Exkursion nach Süddeutschland 2018

Vom 15.06. bis 20.06.2018 organisierte der Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft eine Exkursion, um nach russischen Spuren in Süddeutschland zu suchen. Es wurden die Städte München, Murnau, Freiburg im Breisgau und Baden-Baden besucht.

Oase

von Sebastian Banach

Wir treten herein in eine Bibliothek, in ein Zuhause für Bücher und Menschen. Rechts und links, in den alten Regalen, leuchten uns die kyrillischen Lettern auf den zahlreichen Buchrücken zauberhaft entgegen – wie Bücher aus einer anderen Welt, einer anderen Zeit, einer anderen Dimension und Ebene vielleicht. Wir gehen in einen hellen, geräumigen Raum mit Sitzgelegenheiten – Gelegenheiten um zu Lesen, sich in diese andere Welt entführen zu lassen…

Uns wird erzählt, wie dieses Zuhause entstanden ist. Die Geschichte gleicht einer Familiengeschichte, die Schicksale, Höhen und Tiefen erlebt hat und nicht entstanden, sondern gewachsen ist, zusammengewachsen vielleicht. Es ist ein Zuhause, ein Zuhause für Bücher und Menschen oder für Menschen und Bücher?

Eine wohlig-warme Atmosphäre erfüllt den Raum. Die Bücher scheinen sich hier wohl zu fühlen, genauso wie die Sonnenstrahlen, die sie erhellen. Es ist mehr als eine Bibliothek, es ist nicht nur ein Ort der Begegnung, es ist ein Ort geistiger Entfaltungsmöglichkeit, der dazu einlädt hier zu verweilen. Ohne Eile, denn die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Ein Ort der Ruhe, ein Ort für Bücher, eine Oase…

Uralte Bücher werden behutsam auf den Tisch gestellt. Jedes Buch hat seine eigene Geschichte und sein eigenes Schicksal, so wie wir Menschen auch. Wie schade, dass Bücher ihre Geschichte nicht erzählen können. Doch vielleicht ist es besser so. Als vermenschlichte Wesen wären sie nicht mehr so authentisch.

Authentisch und archaisch ist jedoch dieser Ort. Nichts scheint hier gekünstelt oder steril. Alles scheint gewachsen und miteinander im Einklang. Sogar die Samoware auf dem Fensterbrett scheinen dem Beobachter, wie eine glückliche Familie, entgegen zu lächeln.

Alle Bücher stehen so friedlich da und warten auf ihre Bestimmung. Diese friedliche Ruhe geht auf die Menschen über, die in dieser Bibliothek verweilen. In dieser Oase, inmitten einer großen, hektischen Stadt…

München

1. Tag

Unsere Exkursion nach Süddeutschland beginnt am Freitagmorgen in Bamberg, wir begeben uns auf den Weg zu unserem ersten Aufenthalt: München. In den nächsten Tagen werden wir die russischen Spuren im Süden Deutschlands aufsuchen.

In München angekommen, suchen wir zunächst einmal einen Ort zur Stärkung. Die Wahl fällt auf einen türkischen Imbiss in der Nähe des Hotels. Die gemütliche Atmosphäre regt dazu an, das erste Referat einzuleiten. In diesem geht es um das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland. In der jahrhundertealten Beziehung, die zunächst vor allem von Peter dem Großen vorangeführt wurde, der durch die Gründung Petersburgs die Blickrichtung nach Westeuropa richtete, hat es politisch als auch kulturell immer wieder Höhen und Tiefen gegeben. So waren die Länder einst enge Verbündete wie bei der Expansion Napoleons, oder auch erbitterte Feinde etwa im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. Die russische und sowjetische Literatur spiegelt dabei das Verhältnis der beiden Völker wider. Ein frühes romantisches Bild Deutschlands zeichnet Karamzin. In "Briefe eines russischen Reisenden im Ausland" schätzt er vor allem das deutsche Geistesleben. Schriftsteller wie Puškin und Gogol' führen den romantischen Gedanken fort:

Mit unbegreiflicher Bewegung besinge ich mein Deutschland!
Land hochfliegender Gedanken!
Land luftiger Vorstellungen!
O, wie ist meine Seele von dir erfüllt!
Wie ein Genius umarmt Dich der große Goethe
und vertreibt durch wundersame Gestalt seiner Gesänge die Sorgenwolken!,

schreibt Gogol' 1829 in seiner Versidylle "Hans Küchelgarten". Ein differenzierteres Bild Deutschlands entwerfen Realisten wie Gončarov, Dostoevskij und Tolstoj. Immer wieder wirken sich politische Ereignisse auf das Verhältnis der beiden Länder aus. Im Zweiten Weltkrieg werden die zuvor belächelten Eigenschaften der Deutschen von Lenin zum Rang revolutionärer Tugenden erhoben und dienen als Leitbild des neuen kommunistischen Menschen. Gleichzeitig wird der "Deutsche" in der Literatur aber auch als faschistisches, menschenverachtendes Ungetüm betrachtet. Seit jeher ist die wechselseitige Wahrnehmung beider Länder von einer Hassliebe geprägt, welche zwischen Phobie und Sympathie schwankt.

