Bamberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Radiobeiträgen

31. Januar: Deutschlandfunk

Politiker streiten um die Finanzierung des Digitalpakts, Bildungsexperten um die konkrete Ausrichtung der Digitalisierung an Schulen: zum Beispiel um den sinnvollen Einsatz von Lerncomputern, die mit Künstlicher Intelligenz, das heißt, mit einem neuronalen Netzwerk ausgestattet sind. Worauf es bei der Entwicklung von Apps für den Schulunterricht ankommt und was sie auszeichnen sollte, um positiv auf das Lernen und Lehren zu wirken, erklärt Dr. Ute Schmid, Professorin für Angewandte Informatik, insbes. Kognitive Systeme, in einem Beitrag im Deutschlandfunk.

7. Januar: Bayern 2

Elektroautos haben viele Vorzüge, vor allem für Fußgänger könnten sie aber zur Gefahr werden. Schließlich verlassen die sich gewohnheitsgemäß im Straßenverkehr auch auf ihr Gehör. Integrierte Akkustische Fahrzeugwarnsysteme sollen Unfällen deshalb vorbeugen. Wie sich solche Geräusche anhören könnten und sollten, um wirksam zu sein, welche Auswirkungen Geräuschlosigkeit auf Fahrerinnen und Fahrer hat und welche Chancen und Risiken hinter einer solchen akkustischen Neugestaltung stecken, verrät Prof. Dr. Claus-Christian Carbon, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre. Das Interview können Sie hier nachhören.

28. Dezember: Bayern 2

Die Sendung "radioWissen" befasste sich unter dem Titel "Glück beginnt im Kopf - Erkenntnisse der Neurobiologie" mit dem großen Thema des Glücks. Dieses wurde jedoch nicht nur aus neurobiologischer Perspektive behandelt, sondern außerdem beispielsweise aus psychologischer Sicht. So erklärte etwa Prof. Dr. Astrid Schütz, Inhaberin des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik, dass und weshalb das individuelle Glück ein Grundpfeiler unseres Zusammenlebens ist. Die ganze Sendung können Sie hier nachhören.

1. Dezember: kulturradio (rbb) & BBC World Service

Zum 100. Geburtstag des Autors Alexander Solschenizyn befasste sich der RBB in einem Beitrag mit seinen Werken. Seine Bücher (u.a. "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" und "Der Archipel Gulag") basieren auf seinen Erfahrungen während elf Jahren Gefängnis- und Lagerhaft. Dr. Elisa Kriza, Habilitandin im Bereich Literatur und Medien und Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für slavische Literaturwissenschaft, beantwortet im Interview Fragen bezüglich Forschung und Hintergründen zu Solschenizyns Literatur. Den gesamten Beitrag können Sie hier nachhören.

In einem englischen Interview mit BBC World Service gibt Dr. Elisa Kriza darüber hinaus Auskünfte über Gulags und das Leben von Alexander Solschenizyn. Den gesamten Beitrag können Sie hier nachhören.

26. November: Bayern 2

Mein Name. Meine Burg. Mein Pferd. Die bunten Wappen der mittelalterlichen Ritter klärten vor allem über Identität und Besitz auf. Wie man sie lesen kann, was man darin entdeckt oder wie sich der eigene Nachname in Wappengestalt bringen ließe, erklärt Dr. Christof Rolker, Professor für Historische Grundwissenschaften, kindgerecht in der BR-Sendung "radioMikro". Den Beitrag können Sie hier nachhören.

19. November: Bayern 1

91 Prozent der Deutschen kaufen inzwischen mindestens einmal im Jahr online ein. Über die Hälfte der Pakete werden allerdings wieder zurückgeschickt. Wie es um die Ökobilanz des Online-Handels steht und wo die Probleme beim Retourenmanagement liegen, darüber gibt Dr. Björn Asdecker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Produktion und Logistik, in einem Beitrag von Bayern 1 Auskunft.

