Research Skills

Aktuelle Veranstaltungen werden Mitte November 2019 hier veröffentlicht.

Vortrag: „Was wäre eine vertrauenswürdige Wissenschaft? Einige erkenntnistheoretische und wissenschaftsethische Herausforderungen.“ mit Dr. Jon Leefmann (17.2.2020, 12:30–13:30 Uhr)

Hinsichtlich des Wissens, das wir aus wissenschaftlichen Quellen beziehen, geht es uns als Wissenschaftler*innen nicht anders als allen anderen Menschen. Sobald dieses Wissen unseren persönlichen Kompetenzbereich überschreitet, haben wir kaum Möglichkeiten, die Zuverlässigkeit dieser Quellen durch eigene Erkenntnisbemühungen zu überprüfen. Um ihrer gesellschaftlichen Funktion gerecht werden zu können, sind die Wissenschaften deshalb auf Vertrauen angewiesen; und zwar sowohl hinsichtlich der epistemischen Angemessenheit ihrer Erkenntnismethoden als auch hinsichtlich der Werte, welche die Forschungspraxis anleiten.

Der Vortrag wird zunächst die Besonderheiten der Einstellung des Vertrauens in die Wissenschaft erläutern. Auf wen oder was müssen wir uns dabei in welchen Hinsichten verlassen können? Welche normativen Erwartungen spielen dabei eine Rolle? Daraus werden einige Schlussfolgerungen für die wissenschaftliche Praxis und die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gezogen. Was macht eine Wissenschaft vertrauenswürdig? Wie kann sie sich öffentliches Vertrauen verdienen und es bewahren? Und wie sollte sie agieren, wenn ihre Glaubwürdigkeit in Teilen der Öffentlichkeit lautstark in Frage gestellt wird?

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende und Postdocs

Zeit: Montag, 17.02.2020 von 12:30 bis 13:30 Uhr

Ort: WE5/00.043

Vortragsleitung:Dr. Jon Leefmann

Dr. Jon Leefmann forscht und lehrt seit 2016 am Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, seit 2018 im Rahmen seines eigenen DFG-Projektes „Wissen durch Vertrauen? Zur Epistemologie der Zeugnisse wissenschaftlicher Experten“. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Forschungsprojekten in den Bereichen Bio- und Forschungsethik an der Universität Mainz und der Universitätsmedizin Göttingen. Er wurde 2015 an der Universität Tübingen im Fach Philosophie promoviert.

Die Anmeldung zu diesem Vortrag erfolgt über die Anmeldung zur "Woche der Forschung 2020".

Workshop: „Gute wissenschaftliche Praxis“ mit Dr. Antonia Widmer-Leitz und Dr. Martin Rehfledt (Montag, 17.2.2020, 13:45-15:15 Uhr)

Beim Stichwort „gute wissenschaftliche Praxis“ werden die meisten wahrscheinlich an das Gegenteil denken – an schlechte wissenschaftliche Praxis, konkret an Plagiate oder manipulierte Forschungsergebnisse, denn derartige Fälle, insbesondere, wenn sie bei Personen des öffentlichen Lebens aufgedeckt werden, erfahren öffentliche Aufmerksamkeit. Oder man denkt zurück an das „wissenschaftliche Arbeiten“ der ersten Studiensemester, in dem es um Zitationsweisen und Literaturrecherche ging. Doch das Konzept der guten wissenschaftlichen Praxis, wie es die Universität Bamberg in ihren „Forderungen guter wissenschaftlicher Praxis“ und die DFG in ihrem 2019 neu erschienenen Kodex niedergelegt haben, ist deutlich weiter gefasst. Vom Forschungsdesign über rechtliche und ethische Rahmenbedingungen und Fragen der Autorschaft bis zur Zugänglichmachung von Forschungsergebnissen und schließlich der Archivierung werden alle Phasen der Forschungstätgkeit in den Blick genommen.

