Ute Schmid ist Diplom-Psychologin und Diplom-Informatikerin. Sie hat 1994 an der TU Berlin zum Dr.rer.nat. promoviert und sich 2001 ebenfalls an der TU Berlin für das Fach Informatik habilitiert. Sie war an der TU Berlin wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Allgemeine Psychologie und danach wissenschaftliche Assistentin (C1) im Bereich Methoden der Künstlichen Intelligenz. Sie hat, finanziert über ein DFG-Forschungsstipendium, ein Jahr an der Carnegie-Mellon University gearbeitet. Von 2001 bis 2004 war sie an der Universität Osnabrück akademische Rätin an der Fakultät Mathematik/Informatik und kooptiertes Mitglied des Instituts für Kognitionswissenschaft. Seit 2004 ist sie Professorin für Angewandet Informatik insbesondere Kognitive Systeme an der Universität Bamberg. Sie lehrt und forscht in den Bereichen Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und kognitive Modellierung. Ihr Schwerpunkt ist induktives Programmieren, interpretierbares und menschenähnliches (human-level) maschinelles Lernen sowie die Generierung von Erklärungen für Klassifikatoren. Ute Schmid widmet sich zudem intensiv der Förderung von Frauen in der Informatik und bietet bereits seit 2005 Informatik-Workshops für Kinder und Jugendliche an. Sie ist seit 2005 Fakultätsfrauenbeauftragte (nur unterbrochen durch ihre Zeit als Dekanin der Fakultät von Oktober 2017 bis September 2019). Ute Schmid hat den von Informatics Europe vergebenen Minerva Gender Equality Award für ihre Universität gewonnen. Sie hält Fortbildungen zum Thema Informatik für Vorschule und Grundschule und ist aktiv im Bereich "KI und Schule".