Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

1. Forschungsschwerpunkte

  • Literaturdidaktik, Literaturunterricht und literarisches Lernen
  • Didaktik des Schreibens / literarische Texte schreiben und beurteilen
  • Film und Bild im Deutschunterricht
  • Literarische Fantastik und ihre medialen Adaptionen im Deutschunterricht
  • Fachliches Lernen und fachliche Bildung in der Perspektive der Deutschdidaktik als Teil  "Allgemeiner Fachdidaktik"

2. Forschungs- und Entwicklungsprojekte

 

Forschungsprojekt "Allgemeine Fachdidaktik"

(Abraham, Bayrhuber, Frederking, Jank, Rothgangel & Vollmer)

Die Ausgangslage des Forschungsprojekts 

In den 1990er Jahren wurde die Notwendigkeit einer Stärkung der akademischen Fachdidaktiken erkannt und die Zusammenarbeit seither entsprechend intensiviert – mit dem Ziel einer besseren Vernetzung. Erfolgreiche Maßnahmen zur Etablierung der Fachdidaktiken als forschende Disziplinen sind nicht zuletzt das Verdienst des Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN): Dier Biologiedidaktiker Horst Bayrhuber regte als dessen Direktor zunächst eine Konferenz der Vorsitzenden der Fachdidaktischen Fachgesellschaften (KVFF) an, vor allem für die Verfolgung berufspolitischer Zielsetzungen (gemeinsame Belange aller Fachdidaktiken in Forschung, Lehre und Hochschulpolitik sowie in hochschulischer Selbstverwaltung). Aus dieser KVFF entstand 2001 die Gesellschaft für Fachdidaktik (GFD) als fester institutioneller Rahmen zur Verfolgung gemeinsamer Interessen und wissenschaftlicher Belange. Die GFD deckt mittlerweile ein breites Spektrum an forschungs- und hochschulpolitischen Aktivitäten ab (halbjährliche Mitgliederversammlungen und Fachtagungen im Zweijahresrhythmus mit jeweils aktuellen oder grundsätzlichen Themen). Dennoch – oder gerade durch diese intensivierte Zusammenarbeit – zeigte sich immer wieder die Notwendigkeit, nun auch theoretisch genauer zu bestimmen, worin denn der gemeinsame Kern aller Fachdidaktiken liegt und welche Unterschiede im Einzelnen bestehen: Noch zu erarbeiten ist eine überzeugende theoretische Begründung für das Gemeinsame aller Fachdidaktiken, in deren Zentrum ein Konzept fachlicher Bildung als Kerngeschäft von Fachdidaktik verankert ist.

Intention und Vorgehen

2009 konstituierte sich im Rahmen einer GFD-Mitgliederversammlung eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die sich die Erarbeitung eines solchen Konzepts zum Ziel setzte. Sie besteht (bis heute) aus Vertretern der Biologiedidaktik (Horst Bayrhuber), der Deutschdidaktik (Ulf Abraham, Volker Frederking) der Englischdidaktik (Helmut Johannes Vollmer), der Musikpädagogik (Werner Jank) und der Religionspädagogik (Martin Rothgangel). Die Gruppe erwies sich als genügend interdisziplinär und zugleich klein genug, um eine fächerübergreifende Sicht auf den Bildungsauftrag schulischer Fächer und damit einen entsprechenden Lehr- und Forschungsauftrag der ihnen zugeordneten Fachdidaktiken beschreiben zu können. Gleichwohl bedurfte es, bis tragende Begriffe eines Konzeptes fachlicher Bildung gefunden und geklärt waren, einer zeitintensiven Grundsatzdiskussion. Exemplarisch wurden die in der Arbeitsgruppe repräsentierten Fachdidaktiken in ihrem Selbstverständnis, ihren fachlichen Inhalten und an diesen zu gewinnenden Kompetenzen jeweils so beschrieben, dass aus den Beschreibungen nach den Grundsätzen der grounded theory Kategorien zu gewinnen waren, an Hand derer eine „Allgemeine Fachdidaktik“ in Umrissen erkennbar wurde. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe  verstehen sie als Metatheorie der Fachdidaktiken.

