prüfung angemeldete Studierende, die aufgrund eigener Risikoeinschätzung kurzfristig von einer Prüfungsteilnahme absehen möchten, können dies ohne negative Folgen tun. Zum einen ist bekanntlich für sämtliche hochschulischen Prüfungen die Zählung von Fehlversuchen auch im laufenden SS 2021 ausgesetzt worden (gemäß § 4 Corona-Satzung). Überdies wird das laufende SS 2021 nicht auf die Höchststudiendauer und auf BAföG-Fristen angerechnet.

Die bayerische Staatsregierung stellt den Hochschulen nun Mittel für Corona-Selbsttests der Studierenden zur Verfügung. Die Tests sollen der zusätzlichen Absicherung jeweils aktuell möglicher Praxis-Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz dienen. Eine Testpflicht besteht nach wie vor nicht. Auch ist es wichtig, dass Studierende neben diesem Selbsttestangebot weiterhin die Nutzung des unter medizinischer Aufsicht durchgeführten Schnelltestangebots außerhalb der Universität im Blick behalten.

Die Selbsttests erhalten die Studierenden unter https://www.uni-bamberg.de/covid19/tests/studierende nach demselben Anmeldesystem wie die Beschäftigten. Damit lässt sich die Abgabe der Tests gut nachvollziehen und auch Gruppenbildung an den Abholstationen vermeiden.

Bei der Anmeldung müssen die Studierenden auswählen, ob sie die Tests für Lehrveranstaltungen, Gruppenarbeiten oder Prüfungen nutzen und wann und an welcher der folgenden Ausgabestellen die Tests abgeholt werden:

Standort Feldkirchenstraße:FG2/1.OG, Mo. und Do. 09:00 – 12:00 Uhr
Standort ERBA:WE5/01.018 (Studiendekanat WIAI), Mo. – Fr. 09:00 – 14:00 Uhr
Standort Innenstadt:U11/00.23 (Fachschaft Guk), Di. 12:00 – 14:00 Uhr
M3N/-01.21 (Fachschaft Huwi), Mi. 10:00 – 12:00 Uhr (und ggf. weitere Zeiten)
Standort Am Zwinger:ZW6/01.10, Mo. – Do. 10:30 – 14:00 Uhr


Die Tests werden in 5er-Packungen auf Vorrat ausgegeben. Für Lehrveranstaltungen in Präsenz können die Lehrenden an den Ausgabestellen ggf. die benötigten Tests für ihre Studierenden gesammelt holen und direkt ausgeben. Die dringende Bitte, sich vor Lehrveranstaltungen und Prüfungen zu testen bzw. testen zu lassen, ergeht gleichermaßen an Studierende wie Lehrende.

Die rechtliche Situation im Zusammenhang mit dem Einsatz von Tests im hochschulischen Kontext stellt sich nach Auskunft des Ministeriums folgendermaßen dar: Da Testungen prinzipiell freiwillig sind, kann jemand, der keinen Corona-Test durchführt, nicht von der Teilnahme an einer Lehrveranstaltung oder Prüfung ausgeschlossen werden. Gleichzeitig gilt aber auch, dass jemand, der positiv auf das
Corona-Virus getestet ist, zwingend die allgemein gültigen Infektionsschutzvorschriften beachten muss. Die im Falle einer positiven Testung geforderte sofortige Absonderung bedingt es auch, dass betroffenen Personen – ggf. mit Verweis auf das Hausrecht bzw. unter Einbeziehung von Ordnungsbehörden – der Zutritt zu einer Veranstaltung verweigert werden darf.

Alle Informationen zur Maskenpflicht bei Prüfungen finden Sie hier.

Soweit im Einzelfall das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, ist eine Befreiung der Maskenpflicht unverzüglich unter Vorlage eines aussagekräftigen ärztlichen Attests, in dem insbesondere konkret und nachvollziehbar dargelegt sein muss, aufgrund welcher gesundheitlicher Beschwerden das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist, zu beantragen. Andernfalls ist eine Teilnahme an der Prüfung ohne Maske nicht möglich.

