Anna Regener M.A.

Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften
Professur für Historische Geographie
Am Kranen 12
D-96047 Bamberg

Telefon: +49 951 863 2378
Fax: +49 951 863 2963
E-Mail: anna.regener(at)uni-bamberg.de 


Forschungsschwerpunkte

  • Heimatbücher und Heimatbegriff
  • Prozesse des Nationbuilding
  • Erinnerungskultur und lokale Identitätskonstruktionen
  • Disziplingeschichte der Geographie
  • Anarchistische Geographien
  • Visualisierung bibliographischer Daten

Kurzbiographie

Anna Regener promoviert seit Dezember 2019 im Fach Historische Geographie. Zuvor studierte sie Geographie an der Universität Bremen. Die Beschäftigung mit Erinnerungskultur und den Bremer Straßennamen führte sie anschließend zum Masterstudiengang Historische Geographie an die Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Ihre Masterarbeit schrieb sie zum Thema "Die ewig Gestrigen? (Re)konstruktionen von 'Heimat' in vogtländischen Heimatjahrbüchern 1898-2018". Sie ist außerdem seit 2017 im Vorstand des Vereins Historische Geographie Bamberg e.V. aktiv. 


Promotionsprojekt

Schlagwort: Anarchismus. Bücher und ihre historische Geographie

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In meiner Arbeit erforsche ich, wie sich Bücher über Anarchismus von Werken der frühen Anarchist:innen um 1800 bis zu den heutigen anarchist studies in den nationalen Sammlungsinstitutionen global verteilt haben.  
Das Buch wird dabei als materialisierter Wissensspeicher, Erinnerungsmedium, kulturelles Artefakt und als Beweis für die Existenz intellektueller und ökonomischer Netzwerke verstanden.
Die historische Kontextualisierung und Auswertung der digitalen Einträge der Bücher in den lokal differenzierten Datenbanken dient mir zu der Beantwortung der Frage, wie und wo sich Ideen, trotz zu befürchtender politischer Verfolgung, erhalten und revitalisieren. Durch die Verortung der Veröffentlichungen über die Verlags- sowie Bibliotheksorte und über die historische Einordnung durch das Jahr der Veröffentlichung spannt sich in der Menge der Datensätze ein breites raum-zeitliches Netzwerk auf. Diese Wissens- und Ideenzirkulationen werde ich mithilfe eines Historical GIS (HGIS) visualisieren.

Meine Forschung ist somit an den Schnittstellen von Historischer Geographie, Buchgeschichte, Anarchismusgeographien, Netzwerkforschung und Digital Humanities angesiedelt.