Erste Ergebnisse

In der ersten, 2017 erschienenen Publikation der Arbeitsgruppe werden Umrisse einer allgemeinen Theorie der Fachdidaktiken entwickelt. Dazu wird das Verhältnis von Fachlichkeit, fachbezogener Bildungstheorie und empirischer wie theoretischer fachdidaktischer Forschung im Hinblick auf fachliches Lernen innerhalb und außerhalb der Schule systematisch reflektiert. Zunächst wird die Entwicklung der Fachdidaktiken und ihr besonderer Status im Spannungsfeld von ›Bildungswissenschaften‹ und ›Fachwissenschaften‹ skizziert. Dann geht es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Fachdidaktiken mit Blick auf das Lernen im Fach und vor allem über das Fach hinaus. Schließlich werden konstitutive Bausteine einer Theorie der Allgemeinen Fachdidaktik entwickelt, auf deren Basis erste Konturen einer Theorie fachlicher Bildung in Auseinandersetzung mit dem Bildungsdiskurs vom Mittelalter bis zur Gegenwart ins Blickfeld rückt. Der Band schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf weitere Forschungsperspektiven.

 Weiteres Vorgehen

In Arbeit ist ein zweiter Band. Er wird Teildimensionen fachlicher Bildung wie z.B. Handlungs- und Diskursfähigkeit, emotionale Bewusstheit, kulturelle Teilhabe oder Kreativität in einer für die einzelnen Fachdidaktiken anschlussfähigen, fachspezifische Zielsetzungen aber überschreitenden Weise darstellen. Neben den Mitgliedern der Arbeitsgruppe werden auch Exponenten weiterer Fachdidaktiken dazu beitragen. Gleichzeitig wird im Juni 2017 an der Universität Wien (Gastgeber:  Prof. Dr. Martin Rothgangel, Institut für Religionspädagogik der Evangelisch-Theologischen Fakultät), in dessen Rahmen sich die Arbeitsgruppe um Vertreter/innen weiterer Fachdidaktiken ergänzt und den Stand der  Entwicklung einer „Allgemeinen Fachdidaktik“ auf eine entsprechend verbreiterten Basis diskutiert. Auch daraus soll eine Publikation hervorgehen.

 

 

Entwicklungsprojekt "Literarisches Schreiben im Deutschunterricht" (LSiD)

(in Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart

 

Das Projekt

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Stuttgart hat der Lehrstuhl ein neuartiges Weiterbildungs­programm für Deutsch­lehrer/-innen aller Schularten der Sekundarstufen erarbeitet. Die Entwicklung geht von der These aus, dass eigene Expertise im Bereich einer kulturellen Praxis den Lehren­den zu mehr Sicherheit verhilft und den Kompetenzerwerb der Lernenden unterstützt. Im Dialog mit Dozent/-innen des Literaturhauses, die sie sich auf verschiedene Gattungen und Genres spezialisiert haben, wurde ein auf Lehrer/-innen abgestimmtes Werkstatt-Konzept entwickelt. Die Werkstätten werden ergänzt durch fachdidaktische Seminare und eine öffentliche Gesprächs­reihe, die Autor/innen mit literatur- oder sprachwissenschaftlich sowie lese- oder oder schreib­didaktisch ausgewiesenen Hochschullehrer/-innen zusammenbringt und die dialogisch organisiert und moderiert wird.

