Regel 1 Nenne beide Namen: Frauen sichtbar machen

Wenn Sie Frauen und Männer meinen und möchten, dass sich auch beide gleichermaßen angesprochen fühlen, dann müssen Sie beide nennen. Wenn Frauen mitgemeint sind, werden sie noch lange nicht mitgesehen. Die Nennung der weiblichen und der männlichen Personenbezeichnung sollte so oft wie möglich gewählt werden, denn damit wird deutlich, dass Frauen in allen Bereichen und Funktionen vorkommen können und sollen. Frauen und Männer sind außerdem gleichberechtigt, das sollte auch bei der Nennung in Texten und vor allem bei der direkten Anrede sichtbar werden. Deshalb sollten Personenbezeichnungen symmetrisch sein und jeweils mindestens einen Hinweis auf das Geschlecht enthalten.

Beispiele

  • Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.
  • Der Universitätsrat wählte in seiner heutigen Sitzung eine neue Vizepräsidentin und einen neuen Vizepräsidenten.
  • Die Weiterbildung im Bereich Projektmanagement berechtigt zum Führen des Titels  Projektmanagerin bzw. Projektmanager.
  • Die Universität Bamberg ist nicht nur Studienstätte, sondern auch Arbeitgeberin.

 

Briefe adressieren

„Frau Erika Mustermann-Gabler und Herrn Erich Mustermann“ und bitte nicht „Familie Erich Mustermann“ oder etwa „Herrn Erich Mustermann und Gattin“