Örtliches Vergabeverfahren

Örtliches Auswahlverfahren der bayerischen Hochschulen

Grundlage für die Vergabe zulassungsbeschränkter Studiengänge ist die Verordnung über die Hochschulzulassung an den staatlichen Hochschulen in Bayern (Hochschulzulassungsverordnung) in der jeweils geltenden Fassung.

Bevorzugte Auswahl

An erster Stelle erhalten die bevorzugten Bewerberinnen und Bewerber einen Studienplatz

Sonderquoten

Von den nach Zulassung der bevorzugten Bewerberinnen und Bewerber verbliebenen Studienplätzen werden vorweg folgende Sonderquoten vergeben:

  1. 2 v.H. für Fälle außergewöhnlicher Härte,
  2. 5 v.H. für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und Staatenlosen,
  3. 4 v.H. für die Fälle, in denen die Qualifikation für den gewählten Studiengang in einem anderen noch nicht abgeschlossenen Studiengang an einer Hochschule erworben wurde,
  4. 4 v.H. für Bewerberinnen und Bewerber, die bereits ein Studium in einem anderen Studiengang im Geltungsbereich des Grundgesetzes abgeschlossen haben (Zweitstudium),
  5. 4 v.H. für qualifizierte Berufstätige gemäß Art. 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes, die über keine sonstige Studienberechtigung verfügen,
  6. 1 v.H. für Bewerberinnen und Bewerber, die einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kader eines Bundesfachverbands des Deutschen Olympischen Sportbunds angehören.

Die verbleibenden Studienplätze werden nach folgenden Kriterien vergeben:

  1. 25 v.H. nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung
    Bei gleicher Durchschnittsnote entscheidet als Zusatzkriterium der geleistete Dienst und bei Ranggleichheit das Los.
  2. 10 v.H. nach Wartezeit
    Bei gleicher Wartezeit entscheidet als Zusatzkriterium zur Reihung die Durchschnittsnote, dann der geleistete Dienst und bei Ranggleichheit schließlich das Los.
    Die Wartezeit wird automatisch nach Ihrem Abitur bis zum Zeitpunkt der Bewerbung in Halbjahren gerechnet. Die Semester, die Sie an einer deutschen Hochschule (Universität, Fachhochschule, Kunst- oder Musikhochschule) bereits immatrikuliert waren, werden nicht als Wartezeit gezählt.
    Sie sollten in Ihrem Lebenslauf, den Sie bei der Bewerbung beilegen müssen, alle Zeiten nach dem Abitur aufführen. Nicht angegebene Zeiten werden von den Wartesemestern abgezogen.
  3. 65 v.H. nach dem Ergebnis des ergänzenden Hochschulauswahlverfahrens
    Die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt in dieser Quote nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Für den Studiengang Bachelor Psychologie (Voll- und Teilzeit) wird eine einschlägige, abgeschlossene Berufsausbildung(66.5 KB) in dieser Quote mit einer Verbesserung der Durchschnittsnote von 0,2 gewertet.