Nachdem wir einen groben Überblick über die Deutsch-Russischen Beziehungen erhalten haben, widmen wir den Rest des Tages dem Schriftsteller Lev Tolstoj (Tolstoj Bibliothek)

Entsprechend gekleidet begeben wir uns am Abend in das Nationaltheater zu einer Ballettinszenierung von Anna Karenina. Wir sind schon gespannt auf welche Weise das Bayerische Staatsballett die tragische Geschichte der Anna Karenina auf die Bühne bringen wird. Die Inszenierung von Christian Spuck findet vor allem in der zweiten Hälfte ihren Höhepunkt und die Tränen in den Augen einiger Zuschauer sind ein Zeugnis für die emotionale Umsetzung der Tänzer.

 

Unseren zweiten Exkursionstag starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel mit einer kleinen literarischen Führung quer durch München auf den Spuren des sogenannten „leisesten Dichters Russlands“: Fëdor Ivanovič Tjutčev. Der gebürtige Russe lebte und liebte in München, ebenso wie er die bayerische Hauptstadt liebte.
Seine Spuren führten uns zunächst in die Herzogspitalstraße 12, zum Gebäude der ehemaligen russischen Gesandtschaft, in der Tjutčev fast 15 Jahre als Diplomat tätig war. Anschließend ging es über einen kurzen Abstecher in die Jesuitenkirche St. Michael, wo wir kurz einen kroatisch– katholischen Gottesdienst miterleben durften, in die griechisch-orthodoxe Salvatorkirche. Dort gaben sich im Jahr 1826 der Dichter und seine erste Frau Eleonore das Ja-Wort und zudem wurden hier die in München geborene Kinder Tjutčevs getauft.
Die letzte Spur führte uns vorbei am Odeonsplatz, durch den gepflegten Hofgarten in den naturbelassenen, romantischen Dichtergarten, bzw. ehemaligen Finanzgarten. Neben der Heine- Grotte, die zu Ehren des Dichters Heinrich Heine errichtet wurde, hatte man 2003 das Geschenk der russischen Stadt Brjansk zu Ehren des 200. Geburtstages Tjutčevs an München enthüllt. Dieser romantische Ort im Grünen gab uns Gelegenheit, einige ausgewählte Liebesgedichte und eine Romanze Tjutčevs zu hören. Seine wenigen, aber dafür umso mehr bewundernswerten Gedichte werden bis heute auf der ganzen Welt, besonders in Russland und Deutschland geschätzt und zitiert und erzählen von einer noch immer währenden deutsch-russischen Liebe.
In Begleitung von Tjutčevs Poesie machten wir uns auf den Weg zum Lenbachhaus, um Werke von Kandinsky und Münter, rund um den „Blauen Reiter“ zu begutachten. In dem modernen, großzügig gestalteten Gebäude waren die Kunstwerke auf mehreren Ebenen ausgestellt, unter anderem auch Werke von Joseph Beuys. Im idyllischen Garten des Museums bei traumhaftem Wetter lauschten wir einem Referat über die Entwicklung der bayerisch–russischen Beziehung.

Heute genießen Kirill Garrijewitsch Petrenko, der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, sowie Waleri Abissalowitsch Gergijew, der seit 2015 Chefdirigent der Münchner Philharmoniker ist, ihr bayerisch-russisch Leben in München. Eben darum hat der Besuch der Bayerischen Staatsoper im Kontext der Erkundung Münchens eine wichtige Rolle eingenommen.
Von dort aus sollte es dann weiter in Richtung „Hotel Bayerischer Hof“ gehen, um genauer zu sein zum Promenadenplatz 2-6. Hier fand die bis heute legendäre Rede des, wenn man so will, „Aushängeschilds“ Russlands statt. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 machte Putin alle Teilnehmer auf viele zur damaligen Zeit noch nicht sehr prominente Probleme aufmerksam, von denen sich viele leider bewahrheiten sollten. Auch das gehört zur russisch-bayerischen Beziehung. Russland und Bayern - das ist wie in einer guten Ehe: man versteht sich nicht immer gut miteinander und teilt häufig andere Ansichten, aber man versteht sich am Ende trotzdem und ist füreinander da!

