Architektur- und Planungskollektive der DDR: Institutionelle Strukturen und kreative Prozesse in der sozialistischen Architekturproduktion (DFG-Projekt)

Die weitgehende Abschaffung privater Architekturbüros und die Übertragung des Entwurfsprozesses auf Architektur- und Planungskollektive seit Anfang der 1950er Jahre hatten weitreichende Folgen für Arbeitsprozesse, berufliches Selbstverständnis der beteiligten Berufsgruppen und die produzierte Architektur in der DDR sowie deren spätere Bewertung. Mit diesem breiten Themenkomplex beschäftigt sich das durch die DFG geförderte Kooperationsprojekt mit dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS). Ziel ist es, sowohl einen Beitrag zur Geschichte der Kollektivierung der Planung in der DDR zu liefern, als auch die Dynamik kollektiver kreativer Prozesse in Hinblick auf die entstandenen Objekte und in ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart zu untersuchen. Die Analyse der komplexen Arbeitsprozesse soll so zu einer Neubewertung des architektonischen Schaffens im Kollektiv in der DDR führen.

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