Aktuelle Ausschreibungen

(Die Ausschreibungen sind nach dem Datum des Fristablaufs geordnet.)

 

2019

BMJV: Vorhaben zur verbraucherbezogenen Forschung und Entwicklung zu „Anwendungen künstlicher Intelligenz zur Unterstützung des Verbraucheralltags (consumer enabling technologies)“, Frist: 22.07.2019

Mit der vorliegenden Bekanntmachung sollen Vorhaben der verbraucherbezogenen Forschung und Entwicklung gefördert werden, welche die innovativen Potenziale von KI-basierten Technologien im Hinblick auf den Alltagsnutzen für Verbraucherinnen und Verbraucher zur Entfaltung bringen und dabei ethische, rechtliche und anwendungsbezogene Voraussetzungen erfüllen (Diskriminierungsfreiheit, Recht auf Schutz der Privatsphäre, hohe Qualität, niedrigschwelliger Zugang, Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Anwendungsfreundlichkeit). Es geht dabei um die Stärkung der Verbraucherinnen und Verbraucher als Nutzer digitaler Technologien.

Folgende Themen bilden Beispiele für praxisorientierte Anwendungsfelder, in denen KI-basierte Systeme Verbraucherinnen und Verbraucher im Alltag unterstützen können:

  • Smarte Information: Stärkung der Orientierungsmöglichkeiten für Verbraucher durch transparente und verständliche Aufbereitung relevanter Verbraucherinformationen mit dem Ziel der schnellen Erfassbarkeit und Überprüfbarkeit (z. B. Individualisierung von Verbraucherinformationen, Plug-in-Lösungen, virtuelle Assistenten, Chat Bots);
  • nutzerorientierte, zielgruppengerechte Anwendungen zur besseren Nutzung der Potenziale von KI-basierten Technologien zur vereinfachten Rechtsdurchsetzung durch Verbraucherinnen und Verbraucher (z. B. Legal Tech, Smart Contracts, Aufklärung über bestehende Rechte, Erkennen von Rechtsverstößen, Unterstützung bei der Auffindbarkeit von Angeboten zur Rechtsdurchsetzung und bei deren Nutzung);
  • Anwendungen zur Identifizierung von missbräuchlichen oder betrügerischen Angeboten (z. B. Fake Shops, Fake Tests, Fake Reviews);
  • Technologien zur Gewährleistung der EU-Daten- und Privatsphärenschutzstandards; Datensouveränität (z. B. Privacy- Assistenten);
  • Datenmanagement mit dem Ziel der individuellen Datenhoheit und des Schutzes persönlicher Daten (z. B. Daten-Wallets);
  • „Empowerment“ von Verbrauchern beim Umgang mit neuen Technologien und digitalen Dienstleistungsangeboten (z. B. Anwendungsunterstützung, Verbraucherbildung);
  • Steigerung von Teilhabechancen und Beteiligungsmöglichkeiten (z. B. Assistenzsysteme für ältere Verbraucherinnen und Verbraucher);
  • Möglichkeiten zur Verbesserung der Daten- und/oder Produktsicherheit;
  • Smart Home/Smart Living;
  • nachhaltiges Energiemanagement im eigenen Wohnbereich;
  • Transparenz und Nachprüfbarkeit KI-basierter Anwendungen.

Gefördert werden können Projekte unterschiedlicher Größenordnung, wobei die maximale Fördersumme pro Projekt, unabhängig davon ob es sich um ein Einzel- oder ein Verbundprojekt handelt, 800 000 Euro beträgt.

Förderanträge sind bis spätestens Montag, den 22. Juli 2019 um 24.00 Uhr (Ausschlussfrist) beim Projektträger einzureichen.

https://www.bmjv.de/DE/Ministerium/ForschungUndWissenschaft/Innovationsfoerderung/Innovationsfoerderung.html

BMBF: Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes – eHeritage, Frist: 31.07.2019

Das BMBF beabsichtigt, Einzel- und Verbundprojekte zu fördern, die geistes- und kulturwissenschaftliche Quellen für die Forschung erschließen, digitalisieren, speichern und bereitstellen. Voraussetzung für eine Förderung von solchen Digitalisierungsvorhaben ist, dass die entstehenden Digitalisate die Grundlage für Forschung bilden. Neben der Aufnahme von Basisinformationen ist die fachlich tiefe Erschließung der Digitalisate und die anschließende Weitergabe auch dieser Erschließungsinformationen erwünscht.

Mit dieser Maßnahme soll eine substantielle Erweiterung des digital für die Wissenschaft erschlossenen kulturellen Erbes erreicht werden. Diese Förderung soll langfristig die breitere wissenschaftliche Befragung und Nutzung von kulturellem Erbe in den Geistes- und Sozialwissenschaften befördern.

Mögliche Objekte des kulturellen Erbes können sein:

  • archäologische Objekte,
  • (fotografische) Abbildungen,
  • historische Film- und Tonaufzeichnungen,
  • Gebäude und Gelände,
  • andere dreidimensionale und für die Forschung bedeutsame Objekte, wie Installationen, Büsten, Plastiken, Instrumente, Maschinen, Alltagsgegenstände.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger begutachtungsfähige Projektskizzen bis zum 31. Juli 2019 vorzulegen.

BMBF: Förderung von Forschung zu Resilienzstärkung und Strukturaufbau in afrikanischen Städten und Ballungsgebieten (AfResi), zweistufiges Verfahren, Frist: 31.07.2019

Es werden Forschungsprojekte (als Verbundprojekte) gefördert, die eine hohe Praxisrelevanz aufweisen. Die Richtlinie adressiert transdisziplinäre deutsch-afrikanische Konsortien, wobei insbesondere afrikanische Nord-Süd-Kooperationen als Teil des Verbundes wünschenswert sind.

Die Verbundvorhaben sollen von afrikanischen und deutschen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam getragen werden. Eine länderübergreifende inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit wird erwartet. Themenfelder können z. B. sein:

  • Megastädte,
  • Gesundheit,
  • Klima,
  • Nahrungsmittelsicherheit,
  • Transport, Verkehr, Logistik,
  • Ressourcenmanagement,
  • Abfall- und Wassermanagement,
  • Energieversorgung, Erneuerbare Energien,
  • Kommunale Verwaltung,
  • Bildungssysteme,
  • Good Governance,
  • Förderung von Mitgestaltungs- und Teilhaberechten, insbesondere benachteiligter Gruppen.

Erwünscht sind Vorhaben, die z. B. mehrere Systeme innerhalb eines urbanen Komplexes und deren potenzielle Wechselwirkung untersuchen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR-Projektträger bis spätestens 31. Juli 2019 vorzulegen.

VW-Stiftung: Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen - Frist: 01.08.2019

Ziel

Die Exploration ausgesprochen gewagter Forschungsideen, die etabliertes Wissen grundlegend herausfordern, unkonventionelle Hypothesen, Methodik oder Technologien etablieren wollen oder ganz neue Forschungsrichtungen in den Blick nehmen, wird derzeit kaum über das in Deutschland etablierte Förderangebot berücksichtigt. Hier setzt die Förderinitiative "Experiment!" an, mit der die VolkswagenStiftung grundlegend neue Forschungsvorhaben mit ungewissem Ausgang in der Startphase unterstützt. Ein Scheitern des Konzeptes und unerwartete Befunde werden als Ergebnis akzeptiert.


Förderangebot

Das Angebot richtet sich an Forscher(innen) aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften (einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften), die eine radikal neue und  riskante Forschungsidee austesten möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung  wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Als Antrag genügt eine kurze Skizze. In der Begutachtung geht die Stiftung einen völlig neuen Weg. Zuerst werden die rund 120-140 passendsten Anträge hausintern vorausgewählt. Eine interdisziplinäre Wissenschaftsjury bewertet nur diese anonymisierten Ideen (doppel-blind) und schließt qualitativ ungenügende Anträge aus. Aus dem Pool von Anträgen, die den Programm- und Qualitätskriterien genügen, wählt die Jury die überzeugendsten Anträge aus (ca. 15-20 Bewilligungen). Anschließend werden per Los ebenso viele Anträge gezogen (weitere 15-20 Bewilligungen). Auf diese Weise erhalten auch Ideen, die ansonsten leicht übersehen werden, eine Chance. Das Losverfahren als neues Auswahlelement und das gesamte Vorgehen werden begleitend evaluiert.

Hintergrund

Die Förderinitiative "Experiment!" wurde im November 2012 eingerichtet. Die Initiative erfreut sich mit durchschnittlich mehr als 500 Anträgen pro Stichtag einer außerordentlichen Resonanz. Bewilligt wurden 67 Vorhaben vor Einführung des Losverfahrens: 13 aus 704 (2013), 19 aus 630 (2014), 17 aus 425 (2015) und 18 aus 544 Anträgen (2016).

Deutsche Bundesbank: Projektförderung, Frist 09.08.2019

Voraussetzung für die Fördermöglichkeit der Deutschen Bundesbank ist ein Sachzusammenhang des Projekts mit den gesetzlichen Aufgaben der Bundesbank (Geldpolitik, Stabilität des Finanz- und Währungssystems, Bankenaufsicht, Bargeld, Unbarer Zahlungsverkehr, ökonomische Bildung).

Das Projektvolumen muss min. 5.000 € betragen. Für mehrjährige Projekte kann auch ein 5-stelliger Betrag beantragt werden (ggf. im Rahmen einer Ko-Finanzierung).

Anträge sind bis spätestens 9. August 2019 postalisch bei der Deutschen Bundesbank einzureichen (gerne auch per Mail voraus an pressestelle.hv-by(at)bundesbank.de):

Deutsche Bundesbank
Hauptverwaltung in Bayern
Stab des Präsidenten
Helmut Wahl
Ludwigstraße 13
80539 München

Anträge sind vom Präsidenten rechtsverbindlich zu unterschreiben. Senden Sie daher den Antrag und eine Drittmittelerklärung bitte vorab an das Dezernat Forschungsförderung und Transfer.   forschungsfoerderung.fft(at)uni-bamberg.de

Antragsformular(33.9 KB)

BMBF: Förderschwerpunkt „Neue Sicherheitstechnologien für das Internet der Dinge“, zweistufiges Verfahren, Frist: 16.08.2019

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung und Entwicklung von neuen Methoden und Verfahren, die die Sicherheit im IoT erhöhen und dabei die Sicherheit auf der physikalischen Schicht ausnutzen. In der ersten Verfahrensstufe ist dem PT VDI/VDE Innovation und Technik GmbH bis spätestens zum 16. August 2019 eine Projektskizze vorzulegen.

BAYLAT: Anschubfinanzierung, Frist 11.08.2019

Das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) schreibt die Anschubfinanzierung im Förderjahr 2020 für neue Projekte in Forschung und/oder Lehre zwischen bayerischen und lateinamerikanischen WissenschaftlerInnen aus. 