13. November: BR-KLASSIK

Im Rahmen der ARD-Themenwoche "Gerechtigkeit" befasste sich BR-KLASSIK unter anderem auch mit dem Aspekt des Migrationshintergrunds in der Musik bzw. genauer in der Musikpädagogik, zum Beispiel mit den Vor- und Nachteilen von "Bläserklassen" und der Praxis der elementaren Musikerziehung. Wie interkultureller Musikunterricht gelingen kann, beantwortet Prof. Dr. Stefan Hörmann, Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik und Musikdidaktik. Den Beitrag können Sie hier nachhören.

5. November: Deutschlandfunk

Mit den kürzlich veröffentlichten "Football Leaks" wird unter anderem der Investigativjournalismus beworben. Dr. André Haller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, spricht im Interview mit Deutschlandfunk über die Art der Recherche und darüber, welche Auswirkungen solche Recherchen und "Leaks" seiner Meinung nach in der Gesellschaft auslösen sollten. Den gesamten Beitrag können Sie hier nachhören und hier nachlesen.

21. Oktober: WDR

Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung. In der Politik sind sie dagegen eher Mangelware. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für England. Erst vor 60 Jahren durften die ersten Frauen ins englische Oberhaus einziehen. Ins Unterhaus zum Glück schon früher. Prof. Dr. Thomas Saalfeld, Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft, erklärt in der Sonntagsshow des WDR, welche Rolle der "Life Peerage Act" dabei hatte, der seit 1958 die Adelserhebung einer Person in Großbritannien regelt. Den Beitrag können Sie hier nachhören.

18. September: Bayern 2

Unter dem Titel "Viel Gesicht und wenig Text: Die Plakate der Parteien im Wahlkampf" spricht Dr. André Haller, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Bamberg, in der Sendung "regionalZeit - Gespräch" über die Funktionen und Aufgaben von Wahlplakaten. Darüber hinaus erläutert er, was ein gutes Wahlplakat ausmacht und wie man die "Flash-Phase" richtig nutzt. Den Beitrag können Sie hier nachhören.

14. September: Deutschlandfunk

"Der Traum vom Eigenheim lässt sich genau bemessen: 160 Quadratmeter, zwei Stockwerke, ein Garagenplatz. So sieht das durchschnittliche deutsche Fertighaus aus. Was für die einen ein Lebenstraum ist, ist für Kritiker eine ästhetische Zumutung." - Rund um das Fertighaus drehte sich die Sendung "Mikrokosmos - Die Kulturreportage", in der als Kritiker eben dieser Art und Weise des Bauens Prof. Dr. Christian Illies, Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie II an der Universität Bamberg, erklärte, was genau die ästhetische Zumutung am Fertighaus ist und wie es um die Ästhetik des Bauens im Allgemeinen bestellt ist. Das Gespräch mit ihm können Sie hier ab Minute 22:52 nachhören.

28. August: Deutschlandfunk / Bayern 2

Super-Recognizer, das sind Menschen mit der besonderen Fähigkeit, Gesichter sehr gut zu (wiederzu-)erkennen. Sie sind so gut darin, dass beispielsweise das Oktoberfest in Sachen Sicherheit auf sie setzt. Prof. Dr. Claus-Christian Carbon, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre, erklärt in einem Beitrag des Deutschlandfunks und einem Beitrag von Bayern 2, was hinter dieser Fähigkeit steckt.

2. August: Deutschlandfunk

Sie flüstern, zischen oder kratzen: So genannte ASMR-Künstler erzeugen derartige Geräusche auf Youtube und versprechen ihren Zuhörerinnen und Zuhörern angenehme Gänsehaut und Entspannung. Der Trend steigt und verspricht neuerdings sogar Profite. Warum die Werbung erfolgreich mit dieser Illusion von Intimität tricksen kann, erklärt Prof. Dr. Claus-Christian Carbon, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre, aus wahrnehmungspsychologischer Sicht. Nachzuhören ist der Beitrag hier ab Mintute 03:37.