Poetikprofessorin 2021: Silke Scheuermann

Im Sommersemester 2021 hält die Lyrikerin und Prosaautorin vier Poetikvorlesungen.

Mit Silke Scheuermann übernimmt eine mehrfach ausgezeichnete Autorin die 34. Poetikprofessur. Scheuermanns Texte weisen eine große Themen- und Gattungsvielfalt auf, die zudem Anschluss an aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen bieten. Erzählt werden generationsübergreifende Familien-, Liebes- und Beziehungskonflikte und insbesondere auch ökologische sowie tierethische Herausforderungen rücken in das Zentrum ihrer Texte. Mit dem Lyrikband Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen debütierte Scheuermann 2001. Darauf folgten weitere Lyrikbände – wie etwa Der zärtlichste Punkt im All (2004), Skizze vom Gras (2014) oder Und ich fragte den Vogel (2015) – und verschiedene Prosatexte wie Reiche Mädchen (2005) oder Shanghai Performance (2011) sowie zuletzt der Roman Wovon wir lebten (2016).

Im Sommersemester 2021 hält die Lyrikerin und Prosaautorin vier Poetikvorlesungen und gibt in Kooperation mit dem E.T.A. Hoffmanntheater eine Lesung zum Thema „Naturlyrik und Ökologie“. Ein interdisziplinäres und internationales Forschungskolloquium mit dem thematischen Schwerpunkt „Ethik der Natur, Ethik der Stadt“ ergänzt die Poetikvorlesungen. Die Tagung verfolgt dabei zwei Ziele: Sie schließt Scheuermanns Lyrik und Prosa erstens an zentrale literatur- und kulturwissenschaftliche Traditionslinien an. Das Kolloquium verortet ihre Texte zweitens in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und auch im Literaturbetrieb.

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