Maximale Fördersumme für Reise- und Aufenthaltskosten: 6.000 € (max. Projektdauer 12 Monate) 

Bewerbungsfrist: 11. August 2019

Weitere Informationen: www.baylat.org/foerderprogramme/baylat-anschubfinanzierung.html 

Horizon 2020: Digital Security Topics, Frist: 22.08.2019

  • SU-DS03-2019-2020: Digital Security and privacy for citizens and Small and Medium Enterprises and Micro Enterprises
  • Specific Challenge:

    Some members of the digital society in the EU are more vulnerable as they are less prepared to confront with cyber-attacks. The scale, value and sensitivity of personal data in the cyberspace are significantly increasing and citizens are typically uncertain about who monitors, accesses and modifies their personal data. Personal data breach may facilitate abuse by third parties, including cyber-threats such as coercion, extortion and corruption.

    In order to protect the freedom, security and privacy, and ensure personal data protection of the citizens in Europe, citizens should be enabled to assess the risk involved in their digital activities and configure their own security, privacy and personal data protection settings and controls across these services. Citizens need to be fully aware that their informed consent is necessary in many situations and become capable in providing their permission/consent for allowing accessing their personal data/devices/terminals with an increased level of granularity. Additionally there is a need for increased citizens' capacity to modulate the level and accuracy of the monitoring tools used by services (e.g. via cookies, positioning, tokens).

    Most Small and Medium-sized Enterprises and Micro Enterprises (SMEs&MEs) lack sufficient awareness and can only allocate limited resources - both technical and human - to counter cyber risks, hence they are an easier target (e.g. of ransomware attacks) compared to large organizations. Security professionals and experts working for SMEs&MEs need to be in a constant learning process since cybersecurity is a significantly complex and fast-evolving field. Taking into account the significant economic role of SMEs&MEs in the EU, tailored research to innovation should support cybersecurity for SMEs&MEs.

  • SU-DS05-2018-2019: Digital security, privacy, data protection and accountability in critical sectors
  • Specific Challenge:

    In critical vertical sectors/domains, cybersecurity technologies deployed in several application domains should be aligned to the specific domain needs, linking the demand and supply sides for such cyber technologies. In the context of an increased digitization and also of growing complexity of cyber-attacks, there are certain sectors/subsectors identified as critical from the point of view of cybersecurity needs in the NIS Directive: energy (electricity, oil, gas), transport (air transport, rail transport, water transport, road transport), banking, financial market infrastructures, health sector (health care settings, including hospitals and private clinics), drinking water supply and distribution, and digital infrastructure. These sectors are important customers of cybersecurity solutions; hence it is of outmost importance to facilitate the engagement of end-users towards defining and providing sector-specific common requirements about digital security, privacy and personal data protection. Building security, privacy and personal data protection by design and by default, principles and standards should be clearly defined to protect the critical infrastructures in these sectors and ensure personal data integrity and confidentiality.

    For transport domain, security must be managed pro-actively over the system as a whole. This must also extend to include interfaces to critical supporting infrastructures such as communication networks and satellite systems. The complexity of the transport sector finds its roots in the diversity of components that build the solutions in use and the very long lifecycle of these components. The challenge is to migrate these solutions, systems, and infrastructures to a higher level of cybersecurity.

    ICT enables the healthcare sector to provide efficient, effective, cross-border top-quality healthcare services improving the public healthcare. Healthcare operations, services and applications are provided via various interconnected infrastructures, systems, entities and people. Personalized medicine is on the brink of becoming a successful approach in treating diseases. This increases the complexity of the pharmaceutical supply chain and raises the importance of achieving a zero error rate in the supply of personalized medications. Cybersecurity in this respect is safety critical and novel approaches are needed to ensure traceability and zero error deliveries. Moreover, requirements related to data protection legislation should also be taken into account, as health is a very sensitive sector from this point of view[1].

    This interconnectivity reveals various threats, making the healthcare ecosystem vulnerable to catastrophic attacks with high impact to healthcare institutions and people's lives. The healthcare industry has seen a major rise in cyber-attacks over the past two years, and data breaches increasingly damage the healthcare industry as well as the privacy and personal data protection of the people. Vulnerable patients’ records management systems can be attacked leading to unauthorised disclosure of and access to personal data concerning health. Connected medical devices are increasingly used, in particular wearables and home health monitoring devices which often transmit sensitive data over unsecure wireless networks from the patients’ home to the hospitals exposing the privacy and personal data of the patients and the resilience of the healthcare infrastructures.

    Digital technologies are also profoundly changing the financial sector. Cybersecurity solutions are essential to make possible digital technologies for finance and for the stability of the financial sector which must respond to increasingly sophisticated cyber-attacks.

„BMBF Research Partner Groups for Alumni“ in Afrika, zweistufiges Verfahren, Frist: 22.08.2019

Die Förderung von deutsch-afrikanischen Forschungsvorhaben soll es afrikanischen Alumni ermöglichen, an einem Universitäts- oder Forschungsinstitut in Afrika eine eigene Arbeitsgruppe aufzubauen und gleichzeitig gemeinsame Forschungsarbeiten mit der deutschen Partnereinrichtung durchzuführen.

Für die Einrichtung einer „BMBF Research Partner Group for Alumni“ gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Der afrikanische Wissenschaftler muss das PostDoc-Niveau erreicht haben.
  • Die Personalmittel zur Finanzierung der Stelle des afrikanischen Wissenschaftlers müssen durch das afrikanische Partnerinstitut getragen werden. Eine Finanzierung aus Mitteln des beantragten Projekts ist nicht möglich.
  • Der Forschungsaufenthalt des afrikanischen Wissenschaftlers in Deutschland muss mindestens zwölf Monate umfasst haben; er sollte bei Antragstellung nicht länger als zwölf Monate zurückliegen.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 22. August 2019 zunächst Projektskizzen vorzulegen.

Thyssen-Stiftung: ThyssenLesezeit, Frist 31.08.2019

 

Aufgrund der digitalen Revolution vervielfacht sich die Menge relevanter Informationen exponentiell und ist auch für gut organisierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kaum mehr überschaubar. Andererseits steht an den deutschen Universitäten beständig weniger Zeit für eine gründliche Kenntnisnahme von Informationen zur Verfügung. So fehlt oft Zeit für die sorgfältige Lektüre dessen, was zu lesen gewünscht ist und/oder einfach nur erforderlich wäre. Entsprechend wird nun von einem klugen Wissenschaftler statt „close reading“ das „distant reading“ erwartet, in dem die Textmassen nicht mehr durch Lesen, sondern durch digitale Informationsverarbeitung bewältigt werden sollen.

Die Fritz Thyssen Stiftung will im Gegenzug zu solchen Phänomenen der Verknappung Geistes- und Sozialwissenschaftlern Zeit für gründliche Lektüre zur Verfügung stellen, die ThyssenLesezeit. Administrativ besonders stark eingebundenen Funktionsträgern deutscher Universitäten (wie beispielsweise Rektoren/Präsidenten, Vizepräsidenten/Prorektoren, Dekanen, Leitern von Exzellenzclustern) sollen sechsmonatige Stipendien nach dem Finanzierungsmodell no gain, no loss gewährt werden, um nach Beendigung der administrativen Verpflichtungen eine zügige Wiederaufnahme der eigenen Forschungstätigkeit zu ermöglichen. Bei der Lesezeit sollen zum einen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ein Semester von ihren universitären Verpflichtungen freigestellt werden, um wieder für ihr jeweiliges Fachgebiet relevante Literatur rezipieren zu können. Zum anderen soll auch jüngerer Nachwuchs gefördert werden, der für sechs Monate die Professur vertritt. Bewerbungen werden nur in einer solchen Tandemform akzeptiert.

Die Förderung wird durch eine Jury vergeben, der der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates der Fritz Thyssen Stiftung, Professor Christoph Markschies, vorsteht und der dazu noch die Professoren Jens Beckert, Julika Griem, Christoph Möllers und Peter Strohschneider angehören.

Antragstellung ThyssenLesezeit

  • Grundlegende Informationen und Voraussetzungen
    • Anträge können grundsätzlich nur aus deutschen Hochschulen bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtungen heraus gestellt werden.
    • Die Revision bereits von der Stiftung abgelehnter Anträge ist in der Regel nicht möglich.

Die Fritz Thyssen Stiftung erwartet zur Bewerbung

    • das Antragsformular;
    • eine kurze Beschreibung der beendeten administrativen Tätigkeit und deren Dauer;
    • eine höchstens einseitige Begründung der Bewerbung;
    • eine Leseliste von Titeln;
    • einen knappen Lebenslauf des Antragstellers mit einer Auswahl der fünf wichtigsten eigenen Publikationen sowie
    • die Benennung einer Nachwuchs-Vertretung, ebenfalls mit kurzem Lebenslauf und einer Publikationsliste von fünf ausgewählten Publikationen;
    • einen Kostenplan für die Vertretung der Professur;
    • außerdem die Zusagen der betroffenen wissenschaftlichen Einrichtungen.
  • Einreichungsfristen

Anträge können vorgelegt werden bis zum

    • 31. August 2019.

Es gilt das Datum des Poststempels.

Bitte beachten Sie, dass es einige Tage dauern kann, bis Sie eine Empfangsbestätigung erhalten.

BEWILLIGUNGSBEDINGUNGEN
Im Bewilligungsbescheid werden den Antragstellern die Bedingungen mitgeteilt, die mit der Bewilligung verbunden sind. Durch die Annahme der bewilligten Mittel verpflichten sich die Antragsteller, diese Bedingungen einzuhalten.

MITTELABRUF UND MITTELVERWENDUNG
Die Mittel sind durch die zuständige Hochschule/Forschungseinrichtung zu verwalten und werden auf formlose – im Original unterschriebene – Anforderung der Bewilligungsempfänger oder der verwaltenden Drittmittelstelle (Angabe von Aktenzeichen, Drittmittelkonto, Bankverbindung, internen Buchungszeichen) ausgezahlt; möglichst in viertel- bis halbjährlichen Tranchen. Dieses Schreiben kann der Stiftung auch per Telefax oder als pdf-Anhang einer E-Mail zugesandt werden.

BERICHT UND VERWENDUNGSNACHWEIS
Die Stiftung fordert die Vorlage einer ausführlichen Rezension oder eines Literaturberichtes über einzelne der in der Bewerbung angeführte Titel spätestens zu Beginn des auf den Förderungszeitraum folgenden Semesters.

