Studierende der Historischen Geographie, der Slavistik und der Archäologie im Geschichtspark Bärnau-Tachov

Interdisziplinäre Tagesexkursion nach Bärnau-Tachov

Studierende der Historischen Geographie besuchen den Geschichtspark Bärnau-Tachov und die bayerisch-tschechische Grenze

Im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung der Professur für Historische Geographie mit dem Lehrstuhl für Slavische Sprachwissenschaften und dem Lehrstuhl für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit besuchten Studierende aus den Fächern Geographie, Slavistik und Archäologie den Geschichtspark Bärnau-Tachov im Rahmen der Slaventage 2018.

Der Geschichtspark ermöglichte den Studierenden einen Einblick in das mittelalterliche Leben des 9. bis 13. Jahrhunderts. Sie konnten im Rahmen einer Führung durch den wissenschaftlichen Leiter des archäologischen Freilandmuseums, Stefan Wolters, wertvolle Einblicke in die historisch-geographischen und archäologischen Zusammenhänge slavischer Siedlungsstrukturen und mittelalterlicher Lebenswelten erhalten.

Durch die unmittelbare Nähe zur deutsch-tschechischen Grenze Bärnaus konnten neben den mittelalterlichen Bezügen in der Region auch historische und gegenwartsbezogene Themen bearbeitet werden. Es fand eine Führung durch Alfred Wolf statt, der als Zeitzeuge und Vorsitzender des Vereins Via Carolina – Goldene Straße e. V. mit den Studierenden grenznahe Wüstungsprozesse ebenso diskutierte wie die historischen Verbindungen zwischen Nürnberg und Prag.

Die Exkursion wurde durch Alisa Müller M.A. (Slavistik) hauptverantwortlich organisiert und zusammen mit Annette Zeischka-Kenzler M.A. (Archäologie) und Patrick Reitinger M.A. (Historische Geographie) durchgeführt und wissenschaftlich begleitet.