Bamberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Radiobeiträgen

1. Dezember: kulturradio (rbb) & BBC World Service

Zum 100. Geburtstag des Autors Alexander Solschenizyn befasste sich der RBB in einem Beitrag mit seinen Werken. Seine Bücher (u.a. "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" und "Der Archipel Gulag") basieren auf seinen Erfahrungen während elf Jahren Gefängnis- und Lagerhaft. Dr. Elisa Kriza, Habilitandin im Bereich Literatur und Medien und Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für slavische Literaturwissenschaft, beantwortet im Interview Fragen bezüglich Forschung und Hintergründen zu Solschenizyns Literatur. Den gesamten Beitrag können Sie hier nachhören.

In einem englischen Interview mit BBC World Service gibt Dr. Elisa Kriza darüber hinaus Auskünfte über Gulags und das Leben von Alexander Solschenizyn. Den gesamten Beitrag können Sie hier nachhören.

26. November: Bayern 2

Mein Name. Meine Burg. Mein Pferd. Die bunten Wappen der mittelalterlichen Ritter klärten vor allem über Identität und Besitz auf. Wie man sie lesen kann, was man darin entdeckt oder wie sich der eigene Nachname in Wappengestalt bringen ließe, erklärt Dr. Christof Rolker, Professor für Historische Grundwissenschaften, kindgerecht in der BR-Sendung "radioMikro". Den Beitrag können Sie hier nachhören.

13. November: BR-KLASSIK

Im Rahmen der ARD-Themenwoche "Gerechtigkeit" befasste sich BR-KLASSIK unter anderem auch mit dem Aspekt des Migrationshintergrunds in der Musik bzw. genauer in der Musikpädagogik, zum Beispiel mit den Vor- und Nachteilen von "Bläserklassen" und der Praxis der elementaren Musikerziehung. Wie interkultureller Musikunterricht gelingen kann, beantwortet Prof. Dr. Stefan Hörmann, Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik und Musikdidaktik. Den Beitrag können Sie hier nachhören.

5. November: Deutschlandfunk

Mit den kürzlich veröffentlichten "Football Leaks" wird unter anderem der Investigativjournalismus beworben. Dr. André Haller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, spricht im Interview mit Deutschlandfunk über die Art der Recherche und darüber, welche Auswirkungen solche Recherchen und "Leaks" seiner Meinung nach in der Gesellschaft auslösen sollten. Den gesamten Beitrag können Sie hier nachhören und hier nachlesen.

21. Oktober: WDR

Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung. In der Politik sind sie dagegen eher Mangelware. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für England. Erst vor 60 Jahren durften die ersten Frauen ins englische Oberhaus einziehen. Ins Unterhaus zum Glück schon früher. Prof. Dr. Thomas Saalfeld, Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft, erklärt in der Sonntagsshow des WDR, welche Rolle der "Life Peerage Act" dabei hatte, der seit 1958 die Adelserhebung einer Person in Großbritannien regelt. Den Beitrag können Sie hier nachhören.

5. Oktober: Deutschlandfunk Nova

Die Sendung "Update" beschäftigte sich unter anderem damit, dass es in der Türkei viele Menschen gibt, die ihren Nachnamen ändern lassen wollen, weil dieser peinlich oder vulgär ist. Woher diese Namen kommen, beantwortete Prof. Dr. Klaus Kreiser, ehemaliger Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Turkologie an der Universität Bamberg. Der entsprechende Beitrag, den Sie hier nachhören können, beginnt ab Minute 30:10.

18. September: Bayern 2

Unter dem Titel "Viel Gesicht und wenig Text: Die Plakate der Parteien im Wahlkampf" spricht Dr. André Haller, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Bamberg, in der Sendung "regionalZeit - Gespräch" über die Funktionen und Aufgaben von Wahlplakaten. Darüber hinaus erläutert er, was ein gutes Wahlplakat ausmacht und wie man die "Flash-Phase" richtig nutzt. Den Beitrag können Sie hier nachhören.

