Positionspapier zur Zukunft des Religionsunterrichts

163 Wissenschaftler/innen aus ganz Deutschland legen Weichenstellungen eines zukunftsfähigen Religionsunterrichts vor und leiten daraus Selbstverpflichtungen für die wissenschaftliche Bildung der künftigen Religionslehrerinnen und -lehrer ab.

Konfessionell, kooperativ, Kontextuell – Weichenstellungen für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht

Vielfältige Pluralisierungsprozesse stellen die Gesellschaft vor die Herausforderung, wie Zusammenleben gelingen kann: Sie braucht Menschen, die im Bereich der Religion begründet urteilen können, sowie religiös sprachfähig und dialogbereit sind. Der Religionsunterricht in der Schule leistet dazu einen wichtigen Beitrag. 163 Religionspädagoginnen und Religionspädagogen aus Forschung und Lehre treten mit einem Positionspapier (57.5 KB)an die Öffentlichkeit, um den Schülerinnen und Schülern trotz der Veränderungen religiöser Zugehörigkeit die Chance auf eine zeit- und kontextgemäße religiöse Bildung zu ermöglichen. Entlang der programmatischen Leitbegriffe „konfessionell, kooperativ, kontextuell“ legen sie prinzipielle Weichenstellungen eines zukunftsfähigen Religionsunterrichts vor und leiten daraus Selbstverpflichtungen für die wissenschaftliche Bildung der künftigen Religionslehrerinnen und -lehrer an den Hochschulen und Universitäten ab.

Die Veröffentlichung erfolgte in zeitlicher Nähe zu der am 16.12.2016 von der Deutschen Bischofskonferenz publizierten Erklärung "Die Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts. Empfehlungen für die Kooperation des katholischen mit dem evangelischen Religionsunterricht".

Ausführlichere Berichterstattung vgl. HIER.

Ansprechpartner/-innen für Rückfragen:

  • Prof. Dr. Konstantin Lindner, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • Prof. Dr. Elisabeth Naurath, Universität Augsburg
  • Prof. Dr. Mirjam Schambeck sf, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Dr. Hans Schmid, Leiter i. R. der religionspädagogischen Aus- und Fortbildung im Priesterseminar am Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg
  • Dr. Peter Schreiner, Direktor des Comenius-Instituts Münster
  • Prof. Dr. Henrik Simojoki, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • Dr. Winfried Verburg, Leiter der Abteilung Schulen und Hochschulen, Bischöfliches Generalvikariat des Bistums Osnabrück