Spezielle Fragen für Beschäftigte

Aktuell gelten bis auf Weiteres die Regelungen

für eine 7-Tage-Inzidenz ÜBER 35 (Stand: 18.10.2021)

Die neuesten Informationen für Beschäftigte

Bitte beachten Sie: Wann immer bundesweit neue Richtlinien zum Umgang mit der Corona-Pandemie bekanntgegeben werden, müssen diese zunächst in den einzelnen Bundesländern in Länderrecht übersetzt werden. Wenn für Bayern entsprechende allgemeine Regelungen feststehen, ergeben sich weiterhin ggf. auch spezifische Regelungen für die bayerischen Universitäten und Hochschulen. Dieser Prozess dauert bis zur detaillierten rechtsverbindlichen Regelung zumeist einige Tage. Sobald der Universitätsleitung Neuerungen bekannt sind bzw. die Universitätsleitung selbst neue Beschlüsse fasst, werden wir Sie auf diesen Seiten unverzüglich darüber informieren. Bis dahin gilt für die Universität Bamberg der zuletzt kommunizierte und hier veröffentlichte Stand.

► vom 19. Oktober 2021:

► vom 06. Oktober 2021:

► vom 27. September 2021:

► Bitte beachten Sie unsere Hinweise, was zu tun ist, falls Sie sich mit Covid-19 infiziert haben.
► Nutzen Sie die Möglichkeiten der Selbsttests an der Universität Bamberg.
► Beachten Sie die Hinweise zum Impfangebot an der Universität Bamberg.
► Eine Arbeitgeberbescheinigung für die Impfzentren finden Sie zum personalisierten Download im ZUV-Portal (via VPN-Verbindung).

Quarantäne- und Schutzmaßnahmen

Wird bei Ihnen eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt, bleiben Sie bitte - unabhängig von aktuellen Homeoffice-Regelungen - der Universität fern und informieren Sie umgehend

  • Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzten und
  • Frau Ziegmann von der Stabstelle Sicherheitswesen (telefonisch unter 0951/863-1096 oder per E-Mail, sicherheitswesen(at)uni-bamberg.de).

Alle weiteren Maßnahmen wie Quarantänemaßnahmen werden durch das hierfür zuständige staatliche Gesundheitsamt situationsabhängig verfügt. Bitte denken Sie daran, der Personalabteilung eine Kopie der Anordnung des Gesundheitsamtes zur Quarantäne bzw. im Falle einer Erkrankung eine entsprechende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen.

Sie können sich diese Informationen als pdf-Dokument(257.5 KB, 1 Seite) zum Speichern oder Ausdrucken herunterladen. Weitere Anlaufstellen für Informationen und Beratung finden Sie hier.

Personen, die an allgemeinen Krankheitssymptomen, insbesondere der Atemwege, leiden, dürfen die Universität nicht betreten. Es gelten die üblichen Regeln zu Arbeitsunfähigkeit und Krankmeldung.

Kontaktpersonen der Kategorie I* dürfen ihre Beschäftigung am Arbeitsplatz nicht aufnehmen und die Räumlichkeiten der Universität nicht betreten. Solange vom Gesundheitsamt noch keine Entscheidung darüber vorliegt, ob Sie der entsprechenden Kategorie zugehörig sind, stimmen Sie sich bitte

  • mit Ihrer/m Vorgesetzten
  • sowie der Stabsstelle Sicherheitswesen (mirjam.ziegmann@uni-bamberg.de)

darüber ab, ob und für welchen Zeitraum vorsorglich vorübergehend Home Office oder Freistellung angeordnet werden. Homeoffice ist dabei zu priorisieren, eine Freistellung vom Dienst nach § 10 Abs. 1 Satz 2 UrlMV (unter Fortzahlung der Bezüge) ist nur zu gewähren, wenn keine Tele- bzw. Heimarbeitsmöglichkeit zur Verfügung steht.

Erfolgt eine Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt, senden Sie bitte auch von dieser eine Kopie an die Personalabteilung.Wir bitten jeweils um Mitteilung an die Personalabteilung (zeiterfassung.zuv(at)uni-bamberg.de), wann der Kontakt stattgefunden hat.

Weitere Informationen zum Betretungsverbot von Kontaktpersonen sowie allgemeinen Maßnahmen zum Infektionsschutz an der Universität finden Sie in der aktuellen Handreichung.