Ablauf:

Zunächst werden die verschiedenen Aspekte guter wissenschaftlicher Praxis anhand der aktuellen Regelungen der Universität sowie der DFG-Leitlinien vorgestellt; anschließend werden einige sich daraus ergebende Konsequenzen anhand von fiktiven Grenzfällen in Gruppen erarbeitet und abschließend diskutiert.

Lernziele:

- Kenntnis der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis

- Fähigkeit zum Transfer auf die eigene Forschungsarbeit, z.B. zur selbständigen Identifikation potentieller Probleme

Methode: Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende und Postdocs

Zeit: Montag, 17.02.2020 von 13:45 bis 15:15 Uhr

Ort: WE5/00.043

Workshopleitung: Dr. Antonia Widmer-Leitz / TRAc und Dr. Martin Rehfeldt / TRAc

Dr. Antonia Widmer-Leitz war über 13 Jahre für die Europäische Union im Bereich Programmmanagement des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung tätig. Sie wechselte 2018 an die Universität Bamberg und ist in der TRAc unter anderem für die Postdoc-Beratung und das Qualifizierungsprogramm zuständig.

Dr. Martin Rehfeldt ist nach 12 Jahren in Forschung und Lehre an der Universität Bamberg in den wissenschaftsstützenden Bereich gewechselt und an der Trimberg Research Academy u.a. für die Postdoc-Beratung zuständig; außerdem ist er im Welcome Center für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig.

Die Anmeldung zu diesem Vortrag erfolgt über die Anmeldung zur "Woche der Forschung 2020".

13:00 – 17:00 Workshop: „Kreativitätsstrategien für Forschung und Qualifikationsarbeiten“ mit Dr. Nora Jacob (Teil I: 19.2.2020, 9.30-13.00 Uhr; 19.2.2020, Teil II: 9.30-13.00 Uhr)

Du steckst in deiner Forschungsarbeit an einer Stelle fest und benötigst Ideen, wie du weitermachen kannst? Du hast eine spannende Forschungslücke identifiziert, aber noch keine Ideen für das konkrete Forschungsvorgehen? Dir wurde ein Dissertationsthema angeboten und du möchtest es mit eigenen Ideen für Fragestellungen und die methodische Umsetzung füllen? Du suchst nach alternativen Erklärungen für deine Ergebnisse fernab von eingefahrenen Denkmustern? Oder du möchtest neue Wege gehen, kreative Forschungsideen entwickeln und über den Tellerrand hinausschauen?

Kreativität stellt eine Fähigkeit dar, die alle Menschen in unterschiedlicher Ausprägung besitzen. Jeder kann kreativ sein und hat Ideen, in den verschiedensten Momenten und an den unterschiedlichsten Orten. Der Workshop soll dir dabei helfen, kreative Ideen gezielt hervorzubringen, deine kreativen Fähigkeiten zu erweitern und dich damit langfristig in deiner wissenschaftlichen Arbeit unterstützen.

Ablauf:

Den methodischen Schwerpunkt des Kreativitäts-Workshops bilden fünf „Entdeckerqualitäten“ kreativer Vordenker sowie klassische Kreativitätstechniken, die sich gut auf die Wissenschaft anwenden lassen. Im Fokus steht das Kennenlernen und Ausprobieren der jeweiligen Kreativitätsstrategien. Es wird an konkreten Themen der Teilnehmenden gearbeitet; Übungen die ein Umdenken fördern und einfach handhabbar sind, sichern den Transfer.

Du lernst, welche Probleme deiner Arbeit sich kreativ lösen lassen und für welches Problem welche Kreativitätstechnik am ehesten eignet ist.

Voraussetzung für die Teilnahme: Optional kannst du bis 7 Tage vor dem Workshop eine 1-2 seitige Kurzdarstellung des Dissertations-/Forschungsvorhabens an mich senden und dabei auf Herausforderungen der Arbeit Bezug nehmen, für die du kreative Ideen benötigst.

Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen

Zielgruppe: Promovierende und Postdocs

Zeit: Teil I: Dienstag, 18.2.2020, 13.00-17.00 Uhr und Teil II: Mittwoch, 19.2.2020, 9.30-13.00 Uhr

Ort: WE5/05.005

Workshopleitung: Dr. Nora-Corina Jacob, Dipl.-Psych., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität der Bundeswehr München

Dr. Nora-Corina Jacob, Dipl.-Psych. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München und freiberuflich als Coach tätig. Ihre Dissertation zu „Kreativität und Innovation“ ist im Springer-Verlag erschienen.

Die Anmeldung zu diesem Workshop erfolgt über die Anmeldung zur "Woche der Forschung 2020".

Workshop: „Basics der Wissenschaftstheorie“ mit Prof. em. Dr. Sebastian Kempgen (18.02.2020, 13:00-15:30 Uhr)

Mit einer Präsentation zu den Begriffsformen werden die Teilnehmer in die Materie eingeführt. Durch Eigenarbeit wird das Gehörte auf Beispiele aus der jeweils eigenen Disziplin übertragen und anschließend im Plenum zu gemeinsamer Diskussion vorgestellt. Zur Abrundung wird die Deduktion einer Hypothese aus theoretischen Annahmen sowie ihre Überprüfung demonstriert.

Lernziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zu einem reflektierten Gebrauch ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Begrifflichkeit befähigt werden, sollen deren Beschränkungen und Möglichkeiten kennen lernen. Ferner sollen sie eine Grundorientierung haben, welche Werke als Standardreferenz dienen können.

Voraussetzungen: Eigene Forschungsfrage(n) und Vorbereitung von mind. 7 Grundbegriffen der eigenen Disziplin

Maximale Zahl an Teilnehmenden:  15 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende und Postdocs

Zeit: Dienstag, 18.02.2020 von 13:00 bis 15:30 Uhr

Ort: WE5/04.003

Workshopleitung: Prof. Dr. Sebastian Kempgen, Emeritius of Excellence (TRAc, Slavische Sprachwissenschaft)

Prof. Dr. Sebastian Kempgen studierte Slawistik und Allgemeine Sprachwissenschaft in Bochum und Münster. Während seiner Assistentenzeit in Konstanz lernte er bei J. Mittelstraß die Wissenschaftstheorie kennen. Von 1991 bis 2018 hatte er den Lehrstuhl für Slawische Sprachwissenschaft inne und war von 2008 bis 2017 Vizepräsident der Universität.

Die Anmeldung zu diesem Workshop erfolgt über die Anmeldung zur "Woche der Forschung 2020".

Workshop: „Professionell recherchieren“ mit Dominik Schmidt (Universitätsbibliothek Bamberg) (20.02.2020, 14:45-16:15 Uhr)

Der Workshop stellt Strategien für die Suche nach wissenschaftlichen Texten in Fachdatenbanken und im Internet vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer üben, komplexe Suchanfragen zu ihren Themen zu formulieren und erfahren, wie sie sich auf den Laufenden halten. Außerdem lernen sie Spezialsuchmaschinen für wissenschaftliche Texte kennen, und erfahren, wie man Zitationsdatenbanken sinnvoll einsetzen kann.

Folgende Inhalte werden beantwortet:

  • Wie Sie sich leichter einen Literaturüberblick zu einem Thema verschaffen
  • Wie und wo Sie Texte zu einem bestimmten Thema finden mit Übungsteil
  • Besonders relevante Texte identifizieren und Debatten nachvollziehen

Geplanter Ablauf: Vortrag mit Präsentation und Vorführung sowie einem Übungsteil.

Lernziele

  • Formulieren komplexer Suchanfragen und der Einsatz von Alert-Funktionen
  • Kennenlernen spezieller Suchmaschinen
  • Nutzung von Zitationsdatenbanken

Voraussetzung für die Teilnahme: ba-Nummer zum Einloggen am Rechner im Computer-Pool

Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende, Postdocs

Zeit: Donnerstag, 20.02.2020 von 14:45 bis 16:15 Uhr

Ort: WE5/04.014

Workshopleitung: Dominik Schmidt, Universitätsbibliothek Bamberg

Dominik Schmidt ist seit 2013 an der Universitätsbibliothek Bamberg als Diplom-Bibliothekar tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen unter anderem die Bereiche Schulungen, Information und Beratung sowie die Recherche in bibliothekarischen Datenbanken und im Internet.