Die Zielsetzung

Es geht in Zusammenhang mit einer Reflexion der eigenen Berufs­rolle um den Erwerb von Lehrkompetenz im Bereich des Schreibens sowohl literarischer als journalistischer Texte. Diese Zielsetzung legt es nahe, sich nicht an der Form herkömm­licher Einzelfortbildungen zu orientieren, deren Nachhaltigkeit in Frage steht, sondern einen Zeitraum von 24 Monaten vorzusehen. Innerhalb dieses Zeitraums tragen verschiedene  Elemente (Schreibtage, Seminartage/ -wochenenden, Gesprächsreihe, Unter­richtsprojekte im 2. Jahr) zum Gelingen der Weiterbildung bei, die im Sinn in einer Begleit­forschung evaluiert werden soll. Es ist damit das Ziel des Programms, die teilnehmenden Deutschlehrer/ -innen die kulturelle Praxis Literatur als reflexive Praxis verstehen, betreiben und schließlich vermitteln zu lehren. Im Einzelnen betrifft das neben einer eigenen Gestaltungskompetenz in einer von vier zur Wahl stehenden Gattungen die Urteilskompetenz in Bezug auf eigene und fremde Texte sowie die Fähigkeit der argumentativen Äußerung und Gesprächsführung über Text- oder Medien­produkte, die in der Literatur- und Mediendidaktik traditionell „Anschlusskommunikation“ heißt. 

Das von der Robert-Bosch-Stiftung insgesamt 6 jahre lang geförderte Programm mit Modellcharakter wurde nach einem ersten Durchgang (2011-13) auf der Basis einer positiven Evaluation zwei Mal um zwei Jahre (2013-15 und 15-17) verlängert. Seit dem Auslauf der Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung mit Ende des Schuljahres 2016/17 wird das Angebot vom Land Baden-Württemberg gefördert. Ziel bleibt eine Verstetigung.

Die didaktische Fundierung

Das Projekt ist an einer Schnittstelle zwischen  Literaturdidaktik, Literatur-/Medien­wissenschaft und professionswissenschaftlicher Forschung angesiedelt. Lehrer/-innen des Faches Deutsch als Lernende zu begreifen, ist eine radikalere Forderung, als es scheint. Die Vermittlung von Wissen (hier: über Literatur und Medien), traditionell Aufgabe einer Universität, ist nicht mehr ausreichend, wenn auch in Bezug auf (die 3. Phase der) Lehrerbildung kompetenzorientiert gedacht und gehandelt wird. Auch in herkömmlichen Fortbildungsveranstaltungen wird „Methodenkompetenz“ vielfach noch zu instruktionsbasiert weitergegeben. Während eine Theorie kompetenzorientierten Unterrichts heute von „Anforderungs­situationen“ spricht, in denen sich beweisen muss, was an Kompe­tenz bereits erworben oder aktuell erwerbbar ist, trifft man hier noch überkommene Lern­formen  an – den Vortrag, allenfalls mit Diskussion oder Gruppenarbeit. Dass es sich bei der Teilnahme an einer Fort- oder Weiterbildungsveranstaltung überhaupt um einen Lernprozess handelt, wird gar nicht immer thematisiert.

Gebraucht wird nicht nur (neues) Wissen über innovative Autor/-innen, Genres und Formen, sondern didaktische Expertise in Bezug auf diese. Diese wiederum gewinnt man nicht nur aus der Aufklärung über literatur- und medientheoretische und jeweils auch –didaktische Kon­zepte. Notwendig ist zunächst eigene Erfahrung mit Verfahren und Techniken, die dann auch Schüler/-innen beherrschen lernen könnten. Die Gestaltung von Texten und Medien kann in Klassenzimmern nur überzeugend anleiten, wer auf eigene Gestaltungs­erfahrung damit zu­rück­greifen kann. Es geht hier nicht nur um kognitive Ebene, sondern um Erfolgserlebnisse und ein dadurch gestärktes Selbstwertgefühl als Lehrkraft.  

Neuere Erkenntnisse der Lernforschung gehen in diese Konzeption ebenso ein wie die Kom­petenzorientierung im Bereich der Lehrerbildung (vgl. die Lehrerbildungsstandards der KMK von 2009). Gerade der Deutschunterricht und insbesondere der Literaturunterricht mit Herausforderungen wie ästhetischem Empfinden,  Lesefreude, Imaginationsfähigkeit und Fremdverstehen zeigt zwar die Grenzen der Standardisierung und der Überprüfbarkeit von Leistungen deutlich auf. Aber auch ein „weiches Lernfeld“ wie das literarische Lernen kann sich den aktuellen Entwicklungen nicht grundsätzlich entziehen und muss den Blick auf das angestrebte Können und seine Voraussetzungen richten.