*Personen der Kategorie I sind solche, denen vom Gesundheitsamt mitgeteilt wurde, dass sie aufgrund eines engen Kontakts zu einem bestätigten Fall von COVID-19 nach den jeweils geltenden Kriterien des Robert-Koch-Instituts Kontaktpersonen sind.

Wurde eines Ihrer Teammitglieder positiv getestet, muss die Person unverzüglich 

  • Sie als direkte Vorgesetzte bzw. direkten Vorgesetzten
  • und Frau Ziegmann (telefonisch unter 0951/863-1096 oder per E-Mail, mirjam.ziegmann@uni-bamberg.de)

informieren.

Die Einwilligung der betroffenen Person vorausgesetzt, melden Sie als vorgesetzte Person bitte den gemeldeten Fall der Personalabteilung. Personen, die davon Kenntnis erhalten, dass sie positiv auf Covid-19 getestet wurden, müssen sich unverzüglich in Isolation begeben.

Die Ermittlung von Kontaktpersonen obliegt grundsätzlich dem Gesundheitsamt. Kontaktpersonen der Kategorie I* dürfen nur über den konkreten Einzelfall informiert werden, wenn das zur Ermittlung der Kontaktkategorie zwingend erforderlich ist und wenn die betroffene Person eingewilligt hat. Die Universität Bamberg kann von sich aus in offensichtlichen Fällen von Kontaktpersonen der Kategorie I (z.B. Mehr-Personen-Büro) Tele- oder Heimarbeit und subsidiär eine Freistellung vom Dienst verfügen. Eine Freistellung ist nur dann angezeigt, wenn eine Tele- bzw. Heimarbeitsmöglichkeit nicht zur Verfügung steht.

*Personen der Kategorie I sind solche, denen vom Gesundheitsamt mitgeteilt wurde, dass sie aufgrund eines engen Kontakts zu einem bestätigten Fall von COVID-19 nach den jeweils geltenden Kriterien des Robert-Koch-Instituts Kontaktpersonen sind.

In Zusammenarbeit mit dem Bamberger Impfzentrum können vor und zu Beginn des Wintersemesters weitere Impftermine für Studierende und Beschäftigte unserer Universität angeboten werden. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich. Die Impftermine und Standorte finden Sie unter: www.uni-bamberg.de/gesund/coronavirus/impfungen-an-der-uni 

Übrigens wurde kürzlich unter unseren Studierenden eine Umfrage zu deren Impfstatus durchgeführt. Mehr als 2.000 Studentinnen und Studenten nahmen daran teil. Das Ergebnis zeigt, dass zum Ende der Umfrage bereits 79 % vollständig geimpft waren (Stand: 21.09.2021). Von den restlichen ca. 20 % planten bis zum Beginn des Wintersemesters 11,7 % noch eine Impfung, 20,3 % waren noch unschlüssig und 18,7 % äußerten Interesse an einem von der Universität Bamberg vermittelten Impfangebot. Bitte beachten Sie, dass diese Daten nicht repräsentativ sind.

Mit der oben genannten Impfaktion soll insbesondere auch das in der Impfstatusumfrage signalisierte Interesse vieler Studierender an einem von der Universität Bamberg vermittelten Impfangebot aufgegriffen werden.

Nach der am 12. Oktober 2021 von der Staatsregierung beschlossenen Erweiterung der 3G-Regel müssen auch Beschäftigte an Hochschulen regelmäßig den Nachweis erbringen, dass sie entweder geimpft, getestet oder genesen sind, soweit sie unmittelbar in Kontakt mit den Studierenden oder externen Besucherinnen und Besuchern stehen. Diese Nachweispflicht gilt ebenso für die an der Universität tätigen Lehrbeauftragten.

Hinsichtlich der konkreten Umsetzung sind leider noch nicht alle notwendigen Informationen bekannt und werden baldmöglichst an dieser Stelle veröffentlicht. Insbesondere steht noch eine Neufassung des gemeinsamen Corona-Rahmenkonzepts für Hochschulen der Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst und für Gesundheit und Pflege aus. 

Die 3G-Regel gilt auch für alle Studierende und alle nicht unmittelbar im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit handelnden Besucher und Besucherinnen, beispielsweise Stellenbewerber und -bewerberinnen oder Teilnehmer und Teilnehmerinnen von Veranstaltungen.

