DRV Sommerschule "Kultur (er)leben"

Die Sommerschule

Vom 03. bis 06. September 2019 veranstaltet das Institut für Romanistik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg die Sommerschule des Deutschen Romanistenverbandes zum Thema „Kulturelle Bildung in der Romanistik“ aus literatur-, sprach- und kulturwissenschaftlicher sowie fachdidaktischer Perspektive. Die Sommerschule soll den bildungspolitisch zentral gewordenen Begriff der ‚kulturellen Bildung‘ in den laufenden Arbeitsfeldern in den romanistischen Teilfächern Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft sichten und diskutieren. Gerichtet an Nachwuchsforscherinnen und -forscher der Romanistik ist sie als Forum des  wissenschaftlichen Austauschs und der Vernetzung zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und geladenen Expertinnen und Experten zu begreifen.

Programm (vorläufig)


Bewerbung

Die Organisatorin und Organisatoren ermutigen alle interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der romanistischen Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft, die sich im fortgeschrittenen Masterstudium, im Promotionsstudium oder der PostDoc-Phase befinden und deren Forschung thematisch zu der Sommerschule passt, bis zum 15. Juli 2019 ihre Bewerbung für die Teilnahme an der Sommerschule unter drv-sommerschule2019.romanistik(at)uni-bamberg.de einzureichen.

Bitte übersenden Sie hierzu ein Abstract, das den Vortragstitel und eine Skizze des Forschungsvorhabens sowie Ihre Kontaktdaten enthält (maximal 300 Wörter exkl. Bibliographie, Word-Dokument). Masterstudierende werden außerdem gebeten, ein schriftliches Empfehlungsschreiben einer Professorin oder eines Professors einzureichen. Für die Teilnahme an der Sommerschule sind ein Vortrag sowie die Anwesenheit an der gesamten Sommerschule verpflichtend.

Die Teilnehmenden sind selbst für die Organisation der Anreise und Unterkunft verantwortlich, erhalten jedoch einen Reisekostenzuschuss in Höhe von 200 Euro.

Expertinnen und Experten

Schwerpunkt Sprachwissenschaft, Fremdsprachendidaktik und kulturelle Bildung
Prof. Dr. Christiane Fäcke, Lehrstuhl für Didaktik der romanischen Sprachen und Literaturen, Universität Augsburg

Prof. Dr. Christiane Fäcke ist Professorin für Didaktik der romanischen Sprachen und Literaturen an der Universität Augsburg. 1999 wurde sie am Institut für Fachdidaktiken der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit zu Egalität – Differenz – Dekonstruktion. Eine inhaltskritische Analyse deutscher Französisch-Lehrwerke promoviert. In ihrer 2006 veröffentlichten empirischen Habilitationsstudie beschäftigt sie sich mit den Themen Transkulturalität und fremdsprachliche Literatur sowie mentalen Prozessen von mono oder bikulturell sozialisierten Jugendlichen. Zu ihren vielfältigen Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten zählen unter anderem interkulturelles Lernen, Lehrwerksanalyse, Mehrsprachigkeitsdidaktik oder auch empirische Zugänge zur Fremdsprachendidaktik.

Schwerpunkt Literaturwissenschaft, Literaturvermittlung und kulturelle Bildung
Prof. Dr. Kurt Hahn, Professur für Fachdidaktik und Literaturwissenschaft der iberoromanischen Sprachen (Schwerpunkt Lateinamerika), LMU München

Prof. Dr. Kurt Hahn ist Professor für Fachdidaktik und Literaturwissenschaft der iberoromanischen Sprachen (Schwerpunkt Lateinamerika) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er wurde 2007 mit einer Arbeit zu Ethopoetik des Elementaren – Zum Schreiben als Lebensform in der Lyrik von René Char, Paul Celan und Octavio Paz promoviert. In seinem Habilitationsprojekt, das er 2013 fertigstellte, beschäftigte er sich mit transkulturellen Prozessen in der hispano-amerikanischen Erzählliteratur des 19. Jahrhunderts. Seine Forschungsschwerpunkte und –interessen liegen vor allem in den Bereichen Inter- und Transkulturalität, postkoloniale Identitätsnarrative, Medialität und Literaturdidaktik.

Schwerpunkt Kulturwissenschaft, Kulturvermittlung und kulturelle Bildung
Prof. Dr. Ralf Junkerjürgen, Professur für Romanische Kulturwissenschaft (Schwerpunkte Frankreich und Spanien), Universität Regensburg

Prof. Dr. Ralf Junkerjürgen ist Professor für Romanische Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg. Im Jahr 2000 wurde er an der Universität Münster mit der Arbeit Spannung – Narrative Verfahrensweisen der Leseraktivierung. Eine Studie am Beispiel der Reiseromane von Jules Verne in Romanischer Literaturwissenschaft promoviert. Seine Habilitation zur Kulturgeschichte der Haarfarben in Europa seit der Antike folgte im Jahr 2006 an der Technischen Universität Chemnitz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten in der Kulturwissenschaft zählen unter anderem das spanische Kino der Gegenwart, Körperdiskurse und die Unterhaltungsforschung.

Organisation und Förderung

Tanja Prohl (wiss. Mitarb.in, Professur für romanische Sprachwissenschaft, Schwerpunkt Hispanistik)

Florian Lützelberger (wiss. Mitarb., Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft)

Clemens Maria Odersky (wiss. Mitarb., Professur für Romanische Kultur- und Literaturwissenschaft)

Fachdidaktische Beratung

Dr. Benno Berschin (Fachverteter der Didaktik der Romanischen Sprachen)

Förderung

Deutscher Romanistenverband, Förderprogramm Sommerschulen für den romanistischen Nachwuchs

Die Sommerschule findet statt in Kooperation mit dem Projekt WegE. WegE wird im Rahmen der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.