Nach einer geballten Ladung an Kunst und Kultur in Form von Gemälden und anderen Ausprägungen, sollte die Stadtführung auf den Spuren der russischen Dichter, Denker und Künstler aber auch Revolutionären nach einem russischen Mini-Picknick im prachtvollen Innenhof des Lenbachhauses mit reichlich viel Kwaz und Süssigkeiten aus dem größten Land der Welt adäquat weitergehen. Ständig auf dem Weg zwischen Vergangenheit und Gegenwart, eine Art Balanceakt, denn: Die Vergangenheit hat immer Auswirkungen auf die Gegenwart. So ist es auch mit den speziellen Beziehungen zwischen Bayern und Russland. Trotz der zahlreichen Sanktionen zwischen Russland und Deutschland besitzt Bayern quasi eine Art „Sonderstellung“. Hierbei muss man sich die Frage stellen, weshalb Bayern die Beziehungen zu Russland nie wirklich abgebrochen hat? Seit über 200 Jahren haben Bayern und Russland eine sich immer wieder kreuzende Geschichte zu verzeichnen. So wäre Bayern damals ohne „Katharina die Große“ im Zuge des bayerischen Erbfolgekriegs 1779 beim Frieden von Teschen auseinanderdividiert worden. Doch auch negative Schlagzeilen gibt es, denn Bayern zog mehrmals in den Krieg gegen Russland: 1812 an der Seite Napoleons sowie in den beiden Weltkriegen. Auch diese Spuren sind noch heute zu sehen. So ging es zum in München stehenden Denkmal zu Ehren der etwa 30 000 gefallenen bayerischen Soldaten, die auf Napoleons Seite um ihr Leben gebracht wurden. Nichtsdestotrotz zog es und zieht es noch immer viele bedeutende Russen in die bayerische Landeshauptstadt. Ob es damals Leonid Ossipowitsch Pasternak war, der einem seiner Schüler wortwörtlich auf die Frage antwortete, ob er sich für ein Studium in Paris oder München bemühen sollte: „Paris ist ein brodelnder Kessel, München ist eine friedliche, ruhige Stadt, für manche vielleicht auch langweilig, aber zum Studium kann sie viel geben!“, oder aber auch Wladimir Iljitsch Uljanow, besser bekannt als „Lenin“, der von der Kaiserstraße 46 in München aus seine Schrift „Was tun?“ (russisch: „Что делать?“) oder auch die Zeitung „Iskra“ („Der Funke“) veröffentlichte - sie alle fanden in München zumindest ihre vorübergehende Heimat! Genau deshalb haben wir uns auf den Weg zu eben jenem Haus gemacht, von dem aus die weltbedeutende Revolution stattgefunden hat. Wir haben uns auf den Straßen bewegt, auf denen Lenin mit seiner Frau Nadeshda Krupskaja spazieren gegangen ist oder sich in Richtung des Hofbräuhauses begeben hat, um das leckere Bier und einen Braten zu genießen - ja, auch das ist in der Tat so passiert!

Freiburg

Nach dem letzten ausgiebigen Frühstück in München sind wir gegen halb 10 Richtung Freiburg mit dem Zug aufgebrochen. Unsere planmäßige Ankunft hat sich etwas verzögert, sodass wir erst gegen 16 Uhr unsere Stadtbesichtigung in Freiburg starten konnten. Nach den ersten Metern waren wir begeistert von der wundervollen Stadt. Wir waren auf den Spuren von Marina Cvetaeva unterwegs und unsere erste Station war das Haus, in dem sie und ihre Schwester damals gewohnt haben. Wenige Minuten weiter fanden wir das Haus, in dem die Mutter gelebt hat. Einen Katzensprung von diesem Haus befindet sich der kleine Fluss ‚Dreisam‘ wo wir erste Gedichte von Marina Cvetaeva in Originalsprache als auch in deutscher Übersetzung vorgetragen haben. Die romantische Stimmung war eindeutig zu spüren. Wir erlebten die Lieblingsorte Marina Cvetaevas und haben selbst viele davon in unsere Herzen schließen können. Nach dem Abendessen sind wir auf den Schlossberg gewandert und konnten dort einen wundervollen Sonnenuntergang mit einer Romanze unserer Dichterin genießen. Ein schöneres Tagesende hätten wir uns nicht vorstellen können.


Der letzte Tag - nachdem unsere Koffer gepackt und abgestellt waren, haben wir eine Stadtführung durch Freiburg gemacht. Am ersten Tag bewunderten wir Freiburg am Abend und nun konnten wir die schönen Sehenswürdigkeiten auch am Tag erleben. Das Colombischlössle, die Herz-Jesu-Kirche, die beiden Rathäuser und das imposante Münster waren einige von den unvergesslichsten Bauten, die wir besichtigen konnten. Wie bei jeder Exkursion gehört auch ein lustiges und schönes Ende dazu. Wir sind nochmal zur Dreisam spaziert und haben dort ein kleines Picknick organisiert. Nach anschließendem Badespaß für die Füße im Fluss gingen wir zurück Richtung Hotel und Bahnhof. Kurz vor 15 Uhr fuhr unser Zug nach Bamberg und wir reflektierten nochmal all unsere Erlebnisse auf dieser kleinen Reise und genossen die letzten Stunden miteinander.