Nach Beendigung der Förderung ist der Stiftung unverzüglich einen formlosen Nachweis über die Verwendung der bereitgestellten Mittel –  im Original unterschrieben – vorzulegen. Eingesparte Mittel sind grundsätzlich nach Prüfung des Verwendungsnachweises und entsprechender Aufforderung durch die Stiftung zurückzugeben.
Die mit dem Verwendungsnachweis erstellte Abrechnung muss durch prüfungsfähige Unterlagen belegt sein. Diese sollten aufbewahrt, jedoch nicht ohne besondere Aufforderung an die Stiftung übersandt werden.

Von Publikationen im Zusammenhang mit dem Vorhaben erbittet die Stiftung je zwei Sonderdrucke bzw. Belegexemplare. Die Stiftung geht davon aus, dass die Publikationen einen Hinweis auf die Förderung durch die Fritz Thyssen Stiftung enthalten. Zu diesem Zweck kann das Logo der Stiftung an dieser Stelle heruntergeladen werden. Die Stiftung übernimmt jedoch mit der Bewilligung der Fördermittel keine Verpflichtung, Mittel für Vorbereitung und Drucklegung von Publikationen bereitzustellen. Es bleibt den Bewilligungsempfängern überlassen, im Bedarfsfall einen Antrag auf eine Druckbeihilfe zu stellen.

Link: http://www.fritz-thyssen-stiftung.de/foerderung/foerderarten/thyssenlesezeit

 

 

BMBF: Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial, Frist: 02.09.2019

Die Förderrichtlinie ist eingebettet in das BMBF-Programm „Zukunft der Arbeit“ (im Internet unter: https://www.bmbf.de/pub/Zukunft_der_Arbeit.pdf). Das Programm hat das übergeordnete Ziel, gleichermaßen technologische und soziale Innovationen voranzubringen. Neue Arbeitsprozesse sollen gefördert und durch ein Miteinander der Sozialpartner ­vorangebracht werden. Die direkte Verwertbarkeit in Unternehmen und damit die Entfaltung einer gesellschaftlich ­relevanten Wirkung ist ein wesentliches Ziel. Der Kooperation mit kompetenten Umsetzungsträgern wird dabei große Bedeutung beigemessen.

Gefördert werden risikoreiche, unternehmensgetriebene und anwendungsorientierte Verbundprojekte, die ein arbeitsteiliges und interdisziplinäres Zusammenwirken von Unternehmen, Forschungspartnern und gegebenenfalls weiteren relevanten Akteuren erfordern. Die FuE-Themen müssen in einer vorwettbewerblichen Zusammenarbeit aufgegriffen werden, die auch entsprechende mittelständische Unternehmen einschließen soll. Zur Verwirklichung einer zukunftsweisenden, innovativen und sozialen Arbeitswelt sollen Inhalte entlang der neun Handlungsfelder des Programms „Zukunft der Arbeit“ bearbeitet werden:

  • Soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse ermöglichen
  • Neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen
  • Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten
  • Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln
  • Neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren
  • Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander
  • Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unternehmen erschließen
  • Gesundheit durch Prävention fördern
  • Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Förderrichtlinie sieht zwei Einreichungsstichtage für Skizzen vor. Dies sind der 1. März 2019 und der 2. September 2019.
Zu beiden Stichtagen ist das Antragsverfahren jeweils zweistufig angelegt.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2160.html

Horizon 2020: Upgrading smartness of existing buildings through innovations for legacy equipment, Frist: 03.09.2019

Specific Challenge:

An essential part of Europe's clean energy transition is the changing role of buildings from energy consumers to actively controlling and optimising indoor environment while contributing to energy system flexibility by ensuring distributed energy generation from renewable energy sources, energy storage, facilitate smart charging of EVs, load reduction through energy efficiency and load shifting through demand response. Innovative technologies will enable smart buildings to interact with their occupants and the grid in real time and to manage themselves efficiently, so as to become an active element of the energy system. Intelligent and connected devices, sensors and controllers, supported by the development of new business models for new energy services, will create new opportunities for energy consumers.

Today in the EU, the existing building stock represents the main challenge for a more efficient energy use, in buildings as well as across the whole energy system. The smart readiness of buildings may evolve faster for devices and systems easily replaced and installed, than for other parts of the building's equipment such as HVAC and DHW systems etc. due to higher costs of replacement, longer lifecycles and difficulties related to the integration in buildings. This installed equipment remains highly relevant for buildings interactions with the energy system, making its upgrade to higher levels of smartness an essential step.

Scope:

Proposals should develop and demonstrate cost-effective technological solutions to manage energy within existing buildings and interact with the grid providing energy efficiency, flexibility, generation and storage, based on user preferences and requests. These solutions should be aimed to upgrade existing buildings, either residential or tertiary, using automation and IT to offer new services and control to the building users, thereby improving their comfort and increasing their satisfaction.

Proposals should demonstrate how the smart systems, smart controls and smart appliances can be integrated seamlessly in existing buildings to interface and/or to control the major energy consuming domestic appliances that are already installed. These pilots should involve several types of domestic appliances and technical building systems with longer lifecycles (boilers, radiators, DHW preparation, motors for ventilation, windows opening and shading; lighting etc.) and with shorter lifecycles (dryers, washing machines, fridges, etc.), testing several types of control modes (ON/OFF, power modulation, etc.) possible for a given type of appliance. Recharging points for electric vehicles and other forms of energy storage should also be incorporated in the pilots. The proposed solutions should not adversely affect the original functionalities, product quality, lifetime, as well as warranties of the appliances.

Proposals are expected to include clear business model development and a clear path to finance and deployment. Key partners should have the capability and interest in making the developed solution a core part of their business/service model to their clients.

Besides the pilot demonstrations, proposals should outline business models and strategies for the broad uptake of the proposed smart systems into specific building typologies in Europe and their integration with evolving electricity markets, e.g. dynamic pricing or other services and information offered by energy suppliers and/or aggregators. Integrations with other energy networks (e.g. DHC) can also be considered.

The solutions should focus on cost-effectiveness, interoperability and user-friendliness: easy installation and maintenance, maximising consumer comfort (e.g. self-learning) and information on own consumption (e.g. recommendations to the user in order to maximise savings) as well as on gains from its contribution to grid operation.

A realistic estimate should be provided on the total energy savings/year and on the impact of the innovations demonstrated in the project on the total power available for cost effective demand response actions. The projects should involve technology providers (e.g. manufacturers of appliances, movable envelope components, smart control/ home systems providers), energy services providers (aggregators and/or suppliers and/or ESCO's), user representatives, electricity system operators and other actors as relevant.

The activities are expected to be implemented at TRL 6-8 (please see part G of the General Annexes).

The Commission considers the proposals requesting a contribution from the EU of between 3 to 4 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

This topic contributes to the roadmap of the Energy-efficient Buildings (EeB) cPPP.

Expected Impact:

Proposals are expected to demonstrate the impacts listed below using quantified indicators and targets wherever possible:

  • Primary Energy savings triggered by the project (in GWh/year);
  • Investments in sustainable energy triggered by the project (in million Euro);
  • Upgrade of existing buildings to higher smartness levels, including a significantly enlarged base of existing building equipment and appliances monitored by energy management systems and activated through demand response actions;
  • Reduction in energy consumption and costs, exceeding the additional consumption from IT and its cost.

Additional positive effects can be quantified and reported when relevant and wherever possible:

  • Reduction of the greenhouse gases emissions (in tCO2-eq/year) and/or air pollutants (in kg/year) triggered by the project.

Horizon 2020: Socio-economic research conceptualising and modelling energy efficiency and energy demand, Frist: 03.09.2019

Specific Challenge:

In the Energy Union Strategy, Energy Efficiency was recognised as a resource in its own right which should be enabled to compete on equal terms with generation capacity and to have primary consideration across all policies[1]. However, the structure of energy demand as well as the real value beyond the fuel's cost and the (energy and non-energy) impacts of energy efficiency are still not well understood with the effect that benefits of energy efficiency are not sufficiently taken into account in financial and political decision making, and planning, while prices of fossil fuels remain relatively low.

The topic addresses three different dimensions of this challenge with the aim to trigger actions which

  1. make the energy efficiency first principle more operational (2018);
  2. substantiate the demand side aspects in energy modelling (2019).

Scope:

2019:

The aim of the action is to deepen the demand side-related parameters in existing models and to include new aspects and data sources (e.g. by tapping DSOs modelling for forecasting of distributed loads). In general, it is to be expected that the introduction of smart meters and smart equipment will lead to more accurate consumption data providing for a more holistic mapping of the demand side and thus for better projections inside energy policy development and a more effective regulatory framework.

The action should complement the existing demand side energy models by developing multiple-agent energy models and/or modelling segments and/or developing methodologies on how to improve and enhance the demand side aspects in modelling.

These models and/or methodologies should:

  • be compatible with the energy models most commonly used at European level;
  • model more accurately those aspects not yet sufficiently considered in the existing models;
  • make use of new data sources, including big data as for example generated by smart meters, smart buildings and smart equipment;
  • identify and refine the structure and patterns of demand and how it will develop;
  • contribute to an enhanced demand-side model to be consistently used at European level.

The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 million and 2 million would allow this specific challenge to be addressed. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

2019:

Proposals are expected to demonstrate the impacts listed below, using quantified indicators and targets wherever possible

  • More accurate and holistic mapping and modelling of the demand side and to a better assessment of energy consumption trends for different categories of economic agents.
  • More accurate follow-up of energy efficiency measures implemented at the demand side;
  • Better assessment of demand-side policy needs at European level.

Horizon 2020: Socio-economic research conceptualising and modelling energy efficiency and energy demand, Frist: 03.09.2019

Specific Challenge:

In the Energy Union Strategy, Energy Efficiency was recognised as a resource in its own right which should be enabled to compete on equal terms with generation capacity and to have primary consideration across all policies[1]. However, the structure of energy demand as well as the real value beyond the fuel's cost and the (energy and non-energy) impacts of energy efficiency are still not well understood with the effect that benefits of energy efficiency are not sufficiently taken into account in financial and political decision making, and planning, while prices of fossil fuels remain relatively low.

The topic addresses three different dimensions of this challenge with the aim to trigger actions which

  1.  make the energy efficiency first principle more operational (2018);
  2.  substantiate the demand side aspects in energy modelling (2019).


Scope 2019:

The aim of the action is to deepen the demand side-related parameters in existing models and to include new aspects and data sources (e.g. by tapping DSOs modelling for forecasting of distributed loads). In general, it is to be expected that the introduction of smart meters and smart equipment will lead to more accurate consumption data providing for a more holistic mapping of the demand side and thus for better projections inside energy policy development and a more effective regulatory framework.

The action should complement the existing demand side energy models by developing multiple-agent energy models and/or modelling segments and/or developing methodologies on how to improve and enhance the demand side aspects in modelling.

