CfP: Jahrbuch für Europäische Ethnologie

Länderschwerpunkt Schweden

Der nächste Band des Jahrbuchs für Europäische Ethnologie im Herbst 2022 wird Schweden gewidmet sein. Es sind sowohl Beiträge aus der schwedischen Kollegenschaft willkommen, als auch von Forschenden, die den Blick von außen auf ethnologische und kulturanthropologische Phänomene in Schweden richten.

Wir laden Sie herzlich ein, sowohl die Fachgeschichte unserer Disziplin wie sie z.B. durch Nils-Arvid Bringéus, Antti Aarne und Stith Thompson oder Kurt Genrup geprägt worden ist, als auch Ihre eigenen aktuellen Projekte in diesem Buch zu präsentieren.
Willkommen sind uns Beiträge über Stereotype, kulturelle Handlungen, Identitäten und deren Transformationen – also Praktiken die Positionierungen des Menschen gegenüber der Welt, der Vergangenheit und der Zukunft, gegenüber kulturellen Prozessen und gesellschaftlichen Konventionen ermöglichen.
Die Konjunktur von Cultural Heritage fällt ebenso unter diese empirisch-ethnografische und historisch ausgerichtete kulturwissenschaftliche Forschung wie die auf eine lebenswerte Zukunft gerichteten Proteste der „Fridays for Future“-Bewegung oder Praktiken der Nachhaltigkeit, etwa im Bereich der Ernährung, des Konsums und der Landwirtschaft.

Es sind sowohl theoretische, als auch empirische und praxisorientierte Beiträge erwünscht, die gegenwartsbezogen, historisch oder vergleichend die Bedeutung kultureller Ordnungen und deren aktuelle und historische Transformationsprozesse diskutieren.

Ihre Abstracts sollten folgende Vorgaben erfüllen:

  • kurze inhaltliche Zusammenfassung und Angaben zur Fragestellung und der empirischen Basis
  • Die Abstracts sollen 2.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten.
  • Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache geschrieben werden.
  • Bitte geben Sie Ihre aktuellen Kontaktdaten und Ihre akademischen Grade an
  • Einsendeschluss ist der 31. Juli 2021 (per Email an: heidrun.alzheimer(at)uni-bamberg.de)

>>> Jahrbuch für Europäische Ethnologie im Überblick
>>> Zur Seite des Brill-Verlags. Für Universitätsangehörige ist der Zugriff auf die Volltexte über VPN-Verbindung möglich.