Bericht zur CeBIT-Fahrt

Am Freitag, dem 9. März fanden sich 45 Studierende der Universität Bamberg bereits in aller Frühe um 4:45 Uhr vor dem Haupteingang des Uni-Standorts Feldkirchenstraße ein, um unter dem Motto "WIAI goes CeBIT" wie auch schon im letzten Jahr der weltweit größten Messe für Informationstechnologie in Hannover einen Besuch abzustatten.

Angeboten wurde die Busfahrt von den Lehrstühlen für Praktische Informatik und für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung und Datenbankanwendungen (SEDA). Dank der Unterstützung durch Studienbeiträge der Fakultät WIAI und der Hochschulgruppe Feki.de waren im attraktiven Preis von zehn Euro je Mitfahrer die Hin- und Rückfahrt im 4-Sterne Bus, der Eintritt zur Messe sowie ein Frühstück auf der Hinfahrt enthalten.

Nach der knapp fünfstündigen Fahrt, die nur durch eine kurze Frühstückspause unterbrochen wurde, erreichte der Bus das Messegelände in Hannover gegen 10 Uhr. Vom Busparkplatz direkt vor den Toren der Messe gingen alle Teilnehmer geschlossen über das ausladende Messegelände zum Stand des Wissenschaftlichen Instituts für Hochschulsoftware der Universität Bamberg (ihb), an dem der SEDA-Lehrstuhl beteiligt ist und welches sich mit der Entwicklung effizienter Softwarelösungen für die Hochschulverwaltung beschäftigt. Von dort aus verteilten sich die Studierenden in Gruppen, um die Messe je nach Interesse auf eigene Faust zu erkunden. Der ihb-Stand war Teil des Gemeinschaftsstandes Bayern Innovativ, unter dessen Dach sich neben wissenschaftlichen Einrichtungen auch etablierte Firmen und Existenzgründer aus Bayern dem Messepublikum präsentierten.

Der Gemeinschaftsstand wiederum befand sich im Bereich CeBIT lab, neben CeBIT pro, CeBIT gov und CeBIT life einer von vier Ausstellungsbereichen, in die die diesjährige CeBIT gegliedert wurde. So fanden sich in der Nachbarschaft des Bayern Innovativ Standes viele weitere zukunftsweisende Projekte von anderen Hochschulen und industriellen Forschungseinrichtungen, was einen Blick in die Welt von morgen erlaubte.

Eine mit CeBIT lab flächenmäßig vergleichbare Präsenz auf der Messe hatten die Ausstellungsbereiche CeBIT gov, in dem der IT-Einsatz in Bereich der öffentlichen Verwaltung sowie im Gesundheitswesen thematisiert wurde, und CeBIT life, mit dem sich die Messen an Endverbraucher und Konsumenten richtete. So bot der Themenbereich Web & Media Einblicke in die Herausforderungen einer „Connected World“ und bei CeBIT Games traten im Rahmen der Intel Extreme Masters die besten eSportler aus Europa, Asien und Amerika in verschiedenen Computerspielen vor dem begeisterten Publikum gegeneinander an.

Der vierte Ausstellungsbereich CeBIT pro kam naturgemäß auf ein Vielfaches der Hallenzahl der drei anderen Bereiche. Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie in Unternehmen bildet das Kerngeschäft der CeBIT. Neben der Ausstellung wurde aber auch der Dialog gepflegt, im Kleinen an den Messeständen, aber auch im Großen in Form von Vorträgen und Diskussionsrunden. Letzte waren in einer solchen Vielzahl über das ganze Messegelände verteilt, das die Auswahl der zu besuchenden Vorträge nicht einfach war.

Ebenfalls an vielen Ständen, sowie bei über 1 500 Seminaren und Workshops, anzutreffen war das diesjährige Schwerpunktthema der Messe „Managing Trust“, welches die konsequente Fortsetzung zum letztjährigen Schwerpunktthema „Work and Life with the Cloud“ bildete.

Nachdem die Messe um 18 Uhr ihre Tore schloss, versammelten sich die Studierenden wieder vollzählig am Bus, um die Heimfahrt anzutreten. Als der Bus gegen Mitternacht Bamberg erreichte, fand ein langer Messe-Tag seinen Abschluss und die Bamberger Studierenden waren ein Teil der insgesamt 312.000 Besucher, die an den fünf Messetagen durch die Hallen strömten.

Das Feedback der Teilnehmer war so positiv, dass auch eine dritte Wiederholung der Fahrt im nächsten Jahr angestrebt wird. Auch den Organisatoren hat die Vorbereitung und Durchführung große Freude bereitet und im nächsten Jahr soll das Angebot an der einen oder anderen Stelle noch weiter verbessert werden.