These models and/or methodologies should:

  • be compatible with the energy models most commonly used at European level;
  • model more accurately those aspects not yet sufficiently considered in the existing models;
  • make use of new data sources, including big data as for example generated by smart meters, smart buildings and smart equipment;
  • identify and refine the structure and patterns of demand and how it will develop;
  • contribute to an enhanced demand-side model to be consistently used at European level.


The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 million and 2 million would allow this specific challenge to be addressed. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact 2019:

Proposals are expected to demonstrate the impacts listed below, using quantified indicators and targets wherever possible

  • More accurate and holistic mapping and modelling of the demand side and to a better assessment of energy consumption trends for different categories of economic agents.
  • More accurate follow-up of energy efficiency measures implemented at the demand side;
  • Better assessment of demand-side policy needs at European level. 

COST-Netzwerke, Stichtag 05.09.2019

Das europäische, transnationale Netzwerk "European Cooperation in the field of Scientific and Technical Research (COST)" unterstützt die Vernetzung der europäischen Wissenschaftler untereinander.

Bitte beachten Sie, dass Vernetzungsmassnahmen aber keine Forschungsprojekte an sich gefördert werden!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Horizon 2020: Social Sciences and Humanities (SSH) aspects of the Clean-Energy Transition, Frist: 06.09.2019

Specific Challenge:

The clean-energy transition doesn't just pose technological and scientific challenges; it also requires a better understanding of cross-cutting issues related to socioeconomic, gender, sociocultural, and socio-political issues. Addressing these issues will help to devise more effective ways of involving citizens and to better understand energy-related views and attitudes, ultimately leading to greater social acceptability as well as more durable governance arrangements and socioeconomic benefits.

Scope:

In 2018, proposals should be submitted under the theme "Social innovation in the energy sector" and in 2019 under the theme "Challenges facing carbon-intensive regions". They should address one or several of the questions listed under the respective sub-topics below. All proposals should adopt a comparative perspective, with case studies or data from at least three European Union Member States or Associated Countries.

2019:

Challenges facing carbon-intensive regions: The transition to a low-carbon energy system and economy poses particular challenges for regions that are still heavily dependent on fossil-fuel-based industries or the extraction of fossil fuels themselves ("coal and carbon-intensive regions"). At the same time, this transition offers major opportunities for developing new lines of business and for increasing the competitiveness of structurally weak regions. Focusing on the past 5-10 years up to the present, particular attention should be focused on the following issues:

  • What are the principal socio-economic challenges facing coal and carbon-intensive regions today and what effect have these had on livelihoods and the sustainability of local and regional economies?
  • What coping strategies have emerged in recent years? What are the principal differences between regions that are coping well and those that are not?
  • To what extent have coal and carbon-intensive regions experienced outward migration in recent years and in what way has this affected their social and demographic composition?
  • What effect, if any, have these changes had on the rise of populism and of anti-democratic attitudes in the regions concerned?


The Commission considers that proposals requesting a contribution from the EU of between EUR 1 and 3 million would allow this specific challenge to be addressed appropriately. Nonetheless, this does not preclude submission and selection of proposals requesting other amounts.

Expected Impact:

The proposed research will:

  • provide a better understanding of socioeconomic, gender, sociocultural, and socio-political factors and their interrelations with technological, regulatory, and investment-related aspects, in support of the goals of the Energy Union and particularly its research and innovation pillar;[2]
  • yield practical recommendations for using the potential of social innovation to further the goals of the Energy Union, namely, to make Europe's energy system more secure, sustainable, competitive, and affordable for Europe's citizens;
  • yield practical recommendations for addressing the challenges of the clean-energy transition for Europe's coal and carbon-intensive regions, including socioeconomic and political ones.

Horizon 2020: Marie Skłodowska-Curie Maßnahmen - Individual Fellowships, Frist 11.09.2019

  • individuelle Forschungsprojekte von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb Europas
  • European Fellowships (EF) und Global Fellowships (GF)
  • haben zum Ziel, wissenschaftliche Karrieren durch internationale und intersektorale Mobilität zu unterstützen
  • Deadline am 11.09.2019
  • Ausschreibung im Teilnehmerportal
  • Informationen der Nationalen Kontaktstelle

Eurostars: das Förderprogramm für forschungstreibende KMU, Frist 12.09.2019

Ziel von Eurostars ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren. In Deutschland ansässige Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind ebenfalls antragsberechtigt, sofern sie mit mindestens einem forschungstreibenden KMU in einem Eurostars-Projekt kooperieren. Dabei funktioniert Eurostars nach dem gleichen Prinzip wie die übergeordnete Initiative EUREKA: Eurostars-Projekte sind technologieoffen und dienen zivilen Zwecken. Sie zielen auf die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ können die Projektinhalte von den teilnehmenden Partnern frei bestimmt werden.
Bekanntmachung von Richtlinien zum Förderprogramm Eurostars vom 02. April 2014 mit Ergänzung vom 14. August 2014

 

Stichtage zur Einreichung von Förderanträgen:

  • 28. Februar 2019, 20:00 MEZ (Cut-off 11)
  • 12. September 2019, 20:00 MESZ (Cut-off 12)

BMBF: Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Frist 13.09.2019

Gefördert werden FuE-Projekte, die wirksame Ansätze identifizieren sowie Innovationen entwickeln, welche eine Transformation sozial-ökologischer Systeme zur Erhaltung von biologischer Vielfalt ermöglichen. Die Förderung zielt auf die Betrachtung von Systemen, in denen Politik und Verwaltungsinstrumente, Unternehmenspolitik oder Produk­tionsweisen sowie individuelles und gesellschaftliches Handeln eine Hebelwirkung für den Erhalt der biologischen Vielfalt entfalten können.

Im Rahmen der Förderung ist die Forschung zu folgenden grundlegenden Themenfeldern vorgesehen:

  • A. Politikinstrumente und -ansätze, sowie Governancestrukturen zur Erhaltung, Sicherstellung und Förderung von biologischer Vielfalt
  • B. Der Wert von biologischer Vielfalt im unternehmerischen Handeln sowie Kosten und Risiken des Verlustes für die Unternehmen
  • C. Wertschätzung von biologischer Vielfalt in der Gesellschaft und integrierte Wege zur Transformation in Richtung Nachhaltigkeit in politisch-administrativer Praxis, Wirtschaft und Gesellschaft

Für die erste Phase („Konzeptionsphase“) sind dem Projektträger begutachtungsfähige Förderanträge bis zum 13. September 2019 einzureichen.

Alexander von Humboldt-Stiftung: Philipp Schwartz-Initiative zur Aufnahme gefährdeter Forschender, Frist 13.09.2019

Ab sofort können Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland bei der Alexander von Humboldt-Stiftung Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender beantragen. Nominiert werden können Forschende aus allen Ländern außerhalb der EU, die nachweisbar einer erheblichen akuten Gefährdung ausgesetzt sind (zu Zugangsvoraussetzungen und Gefährdungsnachweisen vgl. die Programminformationen). Eigenbewerbungen durch Forschendesind nicht möglich.

·         Förderung von Stipendien für Forschungsaufenthalte von max. 24 Monaten

·         Antragsschluss ist der 13. September 2019.

·         Weitere Informationen: https://www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html#s1

Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur: Akademische Projekte 2019, Frist: 15.09.2019

Die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur fördert akademische Projekte bayerischer Hochschulen in Kooperation mit Partnern in Tschechien. Ziel dieses Programms ist es, den Weg für fortführende Kooperationen in Forschung und Lehre zu ebnen, sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf spätere Drittmitteleinwerbung, etwa für Anträge auf Forschungsförderungsprogramme des BMBF, der DFG oder der EU. Unterstützt werden z.B. bayerisch-tschechische Konferenzen, wissenschaftliche Workshops, Sommer- und Winterschulen, Seminare, Exkursionen, Projektbesprechungen usw. Besonders begrüßt werden Projekte, die den wissenschaftlichen Nachwuchs (Masterstudierende, Promovierende) einbeziehen.

Einreichungsfristen sind der 15.3., 15.6. und 15.9.2019.

Alle Informationen finden Sie unter: http://www.btha.cz/de/foerderung/akademische-projekte

DAAD: “exceed - Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit“, Frist: 15.09.2019

Das Programm exceed fördert seit 2009 den Aufbau von internationalen Netzwerken, bestehend aus deutschen Hochschulen und ihren Partnern im Globalen Süden. Gemeinsam sollen sie einen wichtigen Beitrag zur Lösung der großen Entwicklungsherausforderungen leisten, die in der Agenda 2030 formuliert wurden.

Die fünf auszuwählenden Projekte sollen dazu Forschungsschwerpunkte zu Themen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung an den beteiligten Hochschulen etablieren. Zudem sollen deutsche Hochschulen Expertise in der Entwicklungszusammenarbeit durch die Durchführung der Projekte erwerben und entwicklungsrelevante Netzwerke zwischen den beteiligten Hochschulen unter Einbindung außeruniversitärer Akteure etablieren. Des Weiteren strebt das Programm an, dass die Absolventinnen und Absolventen ausbildungsadäquat in den Arbeitsmarkt integriert sind.

Der Förderzeitraum beginnt frühestens am 1.1.2020 und endet spätestens am 31.12.2024.

Der Antrag auf Projektförderung kann ausschließlich über das DAAD-Portal (https://portal.daad.de/irj/portal) eingereicht werden.

Die Antragsfrist endet am 15. September 2019.

Für nähere Informationen zu der neuen Ausschreibung kontaktieren Sie bitte Herrn Sherif Abdelrazek (abdelrazek(at)daad.de, Tel.: 0 228 882-100).

BMBF: Förderung von KI-Nachwuchswissenschaftlerinnen, zweistufiges Verfahren, Frist: 16.09.2019

Im Rahmen der vorliegenden Bekanntmachung sollen durch Frauen geführte interdisziplinäre Nachwuchsgruppen gefördert werden. Die in den Vorhaben zu entwickelnden Lösungen müssen den Mehrwert der KI-Verfahren gegenüber etablierten Verfahren zeigen, hierbei aber die Selbstbestimmung, die soziale und kulturelle Teilhabe sowie den Schutz der Privatsphäre aller Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen bzw. stärken.

Die Nachwuchsgruppen müssen Arbeiten in einem oder mehreren der folgenden Themengebiete durchführen:

  • Grundlagen der KI (z. B. Explainable AI, Knowledge Representation, Autonomous agents bzw. Multi-Agenten-Systeme, Automated reasoning, Entscheidungen unter Unsicherheit, etc.)
  • Maschinelles Lernen (z. B. Kombinationen mit deduktiven Systemen, Trainingseffizienz, Performance, Robustheit, praktische Anwendbarkeit etc.)
  • Sprach-, Text- und Bildverarbeitung (z. B. Bildverstehen, Language Understanding, Knowledge Refinement, etc.) 

