▼ Das Frauenbüro stellt sich vor: Annika

Das Frauenbüro stellt sich vor! Heute lernen wir Annika kennen.


Stell dich erstmal kurz vor: Was ist dein Name, wie alt bist du, welche Pronomen benutzt du?

Ich bin Annika, 24 Jahre und benutze hauptsächlich die Pronomen sie/ihr.

 

Was studierst du? Oder was hast du studiert?

Ich studiere im Bachelor Germanistik, Politikwissenschaft und allgemeine Linguistik.

 

Was ist deine Aufgabe im Frauenbüro?

Im Frauenbüro bin ich zusammen mit Jana zuständig für Social Media, hauptsächlich Instagram. Außerdem unterstütze ich gerne verschiedene Veranstaltungen des Frauenbüros vor Ort, wie zum Beispiel „Feminismus und Frühstück“.

 

Was gefällt dir hier im Frauenbüro besonders gut?

Besonders gut gefällt mir die offene Arbeitsatmosphäre im Team des Frauenbüros. Außerdem mag ich meine Tätigkeit sehr gerne, ich liebe Social Media und finde es toll, wie viel freie Hand mir gelassen wird.

 

Warum arbeitest du im Frauenbüro? Was möchtest du mit deiner Arbeit im Frauenbüro erreichen?

Mit meiner Arbeit im Frauenbüro möchte ich dazu beitragen, FLINTAs im universitären Kontext und der Wissenschaftswelt sichtbar zu machen. Ich finde es wichtig, nicht nur über meine feministischen Ziele zu reden, sondern auch aktiv etwas zu tun und bin deshalb sehr froh, diese Stelle gefunden zu haben.

 

Warum ist die Arbeit des Frauenbüros für das Universitätsleben wichtig?

Die Wissenschaft ist immer noch ein von Männern dominiertes Feld. FLINTAs leisten das gleiche oder häufig mehr (Stichwort Carearbeit) und bekommen nicht die gleiche Anerkennung oder das gleiche Geld. Durch spezielle Förderprogramme, wie das Frauenbüro sie anbietet, können diese Ungleichheiten langsam aber sicher ausgeglichen werden. Außerdem ist das Frauenbüro zusammen mit den Fakultätsfrauenbeauftragten ein wichtiger Anlaufpunkt für FLINTAs, die sexistische Erfahrungen an der Universität gemacht haben.

 

Hast du ein feministisches Vorbild?

Ein direktes Vorbild habe ich nicht. Ich bin jeden Tag beeindruckt von Feminist*innen in meinem persönlichen Umfeld, in den Nachrichten und in den Geschichtsbüchern (metaphorisch, in echten Geschichtsbüchern kommen Frauen viel zu wenig vor!). Ich bewundere alle FLINTAs. die uns den Weg geebnet haben, damit wir heute tun können, was wir tun. Ich bewundere alle FINTAs, die jeden Tag aufstehen und gegen die Ungerechtigkeiten der Welt kämpfen.

 

Und ein Lieblingszitat?

“I am not free while any woman is unfree, even when her shackles are very different from my own.” – Audre Lorde

 

Welches Buch kannst du uns empfehlen?

Ich habe eine sehr lange Liste an Buchempfehlungen, aber auf jeden Fall ganz oben stehen:

  • Down Girl: Die Logik der Misogynie von Kate Manne
  • Die letzten Tage des Patriarchats von Margarete Stokowski
  • Against White Feminism von Rafia Zakaria

 

Was möchtest du der Welt unbedingt noch mitteilen?

Die Lösung ist Intersektionalität, wir können unsere Kämpfe nur gemeinsam gewinnen.

 

Vielen Dank für das Gespräch und deine unersetzliche Arbeit im Frauenbüro!