Spezielle Fragen für Beschäftigte

Die neuesten Informationen für Beschäftigte

Bitte beachten Sie: Wann immer bundesweit neue Richtlinien zum Umgang mit der Corona-Pandemie bekanntgegeben werden, müssen diese zunächst in den einzelnen Bundesländern in Länderrecht übersetzt werden. Wenn für Bayern entsprechende allgemeine Regelungen feststehen, ergeben sich weiterhin ggf. auch spezifische Regelungen für die bayerischen Universitäten und Hochschulen. Dieser Prozess dauert bis zur detaillierten rechtsverbindlichen Regelung zumeist einige Tage. Sobald der Universitätsleitung Neuerungen bekannt sind bzw. die Universitätsleitung selbst neue Beschlüsse fasst, werden wir Sie auf diesen Seiten unverzüglich darüber informieren. Bis dahin gilt für die Universität Bamberg der zuletzt kommunizierte und hier veröffentlichte Stand.

► vom 03. August 2022:

Quarantäne- und Schutzmaßnahmen

Informationen zur aktuellen Situation an der Universität Bamberg finden Sie hier.

Mehr Informationen zu Selbsttests für Beschäftigte an der Universität Bamberg finden Sie hier.

Wird bei Ihnen eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt, bleiben Sie bitte - unabhängig von aktuellen Homeoffice-Regelungen - der Universität fern und informieren Sie umgehend

  • Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzten und
  • Frau Ziegmann von der Stabstelle Sicherheitswesen (telefonisch unter 0951/863-1096 oder per E-Mail, sicherheitswesen(at)uni-bamberg.de).

Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, müssen sich isolieren. Die häusliche Isolation muss sofort mit Erhalt des positiven Testergebnisses angetreten werden. Eine Nachricht des Gesundheitsamtes muss nicht abgewartet werden. Das positive Testergebnis wird durch das Labor direkt an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt; das Gesundheitsamt setzt sich dann mit der positiv getesteten Person in Verbindung. Grundsätzlich dauert die Isolation mindestens fünf, maximal zehn Tage. Eine Beendigung der Isolation nach fünf Tagen ist möglich, wenn zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens 48 Stunden keine Symptome mehr vorhanden sind. Nach zehn Tagen endet die Isolation regulär. Ein Freitesten ist grundsätzlich nicht mehr erforderlich.

Ob die Personalabteilung dann noch die Anordnung vom Gesundheitsamt benötigt, klären Sie am besten mit dem Personal direkt ab.

Sie leiden an den Folgen einer Coronaerkrankung? Personen des Long-Covid- oder Post-Covid-Syndroms finden auf folgender Seite entsprechende Informationen:
https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/post-covid/

Personen, die an allgemeinen Krankheitssymptomen, insbesondere der Atemwege, leiden, dürfen die Universität nicht betreten. Es gelten die üblichen Regeln zu Arbeitsunfähigkeit und Krankmeldung.

Die Quarantäne von engen Kontaktpersonen entfällt ab 13. April 2022 vollständig. Über Beginn und Ende der Isolation informiert Sie in aller Regel Ihr Gesundheitsamt. Aufgrund der hohen Inzidenzen kann es hier ggf. zu Verzögerungen kommen. Deshalb ist auch Eigenverantwortung gefragt: Wer ein positives Testergebnis erhält, ist verpflichtet, sich umgehend in Isolation zu begeben; eine Nachricht des Gesundheitsamtes muss nicht abgewartet werden.

Bitte gehen Sie bezüglich einer Freistellung auf die Personalabteilung zu.

Wurde eines Ihrer Teammitglieder positiv getestet, muss die Person unverzüglich 

  • Sie als direkte Vorgesetzte bzw. direkten Vorgesetzten
  • und Frau Ziegmann (telefonisch unter 0951/863-1096 oder per E-Mail, mirjam.ziegmann@uni-bamberg.de)

informieren.

Die Einwilligung der betroffenen Person vorausgesetzt, melden Sie als vorgesetzte Person bitte den gemeldeten Fall der Personalabteilung. Personen, die davon Kenntnis erhalten, dass sie positiv auf Covid-19 getestet wurden, müssen sich unverzüglich in Isolation begeben.