Bei Fragen zu den unterschiedlichen zugelassenen Testformaten erteilt Frau Ziegmann von der Stabsstelle Sicherheitswesen (sicherheitswesen(at)uni-bamberg.de) gerne Auskunft. Eine Checkliste zur Umsetzung der 3G-Regeln für Studierende und Besucherinnen und Besucher finden Sie im Intranet.

Alle aktuellen Informationen zur Maskenpflicht finden Sie hier.

Regelungen und Hilfestellung zur Telearbeit

Bis auf weiteres gilt, dass Telearbeit auf Wunsch weiterhin generell ermöglicht wird, sofern die technischen Möglichkeiten bestehen und ein geordneter Dienstbetrieb das zulässt (sogenannte ,,freiwillige Telearbeit“). Weitere Details finden Sie in der Rundmail „Informationen zur Arbeitszeiterfassung für Beschäftigte“ vom 23.07.2021.

Die Fahrten zwischen Arbeitsstätte und Home Office gelten nicht als Arbeitszeit. Entsprechend ist bei Verlassen des Büros oder des Home Office zum Zwecke des Aufsuchens des jeweils anderen Arbeitsplatzes immer eine Gehen-Buchung und bei Ankunft eine Kommen-Buchung durchzuführen.

Der Präsenzbetrieb an der Universität Bamberg ist nach wie vor stark reduziert. Das heißt, wo immer möglich ist die Arbeit grundsätzlich im Homeoffice zu leisten. Eine Ablehnung der Erbringung der Arbeit im Homeoffice durch den oder die Vorgesetzte soll nur dann und auch nur insoweit erfolgen, als die jeweilige Tätigkeit unter keinen Umständen ganz oder teilweise für Homeoffice geeignet ist oder dringende dienstliche Gründe die Präsenz des bzw. der Beschäftigten erfordern.

Bei Schließung von Betreuungseinrichtungen und/oder Distanzunterricht an Schulen gilt zunächst, dass alle weiteren Betreuungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden müssen. Ist keine anderweitige Betreuung möglich, ist die Tätigkeit vorrangig im Homeoffice auszuüben (s.o.). Dabei kann die Einbringung der Arbeitszeiten auch sehr flexibel erfolgen. Ist eine Ausübung der Tätigkeit im Homeoffice ausgeschlossen, kann für einzelne Tage Dienstbefreiung per Email an zeiterfassung.zuv(at)uni-bamberg.de beantragt werden unter Angabe der genauen Umstände (Anzahl und Alter der zu betreuenden Kinder, welche Betreuungseinrichtung hat geschlossen, keine andere Betreuung gegeben, keine Möglichkeit zur Ausübung der Tätigkeit im Homeoffice).

Die seitens der Bundesregierung geschaffene Möglichkeit des Bezugs von Kinderkrankengeld wurde zwar auch auf den Fall der Schließung von Betreuungseinrichtungen ausgeweitet, Beschäftigte des Freistaates Bayern erhalten jedoch vorrangig die Dienstbefreiung, so dass keine gesonderte Beantragung von Kinderkrankengeld erforderlich ist.

Gemäß Anweisung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat vom 02.10.2020 gilt weiterhin:

Bei Erkrankung eines Kindes gelten die üblichen Freistellungsmöglichkeiten insbes. nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 d, bb, ggf. i.V.m. Abs. 3 UrlMV (Beamte), TV-L-Beschäftige haben Anspruch auf Freistellung von der Arbeit nach § 45 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch; eine weitere Freistellung kann bei Erkrankung eines Kindes nicht gewährt werden.

Ein generelles Absehen von einer Pflicht zur Vorlage eines Attestes ist nicht möglich. Sofern die Beibringung eines Attestes nicht möglich ist (weil ein Praxisbesuch nicht möglich ist und auch durch ein Telefonat kein Attest zu bekommen ist), ist eine diesbezügliche dienstliche Erklärung des/der Beschäftigten ausreichend. Der/Die Beschäftigte ist jedoch verpflichtet, sich um die Nachreichung eines entsprechenden Attestes zu bemühen.

Bei Erkrankung des zu betreuenden Kindes besteht mit der Neuregelung im Jahre 2021 dann für 20 anstelle von bislang 10 Tagen Anspruch auf Kinderkrankengeld für gesetzlich krankenversicherte Beschäftigte.

