Schreibförderung und -erziehung

3. Didaktische Aspekte im Umgang mit Schreibaufgaben

Das Verfassen komplexer Texte erfordert generell die Koordination verschiedener Teilhandlungen (Planen, Formulieren, Wissen verarbeiten, Überarbeiten). In der Schule können diese Teilkompetenzen des Schreibens z. B. mit Hilfe prozessorientierter Schreibaufgaben, die den Fokus gezielt auf einzelne Aspekte des Schreibvorgangs richten, gefördert werden.

Eine gute Formulierung des Schreibauftrags trägt im Allgemeinen dazu bei, dass sich die Schreiber/-innen intensiv und motiviert mit der jeweiligen Schreibaufgabe auseinandersetzen. Didaktische Vorüberlegungen sollten daher v.a. den Kontext, die Rahmenbedingungen sowie die sprachlich-textuelle Akzentuierung der Schreibaufgabe (vgl. Checkliste) berücksichtigen (vgl. Baurmann 2006).

Schreibdidaktische Entscheidungen und Vorgehensweisen sollten jederzeit transparent dargestellt und insbesondere in den Sekundarstufen gemeinsam mit den Schüler/-innen entwickelt werden. Die Schreiber/-innen müssen wissen warum, was, wem und wie sie schreiben sollen (vgl. Schmölzer-Eibinger 2015). Nur auf diese Weise können sie einen Einblick in den komplexen Prozess des Schreibens und der Textproduktion gewinnen und dadurch ihre persönliche Schreibkompetenz erweitern.

Zusätzlich sind beim unterrichtlichen Einsatz von Schreibaufgaben die folgenden Aspekte der Differenzierung und Individualisierung zu berücksichtigen:

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Weiterführende Literatur:

  • Baurmann 2006
  • Schmölzer-Eibinger 2015

 

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