Der Masterstudiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaft kann neben dem verbindlichen Studium der Modulgruppe Pädagogik durch die Wahl eines Studienschwerpunkts aus den drei Bereichen

  • Elementar- und Familienpädagogik,
  • Erwachsenenbildung/Weiterbildung oder
  • Sozialpädagogik

individuell zusammengestellt werden.

Die allgemeinen forschungs- und berufsqualifizierenden Kompetenzen und die Praktika mit Begleitung garantieren eine kontinuierliche Berufsorientierung.

Die gesamte Ausrichtung des Masterstudienganges Erziehungs- und Bildungswissenschaft ist in hohem Maße forschungsorientiert und soll zugleich dazu befähigen aus systematischer Perspektive Lehr- und Lern-, Erziehungs- und Bildungsarrangements sowie Beratungsprozesse untersuchen und professionell gestalten zu können.

Das Konzept des Masterstudienganges zielt damit auf einen akademischen, zu eigenständiger wissenschaftlicher beziehungsweise wissenschaftsbasierter Arbeit im Erziehungs- und Bildungswesen sowie im Sozialwesen befähigenden Abschluss.

Das Hauptfachstudium der Bildungs- und Erziehungswissenschaft:

  • kann sowohl, nach Prüfung der Studienberechtigung und Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen, zum Sommer- oder Wintersemester aufgenommen werden,
  • weist eine Regelstudienzeit von vier Fachsemestern in Vollzeit auf (ein Teilzeitstudium ist möglich),
  • kann in Ausnahmefällen auf bis zu sechs Semester (Höchststudiendauer) ausgedehnt werden. 

Das Curriculum bei einem Vollzeitstudium ist so gestaltet, dass der studentische Arbeitsaufwand je Semester in der Regel 30 ECTS beträgt (in Teilzeit eingeschrieben entsprechend weniger; genaueres regelt die Ordnung für das Teilzeitstudium der Universität Bamberg; 1 ECTS-Leistungspunkt entspricht jedenfalls einem Arbeitsaufwand von circa 30 Zeitstunden).

Modulgruppen

Die Wissenschaftstheorie und die Empirie befasst sich unter anderem aus quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden für Fortgeschrittene (u.a. Qualitative Inhaltsanalysen, kontrollierten Fallstudien und Sekundäranalysen).

Im Studienschwerpunkt „Elementar- und Familienpädagogik“ stehen im Zentrum:

  • Theorien frühkindlicher Bildung und Erziehung mit Problemlösungsentwicklung,
  • Professionelle Handlungskompetenz in der Pädagogik der frühen Kindheit.

Im Studienschwerpunkt „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“ sind zu erwähnen:

  • Theorien und Forschungsansätze in der EB/WB,
  • Kompetenzorientierung über Kompetenzseminare,
  • Handlungsfelder und -kompetenzen der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung.

Der Studienschwerpunkt „Sozialpädagogik“ fokussiert:

  • Theorien der Sozialpädagogik,
  • Soziale Organisationen,
  • Beratungskompetenz.