Die Nachhaltigkeit der Weiterbildung können wir an Hand einer Befragung der Teilnehmer/innen der 1. Kohorte (2011-13) 2015/16 einschätzen. Näheres hier(122.4 KB).

 

 

3. Beiträge zu Tagungen und Symposien u.a.

(vgl. auch Gastvorträge an auswärtigen Hochschulen)

2017

Round Table im Rahmen der Expertentagung "Materialgestütztes Schreiben" an der Justus-Liebig-Universität Gießen (27.-29.10. 2017), 28.10. (mit Angelika Buß, Annette Lutter, Andrea Stadter und Klaus Tettling).

Mit Volker Frederking: Deutsch und Deutschdidaktik. Beitrag zur Tagung "Auf dem Weg zu einer Allgemeinen Fachdidaktik", Universität Wien, 9./10. Juni 2017.

Mit Horst Bayrhuber, Volker Frederking, Martin Rothgangel und Helmut J. Vollmer: "Zur Fachlichkeit von Unterricht. Forschungsbeiträge aus der Perspektive der Allgemeinen Fachdidaktik."  Forschungsforum auf der Jahrestagung der DGfE-Kommission „Schulforschung und Didaktik“ 6. / 7. März 2017 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main ("Sache – Dinge – Aufgaben? Zur Konstruktion und Bedeutung von Fachlichkeit in der Unterrichtsforschung").

"Textbilder / Bildtexte. Text und Bild aus medientheoretischer und fachdidaktischer Perspektive". Vortrag auf der  32. Tagung der AG Medien im Symposion Deutschdidaktik e.V. (SDD): Literalität und Partizipation: Reden, Schreiben, Gestalten in und zu Medien, 27.1.2017 an der Freien Universität Berlin

2016

"Vorstellung - Verstehen - Lernen. Didaktische Erfahrungen und Konzepte: Sprache - Kunst - Religion" (mit Hubert Sowa und Martin Steinhäuser). Fishwbowl-Gespräch auf der Imaginata-Tagung "Vorstellungen bilden", 6.-8. Oktober 2016 im Alten Umspannwerk (Jena, 7.10.16).

"Verstehen, was man liest, und lesen, was man versteht. Lese- (und Schreib-)prozesse im Rahmen literarischen Lernens und als Voraussetzung für die Entwicklung von Lesekultur." Vortrag zur Eröffnung des Symposiums Lesen 2016 an der PH Kärnten (Klagenfurt, 16.4.16)

2015

Gemeinsam mit Ina Brendel-Perpina: "Teilhabe an der kulturellen Praxis Literatur: Lesen – Sprechen – Schreiben". Beitrag zur Fachtagung  der Gesellschaft für Fachdidaktik (GFD): "Befähigung zu gesellschaftlicher Teilhabe – Beiträge der fachdidaktischen Forschung" 28. - 30.09.2015 an der Universität Hamburg, 30.9.15

"Medien im Literaturunterricht und die Rolle der Medienrezeption für das literarische Lesen", Hauptvortrag auf dem KsL-Symposium 2015: Medienwelten, analog und digital, Österr. Bundesinstitut für Erwachsenenbildung Salzburg-Strobl, 22./ 23. 6. 2015

2014

"Einzeln, aber nicht allein. Versuch über die Schwierigkeit einer kompetenzorientierten Lese- und Schreibdidaktik, `Leistung´ im gemeinsam Erreichten zu sehen". Vortrag zur Verleihung des Friedrich-Preises für Deutschdidaktik 2014 (Basel, Theater Fauteuil, 8.9.2014)

20. Symposion Deutschdidaktik (Universität Basel, 7.-11.9.2014) "Lehrer/innen lernen schreiben. Ergebnisse des Weiterbildungsprogramms `Literarisches Schreiben im Deutschunterricht´. Vortrag in Sektion 16.