Sollte die Personalabteilung Ihnen bereits ein Verbot ausgesprochen haben, vor Ort in den Räumlichkeiten der Universität zu arbeiten, so gilt dies fort. Ihre dienstlichen Aufgaben sind weiterhin ausschließlich im Homeoffice zu erbringen. Soweit ein Arbeiten im Homeoffice nicht möglich ist, werden Sie unter Fortzahlung der Bezüge vom Dienst freigestellt. Solange die vom Freistaat verhängten allgemeinen Kontaktbeschränkungen fortgelten, ist eine Aufhebung bzw. Lockerung des betrieblichen Beschäftigungsverbots vor Ort nur möglich, wenn zuvor im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung konkret festgestellt wurde, dass Sie an Ihrem Arbeitsplatz keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Sollten Sie eine solche Gefährdungsbeurteilung benötigen, stimmen Sie sich bitte mit Ihrem Vorgesetzten ab und kontaktieren Sie die Stabsstelle Sicherheitswesen, Frau Mirjam Ziegmann, sicherheitswesen(at)uni-bamberg.de zur Koordination der weiteren Schritte.  
 
Sollte Ihnen gegenüber noch kein betriebliches Beschäftigungsverbot vor Ort ausgesprochen worden sein, so bleiben Sie bitte dennoch vorsorglich zu Hause und arbeiten im Home Office, soweit dies möglich ist. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall unbedingt sowohl an die Personalabteilung (abt-personal(at)uni-bamberg.de) zwecks Abklärung eines etwaigen Beschäftigungsverbotes sowie an die Stabsstelle Sicherheitswesen zwecks Koordination einer Gefährdungsbeurteilung Ihres Arbeitsplatzes. 

Alle zeiterfassungspflichtigen Beschäftigten müssen ab dem 01. September 2021 bei Anwesenheit vor Ort wieder die Buchungsterminals nutzen, bei Tätigkeit im Home Office oder an einem Standort ohne Terminal erfolgt die Buchung über das sogenannte virtuelle Terminal in BayZeit-Web (wie es Ihnen von der Beantragung von Urlaubsanträge oder Gleitanträge bereits bekannt ist). Durch die neue BayZeit-Version können nun alle Beschäftigten jederzeit per Smartphone, Laptop oder Tablet auf das virtuelle Terminal zugreifen und Kommen- und Gehen-Buchungen vornehmen, so dass die zu Anfang der Pandemie bestehenden Schwierigkeiten der Zeiterfassung im Home Office nicht mehr auftreten sollten. 

Weitere Informationen zum Buchen mit dem Virtuellen Terminal finden Sie unter https://www.uni-bamberg.de/intranet/arbeitsplatz/zeiterfassung/stichwortverzeichnis-a-z/virtuelles-terminal.

Informationen zu der neuen BayZeitVersion finden Sie außerdem unter den BayZeit Webseiten (FAQ, Kurzanleitung und Schulungsvideos und im Stichwortverzeichnis).

Da es bereits in den letzten Tagen sehr viele Rückfragen an die Personalabteilung gegeben hat, bitten wir, insbesondere telefonische Rückfragen auf das Nötigste zu beschränken und sich stattdessen möglichst per Email an die Personalabteilung zu wenden:

Das Rechenzentrum hat für Mitarbeitende im Homeoffice wesentliche Informationen über die technischen Möglichkeiten an der Universität Bamberg zusammengestellt: www.uni-bamberg.de/rz/homeoffice

Auf der Webseite wird erklärt, wie Beschäftigte auf Netzlaufwerke, Telefon, E-Mail und spezielle IT-Systeme der Universität zugreifen können oder wie man einen Leih-PC oder einen virtuellen Homeoffice-Computer erhält.

Wissenswertes für wissenschaftliches Personal

Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung beschlossen, die im Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) festgesetzte Höchstbefristungsdauer von sechs Jahren in den Qualifikationsphasen der Promotion oder Habilitation um sechs bzw. zwölf Monate zu erhöhen. Das Verfahren der Vertragsverlängerung als solches bleibt dabei unverändert: Ist die oder der Vorgesetzte mit der Vertragsverlängerung einverstanden und verfügt über die entsprechenden Mittel, kann ein begründeter Antrag von dem oder der Vorgesetzten wie üblich über den Dienstweg gestellt werden.

