Willkommen auf den Internetseiten des Zentrums für Interreligiöse Studien (ZIS)

Das Zentrum für Interreligiöse Studien (ZIS) wurde im Jahr 2004 als wissenschaftliche Einrichtung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg gegründet und ist für die Koordination und Zusammenführung vorhandener Ressourcen und Kompetenzen im Bereich der Interreligiösen Studien in Forschung und Lehre verantwortlich.

Der programmatische Fokus des ZIS liegt auf der Erforschung und der Vermittlung der religiösen Traditionen des Judentums, des Christentums und des Islam und deren Relevanz in einer modernen Gesellschaft. Besondere Aufmerksamkeit gilt interreligiösen Fragenstellungen, die das gesellschaftliche, kulturelle und politische Verhältnis der drei abrahamitischen Religionen betreffen.

Die Mitglieder des Zentrums und somit Träger der interdisziplinären Forschungskooperation sowie des fächerübergreifenden Lehrprogramms innerhalb der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sind vornehmlich Vertreter der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften; beteiligt sind aber auch Mitarbeitende der Fakultäten Humanwissenschaften sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Die Mitglieder kooperieren gemäß Ihrer Expertise in der Forschung, sind an der Planung und Organisation der Veranstaltung des ZIS beteiligt und öffnen Ihre Lehrveranstaltungen den Studierenden des Masterstudiengangs „Interreligiöse Studien: Judentum – Christentum – Islam“.

Darüber hinaus fördert das ZIS als Forschungsplattform die Zusammenarbeit mit entsprechenden Institutionen in Bamberg und der Region, mit den entsprechenden Fächern der Nachbaruniversitäten sowie mit der einschlägigen nationalen und internationalen Forschung. Eines der Resultate dieser Forschungskooperation ist die Publikationsreihe „Judentum – Christentum – Islam. Interreligiöse Studien“.

Das ZIS stellt mit den Kompetenzen seiner Mitglieder ein Angebot zur Beratung in interreligiösen Belangen für verschiedene gesellschaftliche, politische und religiöse Gruppen und Institutionen bereit und besitzt daher auch für die Öffentlichkeit gesellschaftspolitische Relevanz. Dazu trägt auch ein vielfältiges Angebot von öffentlichen Veranstaltungen bei, das anspruchsvolle Diskurse zu interreligiösen Themen auch einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich macht.

Eines der wesentlichen Angebote des ZIS ist der Masterstudiengang "Interreligiöse Studien: Judentum – Christentum – Islam“. Studierende dieses Studienganges haben Gelegenheit aus der Perspektive der verschiedenen beteiligten Disziplinen die Rolle der drei abrahamitischen Religionen in Politik und Gesellschaft auf regionaler wie globaler Ebene und in historischer wie aktueller Hinsicht nachzuvollziehen. Die Kenntnis der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der religiösen Traditionen soll Absolventen befähigen kompetent zwischen den Traditionen zu vermitteln und in verschiedenen beruflichen Kontexten Konflikte zu lösen und Beziehungen zu befördern ohne das die Eigenständigkeit einer jeweiligen Tradition dabei untergraben wird.