Freie Eindrücke

von Sebastian Banach

Ein Zauber geht von dieser Stadt aus. Vielleicht liegt es an der Lage, inmitten saftig-grüner Wiesen und tannengrüner Wälder. Eine bezaubernde Altstadt, eingebettet im Tal, begeistert nicht nur mich. Die zahlreichen historischen Häuser mit Giebeln, die so verschieden sind, wie die Charaktere unserer Gruppe, ziehen einen in ihren Bann. Der Name dieser Stadt gefällt mir schon allein deshalb, weil das Wort „frei“ darin vorkommt. Bereits am ersten Tag schlendern wir am Fluss entlang, der sich, wie eine Schlange durch die Stadt zieht, vorbei am Schwabentor zum Schlossberg.

Eine traumhaft schöne Aussicht bietet sich uns und diese wunderschöne Stadt liegt uns zu Füßen. Es wird dunkler und dunkler und unter uns gehen die ersten Lichter an. Ganz oben sind wir mittlerweile alleine unter uns, wie gewünscht. Wer unseren Wunsch wohl erhört hat? Wir genießen den Augenblick, die leichte Brise, die frische Luft, die von den dunkelgrünen Wäldern zu uns herweht und wir genießen die positive Energie, die unsere Exkursionsgruppe benebelt, ohne uns die schöne Aussicht zu nehmen. Der Tag könnte eigentlich nicht schöner Enden.

Mit zwei mutigen Menschen gehen wir durch den bereits dunklen Wald zum Schlossbergturm. Ein verzauberter Wald, wie ein Wald aus der Märchenwelt. Zahlreiche Glühwürmchen leuchten in der Dunkelheit, wie Elfen, über unsere Köpfe hinweg und deuten uns den Weg. Plötzlich ragt ein riesenhafter Aussichtsturm vor uns empor und wir steigen die schier nicht enden wollende Wendeltreppe hinauf. Doch ganz oben stockt uns der Atem. Ein Gefühl von grenzenloser Freiheit befällt mich. Fliegen müsste man jetzt können und sich in die Lüfte schwingen, über das Lichtermeer hinfort, über Fluss, Wiesen, Tal und Berge…

Es ist stockfinster und wir brechen auf und laufen runter und hören ein lautes Rascheln im Wald. Doch Ängste sind dazu da, um sie zu überwinden und nicht, um sich von ihnen gefangen nehmen zu lassen.

Angekommen in unserer Unterkunft denke ich zurück an den Geist dieser Stadt – man könnte es auch „Seele“ nennen, aber dies ist vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen. Für mich durchweht ein poetischer Geist diese Stadt, schon allein deshalb, weil Zwetajewa hier verweilte und dichtete und liebte und lebte.

Buchhandlungen, Bücherbasare und Antiquariate begegnen uns an jeder Straßenecke. Nachts fällt mir sogar ein Buch in die Hand, das auf mich wartete oder auf das ich gewartet habe?

Am letzten Tag in dieser Stadt bewundern wir bei strahlendem Sonnenschein die Herz-Jesu-Kirche. Das Mosaik über dem Eingangsportal leuchtet uns förmlich entgegen und gibt uns den Namen dieses Gotteshauses preis. Am kleinen, neogotischen Colombischlössle streifen wir vorbei an Weinreben zum Park, der einem Blumenmeer gleicht und in dem wir uns unter schattigen Bäumen ausruhen. Auf dem Marktplatz findet jeder etwas für sich und keiner geht mit leeren Händen aus. Bücher, Töpferwaren, Tee und sogar Glasmurmeln wandern in die Taschen und Rücksäcke.

Besinnliche Atmosphäre durchflutet das uralte Münster. Die Sonnenstrahlen durchdringen die filigranen, bunten und beeindruckenden Kirchenfenster. Wir zünden Kerzen an, ein Licht – als Dank…

Ein krönender Abschluss erwartet uns. Die Sonne strahlt, es ist wohlig-warm und heiß. Am Fluss gehen alle ins Wasser – ein erfrischendes Erlebnis. Eine Himmelsschaukel hängt an der Brücke über dem Fluss. Ich fliege hinweg über das rauschende, in der Sonne glitzernde Wasser, ich fliege durch die Lüfte, fühle mich frei – frei in Freiburg…