Regelungen und Hilfestellung zur Telearbeit

Die sogenannte „Home-Office-Pflicht“ besteht seit dem 20.03.2022 nicht mehr. Das freiwillige Homeoffice wird an der Universität zum 30.06.2022 beendet. Ab 01.07.2022 gilt wieder die reguläre Anwesenheit am Arbeitsplatz. Homeoffice muss ab diesem Zeitpunkt wieder beantragt und genehmigt werden. Mit der Beendigung des freiwilligen Homeoffice gilt jedoch ab 01.07.2022 zunächst ausnahmsweise, dass alle Beschäftigten, die einen Homeofficeantrag entsprechend des Handlungsleitfadens gestellt haben, mit Zustimmung des Vorgesetzten zunächst im Homeoffice in dem beantragten Umfang ab 01.07.2022 arbeiten können. Die Bearbeitung der Genehmigungsschreiben und der Telear­beitsverträge wird aufgrund der Vielzahl der zu erwartenden Anträge einige Zeit in Anspruch nehmen und erfolgt dann rückwirkend. Für alle künfti­gen Verlängerungen und Neuanträge gilt dann, dass diese spätestens sechs Wo­chen vorab beantragt werden müssen. 

Der Handlungsleitfaden zu Telearbeit wurde in der Zwischenzeit überarbeitet und setzt zwar weiterhin einen Rahmen, ermöglicht den Mitarbeitenden aber mehr Flexibilität. Der Handlungsleitfaden ist in Kürze zu finden unter: www.uni-bamberg.de/abt-personal/formulare-infos-und-merkblaetter 

Bitte gehen Sie bezüglich einer Freistellung auf die Personalabteilung zu.

Da es bereits in den letzten Tagen sehr viele Rückfragen an die Personalabteilung gegeben hat, bitten wir, insbesondere telefonische Rückfragen auf das Nötigste zu beschränken und sich stattdessen möglichst per Email an die Personalabteilung zu wenden:

Das Rechenzentrum hat für Mitarbeitende im Homeoffice wesentliche Informationen über die technischen Möglichkeiten an der Universität Bamberg zusammengestellt: www.uni-bamberg.de/rz/homeoffice

Auf der Webseite wird erklärt, wie Beschäftigte auf Netzlaufwerke, Telefon, E-Mail und spezielle IT-Systeme der Universität zugreifen können oder wie man einen Leih-PC oder einen virtuellen Homeoffice-Computer erhält.

Wissenswertes für wissenschaftliches Personal

Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung beschlossen, die im Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) festgesetzte Höchstbefristungsdauer von sechs Jahren in den Qualifikationsphasen der Promotion oder Habilitation um sechs bzw. zwölf Monate zu erhöhen. Das Verfahren der Vertragsverlängerung als solches bleibt dabei unverändert: Ist die oder der Vorgesetzte mit der Vertragsverlängerung einverstanden und verfügt über die entsprechenden Mittel, kann ein begründeter Antrag von dem oder der Vorgesetzten wie üblich über den Dienstweg gestellt werden.

Anspruch auf die Ausnahmeregel haben nur nach WissZeitVG beschäftigte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf Qualifizierungsstellen. Die maximal zulässige Überschreitung der Höchstbefristungsdauer richtet sich nach dem Zeitpunkt des Beschäftigungsverhältnisses. So gilt derzeit:

  • Ein Antrag auf Vertragsverlängerung mit um bis zu 12-monatiger Überschreitung der Höchstbefristungsdauer kann gestellt werden, wenn das Arbeitsverhältnis zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.09.2020 bestanden hat.
  • Ein Antrag auf Vertragsverlängerung mit um bis zu 6-monatiger Überschreitung der Höchstbefristungsdauer kann gestellt werden, wenn das Arbeitsverhältnis zwischen dem 01.10.2020 und dem 31.03.2021 bestanden hat.

Dabei ist nicht erforderlich, dass über den gesamten Zeitraum ein Arbeitsverhältnis vorgelegen hat.