"Bild und Text – Sprache der Bilder und Bilder in der Sprache". Vortrag auf dem Kongress Bildnerisches Gestalten und kreatives Schreiben in der Entwicklung des Menschen. Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, 22.-24. Mai 2014. Sektion "Text und Bild" (23.5.2014)

"Sprachbezogene Filmbildung im fächerübergreifenden Unterricht". Vortrag auf der Tagung Film in den Fächern der sprachlichen Bildung. Universität Göttingen (31.3.-2.4.2014)

2013

"Textbesessenes Lesen. Das Unheimliche literarischer Verstehensprozesse". Vortrag auf dem 53. Literaturtag des Instituts für Österreichkunde: „Keine Sinnhaftigkeit außer dem Wahn.“ Didaktische und wissenschaftliche Annäherungen an das Unheimliche, St. Pölten (3.-5.10.2013).

"Verlust der Mitte. Raummetaphern in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur seit dem frühen 20.Jh." Vortrag auf der TagungFremde Räume. Interkulturalität und Semiotik des Phantastischenan der TU Dortmund (29.11.2013)

"Bedeutende Räume. `Elementar-Poetisches´ in Raumkonzepten der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur". Vortrag im Rahmen des Symposiums "Topographien der Kindheit. Orte und Räume in Kinder- und Jugendliteratur und Medien" an der PH Ludwigsburg (6.-8.6.2013).

2012

19. Symposion Deutschdidaktik (Augsburg, 16.-20.9.2012): "Film in der Sprache - Sprache im Film". Vortrag in Sektion 5.

"Textualität und Bildlichkeit. Kann man Texte ohne innere Bilder verstehen?" Plenarvortrag auf dem interdisziplinären Forschungssymposion "Bildlichkeit und Vorstellungsbildung in Lernprozessen" an der PH Ludwigsburg (6.-7. März 2012)

2011

"Sichtbare und unsichtbare Gefährten. Zu Kinderbüchern von Annette Pehnt." Beitrag zum Kolloquium im Rahmen der Poetikprofessur von Annette Pehntan der UniversitätBamberg, 22./23. 7.2011.

International Association for the Improvement of Mother Tongue Education (IAIMTE): Eighth Bi-Annual Conference Hildesheim/Germany, 15–17 June 2011: Fostering literacies: teaching and learning in heterogeneous environments: "Interpretation as a result of “joint attention” in the classroom" (paper presentation, 15 June 11)

"Hodder rettet die Welt nicht, oder: Kinder im Erwachsenenfilm. Die Kinder in das „Das weiße Band“ (nicht) verstehen -  Imagination und emotionale Ambivalenz in der filmtextgelenkten Verstehensarbeit". Vortrag auf der internationalen filmwissenschaftlichen Tagung "Anschauen und Vorstellen. Gelenkte Imagination im Kino" (Universität Bremen, 24.-27.3. 2011), 27.3.11.

2010

"Die Wahrheit schweigt grundsätzlich. Reden über Literatur im Unterricht." Vortrag auf dem Symposion "Reden über Kunst" der Friedrich-Stiftung in Verbindung mit der Akademie der Bildenden Künste München (19./20.11.2010)

"Didaktik des Films." Workshop in Sektion 7 des Germanistentags 2010 (Universität Freiburg i. Breisgau, 19.-22.9.10)

"Geteilte Aufmerksamkeit für Literatur? ‚Literarische Kompetenz‘ als Fähigkeit kulturelle Praxis zu teilen." Keynote zur Tagung "Teaching Literature and Culture in Higher Education. Hochschuldidaktik in den Literatur- und Kulturwissenschaften" (10./11.6.2010) am Teaching Centre der Justus-Liebig-Universität Gießen

2009

"Texts are more than knowledge containers. Writing as knowledge construction, reconstruction, and transfer, viewed from the perspective of writing pedagogy". Universtiy of Bochum Research School, Section Days 2009 (presentation, 4 Nov 2009)

Kolloquium "Textprofile stilistisch" an der Universität Mainz, 13.-14. Oktober 2009: "Stil lehren? Die Wahrnehmung der Stilqualität von Texten als didaktische Herausforderung in Schule und Hochschule" (Vortrag, 13.10.2009)

"Ist Verstehen eine Kompetenz? Die Literatur, das Leben und der (wirklich) kompetenzorientierte Literaturunterricht. Vortrag auf dem Literaturdidaktik-Tag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (4./5. Mai 2009).

