»Update Theologie« 2019

Vorträge zum Stand theologischer Forschung im Sommersemester 2019

 

TT.MM.2019 [zugleich: Humboldt-Lecture]
Humboldt-Lecture

Dr. Kudzai Biri (Zimbabwe), Alexander-von-Humboldt-Forschungsstipendiatin
und Gastwissenschaftlerin am Lehrstuhl für Neutestamentliche Wissenschaften
18:15 Uhr; Hörsaal U2/00.25, An der Universität 2
anschließend: Sommersemester-Empfang des Instituts für Katholische Theologie

 

Dienstag, 28. Mai 2019
"Update Theologie"-Studientag im Bistumshaus St. Otto

Institut für Katholische Theologie der Universität Bamberg in Kooperation mit

Studientag von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr (inkl. Stehkaffee und Mittagessen)
drei Vorträge bzw. Arbeitseinheiten zu aktuellen theologischen Themen

Anmeldung:

  • staatliche Religionslehrerinnen und -lehrer: über die FIBS-Plattform (Nr. E133-0/19/4.4.4/19)
  • Religionslehrerinnen und -lehrer i.K.: über das Lehrerportal
  • Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: per Email an Andrea Hengstermann (Leiterin Fort und Weiterbildung in der HA Pastorales Personal)

Der Mensch: einsam, wissend und sterblich zugleich
Prof. Dr. Klaus Bieberstein, Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften
Abstract
: Vom Baum der Erkenntnis haben wir gegessen. Auch noch vom Baum des Lebens zu essen, war uns verwehrt. Darum leiden wir unter der Spannung, zwar erkenntnisfähig, zugleich aber auch sterblich zu sein und unser Leben folglich im steten Wissen um unsere Sterblichkeit gestalten zu müssen. Die – nur vermeintlich – bekannte Schöpfungserzählung Gen 2,4–3,24 versucht, unsere prekäre Existenz auf den Punkt zu bringen. Prof. Dr. Klaus Bieberstein bietet eine Lektüre des Textes auf dem Hintergrund altorientalischer Schöpfungserzählungen.

50 Jahre "Humanae Vitae"
Prof. Dr. Thomas Weißer (Laubach), Lehrstuhl für Theologische Ethik
Abstract:
Vor 50 Jahren, am 25. Juli 1968, veröffentlichte Papst Paul VI. Humanae Vitae. Die „Pillenenzyklika“ bekräftigte für die einen die klassische Lehre vom Zusammenhang zwischen Sexualität und Zeugung, für die anderen markierte der Text einen Irrweg lehramtlichen Sprechens. Grund genug, Kontexte und Genese wie auch Rezeption und Wirkung der Enzyklika vor dem Hintergrund sexual- und beziehungsethischer Fragen der Gegenwart zu entschlüsseln.