    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    In der ersten Verfahrensstufe sind bis zum 16. September 2019 Projektskizzen vorzulegen.

    BMBF: „Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe“, zweistufiges Verfahren, Frist: 30.09.2019

    Gegenstand dieser Förderbekanntmachung sind Untersuchungen von Gelingensbedingungen bzw. die forschungsbasierte Entwicklung von Gestaltungskonzepten zur Förderung und Unterstützung der Bildungsbiografien von Kindern und Jugendlichen in problematischen sozialen und räumlichen Lebenslagen. Im Zentrum dieser Förderrichtlinie stehen die Wechselbeziehungen zwischen Bildungsprozessen sowie regionalen und lokalen Lernumwelten, einschließlich der jeweiligen lernförderlichen bzw. -hindernden Einflussfaktoren. Gefördert werden daher empirische Forschungsvorhaben, in denen Handlungs- und Gestaltungspotenziale zum Abbau von Bildungsbarrieren unter Berücksichtigung der Perspektive von Kindern und Jugendlichen – insbesondere in Regionen und Stadt- bzw. Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf – untersucht und auf ihre Übertragbarkeit in unterschiedliche Kontexte hin überprüft werden.

    Das Verfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens zum 30. September 2019 zunächst Projektskizzen einzureichen.

    VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships, Frist: 10.10.2019

    Freigeist-Fellowships

    • Fachgebiet: alle Fachgebiete
    • Förderart: eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung)
    • projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen
    • max. 5 (+3) Jahre oder 6 (+2) Jahre
    • exzellente Nachwuchswissenschaftler(innen), die außergewöhnliche, risikobehaftete Wissenschaft zwischen etablierten Forschungsfeldern betreiben möchten
    • Voraussetzungen: Promotion vor max. vier Jahren; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland; erfolgter Wechsel des akademischen Umfelds; Auslandsaufenthalt
    • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation; besondere familienbezogene Leistungen; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Weiterbildungsmaßnahmen
    • Stichtag: 10. Oktober 2019

    Bayerisch-Kalifornisches-Hochschulzentrum (BaCaTeC): Projektförderung und Anschlussförderung, Frist 15.10.2019

    Das Bayerisch-Kalifornische-Hochschulzentrum (BaCaTeC) fördert die Zusammenarbeit zwischen bayerischen und kalifornischen Forschungseinrichtungen in den HighTech-Bereichen Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologien, neue Werkstoffe, Umwelttechniken und Maschinenbau.

    Chancen auf eine Projektförderung haben Anträge, die einen Neuanfang für dauerhafte Kooperationen zwischen bayerischen und kalifornischen Einrichtungen beschreiben. Die Mittel sollen als Anschubfinanzierung für Fahrt- und Aufenthaltskosten dienen, wobei die Grundfinanzierung des Forschungsvorhabens gesichert sein muss. Die Fördersumme für ein Projekt ist auf € 10.000 begrenzt.

    Weiterhin können alle Projekte eine Anschlussförderung beantragen, die in den letzten fünf Jahren vor Ausschreibungstermin eine Förderung durch BaCaTeC erhalten haben. Die Fördersumme ist auf maximal € 20.000 begrenzt und kann neben der Finanzierung von Reisen auch für Sach-oder Personalkosten verwendet werden.

    Einreichungsfristen für beide Fördermöglichkeiten: 15. April und 15. Oktober2019

     Alle Informationen finden Sie unter: http://www.bacatec.de/

    DFG-SPP: Digitalisierung der Arbeitswelten. Zur Erfassung und Erfassbarkeit einer systemischen Transformation., Frist 15.10.2019

    Das Schwerpunktprogramm (SPP) geht davon aus, dass die Digitalisierung der Arbeitswelten sich als eine systemische Transformation vollzieht, die alle Institutionensysteme der Arbeitsgesellschaft grundlegend und nachhaltig verändert. Erforscht werden soll die digitale Transformation als ein Zusammenwirken von drei Dimensionen von Prozessen, in denen dieser sozio-technischen Wandel a) sozial vorbereitet, b) technisch ermöglicht und c) diskursiv ausgehandelt sowie gesellschaftlich bewältigt wird.

    Das SPP zielt auf die Förderung von Einzelprojekten, die einen grundlagenorientierten gesellschaftswissenschaftlichen Beitrag zur Erforschung des sozio-technischen Wandels im Bereich der Digitalisierung der Arbeitswelten leisten. Angesprochen sind insbesondere die Soziologie, Wirtschaftswissenschaft und Geschichtswissenschaft, aber auch andere, auf die Arbeitswelt gerichtete Disziplinen der Sozial- und Gesellschaftswissenschaften (z.B. Politikwissenschaft, Arbeitswissenschaft, Arbeits- und Organisationspsychologie, Wirtschaftsgeografie und -informatik, Berufsbildungsforschung). Projektanträge mit einem fallvergleichenden oder international-vergleichenden Design sind ausdrücklich erwünscht.

    Im Vorfeld der Antragstellung wird eine zusätzliche Informationsveranstaltung zu inhaltlichen und formalen Aspekten der Antragstellung angeboten. Diese findet statt am 8.7.2019 von 11:00 - 16:00 Uhr am Nuremberg Campus of Technology der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Nürnberg.

    Anträge für die erste dreijährige Förderperiode sind bis zum 15. Oktober 2019 elektronisch über das DFG-Portal „elan“ einzureichen.

    VW-Stiftung: Originalitätsverdacht? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften, Frist: 13.11.2019

    • Geistes- und Kulturwissenschaften, theoretisch arbeitende Gesellschaftswissenschaften
    • Förderart: Forschungsprojekte; Finanzierung einer Lehrvertretung
    • bis zu 100.000 bzw. 200.000 Euro (je nach Förderlinie)
    • 12 bzw. 18 Monate (je nach Förderlinie)
    • Wissenschaftler(innen)/Projektteams in Deutschland, ab Promotion; internationale Kooperationspartner(innen) möglich
    • Kurzantrag; anonymisierte Juryauswahl
    • Stichtag 13. November 2019

    BMBF: Anbahnung von H2020-Kooperationen mit Partnern in den Ländern der Östlichen Partnerschaft „Bridge2ERA EaP“, Frist 06.12.2019

    Das BMBF fördert die Initiierung und den Ausbau von Kooperationen mit Partnern in den Ländern der Östlichen Partnerschaft mit dem Ziel, gemeinsame EU-Projekte in Horizon 2020 und dem Nachfolgeprogramm Horizon Europe zu beantragen.

    ·         Länder der Östlichen Partnerschaft: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau und die Ukraine

    ·         Förderung der Antragsvorbereitung (z. B.  Personalaustausch, Koordination der internationalen Kooperation, Organisation von Veranstaltungen/Workshops)

    ·         Maximale Fördersumme: 40.000 €

    ·         Laufzeit: 24 Monate

    ·         Einreichungsfrist: 06. Dezember 2019

    ·         Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2475.html

    2020

    BMBF: Förderung „Käte Hamburger Kollegs“, zweistufiges Verfahren, Frist: 15.01.2020

    Mit dem aktuellen Förderangebot können bis zu zehn Käte Hamburger Kollegs realisiert werden, die von einem internationalen Begutachtungsgremium ausgewählt werden. Sechs bis sieben dieser Kollegs sollen einer originär geisteswissenschaftlichen Themensetzung folgen. Weitere drei bis vier Kollegs sollen geisteswissenschaftliche Forschung in Zusammenarbeit mit den Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften betreiben.

    Die Bekanntmachung besteht aus zwei Förderlinien. Das BMBF möchte zum einen Kollegs fördern, die eine geisteswissenschaftliche Themensetzung aufweisen (siehe Förderlinie I), zum anderen Kollegs, die eine dezidierte Zusammenarbeit der Geisteswissenschaften mit den Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften bei der Bearbeitung einer originär geisteswissenschaftlichen Fragestellung ermöglichen (siehe Förderlinie II).

    • Förderlinie I – Geisteswissenschaftliche Forschung: Interdisziplinäre Forschung in den Geisteswissenschaften zu innovativen Fragestellungen.
    • Förderlinie II – Transdisziplinäre Forschung: geisteswissenschaftliche Fragestellungen in der Zusammenarbeit mit Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften. 


    Die Käte Hamburger Kollegs sollen herausragenden Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen die Möglichkeit geben,

    • eine international sichtbare und wirksame Schwerpunktbildung der deutschen Geisteswissenschaften an den Universitäten bzw. Hochschulen voranzutreiben und die Verbindungen zu ausländischen Forschungsschwerpunkten und exzellenten Einrichtungen zu stärken,
    • durch weitgehende Freistellung von universitären Verpflichtungen wissenschaftlichen Freiraum für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gewinnen, um selbstgewählte Forschungsfragen entwickeln und ihnen nachgehen zu können,
    • eine Lerngemeinschaft zu bilden, die durch die systematische Konfrontation mit anderen Wissenskulturen die eigenen Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand stellt, internationale Fachkolleginnen und -kollegen in ihre Forschungsarbeiten an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen einzubeziehen,
    • die geisteswissenschaftlichen Methoden – auch vergleichender, interdisziplinärer und transdisziplinärer Forschung – weiterzuentwickeln,
    • Graduierte nach der Dissertation (Postdocs) an internationale Spitzenforschung heranzuführen und in Netzwerke zu integrieren.

    Pro Universität bzw. Hochschule kann nur ein Antrag pro Förderlinie eingereicht werden.

    Es wird daher empfohlen, geplante Bewerbungen im Vorfeld innerhalb der Universität abzustimmen. Nehmen Sie dazu bitte mit Z/FFT Kontakt auf.

    Das Antragsverfahren ist zweistufig und findet unter Einbezug internationaler Gutachterinnen und Gutachter statt. Das Verfahren ist zudem offen und kompetitiv.

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 15. Januar 2020 formlose, begutachtungsfähige Projektskizzen vorzulegen.

    H2020: Socio-economic research: non-energy impacts and behavioural insights on energy efficiency interventions, Frist 15.01.2020

    Specific Challenge:

    In the Energy Union Strategy, Energy Efficiency was recognised as a resource in its own right, which should be enabled to compete on equal terms with generation capacity and to have primary consideration across all policies[1]. However, two additional aspects need to be taken into consideration in order to create effective future policy scenarios and allow for financial and political decision making, while prices of fossil fuels remain relatively low:

    • the real value beyond the fuel's cost and the (energy and non-energy) impacts of energy efficiency;
    • psychological and contextual features (such as consumers’ behavioural biases, superfluous complexity of alternative options or external barriers to energy efficiency) which can negatively impact the quality of consumers’ decision-making.

