Zwei Beiträge und Best Presentation Award bei Zeus 2014

Am 20. und 21. Februar fand am Hasso Plattner Institut der Universität Potsdam der 6te zentral-europäische Workshop über Services und ihre Komposition (ZEUS 2014) statt. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs des deutschsprachigen Raumes im Bereich Service Science und Business Process Management ist der Workshop alljährlich eine außergewöhnlich gute Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch und Aufbau eines Forschungsnetzwerkes. Wie schon in den Vorjahren, waren die Mitglieder des Lehrstuhls für Praktische Informatik beim ZEUS Workshop, der 2012 in Bamberg stattfand, vertreten.

In diesem Jahr wurden zwei Beiträge auf dem Workshop präsentiert. Der erste Beitrag von Christian Preissinger, Simon Harrer, Stephan Schubert, David Bimamisa und Guido Wirtz mit dem Titel „Towards Standard Conformant BPEL Engines: The Case of Static Analysis“ thematisiert die Problematik der statischen Analyse von BPEL-Prozessen durch BPEL Engines und erweitert ein am Lehrstuhl entwickeltes Open Source Programm. Der Beitrag baut im Wesentlichen auf den Ergebnissen eines am Lehrstuhl durchgeführten Programmierprojekts sowie der Bachelorarbeit von Christian Preissinger auf und dient auf diese Weise als gutes Beispiel für die Forschungsnähe studentischer Arbeiten am Lehrstuhl für Praktische Informatik.

Der zweite Beitrag namens „Towards Quantifying the Adaptability of Executable BPMN Processes“ von Jörg Lenhard dreht sich um die Messung von Qualitätseigenschaften prozess-orientierter Software, insbesondere ihrer Adaptierbarkeit. Im Beitrag wird ein Ansatz vorgeschlagen, wie sich die strukturelle Adaptierbarkeit von BPMN Prozessen basierend auf der sprachlichen Äquivalenz der im Prozess verwendeten Konstrukte in einen metrischen Wert umwandeln lässt. Diese Quantifizierung ermöglicht Qualitätsvergleiche von existierenden Prozessen.

Im Zuge des Workshops wurde Jörg Lenhard außerdem für seinen Vortrag mit dem Best Presentation Award ausgezeichnet. In diesem Jahr wurde der Preis nicht durch die Entscheidung eines Subkomitees verliehen, sondern alle Teilnehmer bewerteten die einzelnen Vorträge in den Kategorien Zeiteinteilung, Erklärung, Klarheit und Vortragsfolien.