Die Anmeldung zu diesem Workshop erfolgt über die Anmeldung zur "Woche der Forschung 2020".

Diskussionsforum „Work in Progress“ mit Prof. Dr. Reinhard Zintl (21.02.2020, 09:30 - 11:30 Uhr)

Der Workshop bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, in einem 10-minütigen Vortrag den aktuellen Stand des jeweiligen Forschungsvorhabens vorzustellen und zu diskutieren. Dabei gilt es, die wesentlichen Ideen des eigenen Projekts prägnant und auch über die Fachgrenzen hinaus zu erklären, verständlich zusammenzufassen und sich kritischen Fragen zu Inhalt, Methode und Struktur der Arbeit zu stellen. Umgekehrt wird die – komplementäre – Fähigkeit geschult, auch Vorträge, die nicht der eigenen Disziplin entstammen, verfolgen und diskutieren zu können und z.B. offene Fragen oder eigene Wissenslücken zu identifizieren. Konzentriertes Zuhören und zielgerichtetes Fragen bilden so die Grundlage für eine erfolgreiche interdisziplinäre Kommunikation.

Maximale Teilnehmerzahl: 5 Personen

Zielgruppe: Promovierende

Zeit: Freitag, 21.02.2020, 09:30-11:30 Uhr

Ort: WE5/05.004

Workshopleitung: Prof. Dr. Reinhard Zintl, Emeritus of Excellence, Universität Bamberg

Die Anmeldung zu diesem Workshop erfolgt über die Anmeldung zur "Woche der Forschung 2020".

Workshop "Literaturverwaltung und Wissensmanagement mit Citavi"

Im Literaturverwaltungsprogramm Citavi können Sie Ihre Literaturangaben, Gedanken und Zitate sammeln und per Klick in Ihren Text übernehmen. Das Literaturverzeichnis erstellt sich automatisch. In der Einführungsveranstaltung werden die grundlegenden Funktionen von Citavi anhand eines Beispielprojekts erläutert und geübt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Dies ist ein Angebot Universitätsbibliothek.

Die Kurse finden an verschiedenen Standorten der Universität statt. Ausführliche Informationen und Termine hier.

Workshop "Professionell recherchieren"

Themen dieses Kurses sind Internet-Suchstrategien. Es werden Spezialsuchmaschinen für wissenschaftliche Texte, Statistiken und Blogs vorgestellt. Außerdem geht es darum, wie man wissenschaftliche Debatten nachvollziehen kann, immer auf dem Laufenden bleibt und das Web 2.0 für die Wissenschaft nutzen kann.

Dies ist eine Veranstaltung der Universitätsbibliothek.

Die Kurse finden an verschiedenen Standorten der Universität statt. Ausführliche Informationen und Termine

Workshop "Publizieren"

In dem Workshop werden wesentliche Punkte rund ums Publizieren besprochen. Dabei soll es unter anderem um das wissenschaftliches Verlagswesen, den Publikationsprozess, die Veröffentlichungsverträge, das Urheberrecht und um Förder- und Verwertungsmöglichkeiten gehen.

Lt. Open-Access-Erklärung fordert die Universitätsleitung die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität auf, ihre Publikationen und Forschungsergebnisse auf dem Publikationsserver der Universität als Originalarbeit oder als Pre- bzw. Postprint zu veröffentlichen. Weitere Themen sind also Erst- und Zweitveröffentlichungen, die damit einhergehenden rechtlichen Implikationen und elektronische Publikationen u.a. auf OPUS oder bei UBP.

Anschließend soll es genügend Raum zur Diskussion und für Fragen zu oben genannten Themen und zu individuelle Publikationsvorhaben geben.

Dies ist ein Angebot der Universitätsbibliothek.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.