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Familiengerechte Hochschule

Mutterschutz für Studentinnen

Neues Mutterschutzgesetz ab 01.01.2018

Ziel des neuen Mutterschutzrechtes ist es, schwangeren oder stillenden Studentinnen die Fortsetzung ihres Studiums zu ermöglichen, ohne dass der Schutz der Schwangeren, des ungeborenen Lebens oder der stillenden Mutter beeinträchtigt wird. Es sieht vor, dass die Frau ihr Studium in dieser Zeit ohne Gefährdung ihrer Gesundheit oder der ihres Kindes fortsetzen kann und wirkt Benachteiligungen während dieser Zeit entgegen (z.B. aufgrund versäumter Prüfungen).

Bitte lesen Sie sich folgendes Merkblatt(149.3 KB) zum neuen Mutterschutzgesetz sorgfältig durch, für Sie ergeben sich neue Rechte und Verfahrensabläufe. Das Mutterschutzgesetz im Original können Sie hierabrufen.

In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie das ESB der Universität über Ihre Schwangerschaft informieren, damit die Schutzmaßnahmen des MuSchG umgesetzt werden können.

Eine Mitteilung über Ihre Schwangerschaft mit dem Nachweis über den voraussichtlichen Entbindungstermin richten Sie bitte an das Eltern-Service-Büro.

Wir beraten Sie gerne zu weiteren Fragen rund um Ihre Schwangerschaft und freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

 

Wissenswertes über Ihre Rechte als schwangere Studentin

  • Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor der Geburt bzw. dem errechneten Geburtstermin und endet 8 Wochen nach der Geburt (bei Risikoschwangerschaften 12 Wochen). In dieser Zeit müssen Sie keine Pflichtveranstaltungen und Prüfungen besuchen. Anders als bei Berufstätigen gibt es kein ausdrückliches Beschäftigungsverbot.
  • Sie als schwangere Studentin können selbst entscheiden, ob sie auch während des Mutterschutzes beispielsweise an Prüfungen teilnehmen oder nicht und erhalten einen Nachteilsausgleich für verpasste Prüfungen.
  • Das Unterzeichnen einer Verzichtserklärung ist dann nötig, wenn Sie auf Ihren Mutterschutz verzichten, weil Sie in dieser Zeit Prüfungsleitungen ablegen möchten.
  • Durch eine Gefährdungsbeurteilung ihres Studiums soll festgestellt werden, ob sicherheitstechnische oder arbeitshygienische Regeln zum Schutz (z.B. im Praktikum) nötig sind.