Der Antrag ist bei vom Prüfungsamt organisierten Klausuren (zentralen Klausuren) formlos und unverzüglich per E-Mail mit den entsprechenden Nachweisen an das Prüfungsamt zu richten. Bei von den Lehreinheiten selbst organisierten Prüfungen (dezentralen Klausuren) ist der Antrag analog an die Lehreinheit zu richten.

Das Prüfungsamt hat für den Umgang mit Studierenden, die von der Maskenpflicht befreit sind, für zentrale Prüfungen differenzierte Handlungsansätze mit dem Ziel eines größtmöglichen Infek­tionsschutzes für die Aufsicht führenden Personen sowie die anderen Stu­dierenden erarbeitet. Es steht gern als Ansprech­part­ner und Ratgeber auch für dezentrale Prüfungen zur Verfügung.

Studierende mit einer ärztlich attestierten be­son­deren gesundheitlichen Gefährdung können jederzeit – und so auch in der Corona-Pandemie – spezielle Prüfungsbedingungen beantragen. Der Antrag ist beim zuständigen Prüfungsausschuss zu stellen. Das Prüfungsamt (bei zentralen Klausuren) und die einzelnen Prüfenden (bei dezentralen Prüfungen) sind sicher gerne behilflich.

Lehrende können in Abstimmung mit dem Studiendekanat Studierenden, die aufgrund des Corona-Virus nachweislich nicht zum regulären Prüfungstermin anreisen können, einen Ersatztermin einräumen, sofern dies im Rahmen der jeweiligen organisatorischen Gegebenheiten ermöglicht werden kann.

Der Ersatztermin ist unverzüglich nach Eintreten der coronabedingten Gründe schriftlich mit geeigneten Nachweisen bei der oder dem Prüfenden zu beantragen. Die oder der Prüfende wird nach Abstimmung mit dem Studiendekanat die Entscheidung über einen Ersatztermin sowie die gegebenenfalls abweichende Prüfungsform rechtzeitig bekanntgeben.

In der letzten Vorlesungswoche des Sommersemesters (Woche vom 12.07.2021 bis 16.07.2021) ist es wieder möglich, das Zeitfenster der eigenen Präsenzlehrveranstaltung im Unterrichtsraum als Prüfungstermin zu nutzen. Darüber hinaus können nach konkreter Anfrage beim Flächenmanagement Räume für dezentrale Prüfungen zur Verfügung gestellt werden, soweit die entsprechenden Raumkapazitäten verfügbar sind. Parallel zu zentralen Prüfungen stehen auch in anderen Wochen Prüfungszeiten für dezentrale Prüfungen zur Verfügung.

Die konkrete Zeit- und Raumplanung für alle dezentralen Prüfungen außerhalb der regulären Veranstaltungszeiten ist bitte in Absprache mit dem Flächenmanagement (Frau Gegner, fm@uni-bamberg.de) vorzunehmen.

Das Flächenmanagement wird neben der Kapazität nach den pandemiebedingten Hygienevorgaben und Abstandsregeln auch berücksichtigen, dass zusätzliche Reinigungen und Desinfektionen der Prüfungstische ermöglicht werden, weshalb größere Zwischenzeiträume einzuplanen sind.

Ab sofort können die Termine mit Angabe zur Anzahl der Prüfungsteilnehmer dem Flächenmanagement übermittelt werden. Das Flächenmanagement wird, wie im vergangenen Prüfungszeitraum, die Raumplanung koordinieren. Weiterhin werden die Fächer und Studiengänge bei der Meldung von dezentralen Klausuren gebeten, in möglichst breiter Abstimmung anzugeben, welche Prüfungen (Angabe von Lehrveranstaltungen und Modulen) unbedingt auf unterschiedliche Termine zu legen sind, da sie von weitgehend identischen Studierendengruppen geschrieben werden.

Prüfungen in elektronischer oder digitaler Form sind prinzipiell zulässig, wenn insbesondere bei den digitalen Fernprüfungen für alle Studierenden vergleichbare Bedingungen hergestellt werden können (Corona-Satzung § 4 Abweichende Lehr- und Prüfungsformate). Eine umfassende Rechtsgrundlage hierfür gibt die Verordnung zur Erprobung elektronischer Fernprüfungen an den Hochschulen in Bayern vom 16. September 2020.

