Bamberger Germanistik und Psychologie bekommen Bestnoten

Ergebnisse des CHE Hochschulrankings veröffentlicht

Zahlreiche gute und sehr gute Noten erhalten die Fächer Anglistik/Amerikanistik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Psychologie und Romanistik der Universität Bamberg. Am 7. Mai 2019 hat die ZEIT die neuen Ergebnisse des Hochschulrankings vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) veröffentlicht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden. Die Bamberger Fächer Germanistik und Psychologie erreichen in jeweils sechs von zwölf abgefragten Teilbereichen die Spitzengruppe. „Mit dem Gesamtergebnis sind wir sehr zufrieden: Insgesamt sind die bewerteten Fächer in rund einem Drittel der Kategorien in der Spitzengruppe vertreten“, sagt Prof. Dr. Frithjof Grell, Vizepräsident für Lehre und Studierende. „Verbesserungen sind immer möglich. Offenbar erwarten Studierende in fast allen Studiengängen eine immer stärkere Berufsorientierung. Den Gründen werden wir natürlich nachgehen.“

In sechs Teilbereichen in der Spitzengruppe

Im Ranking schneidet die Bamberger Germanistik besonders gut ab. Sie landet unter anderem mit ihrem vielfältigen und interdisziplinären Lehrangebot sowie der Betreuungssituation durch die Lehrenden in Spitzengruppen. Auch die Unterstützung und Beratung bei Auslandsaufenthalten bewerten die Studierenden positiv, insgesamt vergeben sie dafür die Schulnote 1,9 (Durchschnitt aller Hochschulen: 2,4). „Wir freuen uns sehr, dass wir im Vergleich mit größeren Germanistik-Instituten ein weiteres Mal sehr gut abschneiden“, so Prof. Dr. Friedhelm Marx, Leiter des Instituts für Germanistik. „Gerade bei den Angeboten zur Berufsorientierung und der Studienorganisation liegen wir weit über dem Durchschnitt. Erfreulich ist auch, dass unsere verstärkten Bemühungen um internationale Vernetzung und Förderung von Auslandssemestern der Studierenden so positiv aufgenommen werden. Aktuell arbeiten wir daran, den Praxisbezug im Studium weiter zu stärken.“

Die Psychologie-Studierenden beurteilen die allgemeine Studiensituation mit einer 1,7 (Mittelwert: 2,2). Den Studierenden gefällt beispielsweise das soziale Klima im Studiengang. Außerdem seien Lehrende bereit, auf Änderungsvorschläge von Studierenden einzugehen. Für die gute Betreuungssituation bekommt das Fach die Note 2,0 (Durchschnitt: 2,2), was Prof. Dr. Jascha Rüsseler als Studiengangsbeauftragten freut: „Die Psychologie in Bamberg ist seit Jahren durch kleine Gruppengrößen in den Lehrveranstaltungen und ein breites Angebot an Lehrveranstaltungen mit vielen Wahlmöglichkeiten gekennzeichnet. Dadurch können wir einen engen Kontakt zu unseren Studierenden halten. Die guten Ergebnisse der Studierendenbefragung bestätigen uns in diesem Kurs. Momentan sind wir dabei, weitere Kooperationen mit ausländischen Universitäten aufzubauen, um die internationale Ausrichtung des Studiums zu intensivieren.“

Lob für gute Betreuung und internationale Ausrichtung

In der Romanistik benoten die Studierenden etwa die angenehmen Seminargrößen mit einer 1,5 (Durchschnitt: 1,8). Sie heben die familiäre Atmosphäre und gute Unterstützung durch die Lehrenden hervor. Die Bachelor- und Masterstudiengänge erreichen in der internationalen Ausrichtung Spitzenplätze. „Eine persönliche Betreuung, regelmäßige Auslandsexkursionen als Bestandteil des Lehrkonzepts und eine gute Vernetzung in die romanischen Länder sind Pluspunkte unseres Instituts. Potenzial für Verbesserungen gibt es natürlich weiterhin: Derzeit bemühen wir uns darum, unseren Studierenden durch Studienverlaufspläne dabei zu helfen, ihr Studium besser zu planen“, erklärt Dr. Hans-Ingo Radatz, Professor für Romanische Sprachwissenschaft. „Beim letzten CHE-Ranking 2016 konnten wir unsere Stärken nicht in die Bewertung einbringen, da die Mindestanzahl studentischer Voten nicht erreicht worden war. Umso mehr freuen wir uns, dass sich die höhere Teilnahmequote nun heuer in einer deutlich besseren Gesamtnote niederschlägt.“

Die Bamberger Anglistik und Amerikanistik erreicht unter anderem mit der allgemeinen Studiensituation die Spitzengruppe. Gute Bewertungen erhielt das Fach auch für die internationale Ausrichtung. Eine 1,8 vergeben die Studierenden für die Unterstützung bei Auslandsaufenthalten (Durchschnitt: 2,2) und mit einer 1,4 bewerten sie die Fremdsprachenausbildung: Ihnen gefällt etwa das Angebot an englischsprachigen Lehrveranstaltungen. „Ganz persönlich freut mich, dass über 90 Prozent der Befragten das soziale Klima zwischen Studierenden und Lehrenden als gut oder sehr gut bewerten“, meint Dr. Pascal Fischer, Professor für Anglistische und Amerikanistische Kulturwissenschaft. „Letztlich zahlt sich aus, dass unser gesamtes Institut an einem Strang zieht, um die Studiensituation stetig zu verbessern. Zu einer vertrauensvollen, konzentrierten Atmosphäre tragen alternative Lehrformate wie Exkursionen, Lehrwochenenden und Lesungen sowie unser Betreuungsprogramm bei. Die Berufsorientierung haben wir durch einen Berufsinformationsabend und die Einrichtung eines ‚Career Orientation Service‘ optimiert.“

Starker Berufsbezug in der Erziehungswissenschaft

Das Fach Erziehungswissenschaft punktet unter anderem mit Praxisorientierung: Studierende vergeben überdurchschnittlich gute Noten für die erhaltenen Informationen über Berufsfelder und die Qualität von Projektseminaren. Das soziale Klima zwischen Studierenden und Lehrenden wird ebenfalls gut bewertet. Und für ihre didaktischen Fähigkeiten bekommen die Dozierenden Note 2,2 (Durchschnitt: 2,4). Prof. Dr. Annette Scheunpflug, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Erziehungswissenschaft, erläutert: „Wir freuen uns darüber, dass unsere Bemühungen, den Berufsbezug im Studium zu stärken, greifen. Das gute Klima ist uns wichtig, denn nur in einer guten Lernatmosphäre können Studierende sich ganz auf ihren Kompetenzerwerb konzentrieren. Aktuell arbeiten wir daran, das Studienangebot zu verbreitern und die Rückmeldungen der Studierenden besser für die Weiterentwicklung des Studienangebotes zu nutzen.“

Das Centrum für Hochschulentwicklung bewertet jährlich ein Drittel der untersuchten Fächer neu. Im Jahr 2019 wurden die Fächer Angewandte Naturwissenschaften, Anglistik/Amerikanistik, Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Maschinenbau, Material-/Werkstoff- und Prozessingenieurwesen, Mechatronik, Psychologie, Romanistik und Verfahrenstechnik untersucht. Das Ranking des CHE wird im neuen ZEIT-Studienführer 2018/2019 veröffentlicht.

Das komplette CHE-Hochschulranking finden Sie unter: https://studiengaenge.zeit.de/ranking

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