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/lc-sc3-ec-4-2020

    H2020: Consumer engagement and demand response, Frist 29.01.2020

    To put consumers / prosumers at the heart of the energy market and to develop and test new cost-effective solutions for consumers based on the next generation of energy services for consumers that are beneficial to the integration of RES into an efficient operation of the grid and of the power system, that will allow to better predict and incentivise consumer behaviour. Engaging consumers and prosumers in demand-response mechanisms and other energy services - based on dynamic prices as well as on incentives from grid operators to adjust energy consumption or production to help maintain frequency stability, manage congestion or address other grids constraints - has the potential to bring benefits to consumers and to the energy system.

    Decentralised (renewable) energy production and digitalisation allow for new ways for consumers to engage in the energy transition, for example through energy cooperatives, peer-to-peer trading and citizen energy communities. Building and home automation allows for the integration of services to consumers and the creation of value by combining data and services across different sectors for example combining energy services (electricity, heat) with mobility (electric cars), health (assisted living).

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/lc-sc3-ec-3-2020

    H2020: Next Generation Internet of Things, Frist 16.01.2020

    Internet of Things (IoT) technologies and applications are bringing fundamental changes to all sectors of society and economy and constitute an essential element of the Next Generation Internet (NGI).

    The challenge is to leverage EU technological strength to develop the next generation of IoT devices and systems which leverage progress in enabling technologies such as 5G, cyber-security, distributed computing, artificial intelligence (AI), Augmented Reality and tactile internet. In addition it is important to build and sustain a competitive ecosystem of European technology and system providers in IoT as well as ensuring end-user trust, adequate security and privacy by design.

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/ict-56-2020

    H2020: Understanding the transition to a circular economy and its implications on the environment, economy and society, Frist 13.02.2020 (Stufe 1)

    The transition to a circular economy entails a systemic transformation of entire value chains, covering design, production and consumption phases, so that the value of products, materials and resources can be maintained in the economy for as long as possible, while reducing environmental impact. It also aims at increasing material productivity, including de-materialisation, and exploring new representations and practices of property for individuals and collectives. Such a deep transformation is unlikely to happen suddenly and would rather follow some transition processes and pathways. Understanding, in critical and thoughtful way, the transition to a circular economy and its positive and negative implications on the environment, economy and society (including human health), will be important for the development and adoption of circular economy approaches, including the design of well-targeted transitional policy measures. Moreover, the identification and analysis of best practices of the transition to a circular economy in- or outside Europe, on a citizen, business sectorial and macroeconomic level, possibly covering different cooperation models (including B2B, B2C, P2P, etc.) will serve as an inspiration for specific projects. They also can inform new and adapted policies and policy tools including regulation, taxation and financing, incentives, strategic governance mechanisms and soft tools (e.g. communication and awareness raising tools) to further disseminating the concept of circularity.

    Two-stage application procedure:

    Deadline stage 1: 13.02.2020

    Deadline stage 2: 03.09.2020

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/ce-sc5-25-2020

    H2020: Scientific support to designing mitigation pathways and policies (climate change), Frist 13.02.2020

    Specific Challenge:

    The early 2020s will be an important period for EU climate action. In the context of the Paris Agreement, all Parties including the EU were invited to submit by 2020 both an update of the Nationally Determined Contributions (NDCs) regarding short term actions up to 2030 as well as long-term greenhouse gas emission development strategies up to 2050. These strategies are expected to underpin the EU’s commitment to the Paris Agreement to limit global warming to well below 2°C and to pursue efforts to keep it below 1.5°C. They will also address the need to reach carbon neutrality by mid-century, as highlighted by the recent IPCC Special Report on 1.5°C. Achieving the Paris climate goals and EU commitments will also depend on individuals, households and communities, who should systematically choose low-carbon options in their daily consumption, lifestyle and investment decisions. Effective communication on climate change and demand-side measures will be instrumental for active engagement of citizens. A reliable policy framework is needed for business and consumers enabling low-carbon consumption, lifestyle and investment decisions. Furthermore, the EU does not act in isolation and cannot achieve the Paris Agreement goals by its own mitigation efforts. Also other countries will be preparing for their next steps related to the development of new NDCs. Achieving the goals of the Paris Agreement will require a very significant increase of ambition and swift implementation at the global scale. Actions under this topic should provide scientific evidence, analysis and support for these processes and reinforce the link between the latest climate science, mitigation pathways and underlying policies.

    Scope:

    Actions should address only one of the following sub-topics:

    a) Assessing and designing climate policies for the coming decade

    b) Decarbonisation and lifestyle change

    c) Science underpinning the preparations of NDCs after the 2023 Global Stocktake at a global scale

    Two-stage application procedure:

    Deadline stage 1: 13.02.2020

    Deadline stage 2: 03.09.2020

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/lc-cla-10-2020

    Horizon 2020: Europe in a changing world – inclusive, innovative and reflective societies, Frist 12.03.2020

    Das aktuelle SC6-Arbeitsprogramm beinhaltet drei Calls: „Migration“, „Socioeconomic and cultural transformations in the context of the 4th Industrial Revolution“ sowie „Governance for the future“. Die Ausschreibungen des Arbeitsprogramms für das Jahr 2020 werden am 05.11.2019 geöffnet, die Antragsfristen für 2020 enden am 12.03.2020. Weiter unten finden Sie eine Liste mit den Topics der einzelnen Calls.

     

    CALL - MIGRATION

     Einreichungsfrist: 12.03.2020

     

    CALL - SOCIOECONOMIC AND CULTURAL TRANSFORMATIONS IN THE CONTEXT OF THE 4TH INDUSTRIAL REVOLUTION

    Einreichungsfrist: 12.03.2020

    CALL - GOVERNANCE FOR THE FUTURE

    Einreichungsfrist: 12.03.2020

    H2020: Taking stock and re-examining the role of science communication, Frist 15.04.2020

    Science and innovation are undergoing deep and fundamental changes, in particular thanks to digitalisation (e.g. social media and citizen science). Science communication, which is a discipline, an activity conducted by scientists and other R&I stakeholders, and a career path followed by journalists, informs citizens about science and innovation, opens up R&I to society, and empowers citizens to participate in activities and debate.

    Two concurrent developments lead to the growing need to ensure the quality and reliability of science communication: firstly, dwindling resources in science journalism lead to reduced critical assessment and reporting of science[1]; secondly, the rapid diffusion of open access publications and science-related news through social media increase opportunities for all citizens and civil society groups to reach large audiences about science-related issues but sometimes without the editorial oversight and fact-checking established in the traditional media.

    Further information: ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/swafs-19-2018-2019-2020

    H2020: The European mobility culture of tomorrow: Reinventing the wheel? Frist 21.04.2020

    Global warming and the need for CO2 reduction drives a search for new lower carbon ways of moving: old modes of transportation seem no longer sustainable in the long term. When thinking about the future of mobility, changes in mobility are usually addressed in terms of technology.

    However, there is another – often neglected – aspect of mobility: the value it has in the present European culture, which legitimises today’s focus on speed and efficiency as main performance indicators for development and growth. In parallel to developing new technologies, we also need to explore (an) alternative narrative(s) of mobility.

    With a view to Horizon Europe, the next DG RTD Framework Programme, a forward looking exercise taking into account a new transport paradigm is needed to develop a coherent strategy for (near) future transport research with the aim to realising the COP 21 Paris Agreement and the global 2030 Agenda for Sustainable Development and its Sustainable Development Goals (SDGs).

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/mg-4-9-2020

    VW-Stiftung: Momentum - Förderung für Erstberufene, Frist 02.06.2020

    • Fachgebiet: alle Fachgebiete
    • Förderart: Konzepte zur Perspektiverweiterung
    • bis zu 1 Mio. Euro
    • max. 7 Jahre
    • Professor(inn)en drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur
    • keine Projektförderung, Kurzantrag
    • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)
    • Frist: 2. Juni 2020

    VW-Stiftung: Experiment! – Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen, Frist: 05.08.2020

    • Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften
    • Förderart: Forschungsprojekt
    • bis zu 120.000 Euro (flexibel einsetzbar)
    • max. 18 Monate
    • Wissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion in Deutschland, internationale Partner möglich
    • Kurzantrag; anonymisierte Juryauswahl sowie per Los (als Testphase)
    • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation
    • Stichtag: 5. August 2020

    H2020: Human factors, and ethical, societal, legal and organisational aspects of using Artificial Intelligence in support of Law Enforcement, Frist 27.08.2020

    Advantages of AI are numerous. However, the lack of transparency of AI technologies and tools complicates their acceptance by users and citizens. Ethical and secure-by-design algorithms are necessary to build trust in this technology, but a broader engagement of civil society on the values to be embedded in AI and the directions for future development is crucial. This fact is generally correct, and it becomes extremely important in the security domain. Social engagement has to be part of the overall effort to fortify our resilience across institutions, civil society and industry, and at all levels - local, national, European. There is a need to find ways to build a human-centred and socially driven AI, by, amongst other, fostering the engagement of citizens and improving their perception of security. Possible side effects of AI technological solutions in the domain of security need to be considered carefully, both from the point of view of citizens and from the point of view of Law Enforcement: e.g., their concerns regarding a strong dependence on machines, risks involved, how AI will affect their jobs and their organisation, or how AI will affect their decisions. Many open aspects exist that can be a source both of concern and of opportunity and should be addressed in a comprehensive and thorough manner. Finally, the legal dimension should be tackled as well – e.g., how the use of data to train algorithms is dealt with, what is allowed and under which circumstances, what is forbidden and when.

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-ai03-2020

    H2020: Human factors, and social, societal, and organisational aspects of border and external security, Frist 27.08.2020

    Border and external security may depend on a variety of human factors, and social and societal issues including gender. The adoption of appropriate organisational measures and the deeper understanding of how novel technologies and social media impact border control are required. One main challenge is to manage the flow of travellers and goods arriving at our external borders, while at the same time tackling irregular migration and enhancing our internal security. Any novel technology or organisational measure will need to be accepted by the European citizens. For the purpose of this topic, 'migration' does not refer to persons enjoying the right of free movement under Article 21 TFUE and secondary legislation (i.e. Union citizens and their family members, independently of their nationality).

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-bes01-2018-2019-2020

    H2020: Intelligent security and privacy management, Frist 27.08.2020

    In order to minimise security risks, ICT systems need to integrate state-of-the-art approaches for security and privacy management in a holistic and dynamic way. Organisations must constantly forecast, monitor and update the security of their ICT systems, relying as appropriate on Artificial Intelligence and automation, and reducing the level of human intervention necessary.

    Security threats to complex ICT infrastructures, which are multi-tier and interconnected, computing architectures, can have multi-faceted and cascading effects. Addressing such threats requires organisations to collaborate and seamlessly share information related to security and privacy management.