An der Universität Bamberg wird die Entwicklung von (mit vielerlei technischen und organisatorischen Schwierigkeiten behafteten) Fernklausuren derzeit nicht individuell verfolgt. Stattdessen werden derzeit gemeinsam mit den anderen bayerischen Universitäten entsprechende Lösungen erarbeitet.

Demgegenüber können mündliche Fernprüfungen durchgeführt werden, und es sind diesbezüglich aktualisierte Handreichungen für Lehrende und Studierende in Vorbereitung. Diese werden demnächst an dieser Stelle verfügbar gemacht.

Für das (nach der neuen Fernprüfungserprobungsverordnung bei Bedarf vorzuhaltende) alternative Prüfungsangebot in Präsenz sind verschiedene Formen denkbar – u. a. ebenfalls eine Online-Prüfung in den Räumen der Universität. Darüber hinaus besteht Interesse an der Entwicklung neuer Prüfungsformate, wie etwa Open-Book-Klausuren. Die Möglichkeit zur Durchführung von Fernprüfungen wird in nächster Zeit in die Prüfungsordnungen implementiert. Weitere Informationen zur längerfristigen Perspektiven zu schriftlichen Fernprüfungen finden Sie hier.

Weniger strenge Maßstäbe sind an videobasierte Seminarpräsentationen und Referate (benotet oder unbenotet) anzulegen: Präsentationen und andere Vorträge können digital durchgeführt werden, sofern sichergestellt ist, dass die Studienleistung nicht durch andere Personen erbracht wird.

Bitte beachten Sie: Die Teilnahme an elektronischen Fernprüfungen ist freiwillig. Eine termingleiche Präsenzprüfung, d.h. ein Termin innerhalb desselben Prüfungszeitraums, muss alternativ angeboten werden.

Studienbegleitende (mündliche) Online-Prüfungen sindmöglich. Hierzu müssen für alle Studierenden vergleichbare Bedingungen hergestellt werden. Dabei sind die folgenden fünf Bedingungen einzuhalten:

1. Prüfungsteilnehmende müssen eindeutig identifizierbar sein

  • Es muss sichergestellt sein, dass der Studierende über die erforderliche technische Ausstattung und einen stabilen Internetzugang verfügt.

  • Die Durchführung soll über Videochat erfolgen, was im Prüfungsprotokoll vermerkt wird. Das Einverständnis hierfür ist vor der Prüfung mit der geprüften Person abzuklären und ebenfalls im Prüfungsprotokoll zu vermerken.

2. Es müssen geeignete Vorkehrungen gegen Täuschungsversuche getroffen werden 

  • Zur Identitätsfeststellung muss sich die Prüferin bzw. der Prüfer zu Beginn der Prüfung den Studierendenausweis zeigen lassen und diesen zu kontrollieren.

  • Die geprüften Personen werden darauf hingewiesen, dass die Prüfung seitens der prüfenden Personen abgebrochen wird, wenn der Verdacht besteht, dass unerlaubte Hilfsmittel verwendet werden. Die Zustimmung der Studierenden hierzu wird im Protokoll vermerkt.

  • Die geprüfte Person schwenkt mit der Kamera den Raum aus, in dem sie sitzt. In diesem Raum darf sich nur die geprüfte Person befinden.

3. Mit technischen Störungen muss entsprechend umgegangen werden

  • Bei technischen Problemen, die nicht innerhalb kurzer Zeit (max. 5 Minuten) lösbar sind, wird kulant vorgegangen und die Prüfung ohne nachteilige Folgen für die zu prüfende Person neu angesetzt.

  • Bei kurzfristigen technischen Unterbrechungen verlängert sich die Prüfungszeit um den Zeitraum der Unterbrechung.

  • Eine aufgrund technischer Probleme abgebrochene Prüfung kann im gleichen Prüfungszeitraum maximal einmal wiederholt werden. Dies gilt nicht als weiterer Prüfungsversuch.