"Zentrale Überprüfung von Bildungsstandards im Abitur? Versuch einer Einschätzung der Entwicklung aus deutschdidaktischer Sicht." Expertentagung zum Zentralabitur in Bad Berka/Thüringen, 26.-28. Februar 2009.

Interdisziplinäre didaktische Tagung im Rahmen des Kongresses "Vom Kino lernen" (Universität Bremen, 15.-19. 1. 2009): "Ein Filmkanon als Spiegel einer Filmgeschichte?" (Plenarvortrag)

2008

17. Symposion Deutschdidaktik 2008(Universität zu Köln): "P/poetisches v/Verstehen. Zur Eingemeindung einer anthropologischen Erfahrung in den kompetenzorientierten Deutschunterricht." (17.9.2008)

European Writing Centers Association (EWCA) Conference 2008, 18.-22. Juni 08 in Freiburg i. Br.: "Writing to teach how to learn, and teaching to learn how to write. Writing in the teaching of FL-teachers of German." (22. 6.2008)

2007

38. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik: Schlüsselqualifikation Sprache. 26.-28.09.07 an der Universität Hildesheim: "Schlüsselqualifikation Schreiben. Ein Blick auf den Deutschunterricht als Ort der Vermittlung".

Deutscher Germanistentag 2007: Natur - Kultur. 23.-26. 9.2007 an der Universität Marburg: "Kein Schüler weit und breit. Die Aufgabe bist du." Deutschlehrer/-innenbildung als Persönlichkeitsbildung?

Checkpoint Literacy. 15th International Conference on Reading. Humboldt-Universität Berlin, August 5-8, 2007: Writing to read, and reading to write. Integrative strategies of teaching literacy on secondary school level and beyond (paper presentation) 

2006

16. Symposion Deutschdidaktik 2006 (PH Weingarten): Leitung der Sektion 5: AV-Medien (mit Susanne Gölitzer)

VI.Brasilianischer Deutschlehrerkongress /I. Lateinamerikanischer Deutschlehrerkongress (24. - 28. Juli 2006, Universität São Paulo): Mehr als nur Theater mit Videos. Theatralität in einem medienintegrativen Deutschunterricht und szenische Verfahren im Umgang mit Film (Plenarvortrag).

8th International Conference “Writing Across the Curriculum”, Clemson University, South Carolina, May 18 – 20, 2006 (with Gerd Bräuer): "Stimulating Writing in the Disciplines (WID) and Writing Across the Curriculum (WAC) Through Multilingual Online Journalism."

1990-2005

17. Tagung der AG Medien im "Symposion Deutschdidaktik", 8.7.2005 (Universität Erlangen-Nürnberg): "Mehr als Theater mit Videos. Theatralität in den AV-Medien und szenische Verfahren im Umgang mit Film."

17. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung, Mai 2005(Kronberg/Ts.): "Medienkinder, Kindermedien. Herausforderung für den Deutschunterricht."

37. Tagung des Arbeitskreises der Deutschdidaktiker an bayerischen Hochschulen, Jan. 2005 (Universität Würzburg): "Schreiben mit Neuen Medien. Journalistisches Schreiben und Publizieren online als Herausforderung auch für den Deutschunterricht der Sekundarstufen"

Forschungskolloquium "Schreiben zwischen Produkt- und Prozessorientierung", Okt. 2002 (Universität Bamberg): Eröffnungsvortrag ("SchreibErforschung")

Forschungskolloquium „Beschreibend wahrnehmen – wahrnehmend beschreiben“, Okt. 2002 (Universität Bayreuth): Bilder besprechen, beschreiben und deuten. Von der Bildbeschreibung zum Erzählen nach Filmbildern im Deutschunterricht