    The increasing prevalence and sophistication of the Internet of Things (IoT) and Artificial Intelligence (AI) broadens the attack surface and the risk of propagation. This calls for tools to automatically monitor and mitigate security risks, including those related to data and algorithms. Moreover, storage and processing of data in different interconnected places may increase the dependency on trusted third parties to coordinate transactions.

    Advanced security and privacy management approaches include designing, developing and testing: (i) security/privacy management systems based on AI, including highly-automated analysis tools, and deceptive technology and counter-evasion techniques without necessary human involvement; (ii) AI-based static, dynamic and behaviour-based attack detection, information-hiding, deceptive and self-healing techniques; (iii) immersive and highly realistic, pattern-driven modelling and simulation tools, supporting computer-aided security design and evaluation, cybersecurity/privacy training and testing; and (iv) real-time, dynamic, accountable and secure trust, identity and access management in order to ensure secure and privacy-enabling interoperability of devices and systems.

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-ds02-2020

    H2020: Digital Security and privacy for citizens and Small and Medium Enterprises and Micro Enterprises, 27.08.2020

    Some members of the digital society in the EU are more vulnerable as they are less prepared to confront with cyber-attacks. The scale, value and sensitivity of personal data in the cyberspace are significantly increasing and citizens are typically uncertain about who monitors, accesses and modifies their personal data. Personal data breach may facilitate abuse by third parties, including cyber-threats such as coercion, extortion and corruption.

    In order to protect the freedom, security and privacy, and ensure personal data protection of the citizens in Europe, citizens should be enabled to assess the risk involved in their digital activities and configure their own security, privacy and personal data protection settings and controls across these services. Citizens need to be fully aware that their informed consent is necessary in many situations and become capable in providing their permission/consent for allowing accessing their personal data/devices/terminals with an increased level of granularity. Additionally there is a need for increased citizens' capacity to modulate the level and accuracy of the monitoring tools used by services (e.g. via cookies, positioning, tokens).

    Most Small and Medium-sized Enterprises and Micro Enterprises (SMEs&MEs) lack sufficient awareness and can only allocate limited resources - both technical and human - to counter cyber risks, hence they are an easier target (e.g. of ransomware attacks) compared to large organizations. Security professionals and experts working for SMEs&MEs need to be in a constant learning process since cybersecurity is a significantly complex and fast-evolving field. Taking into account the significant economic role of SMEs&MEs in the EU, tailored research to innovation should support cybersecurity for SMEs&MEs.

    Further information: ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-ds03-2019-2020

    H2020: Human factors, and social, societal, and organisational aspects to solve issues in fighting against crime and terrorism, Frist 27.08.2020

    The free and democratic EU society, based on the rule of law, mobility across national borders, globalised communication and finance infrastructure, provides many opportunities to its people. However, the benefits come along with risks related to crime and terrorism, a significant number of which have cross-border impacts within the EU. Security is a key factor to ensure a high quality of life and to protect our infrastructure through preventing and tackling common threats. The EU must play its part to help prevent, investigate and/or mitigate the impact of criminal acts, whilst protecting fundamental rights. The consistent efforts made by EU Member States and the EU to that effect are not enough, especially when criminal groups and their activities extend far beyond national borders.

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/su-fct01-2018-2019-2020

     

     

    H2020: The role of consumers in changing the market through informed decision and collective actions, Frist 10.09.2020

    A precondition for active demand is for consumers to be aware of their own potential to permanently or temporarily reduce energy consumption; and moreover, for them to know how to offer this potential to the market and what it would represent in terms of monetary value by bringing benefits to the energy system.

    Different forms of collective action have the potential to assist consumers in forming critical mass and to facilitate increased uptake of energy efficiency & active demand solutions and services. Although collective actions on energy efficiency have emerged in recent years, a lack of awareness on the potential benefits of such actions, together with regulatory barriers, continues to hamper their full development and uptake.

    Finally, important challenges involve installed appliances (such as boilers for space and/or water heating) of which a big share is inefficient and fossil-fuel based, resulting in increased fuel consumption and fuel costs for households. Informing consumers of the potential energy savings and their monetization, as well as other benefits such as increased comfort and improved air quality, can result in increased motivation for replacing inefficient appliances, thereby permanently reducing consumption.

    Further information: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/opportunities/topic-details/lc-sc3-ec-1-2018-2019-2020

    VW-Stiftung: Freigeist-Fellowships, Frist: 15.10.2020

    • Fachgebiet: alle Fachgebiete
    • Förderart: eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung)
    • projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen
    • max. 5 (+3) Jahre oder 6 (+2) Jahre
    • exzellente Nachwuchswissenschaftler(innen), die außergewöhnliche, risikobehaftete Wissenschaft zwischen etablierten Forschungsfeldern betreiben möchten
    • Voraussetzungen: Promotion vor max. vier Jahren; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland; erfolgter Wechsel des akademischen Umfelds; Auslandsaufenthalt
    • Zusatzleistungen: Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation; besondere familienbezogene Leistungen; Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Weiterbildungsmaßnahmen
    • Stichtag: 15. Oktober 2020

    Jährliche Ausschreibungen/Anträge jederzeit

    BMBF: Bekanntmachung - Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II, Einreichung fortlaufend, Bewertungsstichtage: 31. Juli 2018 bis 31. Juli 2022

    Gegenstand der Förderung sind direkt durch den Anwender initiierte und koordinierte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Anwender-Position in Forschungsprojekten. Um dies zu erreichen, ist im Rahmen dieser Förderrichtlinien ein weites Spektrum von Aktivitäten förderfähig – von der anwendungsbezogenen Erforschung neuer Technologien und Konzepte bis hin zur Weiterentwicklung und Qualifizierung vorhandener Lösungen für spezifische, bisher nicht abgedeckte Anwendungsbereiche.

    Die praxisnahe Verifizierung, Validierung und Demonstration der Forschungsergebnisse, etwa durch wissenschaftlich begleitete Feldversuche oder vorkommerzielle Praxistests, sind dabei wichtige Aspekte. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit sowie das Unterstützungspotenzial der Projektergebnisse unter realistischen Einsatzbedingungen zu erproben, ohne dass es zu einer Verzerrung des Marktes kommt. Eine sich an die Erprobung anschließende Produktentwicklung ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand der Förderung.

    Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

    • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
    • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
    • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
    • Schutz vor Terrorismus,
    • Detektion von Gefahrstoffen,
    • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

    Förderungswürdig sind Verbundprojekte, die von einem Anwender gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung oder einem Unternehmen durchgeführt werden. "Anwender – Innovativ" stellt den Anwender ins Zentrum eines Projektvorschlags. Das heißt, die entsprechende Idee stammt vom Anwender und wird gemeinsam mit einem oder maximal zwei Projektpartnern aus der Forschung und/oder Industrie erforscht. Der Nutzen des Vorhabens muss in erster Linie den Anwendern zugutekommen.

    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Die Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind:

    • 31. Juli 2018,
    • 31. Januar 2019,
    • 31. Juli 2019,
    • 31. Januar 2020,
    • 31. Juli 2020,
    • 31. Januar 2021,
    • 31. Juli 2021,
    • 31. Januar 2022,
    • 31. Juli 2022.

    Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft - Frist: jährlich zum 31. Dezember

    Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

    Das Roman Herzog Institut zeichnet mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft Nachwuchswissenschaftler aus, die sich in ihren Dissertationen oder Habilitationen mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft und damit mit den zentralen ordnungspolitischen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen.

    Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro dotiert.

    Zielsetzung des Forschungspreises

    Es ist das Anliegen des RHI den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und gemeinwohlverpflichteter Verantwortlichkeit. Der Preis soll dazu beitragen Forscher und Vordenker, die diesen Themenkomplex wissenschaftlich bearbeiten und exzellent allgemeinverständlich aufbereiten, in ihrer Arbeit zu unterstützen.

    Teilnahme Forschungspreis

    Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann beteiligen Sie sich und reichen Sie Ihre Dissertation oder Habilitation bei uns ein. Einsendeschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres.

    Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich auf den folgenden Internetseiten sowie in der Informationsbroschüre.

    http://www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis/forschungspreis/

    Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Frist: jährlich im Januar

    Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

    Die Vorschläge aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt. Die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger.

    Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

    VW-Stiftung: Symposien und Sommerschulen - Fristen: Symposien Stichtage, Sommerschulen jederzeit

    Anträge für Sommerschulen jederzeit
    Stichtage für Symposien

    • Fachgebiet: alle Fachgebiete
    • Förderart: Symposien im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover; Sommerschulen deutschlandweit
    • Wissenschaftler an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, ggf. mit internationalen Mitantragsteller(innen)
    • Voraussetzungen: interdisziplinärer und internationaler Kontext; aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses, signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen (Teilnehmende & Vortragende)
    • Zusatzleistungen: Kinderbetreuungskosten, Unterstützung der Veranstaltungsvorbereitung, Mittel für Sachaufwendungen

     

     

    Ziel der Initiative

    Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

    Förderangebot

    Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (in der Regel bis zu 50 Personen) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

    • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
    • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
    • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.


    Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

    Termine für 2018

    • 28.05. - 30.05.2018
    • 04.07. - 06.07.2018
    • 25.07. - 27.07.2018
    • 05.09. - 07.09.2018
    • 10.10. - 12.10.2018
    • 05.11. - 07.11.2018
    • 28.11. - 30.11.2018

    Termine für 2019

    • 12.06. - 14.06.2019
    • 01.07. - 03.07.2019
    • 10.07. - 12.07.2019
    • 25.09. - 27.09.2019
    • 16.10. - 18.10.2019
    • 06.11. - 08.11.2019
    • 27.11. - 29.11.2019

    Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

    Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

    Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich rechts im Bereich "Was Antragsteller wissen müssen" unter "Information zur Antragstellung". Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

    Wichtiger Hinweis: Symposien und Sommerschulen, die thematisch zu anderen Förderinitiativen der VolkswagenStiftung gehören, können häufig innerhalb der jeweiligen Initiative gefördert werden.

    Die Teilnahme an Tagungen oder Exkursionen wird nicht gefördert.

    Hintergrund

    Die Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" wurde bereits im Jahr 1966 eingerichtet.

    BMAS: Förderrichtlinie zur „Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Sozialpolitik“

    Das BMAS fördert die Sozialpolitikforschung im Kontext der Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaft. Mit diesem Ansatz wird der traditionell interdisziplinären Verankerung der Sozialpolitikforschung in Deutschland Rechnung getragen.
    Förderungswürdige Themen sind die wissenschaftliche Erforschung

    • der Eigenarten des deutschen Sozialstaats, auch im Vergleich zu sozialen Sicherungssystemen in anderen Ländern
    • der Herausforderungen für Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Sozialsysteme durch Veränderungen in Gesellschaft und
    • Arbeitswelt
    • der Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an neue Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt sowie
    • der Auswirkungen von sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen.

