Sophie Stackmann M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, KDWT

 

Am Zwinger 4, Raum 00.24
96047 Bamberg


Tel: +49(0)951-863-2302
Mail: sophie.stackmann(at)uni-bamberg.de

 

Sophie Stackmann studierte im Bachelor Kunstgeschichte, Kulturgutsicherung und Archäologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Anschließend erwarb sie an der Universität Bamberg zwei Mastabschlüsse in Denkmalpflege und Kunstgeschichte. Sie begann nach ihrem Studium eine Promotion im Fach Denkmalpflege, die von 2017–2019 durch die Johannes-Rau-Gesellschaft mit einem Promotionsstipendium gefördert wurde. Thema der Promotion ist das Konzept Integrität und seine Bedeutungen für Diskurse in der Denkmal- und Erbetheorie sowie im Bereich Welterbe.

Von 2019 bis 2021 war Sophie Stackmann wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt Architektur- und Planungskollektive der DDR: Institutionelle Strukturen und kreative Prozesse in der sozialistischen Architekturproduktion. In diesem Projekt erforschte sie kreative Prozesse und Fragen  der Autorschaft in Planungskollektiven. Am Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT) arbeitet sie seit 2021 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Denkmalpflege.


Sie ist Mitglied im Verband Deutscher Kunsthistoriker und im Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege.

 

 

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte und Theorie der Denkmalpflege
  • Geschichtsphilosophie
  • Kriterien des Welterbeprogramms der UNESCO
  • Rezeption des Bauhauses
  • Architekturgeschichte der DDR

Forschungsprojekte

  • Integrität als Kriterium für Welterbemanagment in urbanen Räumen (Dissertation)

Herausgeberschaft

Wertzuschreibungen und Planungslogiken in historischen Stadträumen. Neue Beiträge zur städtebaulichen Denkmalpflege (Hrsg. zusammen mit Lisa Marie Selitz), Forschungen des Instituts für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte, 7, Bamberg 2018.


Aufsätze / Beiträge

Auf den Spuren von Gespenstern. Erbe, Arbeit und Gerechtigkeit, in: Johanna Blokker/Carmen Enss/Stephanie Herold (Hrsg.): Politiken des Erbens in urbanen Räumen, Bielefeld 2021, S. 33–44.

Die Kehrseits des Fragments? – Überlegungen zur Integrität historischer Objekte bei John Ruskin und Alois Riegl, in: Kritische Berichte, Heft 2, 2021, Themenheft zu „Engpässe der Überlieferung. Narrative, Dramaturgien und Mythologien der Verschonung, des Bewahrens und des Überlebens“, S. 35–43.

Die Siedlung Dessau- Törten – Eine Umfrage zum Wohnen im Denkmal , in: Restauratoren im Handwerk, Heft 3, 2020, S. 17–22.

Der Holzschnitt, in Franziska Ehrl, Eveliina Juntunen (Hrsg.): Joseph Heller und die Kunst des Sammelns. Ein Vermächtnis im Herzen Bambergs, Forschungen des Instituts für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte, Bamberg 2020, S. 66–67.

Druckgraphische Referenzwerke: „Der Bartsch“, in Franziska Ehrl, Eveliina Juntunen (Hrsg.): Joseph Heller und die Kunst des Sammelns. Ein Vermächtnis im Herzen Bambergs, Forschungen des Instituts für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte, Bamberg 2020, S. 82–83.

[W]Ort der lebendigen Geschichte. Die sprachliche Produktion von Erbe am Beispiel des POLIN-Museums in Warschau (zusammen mit Svenja Hönig), in: Franz, Ute (Hg.): Forschende Frauen 2019, Beiträge Bamberger Nachwuchswissenschaftlerinnen, 11, Bamberg 2020.

Framing Bauhaus. The Reception of the Housing Estate Dessau-Törten, in: Jaschke, Franz/Kellner, Theresa/Melenhorst, Michel/Pottgiesser, Uta (Hrsg.): 100 Years Bauhaus. What Interest do we take in Modernity?, Selected Papers, 16th Docomomo Germany and 3rd RMB Conference (01.03.2019), Lemgo 2020, S- 23–32.

Wohnen in der Kathedrale der Zukunft. Die Veränderungsgeschichte der Siedlung Dessau-Törten, in: Wertzuschreibungen und Planungslogiken in historischen Stadträumen. Neue Beiträge zur städtebaulichen Denkmalpflege (Hrsg. zusammen mit Lisa Marie Selitz), Forschungen des Instituts für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte, 7, Bamberg 2018, 89–124.


Vorträge

"Geheult - Vor Glück und aus Angst" – Darstellungen von Architektinnen in der DDR, 7. Forum Architekturwissenschaft zum Thema Figurationen von Gender im zeitgenössischen Archtekturdiskurs, 22.–23.07.2021, Technische Universität München, München.

Architektenkollektive in den Medien der DDR, gemeinsam mit Stefanie Brünenberg, 16. Werkstattgespräche zur DDR-Planungsgeschichte, 23.01.2020, Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), Erkner.

Integrity as Concept for World Cultural Heritage -  A Reflection on Problems and Possibilities, Twitter-Konferenz Young Researchers in Heritage zum Thema The Concept(s) of Heritage am 25.09.2019.

[W]ort der lebendigen Geschichte. Die sprachliche Produktion von Erbe am Beispiel des POLIN-Museums in Warschau, gemeinsam mit Svenja Hönig, Kolloquium “FORSCHende Frauen in Bamberg” zum Thema Sprache Macht Gesellschaft, 04.06.2019, Universität Bamberg.

Framing Bauhaus. The Reception of the Housing Estate Dessau-Törten, Konferenz: “100 Years Bauhaus. What interest do we take in the Modern Movement today?”, 01. März 2019, Haus der Kulturen Berlin.