Mittwoch, 27. Februar 2019: Vorträge und Workshops zur Digitalisierung und zu grundlegenden Fragen des Forschens

09:00 - 11:00 Vortrag: Forschungsdatenmanagement – Eine Empfehlung für die Praxis mit Dr. Ursula Higgins & Claudia Piesche (Universität Bayreuth) WE5/00.019 (NEUER RAUM wegen großer Nachfrage!)

Wir leben im Zeitalter der Datenfluten, Forschungsdatenmanagement ist in aller Munde. Aber was genau verbirgt sich dahinter? In einer Kombination aus Präsentation und Diskussion gehen wir mit Ihnen auf diese und weitere Fragen ein:  Was versteht man unter Forschungsdaten, und warum sollen Daten heute FAIR sein? Welche Anforderungen haben die verschiedenen Förderorganisationen für den Umgang mit Forschungsdaten? Wofür benötigt man einen Datenmanagementplan, und wie sollte dieser aussehen? Welche Möglichkeiten gibt es, anfallende Forschungsdaten nachhaltig zu dokumentieren und zu sichern? Was mache ich mit meinen Forschungsdaten am Ende des Projekts?

Lernziele: Sensibilisierung zum wissenschaftlichen Umgang mit Forschungsdaten, Anforderungen von Forschungsförderern zum Datenmanagement kennenlernen und die Bedeutung der eigenen Forschungsdaten und deren Dokumentation erkennen

Zeit: Mittwoch, 27.02.2019 von 9:00 bis 11:00 Uhr

Vortragende: Dr. Ursula Higgins, Stabsstelle Forschungsförderung, Universität Bayreuth & Claudia Piesche, IT-Servicezentrum, Universität Bayreuth

Dr. Ursula Higgins ist nach vielen Jahren im wissenschaftlichen Verlagswesen, seit knapp 2 Jahren an der Universität Bayreuth in der Abteilung Forschungsförderung für Stiftungen, EU/International und FDM zuständig.

Claudia Piesche ist neben anderen Aufgaben, zuständig für Konzepte, Implementierung und Betreuung der lokalen Infrastruktur zum Forschungsdatenmanagement.

09:00 - 13:00 Workshop: Communicative Academic Writing mit Donald Watson (Universität Bamberg Sprachzentrum) WE5/05.005 - LEIDER AUSGEBUCHT

This workshop will cover some of the communicative elements of academic writing that help situate the text, and therefore the author, within their community of practice. In other words, how do researchers in your field communicate with each other and why?

Geplanter Ablauf: The workshop will include a discussion of the purpose and application of the following:

·          Hedging

·          Complexity

·         Objectivity

Lernziele: To raise awareness of communicative aspects of academic writing

Voraussetzungen: Students should be familiar with research articles in their field

Maximale Zahl an Teilnehmenden:  15 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende und Postdocs

Zeit: Mittwoch, 27.02.2019 von 09:00 bis 13:00 Uhr

Workshopleitung: Donald Watson/ Bamberg University Sprachenzentrum

Donald Watson has been teaching English for 13 years. For the last five years he has been teaching Academic Reading and Writing at the University of Bamberg. He is currently working on a PhD in Applied Linguistics investigating linguistic patterns in research articles.

11:00- 12:00 Vortrag: Wissenschaftliches Publizieren in Zeiten von Open Access und Predatory Publishing mit Dr. Fabian Franke & Prof. Dr. Markus Behmer (Universität Bamberg) WE5/00.019 (NEUER RAUM wegen großer Nachfrage!)

Wissenschaft dient der Allgemeinheit und wird  umfassend mit öffentlichen Geldern finanziert. Ihre Ergebnisse sollten daher auch einer möglichst breiten Öffentlichkeit möglichst einfach zugänglich sein. Open Access ist daher ein Gebot der Stunde, das aber nicht überall einfach umzusetzen ist, da auch Marktmechanismen zu beachten sind.

Die Finanzierungsmodelle einiger wissenschaftlicher Großverlage und der bei ihnen erscheinenden hoch renommierten Fachzeitschriften belasten die Haushalte (auch) der Universitätsbibliotheken sehr stark – und setzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die dort publizieren wollen, hohe Hürden. Gleichzeitig hat sich ein riesiger „grauer Markt“ von Zeitschriften und Onlineforen entwickelt, deren Qualität oft schwerlich einzuschätzen ist oder die gar „Fake Science“ publizieren.

Wie können sich junge Forscherinnen und Forscher in diesem Spannungsfeld orientieren? Welche Publikationsstrategien sind anzuraten? Welche Qualitätskriterien gibt es und wie können Qualitätsstandards in Zeiten einer vielfach beklagten digitalen Unübersichtlichkeit hochgehalten werden? Was sind die Herausforderungen und Chancen von Open Access? Diese und andere Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren – nicht in Form von Fachvorträgen, sondern in einem offenen Gespräch.

Zeit: Mittwoch, 27.02.2019 von 11:00 bis 12:00 Uhr

Referenten: Prof. Dr. Markus Behmer / Professur für empirische Kommunikatorforschung & Dr. Fabian Franke / Universitätsbibliothek

Prof. Dr. Markus Behmer ist seit 2009 Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Bamberg und seit 2015 zugleich Dekan der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Aktuelle Medienentwicklungen, Journalismusforschung, Internationale Kommunikationspolitik sowie Kommunikationsgeschichte.

Dr. Fabian Franke ist Direktor der Universitätsbibliothek Bamberg und Open-Access-Beauftragter der Universität.