    Gefördert werden:

    a) Projekte

    • die dazu dienen, verschiedene Institutionen im Bereich der Sozialpolitikforschung bundesweit zu vernetzen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu unterstützen und Synergien nutzbar zu machen;
    • in deren Rahmen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft neue Fragestellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen auf innovative Weise bearbeitet werden;
    • die in den in Nummer 1.1 genannten Themenbereich fallen und darüber hinaus dazu beitragen können, der Sozialpolitikforschung in Deutschland neue inhaltliche und methodische Impulse zu geben.

    b) Promotion

    • für Doktoranden mit Prädikatsexamen in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Soziologie, Sozialethik, Politik- und Geschichtswissenschaften, die eine Promotion zu einem sozialpolitischen Thema im Rahmen des genannten Themenbereichs anstreben.

    c) Stiftungsprofessuren

    • in den Disziplinen Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Politik- und Geschichtswissenschaft.

    Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Zunächst erfolgt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens die Einreichung von kurzen Projektskizzen, die auf Plausibilität und grundsätzliche Geeignetheit geprüft werden. Die Antragsteller, deren Skizzen für grundsätzlich förderfähig erachtet werden, können dann in einem zweiten Verfahrensschritt förmliche Förderanträge (ausführliche Vorhabenbeschreibung und Formantrag) einreichen. Die Förderentscheidung wird vom BMAS unter Berücksichtigung des Votums des wissenschaftlichen Beirats getroffen.

    Es ist keine Deadline in der Bekanntmachung genannt.


    Alle Informationen gibt es hier und hier.

    DFG: Wissenschaftler als Flüchtlinge - Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten erleichtern.

    Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass alle Leiterinnen und Leiter DFG-geförderter Projekte sowie die Hochschulen selbst Zusatzanträge stellen können, um qualifizierte Flüchtlinge - angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Die Zusatzanträge können auf alle Mittel gerichtet sein, die eine Einbindung der Flüchtlinge in das Projekt ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Gastmittel oder auch Personalstellen. Für die Einbindung von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen eignet sich darüber hinaus vor allem das Mercator Modul.

    Die Anträge können jederzeit formlos gestellt werden und sollten den Umfang von fünf Seiten (ohne CV und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten.

    Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Dokument entnehmen oder den Seiten der DFG:

    www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_82/index.html

    Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung, Frist: jährlich 15. April und 15. November

    Ausschreibung - Bayerisch-französische Kooperationen in Lehre und Forschung

    Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Finanziell wird das BFHZ-CCUFB durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (BStMWFK) sowie durch das französische Außenministerium getragen.

    Profil des Programms

    Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen.

    Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:

    • Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier (oder mehrerer) Lehrstühle,
    • Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen,
    • Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle,
    • Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen.

    Die Unterstützung der Projekte dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen.

    Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter, sowie Mobilitätsbeihilfen für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt sowohl für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Aufenthalte in Frankreich.

    Antragsteller

    Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

    Antragsverfahren

    Die Projektträger bewerben sich mit einer gemeinsamen, detaillierten Projektbeschreibung. Es wird empfohlen hierfür das entsprechende Formular zu benutzen, das sich auf der Internetseite des BFHZ befindet. Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ, bzw. extern  begutachtet.

    Förderkriterien

    Die Auswahl der Projekte erfolgt unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

    • Wissenschaftliche Exzellenz und Realisierbarkeit des Projektes;
    • Erfolgsaussichten für eine tragfähige, nachhaltige Kooperation;
    • Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern.

    Auswahlverfahren

    Alle zulässigen Projekte werden durch den Vorstand des BFHZ begutachtet. Projekte deren Förderumfang 5.000,--€ übersteigen, durchlaufen zusätzlich eine externe Evaluierung.

    Haushaltsvorbehalt

    Die Förderleistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass dem BFHZ ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

    Pflicht zur Erstellung eines Verwendungsnachweises

    Die Projektträger trifft die Verpflichtung nach Projektabschluss einen Verwendungsnachweis, bestehend aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis zu erstellen. Entsprechende Informationen und ein Formular befindet sich auf der Internetseite des BFHZ („Download").

    Einreichung

    Die Antragstellung erfolgt online vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss (in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres).

    BMBF: Förderung der Kooperation mit Zentralasien, Anträge laufend

    Fördermöglichkeiten im Rahmen der EU-Zentralasienstrategie und der Zielsetzung der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung:

    Ziel der Fördermaßnahme sind die Exploration und Anbahnung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit mit Ländern Zentralasiens, des Südkaukasus, sowie mit Moldau und Belarus.


    Was wird gefördert?

    • Maßnahmen zur Exploration und Anbahnung projektbezogener oder institutioneller Kooperationen
    • Thematische Schwerpunkte:
      • Umwelt, Nachhaltigkeit
      • Geotechnologie
      • Gesundheitswissenschaften
    • Projektanbahnung: Maßnahmen zur Konzeption und Planung von Projekten und Kooperationen, deren Förderung unter einem BMBF-Fachprogramm oder einem Programm der EU beantragt werden soll

    Wer wird gefördert?

    • im Verbund mit Einrichtungen aus Zentralasien, dem Südkaukasus, Moldau und Belarus deutsche Hochschulen, forschungsaktive Kliniken, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland
    • Anträge mit Beteiligung von KMUs werden bei gleicher Qualität bevorzugt

    Wie wird gefördert?

    • Ausgaben für Anbahnungsreisen, den projektbezogenen wissenschaftlichen Austausch, Expertentreffen und thematische Projektplanungsworkshops
    • in begründeten Einzelfällen:
      • Veranstaltungskosten
      • Sachmittel
      • Personalkosten
    • Gewährung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von bis zu 25 000 Euro / Projekt

    Antragstellung:

    • einstufiges Förderverfahren
    • Erstellung von förmlichen Förderanträgen mit elektronischem webbasiertem Antragssystem "ewa"
    • zusätzliche im elektronischen Antragssystem fertig gestellte endgültige Version mit Unterschriften der deutschen und ausländische Partner per Post an das Internationale Büro des BMBF (IB)

    Anträge werden laufend entgegengenommen und bearbeitet.

    Fachliche Information und Beratung:

    Internationales Büro des BMBF
    beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
    Heinrich-Konen-Straße 1
    53227 Bonn
    Internet: www.internationales-buero.de

    VW-Stiftung: Förderangebot für geflohene Wissenschaftler(innen) - Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

    • Fachgebiet: alle Fachgebiete
    • Förderart: eigene Stelle oder Stipendium
    • bis zu 2 bzw. 3 Jahre (je nach Förderangebot)
    • Wissenschaftler(innen), die von der Stiftung gefördert werden/wurden und die geflohene Wissenschaftler(innen) in ihren Forschungskontext einbinden möchten
    • Voraussetzungen: Antragsteller(in) wird aktuell oder wurde in den vergangenen 10 Jahren im Rahmen einer Projekt- oder Personenförderung von der Stiftung gefördert; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland
    • Zusatzleistungen: besondere familienbezogene Leistungen
    • Antragstellung nach persönlicher Rücksprache

     

     

    VW-Stiftung: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften? Workshops und Sommerschulen, Anträge jederzeit

    Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?

    • Fachgebiet: Geistes- und Kulturwissenschaften
    • Förderart: Workshops & kleinere Sommerschulen (Förderlinie 2)
    • Reisekosten (inkl. Übernachtung, Verpflegung)
    • Wissenschaftler(innen) aller historisch-hermeneutischen Disziplinen
    • Voraussetzung: Kombination qualitativ-hermeneutischer und digitaler Ansätze "auf Augenhöhe"
    • Anträge für Workshops/Sommerschulen: jederzeit

    Alle aktuellen Ausschreibungen können im externer Link folgtFunding & Tenders Portal der EU eingesehen werden.

    Einige der externer Link folgt Nationalen Kontaktstellen veröffentlichen die Calls auch thematisch sortiert, z.B.:

    NKS Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften:

    NKS Informations- und Kommunikationstechnologien:

    NKS Lebenswissenschaften:

    NKS zu den Marie Skłodowska-Curie-Maßnahmen:

    NKS ERC:

    BMBF: "Zivile Sicherheit - Spitzenforschungscluster zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus", Fristen: ab 1. Oktober 2018 bis 1. November 2021

    Die Einreichung von Projektskizzen sind im Zeitraum 1. Oktober 2018 bis 1. November 2021 jederzeit möglich. Die Bewertung der eingegangenen Skizzen erfolgt zu den folgenden Bewertungsstichtagen: 2019: 1. März, 1. Juli, 1. November; 2020 und 2021: 1. März, 1. November.

    Gegenstand der Förderung sind zwei Module, in denen sich Forschungsverbünde unabhängig voneinander auf eine Förderung bewerben können.

     

    Modul 1: Aufbau und Koordination des Spitzenforschungsclusters zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus

    Dies umfasst sowohl eigene Forschungsaktivitäten als auch die Schaffung einer Plattform, die verfügbare Erkenntnisse aus vorhandenen anderen Projekten bündelt und synergetisch zusammenführt. Der Cluster soll Bedarfe aus der Praxis aufgreifen und sich als Anlauf- und Informationsstelle für Entscheidungsträger und Praktiker aus Behörden, Wissenschaft und Gesellschaft zu Fragen der Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus etablieren.

    Die Auswahl des Spitzenforschungsclusters erfolgt in einem Wettbewerb. Die Teilnahme am Wettbewerb setzt die Bewerbung in Form einer qualifizierten Skizze voraus. Aus den Unterlagen muss das Zusammenwirken der Beteiligten des Spitzenforschungsclusters deutlich werden. Der Spitzenforschungscluster ist zunächst auf eine Laufzeit von fünf Jahren auszurichten. Bei Eignung und einem passenden Konzept ist eine Verlängerung um weitere fünf Jahre denkbar.

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem PT bis spätestens zum 10. Oktober 2018 in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

     

    Modul 2: Anwendungsnahe Forschungsprojekte zur Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus

    Im Rahmen des Spitzenforschungsclusters werden fortlaufend kleine, anwendungsbezogene Forschungsverbünde ¬gefördert. Ziel ist es, auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zeitnah reagieren zu können. Die Forschungsverbünde müssen technologische, organisatorische oder konzeptionelle Ansätze zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus verfolgen und ein hohes Maß an Aktualität sowie einen klaren Anwendungsfokus haben. Die Forschungsvorhaben sollen vorhandene sowie perspektivische Problemlagen und Fähigkeitslücken adressieren und sich auf schnell umsetzbare Ergebnisse konzentrieren, die zeitnah in die Praxis überführt werden können.

    Die Auswahl der förderungswürdigen Projektideen erfolgt im Wettbewerbsverfahren. Die Teilnahme setzt die Bewerbung in Form einer qualifizierten Skizze voraus.