Schreibunterricht

2. Schreib-Lese-Unterricht

"Dass wir lesen, um bessere Leser zu werden, und schreiben, um unsere Schreibkompetenz zu verbessern, ist trivial. Schon weniger trivial ist, dass wir auch lesen, um besser zu schreiben und umgekehrt." (Abraham in Hofmann/Valtin Hrsg. 2008, S. 157)

Dies ist der Ausgangspunkt für Konzepte eines integrativen Schreib-Lese-Unterrichts, wobei "integrativer Unterricht" hier nicht meint, behinderte und nichtbehinderte Schüler gemeinsam zu unterrichten, sondern Lesen und Schreiben (besser) aufeinander zu beziehen: Im Zeichen einer Integration der Lernbereiche des Deutschunterrichts allgemein, und speziell im Interesse eines "integrierten Schreibens" (Ludwig 1997) sieht man heute Lesen/ Literaturunterricht und Schreiben/ Aufsatzunterricht viel stärker als früher üblich aufeinander bezogen und ineinander greifend. Von der Primarstufe bis hinauf in die Sekundarstufe II sollten Schreibaufgaben im Lese- und Literaturunterricht ebenso selbstverständlich sein wie literarische Schreibmuster. (So kann z.B. die Art, wie Autoren oder ganze Epochen schreiben, zum Gegenstand von "Stilübungen" werden.)

Für den projektorientierten Unterricht an der Hochschule hat die Bamberger Deutschdidaktik, die das vorliegende Informationsangebot pflegt, das Konzept der Schreib-Lese-Reise entwickelt (vgl. Kupfer-Schreiner/ Abraham 2009). Eine Dokumentation und Ergebnisse einer solchen Reise (2009) finden Sie hier.

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vgl. auch:

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weiterführende Literatur:

  • Abraham/ Baurmann/ Feilke/ Kammler/ Müller 2007
  • Bertschi-Kaufmann 2000
  • Fix/Melenk 2000
  • Hofmann/Valtin (Hrsg.) 2008
  • Kupfer-Schreiner/ Abraham 2009
  • Ludwig 1997
  • Paefgen 1996

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