12:00 Kaffeepause

12:30 - 14:30 Workshop: Social Media & Wissenschaftskommunikation – Aktuelle Entwicklungen, Anwendungen und Praktiken mit Dr. Florian Mayer (LIfBi) WE5/00.019 (NEUER RAUM wegen großer Nachfrage!)

Was müssen wir als Forscher/innen noch alles leisten? Im Netz wird die Diskussion aktuell unter dem Hashtag #thirdmission geführt. Neben Forschung und Lehre gewinnt derzeit die Aussendarstellung von Wissenschaft an Bedeutung.

Im ersten Teil des Workshops gibt ein Impulsvortrag eine Einführung in die Entwicklung der Wissenschaftskommunikation und der Sozialen Medien. Im zweiten Teil werden anhand konkreter Beispiele verschiedene Funktionen und Praktiken zusammengetragen und deren Nützlichkeit je nach Kontext betrachtet.

Geplanter Ablauf:

·         Impuls-Vortrag: Entwicklung der Wissenschaftskommunikation & Überblick Social Media

·         World Café: Verbreitung und Anwendungsbeispiele von ausgewählten Social Media

·         Diskussionsrunde: Stichwort #thirdmission: Chancen & Risiken von Social Media in der Wissenschaftskommunikation.

Lernziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die wichtigsten Entwicklungen von Wissenschaftskommunikation, Medienlandschaft und Sozialen Medien kennen, und erhalten einen Überblick über konkrete Anwendungen, deren Nützlichkeit sie kritisch reflektieren.

Voraussetzungen: Keine. [Erfahrungen zu Social Media in der Wissenschaft erwünscht, aber nicht notwendig]

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende und Postdocs

Zeit: Mittwoch, 27.02.2019 von 12:30 bis 14:30 Uhr

Workshopleitung: Dr. Florian Mayer / Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

Florian Mayer hat 2013 zum Thema „Erfolgsfaktoren von Social Media“ promoviert, und wurde dafür mit dem „Kulturpreis Bayern“ ausgezeichnet. Er war Mitglied der Expertenkommission „Neue Medien und Wissenstransfer“ der HRK und hat 2011 die Facebook-Redaktion der Uni Bamberg aufgebaut. Sein Forschungsschwerpunkt am Institut für Kommunikationswissenschaft liegt auf Sozialen Medien, Organisations- und Wissenschaftskommunikation.

12:30 - 14:00 Workshop: „Basics der Wissenschaftstheorie“ mit Prof. em. Dr. Sebastian Kempgen (Universität Bamberg) WE5/05.004

Mit einer Präsentation zu den Begriffsformen werden die Teilnehmer in die Materie eingeführt. Durch Eigenarbeit wird das Gehörte auf Beispiele aus der jeweils eigenen Disziplin übertragen und anschließend im Plenum zu gemeinsamer Diskussion vorgestellt. Zur Abrundung wird die Deduktion einer Hypothese aus theoretischen Annahmen sowie ihre Überprüfung demonstriert.

Lernziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zu einem reflektierten Gebrauch ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Begrifflichkeit befähigt werden, sollen deren Beschränkungen und Möglichkeiten kennen lernen. Ferner sollen sie eine Grundorientierung haben, welche Werke als Standardreferenz dienen können.

Voraussetzungen: Eigene Forschungsfrage(n) und Vorbereitung von mind. 7 Grundbegriffen der eigenen Disziplin

Maximale Zahl an Teilnehmenden:  15 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende, Promovierende und Postdocs

Zeit: Mittwoch, 27.02.2019 von 12:30 bis 14:00 Uhr

Workshopleitung: Prof. Dr. Sebastian Kempgen, Emeritius of Excellence (TRAc, Slavische Sprachwissenschaft)

Prof. Dr. Sebastian Kempgen studierte Slawistik und Allgemeine Sprachwissenschaft in Bochum und Münster. Während seiner Assistentenzeit in Konstanz lernte er bei J. Mittelstraß die Wissenschaftstheorie kennen. Von 1991 bis 2018 hatte er den Lehrstuhl für Slawische Sprachwissenschaft inne und war von 2008 bis 2017 Vizepräsident der Universität.

14.30 - 18:00 Workshop: "Power Point presentations: communicative elements" mit Dr. Branka Milenkovic (University of Kragujevac) WE5/05.004 - LEIDER SCHON AUSGEBUCHT

Communication is in the essence of academic literacy and acquiring skills that enhance communication in academic discourse community is of great significance for your future professional success.

The workshop includes:

-  Communicative aspects of formal conference/seminar context and the ability to distinguish between formal public speaking and casual conversation features

-  Communicative features of formal public speaking

-  Raising interest and awareness of the target audience, especially when using multimedia such as Power Point (focus on the format of your presentation)

Lernziele:

-  Introduction to the features of formal public speaking

-  Becoming familiar with communicative aspects of designing a Power Point presentation

-  Interactive engagement in the workshop, being stimulated to draw on your personal experience

Maximale Zahl an Teilnehmenden:  12 Personen

Zielgruppe: Master-Studierende und Promovierende

Zeit: Mittwoch, 27.02.2019 von 14:30 bis 18:00 Uhr

Workshopleitung: Dr. Branka Milenkovic (PhD, Assistant Professor at Faculty of Philology and Arts, University of Kragujevac)

Dr. Branka Milenkovic has been teaching academic writing and speaking courses for the past eighteen years and currently teaches in the Master program Academic discourse and Academic writing, as well as ELT (English Language Teaching) courses for senior undergraduate students at the University of Kragujevac.  Her research area is in the ELT, specialized in academic discourse and writing. The devotion to the communicative linguistic features in written and oral representation of academic discourse is prevalent both in her teaching practice as in her academic research.