4. Das Prüfungsgeschehen muss gesichert und dokumentiert werden

  • An der Prüfung nehmen drei Personen teil: der Prüfer bzw. die Prüferin, der Beisitzer bzw. die Beisitzerin sowie die geprüfte Person. Prüfer bzw. Prüferin und Beisitzer bzw. Beisitzerin müssen sich nicht im gleichen physischen Raum befinden, sondern können beide per Videochat teilnehmen. Es wird ein schriftliches Prüfungsprotokoll angefertigt. Digitale Aufzeichnungen von Prüfungen sind nicht zulässig!

  • Eine eventuell durchgeführte Beratung über das Prüfungsergebnis erfolgt ohne die geprüfte Person. Das Prüfungsergebnis kann nach der Prüfung per E-Mail bekannt gegeben werden.

  • Das Prüfungsprotokoll wird vom Prüfer bzw. von der Prüferin und vom Beisitzer bzw. der Beisitzerin elektronisch unterschrieben (z. B. Funktion “Unterschreiben” in Acrobat Professional) und entweder elektronisch oder als Ausdruck archiviert.

5. Datenschutzrechtliche Regelungen (insbesondere auch Art und Wahl des Servers) müssen gewährleistet werden.

  • Die Durchführung von mündlichen Online-Prüfungen ist aus Sicherheitsgründen nur mit Tools erlaubt, die eine Authentifizierung über einen Account der Universität Bamberg erlauben (wie zum Beispiel MS Teams).

Zu Beginn des Sommersemesters 2021 nahm die Taskforce ‚Fernprüfungen‘ ihre Arbeit auf. In ihr widmen sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Professorenschaft, des Mittelbaus, des Rechenzentrums und der Studierenden der Aufgabe, längerfristige Perspektiven für den Einsatz von (insbesondere auch schriftlichen) Fernprüfungen zu erörtern und neue Entwicklungen anzustoßen. Dabei hält sie auch Kontakt zum Bayerischen Kompetenzzentrum für Fernprüfungen an der TU München. Eventuelle Wünsche und Anregungen für die Agenda der Taskforce nimmt der Vizepräsident für Lehre und Studierende entgegen.

TIPP: Inzwischen ist eine Webseite zu Fernprüfungen erstellt worden. Sie beinhaltet Hinweise insbesondere zu Prüfungsformaten, Werkzeugen für Online-Lehre, rechtlichen Grundlagen und Datenschutz. Die Universitätsleitung hofft, dass damit allen an der Nutzung von Fernprüfungen interessierten Kolleginnen und Kollegen auf günstigem Weg relevante Informationen zugänglich gemacht werden können. Darüber hinaus kann auch der VC-Kurs „Werkstatt: Werkzeuge in der Online-Lehre nutzen“ als universitätsinternes Austauschforum für die Prüfenden dienen.

Laut Corona-Satzung § 2 sind Abweichungen von Veranstaltungs- und Prüfungsformaten zulässig, wenn das ursprünglich vorgesehene Lehr- und/oder Prüfungsformat aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant durchgeführt werden kann. In diesem Fall kann das geplante Lehr- und/oder Prüfungsformat durch ein geeignetes alternatives Lehr- und/oder Prüfungsformat ersetzt werden. Abweichungen sind den Studierenden bis spätestens vier Wochen nach Vorlesungsbeginn bekannt zu geben. Sollten sie Abweichungen planen, (müssen) setzen Sie sich bitte möglichst umgehend mit den Studiengangsverantwortlichen in Verbindung. Über die Eignung alternativer Lehr- und/oder Prüfungsformate entscheidet der Studiendekan/die Studiendekanin ihrer Fakultät.

