Das waren die Vorlesungen im Wintersemester 2019/20

Glauben alle denselben Gott?

Etwas über andere Religionen.
Freitag, 8. November, 15-16 Uhr
Hörsaal MG2/01.10, Markusstraße 8a, Bamberg

Prof. Dr. Susanne Talabardon/Professur für Judaistik

Religionen haben es mal wieder schwer zur Zeit. Die einen denken, man braucht sie eigentlich gar nicht. Manche meinen, sie sind sogar für Kriege und Gewalt mitverantwortlich.

Merkwürdig ist: Die allermeisten wissen so gut wie nichts von anderen Religionen und haben trotzdem eine klare Meinung darüber, wie dumm oder gefährlich sie sind. Auf der anderen Seite heißt es, alle Religionen verehrten eigentlich denselben Gott und könnten für den Frieden in der Welt wichtig sein. Ziemlich schwierig, sich in diesem Gewirr zu orientieren. Wir wollen darüber nachdenken, wie man andere Religionen wie das Judentum oder den Islam befragen und kennenlernen kann, ohne gleich in alle möglichen Fettnäpfchen zu treten.

Stadt und Land: Wo findet man beide und wie lebt man dort?

Zeit: Samstag, 16. November 2019, 11-12 Uhr
Ort: Hörsaal MG1/00.04, Markusstraße 8a, Bamberg
Prof. Dr. Marc Redepenning und Anne Allmrodt, Lehrstuhl für Geographie I (Kulturgeographie)

Die Stadt ist groß, voller Leute und Verkehr, aber hier gibt’s Arbeit und man kann ins Kino gehen. Auf dem Land lebt man ruhig und in der Natur, dafür ist es oft langweilig. – Seht Ihr das auch so? Stimmt das überhaupt? Wie steht’s bei Euch? Lebt Ihr in der Stadt oder auf dem Land?

In unserer Kinder-Uni-Vorlesung wollen wir gemeinsam mit Euch erkunden, was Stadt und Land alles sein kann und der Frage nachgehen, wie Menschen heutzutage in Stadt und Land eigentlich leben und welche Herausforderungen es dort gibt. Wir sind sehr gespannt zu hören, was Euch einfällt, wenn Ihr an Stadt und Land denkt!

Schatten...sie sind nicht nur schwarz!

Zeit: Samstag, 23. November 2019, 11-12 Uhr
Ort: MG1/00.04, Markusstraße 8a, Bamberg

Akad. Rätin Notburga Karl, Didaktik der Kunst

Schatten folgen und verfolgen uns, sobald wir ins Licht treten. Zufällig und flink hängen sie sich an raue Mauern, gleiten über dunkel-glänzende Pfützen oder nehmen neben uns am Küchentisch Platz. Nicht immer verraten sie die Form der Dinge, die sie geworfen haben. Doch gerade die Verformungen und Verzerrungen lassen sie kraftvoll und eigenständig erscheinen. Was als vermeintliche „Löcher des Lichts“ so selbstverständlich den Alltag prägt, wird bei näherer Betrachtung schnell verwunderlich oder – wenn es neben uns am Küchentisch Platz nimmt – im Wortsinne unheimlich. So verwundert es nicht, dass Schatten zum Thema großer Denkerinnen und Denker, Künstlerinnen und Künstler geworden sind.

In der Kinder-Uni erfahrt Ihr mehr über Schatten und dürft auch selbst Schatten formen und manipulieren – auf einem Blatt Papier ebenso wie im Spiel vor einer Schattenwand. Es gibt dabei viel Unvorhersehbares zu entdecken!