Eine Frist für die Beantragung einer Verlängerung gibt es nicht. Wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin in zwei Jahren feststellt, dass die Sechsjahresfrist erreicht ist und beispielsweise das Promotionsvorhaben noch nicht beendigt werden konnte, kann der Vertrag auch dann noch verlängert werden, sofern das Arbeitsverhältnis im festgesetzten Zeitraum lag.

Das Dienstverhältnis von Akademischen (Ober)Rätinnen und Räten im Beamtenverhältnis auf Zeit kann jetzt gem. Art. 22 Abs. 5a BayHSchPG um zwölf Monate verlängert werden, wenn es zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.09.2021 begründet wurde oder bestand.

Das eröffnet die Möglichkeit – sofern die Finanzierung gesichert ist – Beamtenverhältnisse auf Antrag im Einzelfall zu verlängern, wenn die angestrebte Qualifizierung aufgrund pandemiebedingter Einschränkungen nicht innerhalb des bestehenden Dienstverhältnisses abgeschlossen werden kann und die sonstigen Verlängerungsmöglichkeiten bereits ausgeschöpft sind. Im Rahmen dieser möglichen Verlängerung ist auch eine Neubegründung des Beamtenverhältnisses möglich.

Die Beantragung der Verlängerung erfolgt auf dem üblichen Dienstweg (Dekan und Präsident), das Einverständnis der betroffenen Dienstkraft muss vorliegen.
Für Professorinnen und Professoren auf Zeit mit Tenure Track sowie Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren gelten die Regelungen entsprechend.

Bei spezifischen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihr jeweiliges Dekanat.

Derzeit greifen zwei Förderprogramme Nachwuchswissenschaftlerinnen unter die Arme, die durch die erschwerten Bedingungen der Kinderbetreuung oder der Pflegearbeit während der Corona-Pandemie vor zusätzlichen Belastungen im Alltag und in der Forschung stehen:

1) Förderprogramm CatchUP: CatchUP ist ein Programm der Universitätsfrauenbeauftragten für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kindern und/oder Pflegearbeit, denen durch die Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie weniger Zeit für Qualifizierungsarbeiten zur Verfügung stand. Sie sollen nun die Möglichkeit haben, sich durch eine studentische Hilfskraft bei der weiteren Arbeit an ihren Qualifizierungsarbeiten entlasten zu lassen.

2) Förderprogramm FlexKidz: Die Universität Bamberg gewährt unabhängig von der Corona-Pandemie als Familiengerechte Hochschule weiblichen PostDocs und Habilitandinnen mit Kindern Zuschüsse zu Betreuungskosten. Die finanzielle Unterstützung kann beantragt werden für die kurzfristige Betreuung eines oder mehrerer eigener Kinder unter 14 Jahren, wenn aus zwingenden und beruflichen Gründen die Betreuung nicht selbst übernommen kann (z.B. während Konferenzen).

Organisation und Service

Bitte prüfen Sie die Notwendigkeit von geplanten Dienstreisen. Für Dienstreisen in Gebiete außerhalb Europas müssen Anträge auf Ausnahmege- nehmigungen an den Präsidenten (wissenschaftliches Personal) oder an die Kanzlerin (nichtwissenschaftliches Personal) eingereicht werden. Für Dienstreisen innerhalb von Deutschland und Europa entscheidet der oder die Vorgesetzte in eigener Verantwortung – die Notwendigkeit der Einholung einer Ausnahmegenehmigung durch den Präsidenten beziehungsweise die Kanzlerin entfällt in diesen Fällen.

Für ausländische Gäste bestehen aufgrund der Corona-Pandemie möglicherweise Einreisebeschränkungen. Wir empfehlen daher, sich vor der Einreise nach Deutschland bzw. Bayern sorgfältig zu informieren. Dafür haben wir die wichtigsten Informationsquellen für Sie zusammengetragen.

Innerhalb der Universität gibt es viele Anlaufstellen, die Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung stehen: Beratungsangebote der Universität

Die Öffnungszeiten und sonstigen Regelungen werden über die Internetseite des Studentenwerks veröffentlicht und entsprechend aktualisiert.