Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Lese- u. Schreibreisen

Entwicklung eines Konzeptes innovativer hochschuldidaktischer Lehre

Bei diesem Projekt geht es grundsätzlich um eine Neuorientierung der Vorstellung von fachdidaktischer Lehre, die neben der Lern- auch die Lehrkompetenz der Studierenden im Blick haben muss. Lese- und Schreibreisen sollen dabei an der Schnittstelle von fachbezogener Lernforschung und Hochschuldidaktik entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Die zentrale Fragestellung lautet, wie Lern- und Lehrszenarien so arrangiert werden können, dass sie zum Erwerb von schreib- und literaturbezogenen Kompetenzen beitragen und die Fähigkeit fördern, diese später auch einmal Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.

Lese- und Schreibreisen sind ein relativ neues Konzept, das fachbezogene Kompetenzen, auch unter interkulturellen Aspekten, in den Blick nimmt und sich deutlich von traditionellen universitären Lernformen unterscheidet. Das Rahmenkonzept geht vom Modell des „situierten Lernens“ aus, das sich an einem Leitmotiv orientiert, nachhaltiges Lernen initiieren und Schreiben, Lesen, Raum und Lernen zu einer Einheit verschmelzen möchte.

Lese- und Schreibreisen wurden zu folgenden Themen durchgeführt:

2013

Interkulturelle Begegnungen in Polen (Schwerpunkt: Deutsch als Sprache der Minderheit in Oberschlesien)

Dutzenthal 2009

Schreiberfahrungen und Schreibexperimente zum Thema „Zeit“

Prag 2007:

Literarische Wege in Prag (Leitung: Dr. Monika Witt)

Nürnberg / Ansbach 2006:

Das Kaspar-Hauser-Motiv in der Literatur

Glatzer Bergland 2004:

Polnisch-deutsche Begegnungen in Niederschlesien

Tessin 2001:

Auf den Spuren Hermann Hesses und weiterer Migranten im Tessin

Ergebnisse der Reise ins Dutzenthal finden Sie hier: Link

Presseartikel(3.9 MB)