14. September: Deutschlandfunk

"Der Traum vom Eigenheim lässt sich genau bemessen: 160 Quadratmeter, zwei Stockwerke, ein Garagenplatz. So sieht das durchschnittliche deutsche Fertighaus aus. Was für die einen ein Lebenstraum ist, ist für Kritiker eine ästhetische Zumutung." - Rund um das Fertighaus drehte sich die Sendung "Mikrokosmos - Die Kulturreportage", in der als Kritiker eben dieser Art und Weise des Bauens Prof. Dr. Christian Illies, Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie II an der Universität Bamberg, erklärte, was genau die ästhetische Zumutung am Fertighaus ist und wie es um die Ästhetik des Bauens im Allgemeinen bestellt ist. Das Gespräch mit ihm können Sie hier ab Minute 22:52 nachhören.

20. Juli: WDR 5

Ist die Sicht auf Pessimismus zu pessimistisch? Das fragten sich die Redakteure von "Quarks - Wissenschaft und mehr" und fanden mit Prof. Dr. Astrid Schütz, Inhaberin des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik, eine Expertin. Was Pessimismus eigentlich ist, welche Arten des Schwarzsehens es gibt und welche Vor- und Nachteile diese Sichtweisen haben, erfahren Sie im kompletten Beitrag ab Minute 58:47.

12. Juli: Deutschlandfunk

"Sehnsuchtsort des 21. Jahrhunderts - Gutes Leben auf dem Land?": Unter diesem Titel befasste sich ein Beitrag zur Sendung "Aus Kultur- und Sozialwissenschaften" zum Beispiel mit Fragen danach, woher die neue Sehnsucht nach dem Land kommt und ob die Erwartungen mit der Realität ländlichen Lebens überhaupt übereinstimmen. Angelehnt an eine Tagung zu diesem Thema in Halle (Saale) gab der Kulturgeograph Prof. Dr. Marc Redepenning, Inhaber des Lehrstuhls für Geographie I (Kulturgeographie mit Schwerpunkten im Bereich der Sozial- und Bevölkerungsgeographie), selbst einer der Referenten der Tagung, Auskunft über das Landleben als Privat-Vergnügen von der Großstadt entfliehenden Neu-Dörflern. Marc Redepenning kommt gegen Ende des Beitrags etwa ab Minute 08:00 zu Wort.

21. Juni: Deutschlandfunk

Es klingt nach Science-Fiction, ist aber längst Realität: Technologien, die Verbrechen in der Zukunft prognostizieren, haben Einzug in den Alltag der Polizeiarbeit gehalten. Befördern diese Technologien den Wandel hin zu einem Überwachungsstaat? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Kriminalitätsprognosen und Rassismus oder Polizeigewalt? Und welchen Einfluss haben sie in einer Migrationsgesellschaft? Diesen und weiteren Fragen ging die Tagung „Automatismen des Verdachts: Polizeikultur und Prognose in der Migrationsgesellschaft“ vom 15. Juni bis 17. Juni 2018 an der Universität Bamberg auf den Grund. Dr. Georgiana Banita, Kulturwissenschaftlerin an der Universität Bamberg, informiert über ihre Forschungen in einem Interview im Deutschlandfunk und einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk.

13. Juni: Bayern 2

Am 13. und 14. Juni 2018 fanden die 5. Bamberger Hochschultage zum Thema Entschleunigung statt. Im Interview mit Bayern 2 berichtet Prof. Dr. Björn Ivens, Inhaber des Lehrstuhls für BWL, insbesondere Vertrieb und Marketing, über verschiedene Bereiche, in denen Entschleunigung eine Rolle spielt bzw. spielen sollte. Dazu tragen Bewegungen wie "slow food" oder "slow fashion" bei. Insbesondere im Arbeitsleben sollte man eine gute Work-Life-Balance und persönliche Bereiche finden, in welchen nach Entschleunigung gesucht wird. Das gesamte Interview können Sie hier nachhören.

12. Juni: Bayern 3

Deutschland ist Retouren-Weltmeister. Aber wie viele Päckchen werden bei uns tatsächlich zurückgeschickt und was passiert dann damit? Aufbereitung oder doch Verschrottung, und wie viel wird verschrottet? Retouren-Forscher Dr. rer. pol. Björn Asdecker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Produktion und Logistik, gibt Auskunft darüber, wie der Versandhandel funktioniert, im Gespräch mit "Update", das Sie hier ab Minute 07:42 nachhören können.