Evangelische Theologie

Lst. Religionspädagogik

Bericht Seminartag im RPZ Heilsbronn

Die TeilnehmerInnen am Theologisch-Religionspädagogischen Propädeutikum der Uni Bamberg verbrachten den Seminartag am 1.12.2012 mit ihrer Dozentin Adriane Dörnhöfer im Religionspädagogischen Zentrum in Heilsbronn (RPZ). Hier erhielten die SeminarteilnehmerInnen gleich zu Beginn ihrer Ausbildung zu Religionslehrern/innen und Pädagogen/innen die Möglichkeit, eine Einrichtung kennenzulernen, die ihnen in allen Teilen ihrer weiteren Laufbahn religionspädagogisch anregende und hilfreiche Dienste leisten kann.

Begrüßt wurde das Seminar vom Leiter des RPZ, Herrn Klaus Buhl, der nicht nur die örtlichen Gegebenheiten, sondern auch das vielfältige Angebot des RPZ vorstellte. Das RPZ bietet zahlreiche Kurse vor Ort an, verfügt darüber hinaus auch über ein breites Onlineangebot, das in der alltäglichen Arbeit an der Schule nützlich ist.

Das Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebot des RPZ richtet sich an Pädagogen/innen, Lehrer/innen und andere, die in Gemeinde und Schule tätig sind. Mit dem Institut für LehrerInnenfortbildung beheimatet das RPZ eines der Organe, das für die meist angehenden Religionslehrer/innen von großer Wichtigkeit im späteren Berufsleben sein wird. Und auch die Lehrpläne werden von VertreterInnen des RPZ inhaltlich maßgeblich mit entwickelt.

Dass das RPZ ein historisch und architektonisch besonderer Ort ist,  wurde bei einer kurzen Führung durch Herrn Buhl klar. Dass sich die MitarbeiterInnen hier nicht nur in den Seminaren und Kursen herzlich um ihre Gäste kümmern, erfuhren die SeminarteilnehmerInnen beim Mittagessen und Kaffee. Vielen Dank hier noch einmal an das Personal vom RPZ.

Im inhaltlich-religionspädagogischen Teil des Kurses hatten die SeminarteilnehmerInnen die Möglichkeit, sich zunächst in der reichhaltigen Bibliothek des RPZ über das Seminarthema „Gottesbilder“ zu informieren und die Bibliothek kennenzulernen.

In der zweiten Einheit leitete Frau Krehn (Religionspädagogin) zur Arbeit in der Lernwerkstatt an. In der Lernwerkstatt kann fächerverbindend, ganzheitlich, projektorientiert, selbstbestimmt und natürlich auch gemeinsam gelernt werden. Dort fanden die SeminarteilnehmerInnen eine anregende Lernatmosphäre vor, in der sie sich kreativ mit dem Thema Gottesbilder auseinandersetzen konnten, was nur einer von vielen möglichen Themenschwerpunkten aus dem Angebot der Lernwerkstatt darstellt.

Ziel der Lernwerkstatt war es nun nicht nur, den Studierenden tiefere Einblicke in ihre und andere Gottesvorstellungen zu verschaffen, sondern ihnen nahe zu bringen, welche Chancen eine kreative und offene Art des Lernens für die Religionspädagogik und –didaktik in Schule und Gemeinde bietet.