14. Symposion Deutschdidaktik 2002(Universität Jena): Eröffnungsvortrag, gemeinsam mit Elisabeth K. Paefgen: "Soll Deutsch ein Medienfach werden? Kulturhistorische, didaktische und bildungspolitische Streitfragen"

Forschungskolloquium „Die Lehre der Literatur“, März 2002 (Universität Würzburg): "Symbolisches Verstehen als unabschließbare Aufgabe einer Lehre der Literatur“ 

Deutscher Germanistentag 2001 (Universität Erlangen-Nürnberg): "Harry Potter und die Medien der Muggel"

Kongress "Schulwirklichkeit und Wissenschaft", Sept. 2001 (Universität Würzburg): "Zwischen Persönlichkeitsbildung und Schlüsselqualifikationen: Der Bildungsauftrag des Faches Deutsch"

16. Jahrestagung der Karl-May-Gesellschaft, Sept. 2001 (Luzern): "Der Held als Oberlehrer und Musterschüler"

Forschungskolloquium "Literarische Konstruktionen von Familie",  Feb.  2001 (Universität Bamberg): "Familienlektüren wie zum Beispiel Harry Potter"

Fachkonferenz des Dt. Germanistenverbandes, Nov. 2001 (Berlin-Wannsee): "Grammatik und Grammatikunterricht" 

13. Symposion Deutschdidaktik 2000 (PH Freiburg/Br.), Sektion "Theorie des Deutschunterricht zwischen philologischer und pädagogischer Orientierung"

4. Klagenfurter Symposion Deutschdidaktik, Sept. 1999 (Universität Klagenfurt), Sektion "Muttersprachlicher Unterricht im internationalen Vergleich"

12. Symposion Deutschdidaktik 1998 (Universität Siegen), Sektion "Lesesozialisation zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer"

Symposion "Lesen fördern mit System" der Bertelsmann Stiftung, Januar 1998 (Gütersloh), Sektion "Leseförderung im Fachunterricht"

10. Jahrestagung des Arbeitskreises Kinder- und Jugendliteraturforschung Mai 1997 (Kronberg/Ts.): "Familienszenen in der Kinderliteratur"

11. Symposion Deutschdidaktik 1996 (TU und Humboldt-Universität Berlin), Vortrag in der Sektion "Kinder- und Jugendliteratur"

Symposion "Wie lebendig ist die Klassik?" Juni 1995  (Weimar), Vortrag in der Sektion " Literaturunterricht und Literaturtradition"

9. Symposion Deutschdidaktik 1992 (Universität Erlangen-Nürnberg), Vortrag in der Sektion "Sprachwissen und Sprachbewusstsein"

8. Symposion Deutschdidaktik 1990  (Universität Osnabrück-Vechta), Vortrag in der Sektion "Stil - Stilistik - Stilisierung"

Forschung

4. Gastvorträge an auswärtigen Hochschulen

(seit 2000)

