Exkursion Flossenbürg

Am 30. Januar 2009 fand im Rahmen der Vorlesung "Gedenkstättendidaktik" eine Tagesexkursion zur Grab- und Gedenkstätte Flossenbürg unweit der tschechischen Grenze statt.

Bei einer rund zweistündigen Führung über das Gelände gewannen die insgesamt 14 Studierenden einen ersten Eindruck des ehemaligen Konzentrationslagers. Der ortsansässige Rundgangsleiter Herr Windschügl verband dabei auf interessante Weise sein fachliches Wissen mit persönlich-familiären Erinnerungen, so dass die konstant eisigen Temperaturen der allgemeinen Aufmerksamkeit keinen Abbruch taten.

Im Anschluss daran erörterte die Gruppe unter didaktischen Fragestellungen die Problematik emotionaler oder eher kognitiv orientierter Geschichtsvermittlung gerade im Hinblick auf schulische Gedenkstättenbesuche. Anknüpfend an die Diskussion konnte nun jeder für sich die im Jahre 2007 in einem der rekonstruierten Gebäude neu eröffnete Dauerausstellung besuchen.

Bevor die Rückfahrt nach Bamberg angetreten wurde, machte die Gruppe Halt am noch heute genutzten Steinbruch Flossenbürgs, in dem die KZ-Häftlinge unter härtesten Bedingungen Zwangsarbeit verrichten mussten.