Laut Corona-Satzung sind auch Online-Prüfungen als alternative oder abweichende Prüfungsformate zulässig. Bitte informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Online-Prüfungen sowie über entsprechende Regelungen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine Prüfung in der für das jeweilige Modul vorgesehenen und geplanten Form tatsächlich werden durchführen können, haben Sie laut Corona-Satzung § 2 die Möglichkeit, zusätzlich zum vorgesehenen Prüfungsformat ein alternatives bekannt zu geben. Die Entscheidung über das endgültige Prüfungsformat ist den Studierenden vier Wochen vor dem geplanten Prüfungstermin mitzuteilen. Sollten Sie diese Variante wählen, setzen Sie sich bitte möglichst umgehend mit den Studiengangsverantwortlichen in Verbindung. Über die Eignung der beiden Möglichkeiten entscheidet der Studiendekan/die Studiendekanin ihrer Fakultät.

Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, ob insbesondere Prüfungen, die die Präsenz erfordern (Klausuren, mündliche Prüfungen) zu einem späteren Zeitpunkt in der geplanten Form durchgeführt werden können, wird Dozierenden empfohlen, diese Variante zu wählen und neben der geplanten Präsenzprüfung ein zweites Prüfungsformat als Alternative bekannt zu geben. Nur so können wir unter den gegebenen, sich stets verändernden Umständen für die Studierenden sichere und verlässliche Bedingungen gewährleisten.

Laut Corona-Satzung sind auch Online-Prüfungen als alternative oder abweichende Prüfungsformate zulässig. Bitte informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Online-Prüfungen sowie über entsprechende Regelungen.

Die Corona-Satzung der Universität Bamberg sieht unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit zur Wahl alternativer Prüfungsformen vor. Entsprechende Abweichungen müssen spätestens bis vier Wochen nach Vorlesungsbeginn in dokumentierter Form bekanntgegeben werden. In besonders begründeten Ausnahmefällen können Abweichungen durch das zuständige Studiendekanat auch später noch zugelassen werden, soweit das kompetenzorientierte Lehr- und Prüfungswesen sichergestellt wird. Von dieser Möglichkeit können Sie im Einzelfall über einen entsprechenden Antrag auch jetzt noch kurzfristig Gebrauch gemacht werden. Der Wahl geeigneter Prüfungsformen und einem guten Informationsaustausch mit den Studierenden kommen dabei aber große Bedeutung zu.

Durch den verschärften Lockdown seit Mitte Dezember haben sich die Bedingungen für das Abfassen von Studienabschlussarbeiten nochmals sehr erschwert. Publikumsverkehr in den Teilbibliotheken ist derzeit nicht möglich und prüfungsrelevante Literatur ist zum Teil schwer zugänglich. Deshalb können Studierende, die Bachelor- oder Masterarbeiten schreiben, bei den Prüfungsausschussvorsitzenden einen Antrag auf Fristverlängerung stellen. Die Vorsitzenden sind dazu angehalten, diesen wohlwollend zu prüfen und neben den ohnehin in den Prüfungsordnungen vorgesehenen Verlängerungsoptionen bis zum Ende des laufenden Wintersemesters mit Verweis auf coronasituationsbedingte Schwierigkeiten eine zusätzliche vierwöchige Verlängerung zu gewähren. Die Universitätsleitung empfiehlt allen Prüferinnen und Prüfern, eine der aktuellen Situation geschuldete, verspätete Abgabe von Seminararbeiten nicht nachteilig zu werten.

Laut der Corona-Satzung § 3 Abs. 3 gilt: „Kann eine Dissertation nachweislich aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens oder sonstiger Auswirkungen des Corona-Virus nicht in der von der jeweiligen Promotionsordnung vorgesehenen Frist veröffentlich werden, kann die Frist für die Veröffentlichung der Dissertation im Einzelfall um höchstens zwölf Monate verlängert werden. Dies gilt auch für besondere Ausnahmefälle, in denen die Frist bereits durch die zuständige Vorsitzende bzw. den zuständigen Vorsitzenden des Promotionsausschusses verlängert worden ist.“

Ab sofort bietet das Prüfungsamt für Studierende die Möglichkeit zur digitalen Einsichtnahme in die Gutachten zu Abschlussarbeiten an. Genaueres zur Inanspruchnahme dieser Möglichkeit findet sich auf den Seiten des Prüfungsamtes.