Anspruch auf die Ausnahmeregel haben nur nach WissZeitVG beschäftigte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf Qualifizierungsstellen. Die maximal zulässige Überschreitung der Höchstbefristungsdauer richtet sich nach dem Zeitpunkt des Beschäftigungsverhältnisses. So gilt derzeit:

  • Ein Antrag auf Vertragsverlängerung mit um bis zu 12-monatiger Überschreitung der Höchstbefristungsdauer kann gestellt werden, wenn das Arbeitsverhältnis zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.09.2020 bestanden hat.
  • Ein Antrag auf Vertragsverlängerung mit um bis zu 6-monatiger Überschreitung der Höchstbefristungsdauer kann gestellt werden, wenn das Arbeitsverhältnis zwischen dem 01.10.2020 und dem 31.03.2021 besteht.

Dabei ist nicht erforderlich, dass über den gesamten Zeitraum ein Arbeitsverhältnis vorgelegen hat.

Eine Frist für die Beantragung einer Verlängerung gibt es nicht. Wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin in zwei Jahren feststellt, dass die Sechsjahresfrist erreicht ist und beispielsweise das Promotionsvorhaben noch nicht beendigt werden konnte, kann der Vertrag auch dann noch verlängert werden, sofern das Arbeitsverhältnis im festgesetzten Zeitraum lag.

Die Ausnahmeregeln gelten nicht für Projektbefristungen oder Zeitbeamte (Akademische Räte auf Zeit).

Bei spezifischen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihr jeweiliges Dekanat.

Derzeit greifen zwei Förderprogramme Nachwuchswissenschaftlerinnen unter die Arme, die durch die erschwerten Bedingungen der Kinderbetreuung oder der Pflegearbeit während der Corona-Pandemie vor zusätzlichen Belastungen im Alltag und in der Forschung stehen:

1) Förderprogramm CatchUP: CatchUP ist ein Programm der Universitätsfrauenbeauftragten für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kindern und/oder Pflegearbeit, denen durch die Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie weniger Zeit für Qualifizierungsarbeiten zur Verfügung stand. Sie sollen nun die Möglichkeit haben, sich durch eine studentische Hilfskraft bei der weiteren Arbeit an ihren Qualifizierungsarbeiten entlasten zu lassen.

2) Förderprogramm FlexKidz: Die Universität Bamberg gewährt unabhängig von der Corona-Pandemie als Familiengerechte Hochschule weiblichen PostDocs und Habilitandinnen mit Kindern Zuschüsse zu Betreuungskosten. Die finanzielle Unterstützung kann beantragt werden für die kurzfristige Betreuung eines oder mehrerer eigener Kinder unter 14 Jahren, wenn aus zwingenden und beruflichen Gründen die Betreuung nicht selbst übernommen kann (z.B. während Konferenzen).

Im Rahmen der Gleichstellungsarbeit an der Universität erhalten auch alle anderen Personen in der Qualifizierungsphase die Möglichkeit, Unterstützung zu beantragen, wenn sie durch Kindererziehung und/oder Pflegeaufgaben weniger Zeit für ihre Qualifizierungsarbeit aufwenden können.

Dazu wurden von der Universitätsleitung die ergänzenden Förderprogramme CatchUP+ und FlexKidz+ aufgelegt, die sich an Personen richten, die in den Frauenförderprogrammen nicht antragsberechtigt sind. Die Anträge werden von den Gleichstellungsbeauftragten der Universität bearbeitet. Mehr Informationen gibt es auf den Seiten der Gleichstellungsbeauftragten.

Organisation und Service

Dienstreisen werden nur genehmigt, wenn sie zwingend notwendig sind. Die Notwendigkeit der Einholung einer Ausnahmegenehmigung durch den Präsidenten bzw. die Kanzlerin für Reisen innerhalb Deutschland und Europa entfällt jedoch. Über die Genehmigung dieser Dienstreisen entscheidet ab sofort der bzw. die Vorgesetzte in eigener Verantwortung. Lediglich für Dienstreisen in Gebiete außerhalb Europas bleibt es dabei, dass Anträge auf Ausnahmegenehmigungen im Fall des wissenschaftlichen Personals über den Dienstweg an den Präsidenten, im Fall des nichtwissenschaftlichen Personals an die Kanzlerin zu richten sind.

Für ausländische Gäste bestehen aufgrund der Corona-Pandemie möglicherweise Einreisebeschränkungen. Wir empfehlen daher, sich vor der Einreise nach Deutschland bzw. Bayern sorgfältig zu informieren. Dafür haben wir die wichtigsten Informationsquellen für Sie zusammengetragen.

Innerhalb der Universität gibt es viele Anlaufstellen, die Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung stehen: Beratungsangebote der Universität

Alle aktuellen Informationen zu Mensen und Cafeterien finden Sie hier.