  • Alpe-Adria-Universität Klagenfurt: "Literarische Bildung" und "Filmbildung". Lehreinheiten im Rahmen eines zweijährigen Weiterbildungs-Lehrgangs "Deutsch Sekundarstufe" (Bruck an der Mur, 16./17.7.2017)
  • Pädagogische Hochschule Kärnten/ Viktor-Frankl-Hochschule Klagenfurt (12. April 16): "Verstehen, was man liest - und lesen, was man versteht. Lese- (und Schreib-)prozesse im Rahmen literarischen Lernens und als Voraussetzung für die Entwicklung von Lesekultur." Eröffnungsvortrag im Symposium Lesen 2016 
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster (3. November 15): "Karl May als Erzähler. Mittel und Strategien der Narration am Beispiel 'Weihnacht!'". Vortrag im Rahmen einer Ringvorlesung zur Kinder- und Jugendliteratur
  • Universität Augsburg (29. April 15): Was macht einen Film zum „Klassiker“? „Emil und die Detektive“,  „Die Reise zum Mond“ und andere Referenzfilme  der frühen kinderliterarischen Verfilmung. Gastvortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Klassiker des Kinder- und Jugendfilms/ kinderliterarischer Verfilmungen"
  • Universität des Saarlandes (20. März 14): Plenarvortrag auf dem 2. Deutschlehrertag: Medienvielfalt und Deutschunterricht: "Welches Wissen brauchen Deutschlehrer/-innen? Fachliches Professionswissen und Unterrichtserfolg"
  • Universität Essen-Duisburg (5. Februar 14): Poetische Kompetenz vermitteln. Das Stuttgarter Weiterbildungsprojekt "Literarisches Schreiben im Deutschunterricht" als literaturdidaktische Herausforderung. Vortrag im Literaturdidaktischen Kolloquium des WS 2013/14.
  • Universität Wien (26. Mai 13): "Vom Film zur Sprache - von der Sprache zum Film". Beitrag zur transversalen Ringvorlesung "Filmbildung" im Sommersemester 2013.
  • Universität Graz (8. April 13): "Gibt es eine allgemeine Schreibkompetenz? Schreib- und Textkompetenz als Begriffe und Forschungsfelder."
  • Universität Salzburg (2. Okt. 12): "Geteilte Aufmerksamkeit für Literatur? `Literarische Kompetenz(en)´ und die Fähigkeit kulturelle Praxis zu teilen"
  • Ruhr-Universität Bochum (25. Mai 11): "Literatur- und Filmverstehen verstehen? Ansätze empirischer Erforschung literaturbezogener Lehr-/Lernprozesse in der Deutschdidaktik". Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung des Forschungsverbundes „Grundlagen fachbezogenen Lernens“ im Sommersemester 2011: Forschungsperspektiven in den Didaktiken der Fächer.
  • Columbia University New York (25. April 11): "The kids´true grit. Films with children as educational tool?" Vortrag am Teachers´ College 
  • Universität Wien (23. Nov. 2009): "Geteilte Aufmerksamkeit. Literatur als kulturelle Praxis und `literarische Kompetenz´als Fähigkeit sie zu teilen." Vortrag zum 3jährigen Bestehen des Zentrums für Fachdidaktik Deutsch der Universität Wien  
  • Alpe-Adria-Universität Klagenfurt/Österreichisches Kompetenzzentrum für Deutschdidaktik (28. Nov. 07): "`Kein Schüler weit und breit. Die Aufgabe bist du´. Deutschlehrer/innenbildung als Persönlichkeitsbildung?"
  • Universität Bremen (30. April 2007): "Lesekompetenz und literarische Kompetenz. Literarisches Lernen im Zeichen der "Kompetenzorientierung"
  • TU Berlin (4. Nov. 2004): "Lesekompetenz und literarische Kompetenz. Fachdidaktische Aufgaben in der Mediengesellschaft" (Eröffnung der Ringvorlesung „Kompetenzen aus Sicht der Sprach- und Literaturdidaktik“)
  • Language Center at Emory University Atlanta, GA (USA) (16. April 2004): "Writing for the International Student Journal: Sharing Ideas, Methods, Doubts" (with Gerd Bräuer)
  • Emory University Atlanta, GA (USA) (17. März 2004): „Harry Potter and what we muggles are so proud of – family and the media. An example of literature as a cultural practice at the beginning of the 21st C.”
  • PH Heidelberg (2004): "Lernen - Lesen - Wissen. Fächerverbindender Literaturunterricht und Lesekompetenz" (Beitrag zu einer Ringvorlesung)
  • Goethe-Universität Frankfurt/M. (10. Feb. 2003): "Stil- und Formbewusstsein als mitlaufende Aufgaben beim Erwerb literarischer Kompetenz" (Beitrag zur Ringvorlesung "Schritte des Literaturerwerbs")
  • Universität Kassel (25. Juli 2002): "Harry Potter als Familienlektüre" (Ringvorlesung "Familienmuster - Musterfamilien")
  • Universität Göttingen (2. Feb. 2000): "Die Sachen klären und die LeserInnen stärken. Leseförderung und literarische Bildung als hochschuldidaktische Aufgabe in der DeutschlehrerInnenbildung."

Forschung