CfP: Beziehungsweisen von Mensch, Tier und Umwelt - Perspektiven für die Politische Bildung

Call for Papers, Einsendeschluss 01.07.2022

 

Der Beginn des dritten Jahrtausends steht im Zeichen einer neuen Epoche: dem Anthropozän.

Der Mensch muss seine Position in der Welt grundsätzlich neu überdenken (Latour, Wo bin ich, 2021). Menschlich erzeugte Biomasse und von Menschen hergestellte Objekte machen inzwischen mehr als die Hälfte der Oberflächenmasse aus. Die Folgen sind längst im Alltag erfahrbar: das Massensterben der Arten (z. B. durch das Verschwinden der Insekten), der Klimawandel (z. B. durch Wetterextreme), die Ausbreitung invasiver Arten (z. B. durch neue Algen, Insekten oder Krabben) sowie das Entstehen von Zoonosen (eindrücklich durch Covid-19). Neue soziale Bewegungen wie Fridays for Future oder Extinction Rebellion zeigen die gestiegene Sensibilität für die existenziellen Herausforderungen. Ihnen geht es längst nicht mehr um ökologische Einzelfragen, sondern um die Frage, in welcher Beziehungsweise wir zukünftig zur Welt stehen wollen.

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